Ein Hauch von Babylon Berlin
Im zweiten Teil der Reihe ermittelt Ariel Spiro erneut im Berlin der 1920er Jahre. In der Nähe von Friedrichshagen wird auf einem Ausflugsdampfer auf dem Müggelsee eine Leiche entdeckt. Am gleichen Tag wird in einem Bus im Südwesten der Stadt eine weitere Leiche gefunden. Schnell ist klar, dass beide Männer durch Gift ermordet wurden. Die Identität der beiden ist jedoch lange unklar. Erst der Hinweis auf ein russisches Volkslied führt die Ermittler tief in die politischen Verstrickungen in der russischen Diaspora. Gleichzeitig dreht sich auch die Geschichte um Ariel und Nike weiter, die sich nach dem ersten Teil entzweit hatten. Das Buch hat mir besser gefallen als der erste Band, vielleicht, weil mir die Protagonist*innen schon bekannt waren. Die geschichtlichen Hintergründe zur Revolution in Russland und den politischen Verflechtungen fand ich hingegen unübersichtlich und haben mich manchmal den Faden verlieren lassen.

