17. Okt.
Rating:3

Das Buch „Das Nest“ ist ein Roman von der Autorin Sopie Morton-Thomas und ist auch das erste Buch, was ich von ihr gelesen habe. Neugierig geworden bin ich durch das schön gestaltete Cover und auch der Klappentext weckte mein Interesse. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und leicht zu lesen. Die Atsmosphäre im Buch ist eher düsteren und bedrückend und die Autorin bringt dieses Feeling sehr gut herüber. Das mochte ich sehr gerne. Diese zog sich durch den ganzen Roman. Ebenso mochte ich die bildhaften Beschreibungen des Settings. Man spürte förmlich die Atmosphäre des Ortes und hatte das Gefühl, mitten in der beschriebenen Umgebung zu stehen. Die Handlung schreitet insgesamt recht langsam voran. Mir persönlich fehlte es ein bisschen an Spannung. Diese war zwar zum Teil vorhanden durch die diversen Geheimnisse der Charaktere und deren Verstrickungen untereinander, aber bis zur Auflösung am Ende zog sich die Handlung doch etwas. Von den Charakteren lernt man die Wohnpark-Besitzerin Fran und den älteren Roma Tad am besten kennen, da man die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden erlebt, was mir an sich gut gefiel. Fran hat alle Hände voll zu tun den Wohnwagenpark in Schuss zu halten, sich um ihren Sohn zu kümmern und auch noch ihre Schwetser und deren Familie unter die Arme zu greifen. Trotzdem empfand ich sie und auch Tad als eher undurchsichtig dargestellt. Gerade bei Fran konnte ich ihre Gedanken, Gefühle und Entscheidungen nur zum Teil nachvollziehen, sodass ich eher schwer mit ihr warm wurde. Leider blieben die anderen Charaktere wie Frans Ehemann Dom oder auch ihre Schwester Ros und deren Mann Ellis eher etwas blass und im Hintergrund. Generell fehlte mir persönlich bei den Charakteren die Tiefe. Auch die Dialoge zwischen den Charakteren wirkten auf mich zum Teil etwas hölzern und erzwungen. Alles in allem mochte ich an „Das Nest“ die gut gelungene und sehr präsente düstere Atmosphäre und die Darstellungen des Settings, bei den Charakteren hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht und auch die Auflösung am Ende der Geschichte ließ mich mit gemischten Gefühlen zurück. Daher vergebe ich dem Buch insgesamt drei Sterne.

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon
31. Aug.
Bedrückend...
Rating:4.5

Bedrückend...

Aber sehr gut ge- und beschrieben. Dieser Roman war anders, die Stimmung war das ganze Buch über sehr bedrückend. Das Verhalten und die Handlungen der Protagonisten erklärt sich erst am Ende. Das Buch ließ mich erstmal sprachlos zurück, weil ich das Ende nicht habe kommen sehen.

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon
10. Aug.
Rating:2

Starker Prolog. Schwache Umsetzung. Unsympathische Charaktere.

