Wunderschön geschriebene Tragödie Mathildas mit eindeutigem Bezug auf Mary Shelly’s Leben🎭📚
„… doch wenn ich nur hundert oder zehn oder auch nur einen einzigen Menschen beeinflussen kann, sich zum Guten zu bekehren, wäre das ein ausreichender Lohn für meine Entbehrungen - würden diese millionenfach vermehrt, so würde die Hoffnung sie [die Welt] mich ertragen lassen.“ ❤️ Nachdem ich Mary Shelly’s Frankenstein gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen, da ich mich in ihren Schreib- und Erzählstil verliebt habe🤩 🪩🎉Dann habe ich den über 100 Jahre posthum veröffentlichten Roman in die Hände bekommen und die 152 Seiten schnell durchgelesen🎉🪩 Wie der Übersetzer Stefan Weidle schon schreibt, lassen sich von Mathildas Leben und Leiden viele Parallelen zu Mary Shelly ziehen. Dadurch erklärt sich auch vieles und mitunter auch vielleicht, warum der Roman nicht während ihrer Lebenszeit veröffentlicht wurde💔❤️🩹 Meiner Meinung ist es sehr lesenswert, wenn man diesen Schreibstil mag und Mary Shelly’s Werke auch gerne liest. Jedoch sind manche Inhalte nicht für jeden geeignet ❗️(TW Suizid/Suizidgedanken)❗️ Es hat zwar nicht einen vergleichbaren Spannungsbogen wie Frankenstein und vielleicht auch nicht so eine Tiefe, aber man kann meiner Meinung nach diese Beiden auch nicht vergleichen☺️ ⭐️⭐️⭐️⭐️

