Gut, jedoch teils langatmig
Der Autor hat wirklich unglaublich gut recherchiert. In dem Buch geht es um das Schiff Erebus und die Franklin Expedition. Vom Bau des Schiffes 1826 bis zu der Entdeckung seines Wracks 2014. Dabei stützt er sich auf historische Fakten wie Tagebuch Einträge und Briefe, aber er ist auch selbst an die Schauplätze gereist. Er geht auf die politischen Aspekte der damaligen Zeit ein, der Entdeckerwahn der Briten, das Leben an Bord, natürlich die Stimmung der Mannschaft - einfach deren Alltag. In guten, aber auch in schlechten Zeiten bestimmt durch Krankheiten, Eises Kälte, Stürme etc. Und schließlich das verschwinden des Schiffes und seiner Mannschaft. Erst 150 Jahre später kann Licht ins Dunkel gebracht werden. Bleivergiftungen durch die damals erst frisch aufkommenden Komservendosen, Mangel an Vitaminen und so das auslösen von Skorbut. Extreme Kälte und völlige Isolation. Es zeigt wieder mal deutlich, wie schmal der grad zwischen Entdeckerdrang und Größenwahn ist….teils war es etwas langatmig, aber dennoch sehr interessant.


