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, muss aber sagen, dass ich es nur ein bisschen mehr als 50% laut Ereader gelesen habe. Aber da ich mehr als die Hälfte gelesen habe, kann ich in meinen Augen eine Rezension schreiben, trotz, dass ich das Ende nicht kenne. Ich wollte mit diesem Buch und der #NetGalleyDEChallenge2025 ein neues Genre für mich ausprobieren, musste aber scheinbar feststellen, dass es nicht wirklich mein Ding ist. Das Buch startet mit einem starke Prolog, indem es scheinbar zu einem Toten/Mord kam und danach beginnt langsam das Buch. Ich würde sagen am Anfang war ich noch im Gedanken bei: Ja, man muss die Charaktere erstmal kennenlernen in wiefern die Charaktere zueinander stehen und wie die Kulisse bzw. Die Atmosphäre ist. Jedoch passierte auch nach 100 Seiten immer noch nichts. Und nach 150 irgendwie immer noch nichts. Dabei fand ich die meisten Charaktere einfach nur unsympathisch. Fran ist für mich eine depressive Persönlichkeit die beim lesen meine Stimmung einfach mit runtergezogen hat und sie in die Angelegenheiten andere Leute irgendwie reinsteckt, weil sie allen doch nur helfen will. Die ignorante Art ihres Mannes fand ich auch ganz furchtbar. Frans Sohn, war einiger Maßen in Ordnung. Frans Schwester war ebenfalls unsympathisch, da sie grundsätzlich Hilfe abgelehnt hat und irgendwie nur genervt war. Frans Schwager war für mich persönlich unsympathisch, weil ich einfach nicht auf das Thema Alkoholismus vorbereitet war. Und dann kommt noch Frans Nichte. Sie war in meinen Augen einfach ein Rotzlöffel, was am Ende bestimmt nur ihrer Familierensituation geschuldet ist, aber ich mochte sie nicht. Ich fand in dem Buch ist lange Zeit immer wieder nichts passiert, es haben sich Dinge wiederholt. Ich war grundsätzlich einfach gelangweilt. Ansich möchte ich gerne wissen, was es mit Frans Nichte auf sich hat und ich mochte auch Teds Kapitel sehr gerne, aber diese zwei Punkte überwiegen leider für mich nicht die anderen Punkte weswegen ich einfach überhaupt nicht das Bedürfnis habe das Buch weiter zu lesen. Ich denke das es Menschen wirklich gut gefallen könnte, die eine sehr gute Atmosphäre in Büchern mögen die perfekt auf die Charaktere abgestimmt ist und ich denke so eine Art Familiengeheimnisse und merkwürdige Vorkommnisse aufdecken wollen. Zudem kann man auch nur sagen, dass die Charaktere ansich sehr gut geschrieben sind. Auch wenn sie für mich unsympathisch waren hat die Autorin es sehr gut hinbekommen, diese antipathy darzustellen mit den Charaktere, es gab für mich bei den Charakteren keine ambivalenten Situationen. Ich glaube das Buch kann sehr gut sein für den richtigen Leser und ich würde behaupten ich war einfach nicht der richtige Leser. Es ist dennoch zu empfehlen.

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon
1. Aug.
Rating:3

„In diesem atmosphärisch dichten Vorstadt-Noir stellt Sophie Morton-Thomas vorhandene Vorurteile gekonnt infrage.“ Ja, ich würde sagen, die Sunday Times hat es gut beschrieben. Das hier ist kein Krimi im üblichen Sinne - Mord zu Anfang der Geschichte und die Handlung konzentriert sich auf die Aufklärung dieses Mordes. Das ist auch nicht meine Art von Krimi, die ich gern lese. Deswegen hab ich mich auch für die Leserunde zu „Das Nest“ beworben. Eine düstere, dunkle Stimmung in einem englischen Küstendorf. Klingt nach meinem Geschmack. Fran lebt mit ihrem Mann Dom und ihrem Sohn Bruno ein wahrlich ruhiges und auch monotones Leben in einem Dorf in Norfolk. Sie betreibt eine Wohnwagensiedlung, putzt regelmäßig die Mobilheime, kümmert sich um ihren Sohn und den Haushalt und beobachte zum Ausgleich unheimlich gern Vögel. Ihre Schwester Ros lebt seit kurzem auf Frans Kosten mit ihrem Lebensgefährten Ellis und der Tochter Sadie in einem der Häuser. Bruno und Sadie sind in einer Klasse zusammen, haben eine neue Lehrerin, die sehr bunt und auffällig in diesem kleinen Dorf für Gesprächsstoff sorgt. Eines Tages schlagen Roma ihr Lager in der Nähe des Campingplatzes auf, es werden Vögel mit abgetrennten Köpfen gefunden und die Lehrerin verschwindet plötzlich und Frans Schwager Ellis taucht ab. Ganz ruhig und nüchtern wird hier die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal darf ich die Gedanken von Fran folgen, bei der ich mir nicht immer sicher bin, ob ich ihren Gedanken glauben kann und Tad, einer der Älteren aus der Familie der Roma. Ich spüre förmlich die Eintönigkeit, die raue See, die Kälte und Dunkelheit der Landschaft und der Menschen. Die ganze Zeit scheint ein Nebel der Melancholie über allem zu schweben. Das hat Sophie Morton-Thomas wirklich gut hinbekommen, eine Atmosphäre, die deutlich zu spüren ist. Auch der Spielraum für Spekulationen ist groß und so hab ich das Buch gerne in die Hand genommen, um schnell weiter zu lesen. Allerdings hat mir hier und da ein wenig mehr Erklärung für manches Verhalten der Figuren gefehlt, um mich komplett zu verbinden. Auch hab ich manche Nebenhandlungen nicht immer verstanden. Das hat dazu geführt, dass mich die Geschichte etwas kalt gelassen hat und auch einige Fragezeichen zurückgeblieben sind. Gut zu lesen und auch spannend, aber zum Schluss hat es mich leider emotional nicht erreicht. S.28 „Hier, in dem beschaulichen Dorf in Norfolk, ist diese Art der Individualität eher selten. Keiner will herausstechen. Wir sind wie einheitliche Pappaufsteller, steif und zweidimensional.“

