16. Jan.
Rating:4

Eine junge Frau auf dem Survival Abenteuer ihres Lebens

Das Schicksal und Leben meint es nicht gut mit der jungen Jess. Erst nimmt sie ihr die Mutter bei einem Autounfall und dann soll sie, vernab aller Zivilisation, bei einem Mann leben der sich ihr Vater nennt. Ziemlich schnell wird auch er ihr brutal genommen und die einsame Hütte niedergebrannt. Es beginnt ein Kampf um das nackte Überleben. Im Zwiespalt, zwischen kämpfen oder aufgeben, wächst sie über sich hinaus. Nur sie und Bo am Ende der Welt. Es hat ein wenig gedauert bis ich in der Story war, lag aber wahrscheinlich eher daran, dass ich die letzten Tage wenig Zeit hatte. Es ließ sich sehr gut lesen, der Schreibstil ist angenehm. Die Story hat mir gefallen, auch wenn für mich wenig Thrill, vorhanden war. Und das Ende, warum? Die letzten Seiten habe ich doch etwas traurig beendet. Das hätte ich mir anders gewünscht, ändert aber nichts an der starken Protagonistin. Im Großen und Ganzen ein gutes Buch, welches mich durchaus unterhalten hat.

Ich lebe noch
Ich lebe nochby Kate Alice MarshallFesta Verlag
16. März
Rating:5

Beschreibung Jess ist sechzehn Jahre alt, hat bei einem Autounfall ihre Mutter verloren und ist selbst nur mit schweren Verletzungen davongekommen, die sie für ihr ganzes Leben zeichnen. Von nun an soll sie bei ihrem Vater leben, doch Jess hat keine Ahnung, dass dieser in einer Holzhütte in der Einsamkeit der kanadischen Wälder wohnt. Als eines Tages drei bewaffnete Männer auftauchen, muss Jess beobachten, wie ihr Vater erschossen wird, sie die Hütte niederbrennen und wieder verschwinden. Vollkommen auf sich gestellt steht Jess einzig Bo, der Hund ihres Vaters, zur Seite, um in der unerbittlichen Wildnis zu überleben. Der kleinste Fehler kann tödlich sein und der Winter steht kurz bevor… Meine Meinung Kate Alice Marshall hat sich letztes Jahr mit ihrer mystischen Teenager-Horror-Story »Der Geist von Lucy Gallows« meine Aufmerksamkeit verdient und hat mich nun mit ihrem bereits 2018 veröffentlichten Thriller »Ich lebe noch« nachhaltig beeindruckt. Nach Lektüre der beiden Romane ist eines sicher, Kate Alice Marshal hat ein Talent für authentische Charaktere, bildhafte Settings und kann äußerst mitreißende Plots kreieren, die überraschen, schockieren und sich tief ins Gedächtnis graben. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich der Sogwirkung einer besonderen Geschichte nicht entziehen können. »Ich lebe noch« ist der passende Titel für Jess Überlebensgeschichte in der bedrohlichen Einsamkeit der kanadischen Wildnis. Äußerst geschickt lässt Kate Alice Marshall die Erzählung in Tagebuchform mit einer Unterteilung in zeitlich abwechselnde Sequenzen ›Davor‹ und ›Danach‹ aufeinander zusteuern. Dieser Kniff erzeugt einen immensen Spannungsbogen, der schließlich in die Abschnitte Sommer, Herbst und Winter und den beinharten Kampf ums Überleben übergeht. Jess ist nach der Ermordung ihres Vaters vollkommen auf sich alleine gestellt, fast, denn ihre einzige Gesellschaft ist Bo, der Hund ihres Vaters. Doch für ein Mädchen, das nicht auf Jagen, Fischen, Feuer machen und den Bau eines schützenden Unterschlupfs vorbereitet ist, verlangt der tägliche Kampf um Nahrung und Wärme einfach alles ab. Die Isolation von jeglichen sozialen Kontakten machen die Freundschaft zu Bo zu einem wichtigen Ankerpunkt, der im Vergleich zu den kleinen und größeren Rückschlägen, die das Survival-Learning-by-Doing mit sich bringen, wie ein Fels in der Brandung anmutet. Die besondere Überlebensgemeinschaft von Jess und Bo ist mir mit jeder gelesenen Seite mehr ans Herz gewachsen und gemischt mit Spannung und Nervenkitzel, der sich aus der geheimnisvollen Vergangenheit von Jess Vater ergibt, machen »Ich lebe noch« zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis, welches bis zuletzt zu überraschen weiß. Fazit Ein Survival-Roman, der mich vollkommen zerstört hat. Absolut lesenswert! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.11.2021

