Im 3. Band geht es um Diana Mitford.
Louisa geht als Kammerzofe nach Dianas Heirat wieder in den Dienst.
Und wie in den Vorgängerbänden gerät Louisa natürlich wieder in einen Fall, in dem sie mit Guy den Fall löst.
Dieser Band war für mich der schwächste der 3. Diana mochte ich als Charakter überhaupt nicht. Sie war so überheblich und teilweise wirklich gemein. Mir fiel da immer mal wieder ein Geld verdirbt den Charakter. In dem Fall war sie das beste Beispiel.
Louisa hab ich an manchen Stellen nicht verstanden warum sie sich ao rumschubsen lässt, aber klar damals war es auch eine komplett andere Zeit. Alte Bekannte wiederzusehen war wie nach Hause kommen.
Der Fall an sich war spannend und bis zum Schluß konnte man nicht sicher sein, wer wem warum was böses will.
Mich hat es gut unterhalten und die letzten 3 Bände, die leider nur auf englisch zu kaufen sind, werden bestimmt trotzdem einziehen.
Gemütlicher Krimi in der High Society Englands der 1920iger
Der dritte Band geht hier in gewohnter Weise weiter, ein relativer langsamer und gemütlicher Start mit viel drum herum und dann ein sehr packendes Finale.
Kammerzofe Lousia ermittelt wieder im Chaos um die Töchter von Mitford Manor und es passiert allerhand. Der Schreibstil ist bei der Autorin wieder sehr leicht und flüssig. Die Kapitel sind eher kurz gehalten, wodurch man schnell vorankommt.
Die Charaktere sind eher stereotypisch mit wenig Tiefe, aber genau richtig.
Wem die ersten beiden Bände gefallen haben, ist hier wieder gut aufgehoben! V.a. Fans von Downtown Abbey werden auch hier auf ihre Kosten Kosten kommen!
Der Dritte Teil der Reihe zu den Mitford Schwestern und ihrem Kindermädchen Louisa.
Es passieren mehrere merkwürdige Unfälle um Umfeld von Diana Mitford verheiratete Guinnes. Ihr früheres Kindermädchen ist nun ihre Zofe und ist wieder in ihrem Element, detektivisch zu ermitteln. So trifft sie auch den Polizisten Guy wieder. Ob die alten Gefühle wieder aufflammen?
Über mehrere Jahre zieht sich die Geschichte und die Unfälle, die sich natürlich als Morde herausstellen.
Es war der schwächste Band der Reihe. Natürlich ist mir auch bewusst, wie, vor allem Diana Mitford zu den Nazis stand. Dies wird leider nur kurz angedeutet, bzw. im Nachtwort erläutert.
Dunkle Zeiten brechen an. Für Jessica Fellowes gibt es aber 4 helle ⭐️
Als Fan von Downton Abbey (Onkel Fellowes) mochte ich es auch hier erneut, ebenso wie in den vorherigen Mitford-Teilen, in die Zeit zwischen den Weltkriegen, der Aristokratie und den Bediensteten einzudringen. Man muss hier natürlich unterscheiden zwischen dem Buch als Krimi, der sich durchaus Zeit lies bis er endlich Fahrt aufnahm, und dem historischen Roman mit der Liebesgeschichte um Guy und Louisa sowie den Mitford-Schwestern, welcher spannend zu lesen war und dem ganzen einen tollen Rahmen gab. Je nach Erwartung, Hauptaugenmerk oder Lieblingsgenre des Lesers kann man dieses Buch sehr unterschiedlich bewerten. Ich für meinen Teil finde es eine runde Geschichte.
Irgendwie kam keine Spannung auf.
Als dann bei ca der Hälfte des Buchs, endlich sowas wie eine Ermittlung aufkam und man mit rätseln konnte, war ich auch voll dabei.. die Auflösung hat mich wiederum sehr enttäuscht.
Louisa, die Hausdame und Guy, der Polizist (aus deren Sicht wir lesen) haben tolle Momente und fügen sich super in die Geschichte ein. Die High Society allerdings ist sehr unsympathisch und unnahbar. Von daher konnte ich nicht richtig mitfiebern. „War es der eine oder die andere!? Hmm egal, sind alle doof…“🫠
Schade. Band 1 und 2 konnten mich viel mehr begeistern.
Die Reihe rund um die Mitford Schwestern hat mich von Beginn an mit ihrer Idee und dem Konzept überzeugt. Reale Persönlichkeiten gepaart mit Kriminalfällen inmitten des historischen Settings - einfach eine perfekte Mischung. Aus diesem Grund, und nach Band 1 und 2, welche mir sehr gut gefallen hatten, habe ich mich sehr endlich auf den dritten Teil der Reihe gefreut. Doch leider haben sich meine Erwartungen nicht ganz erfüllen können.
Ich hatte einige Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden. Das Problem könnte dabei sein, dass ich den Klappentext etwas irreführend finde und darum etwas anderes erwartet habe. Die erste Hälfte des Buches wirke auf mich wie ein Prolog und erschien mir nur als ewiges Hin und Her ohne Zusammenhang.
Doch auf den letzten 150 bis 200 Seiten nahm die Geschichte endlich Fahrt auf und das Buch entwickelte sich so, wie ich es von den Vorgängern kannte und liebte. So erschlossen in der zweiten Hälfte die Zusammenhänge, welche im ersten Teil des Buches so wahllos erschienen, auf großartige Art und Weise und ich bewundere die Autorin sehr für die Art, wie sie diese Geschichte mit den kleinen, eingestreuten Hinweisen gestrickt hat.
Besonders das Ende ließ noch einmal viel Spannung aufkommen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, sodass es schließlich doch noch zu einem gelungenen Abschluss kam.
Fazit:
Die erste Hälfte des Buches zog sich leider sehr in die Länge und schien zusammenhanglos, was wahrscheinlich vorallem meinen Erwartungen ausgelöst vom Klappentext geschuldet ist. Doch mit der Zeit entwickelte sich die Geschichte weiter und ab der Mitte las ich endlich wieder ein Buch, wie ich es von den bisherigen Teilen der Reihe kannte. Auch das Ende überzeugte dann vollkommen und ließ mich das Buch doch zufrieden trotz des Anfangs zuklappen.