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon
25. Juli
Rating:4.5

Düster, dramatisch, Familiengeschichte , verstört Danke an NetGalleyChallenge 2025 und dem Pentragon Verlag

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Fran lebt mit ihrer Familie in der einsamen Natur auf einem Campingplatz, den sie selber betreut. Im Beobachten der Vögel findet sie ihre Ausgeglichenheit und Ruhe. Eine Gruppe von Roma kommt auf dem Campingplatz. Sie schlagen ihr Lager auf. Die Katastrophe beginnt mit der Ermordung der neuen Lehrerin ihres Sohnes. Dieser Roman ist kein klassischer Krimi. Es beginnt mit einer leisen Spannung. Man hat das Gefühl man ist mitten in der Natur und hört die Vögel. Diese Spannung wird immer kontinuierlicher. Es entsteht eine gewisse Unruhe, die sich wie ein Schleier um die Handlung legt. Die Autorin schafft eine unheimlich Spannung in diesem Buch. Hier steht das unausgesprochene im Vordergrund. Dieses Buch ist anders. Vielen Dank an Sophie für dieses Lesevergnügen.

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon
23. Juli
Rating:5

In einem kleinen Küstenort verschwindet eine Lehrerin. Gerüchte, Vorurteile – und mittendrin: Fran, die eigentlich nur in Ruhe mit ihrem Sohn leben will. Sie betreibt eine Wohnwagensiedlung und liebt es Vögel zu beobachten. Doch plötzlich ist alles anders. Verdächtigt wird direkt ihr Schwager Ellis, der wieder Probleme mit dem Alkohol hat und die Romas, die erst seit kurzem ganz in der Nähe leben. Ruhig, düster und subtil ist dieser Roman, der viel mit den Zwischentönen spielt. Eine unterschwellige Spannung baut sich langsam auf. Es wird zunehmend beklemmender und düsterer. Familiäre Probleme spielen hier auch eine große Rolle. Frans Schwester kümmert sich kaum um ihre Tochter, kommt mit sich selber nicht klar. Ihr Mann trinkt wieder, die Tochter hat Probleme in der Schule. Ruhig und unaufdringlich wird hier erzählt, mit einer Priese Gesellschaftskritik. Mutterliebe, Wegschauen, Schuld und Misstrauen werden thematisiert und das ohne erhobenen Zeigefinger. Zwischen toten Vögeln, stiller Wut und familiären Spannungen entfaltet sich ein literarischer Krimi mit psychologischem Tiefgang, der absolut unter die Haut geht. Gibt eine große Empfehlung von mir.