Ich lebe noch
Ich lebe nochby Kate Alice MarshallFesta Verlag
23. Mai
Rating:4

Jess ist 16 Jahre alt und somit eine noch sehr junge Protagonistin. Aber mit ihren jungen Jahren hat sie bereits einige Schicksalsschläge erlebt und das lässt sie schnell erwachsen werden. Ihre schnelle und starke Entwicklung ist nachvollziehbar und unausweichlich an die Storyline gebunden. Die Erzählung der Geschichte ist sehr interessant. Die Protagonistin erzählt zu nächst abwechselnd. Ein Teil der Geschichte spielte Davor und der andere Danach. Im Verlauf des Buches konzentriert sich die Story aber auf das Danach. Das Davor ist aber wichtig um zu wissen und um zu verstehen was Danach geschieht. Der Schreibstil ist sehr eindringlich, flüssig und packend. Und auch wenn die Handlung die meiste Zeit quasi allein von Jess getragen wird, hält der Spannungsbogen von Anfang bis zum Schluss an. Die Geschichte braucht nicht mehr Personen. Der heimliche Star ist jedoch der Hund Bo, der seine ganz eigene Geschichte hat und trägt. Ich war wirklich gefesselt von diesem Buch und wenn es am Ende nicht ein oder zwei Punkte gegeben hätten, die mir den Spaß am lesen genommen haben, dann hätte ich auch sehr gerne fünf Sterne vergeben aber so gibt es wirklich sehr gut gemeinte vier Sterne und eine ausdrückliche Weiterempfehlung.

Ich lebe noch
Ich lebe nochby Kate Alice MarshallFesta Verlag
1. Mai
Rating:5

Beschreibung Jess ist sechzehn Jahre alt, hat bei einem Autounfall ihre Mutter verloren und ist selbst nur mit schweren Verletzungen davongekommen, die sie für ihr ganzes Leben zeichnen. Von nun an soll sie bei ihrem Vater leben, doch Jess hat keine Ahnung, dass dieser in einer Holzhütte in der Einsamkeit der kanadischen Wälder wohnt. Als eines Tages drei bewaffnete Männer auftauchen, muss Jess beobachten, wie ihr Vater erschossen wird, sie die Hütte niederbrennen und wieder verschwinden. Vollkommen auf sich gestellt steht Jess einzig Bo, der Hund ihres Vaters, zur Seite, um in der unerbittlichen Wildnis zu überleben. Der kleinste Fehler kann tödlich sein und der Winter steht kurz bevor… Meine Meinung Kate Alice Marshall hat sich letztes Jahr mit ihrer mystischen Teenager-Horror-Story »Der Geist von Lucy Gallows« meine Aufmerksamkeit verdient und hat mich nun mit ihrem bereits 2018 veröffentlichten Thriller »Ich lebe noch« nachhaltig beeindruckt. Nach Lektüre der beiden Romane ist eines sicher, Kate Alice Marshal hat ein Talent für authentische Charaktere, bildhafte Settings und kann äußerst mitreißende Plots kreieren, die überraschen, schockieren und sich tief ins Gedächtnis graben. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich der Sogwirkung einer besonderen Geschichte nicht entziehen können. »Ich lebe noch« ist der passende Titel für Jess Überlebensgeschichte in der bedrohlichen Einsamkeit der kanadischen Wildnis. Äußerst geschickt lässt Kate Alice Marshall die Erzählung in Tagebuchform mit einer Unterteilung in zeitlich abwechselnde Sequenzen ›Davor‹ und ›Danach‹ aufeinander zusteuern. Dieser Kniff erzeugt einen immensen Spannungsbogen, der schließlich in die Abschnitte Sommer, Herbst und Winter und den beinharten Kampf ums Überleben übergeht. Jess ist nach der Ermordung ihres Vaters vollkommen auf sich alleine gestellt, fast, denn ihre einzige Gesellschaft ist Bo, der Hund ihres Vaters. Doch für ein Mädchen, das nicht auf Jagen, Fischen, Feuer machen und den Bau eines schützenden Unterschlupfs vorbereitet ist, verlangt der tägliche Kampf um Nahrung und Wärme einfach alles ab. Die Isolation von jeglichen sozialen Kontakten machen die Freundschaft zu Bo zu einem wichtigen Ankerpunkt, der im Vergleich zu den kleinen und größeren Rückschlägen, die das Survival-Learning-by-Doing mit sich bringen, wie ein Fels in der Brandung anmutet. Die besondere Überlebensgemeinschaft von Jess und Bo ist mir mit jeder gelesenen Seite mehr ans Herz gewachsen und gemischt mit Spannung und Nervenkitzel, der sich aus der geheimnisvollen Vergangenheit von Jess Vater ergibt, machen »Ich lebe noch« zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis, welches bis zuletzt zu überraschen weiß. Fazit Ein Survival-Roman, der mich vollkommen zerstört hat. Absolut lesenswert! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.11.2021