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon
17. Juli
Post image
Rating:4

. Hast du Lust auf einen Kriminalroman, der dich in eine fragile graue Welt voller Tristesse, Lügen und Abgründe entführt? Dann solltest du „Das Nest“ lesen! Diese Geschichte trift dich einfach anders! Unblutig, aber trotzdem brutal. 4/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Ein Küstenörtchen… eine Wohnwagensiedlung… Roma, die sich kurzeitig niederlassen und eine Alltagstristesse, die durch das Verschwinden einer Lehrerin und dem Fund ihrer Leiche durcheinander gebracht wird. . In „Das Nest“ begleiten wir zwei Ich- Erzähler, die insichgekehrte Wohnwagensiedlungsbesitzerin Fran und den liebevollen Roma Tad durch diesen Küsten- Noir. Es herrscht eine graue düstere Stimmung während der gesamten Geschichte, die einige wenige Male durch einen kleinen Funken Hoffnung erhellt wird. Frans Alltagstristesse hat mich als Leser sehr getroffen, den ihr komplettes Wesen wird durch diese bestimmt, sodass sie sich in sich zieht, obwohl sie eigentlich mehr für ihren Sohn da sein müsste. Tad hingegen versucht seinen Alltag in meinen Augen friedvoll zu gestalten, was ihm jedoch nicht immer gelingt. Die Zufallsbekanntschaft der Zwei zeigt sehr auf, wie unterschiedlich sie mit ihren persönlichen Unglück umgehen. In einem Kriminalroman sollte eigentlich der Mord im Vordergrund stehen, jedoch steht er hier eher im Hintergrund. Diese Geschichte behandelt so viel mehr… die tiefen Abgründe unserer Psyche, Auswegslosigkeit, Alkoholmissbrauch, Geldprobleme, Eheprobleme und allen voran stehen die unausgesprochenen Wahrheiten einer jeden Person, die in dieser Geschichte involviert ist. Traurig hat mich vor allem die Rolle der Kinder gemacht… Das Ende hat mich dann doch etwas schockiert und kam unerwartet. Was aber im Hinblick auf die Storyline wirklich gut war! Mir war dieser Kriminalroman jedoch an einigen Stellen zu langatmig und ich hätte mir persönlich ein paar mehr Perspektiven gewünscht. Trotzdem eine klare Leseempfehlung für alle diejenigen, die es zu den fesselnden tiefgründigen Kriminalromanen zieht.

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon
15. Juli
Rating:5

Spannend, gemütlich und erholsam

🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹 Rezension zu "Das Nest" von Sophie Marten-Thomas Spannend, gemütlich und erholsam Fran lebt gemeinsam mit ihrem Sohn an einem englischen Küstenort. In einer ruhigen Gegend. Aber die Idylle trügt dabei auch etwas. Denn - mitten im Winter wird auf einmal eine Lehrerin leblos aufgefunden. Alle Anwesenden werden dazu befragt und es wird gemütlich ermittelt. Wer im Ort ist es gewesen, der mysteriöse Unbekannte? Auf mich wirkt es wie ein gemütlicher, erholsamer und dabei auch zugleich spannender Krimi. Es ist ein Krimi Noir für Menschen mit starken Nerven. Im Küstenort habe ich mich dabei auch sehr wohl gefühlt. Einfach eine herrliche Atmosphäre dort. Kann ich euch in der Richtung wirklich mitteilen. Und im Winter sollte auch jeder von uns draussen vorsichtig sein. Ihr seid nun alle herzlichst und liebevoll eingeladen, den Krimi zu lesen. Kommt bitte mit ins Nest. 🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon
22. Juni
Rating:4.5

Was für ein Buch! Man kann es kaum aus der Hand legen!

Am Ende werden sogar noch Fragen beantwortet, die ich mir gar nicht gestellt hatte und die mich ein wenig verwirrt zurück gelassen haben. Aber es erklärt auch noch einiges des Verhaltens einiger Protagonist:innen. Aber die Auflösung der Geschehnisse sind überraschend und ziemlich heftig.

Das Nest
Das Nestby Sophie Morton-ThomasPendragon