Ich lebe noch
Ich lebe nochby Kate Alice MarshallFesta Verlag
31. Dez.
Rating:4

Ich mochte den Geist von Lucy Gallows unheimlich gerne und so musste ich auch unbedingt dieses Buch von Kate Alice Marshall lesen. Die 16-jährige Jess hat bei einem Autounfall ihre Mutter verloren und soll nun zu ihrem Vater ziehen, den sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Dieser wohnt in der Wildnis von Kanada. Man kann sich vorstellen, dass die Kombi von Teenager in der Wildnis ohne Freunde und Handyempfang, gekreuzt mit einem in der Vergangenheit nicht existenten Vater viel Potenzial liefert. Dazu kommt noch, dass Jess sich bei dem Unfall schwerwiegende Verletzungen zugezogen hat und nun Probleme mit dem Rücken und dem Laufen hat. Tolle Voraussetzungen für die Wildnis. Noch schlimmer kommt es, als Männer ihren Vater erschießen und sie sich nun alleine, okay nicht ganz alleine, sie hat den Hund Bo an ihrer Seite, durchschlagen muss. Es beginnt ein Kampf ums überleben, bei dem nicht nur die Gefahr durch die Natur besteht, sondern auch die Männer könnten wiederkommen. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive, wodurch man Jess noch näher kommt. Durch die Aufteilung in Davor und Danach, bekommt die Leserschaft einen Überblick darüber, was zuvor Geschehen ist, wie es überhaupt dazu kam. Zu Beginn waren diese Zeitsprünge etwas verwirrend für mich, ich habe mich aber schnell daran gewöhnt. Jess macht eine große Entwicklung durch und wächst über sich hinaus. Als Leser:in fiebert man stark mit ihr mit, hofft und bangt. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, um Dinge bis ins Detail zu beschreiben. Dies war mir manchmal zu viel und dadurch konnte die Spannung für mich nicht permanent gehalten werden. Die Wälder von Kanada sind eine beeindruckende Kulisse für diesen Survival Thriller. Man wird als Leser:in förmlich zu Jess katapultiert und versucht mit ihr zu überleben, freut sich über kleine Erfolge und betrauert Niederlagen. Dabei ist Jess eine sehr starke Protagonistin, bei der den Standards nicht entsprechend, kein attraktiver Mann aus dem Wald springt und sie rettet, nein, dass muss sie ganz alleine, nur mit ihrem treuen Begleiter Bo meistern. Fazit: Ein atmosphärischer Survival Thriller. Manchmal war er mir ein bisschen zu detailliert und büßte dadurch Spannung ein. Ein andere mag aber diese Detailliebe für einen Pluspunkt halten, da man sich dadurch wunderbar in Jess und ihre Situation einfühlen kann, fast so, als wäre man mit ihr in der Wildnis. Der Thriller ist eher ruhiger bis gegen Ende nochmal gehörig angezogen wird.

Ich lebe noch
Ich lebe nochby Kate Alice MarshallFesta Verlag