Zwischendurch spannend, aber insgesamt enttäuschend
Hätte mir für einen Psychothriller mehr Spannung gewünscht. Es liest sich mehr wie ein Roman mit Thrill-Elementen. Gegen Ende wurde es etwas interessanter, aber insgesamt war es zu langatmig und uninteressant.
Ehrlich gesagt konnte mich Tödliches Angebot lange Zeit nicht wirklich mitreißen. Das Buch ließ sich zwar angenehm und schnell lesen, aber über weite Strecken habe ich mich gefragt, wo hier eigentlich der Thriller und vor allem der Psychothriller sein soll.
Erst im letzten Drittel wurde es dann endlich richtig spannend und man bekam genau das, worauf ich die ganze Zeit gehofft hatte. Ab da konnte mich die Geschichte dann auch deutlich mehr packen.
Das Ende hatte es definitiv in sich und konnte nochmal einiges rausholen.
Trotzdem bleibt für mich die Frage, ob ein spannendes Finale wirklich ausreicht, wenn man sich über einen Großteil des Buches eher gelangweilt hat. Für mich leider eher nicht.
„Tödliches Angebot“ hat mich optisch sofort abgeholt. Das Cover, der Farbschnitt und der Klappentext haben dafür gesorgt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte, da ich einen guten Psychothriller für zwischendurch erwartet habe. 😍
Leider muss ich gestehen, dass sich die vielen negativen Rezensionen leider bewahrheitet haben…
Zunächst einmal zum Positiven: Beim Lesen musste ich mehrfach an das Buch „Eine Lüge zu viel“ von Sophie Stava denken, da die Protagonistin Margo ähnliche Verhaltensweisen zu Stavas Protagonistin Sloane aufweist. Schlimm finde ich das allerdings nicht, da ich beide auf ihre eigene Art und Weise ganz spannend und amüsant fand. 🤭
Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Dadurch lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen, wodurch man schnell vorankommt.
Der Dynamik der Geschichte stehe ich etwas ambivalent gegenüber… Ich finde zwar, dass es eine nette Abwechslung ist, dass die Protagonistin selbst, die Psycho-Elemente mitbringt und nicht wie üblich die Handlung, jedoch trifft die Bezeichnung Psychothriller dadurch nicht wirklich zu. Ein Thriller wird das Ganze (mehr oder weniger) erst auf den letzten 30 Seiten, was meiner Meinung nach deutlich zu wenig ist.
Auch die großen „Enthüllungen“ haben bei mir kaum Wirkung hinterlassen. Gerade in einem Thriller erwarte ich Wendungen, die überraschen oder zumindest ein gewisses Unbehagen auslösen. Davon gab es einfach definitiv viel zu wenig!!!
Durch die teilweise sehr langen und unnötig in die Länge gezogenen Kapitel tritt die Handlung und damit auch die Spannung im Verlauf der Geschichte immer wieder mal auf der Stelle. Da das Buch so schon sehr dünn ist, hätte man daraus tatsächlich auch getrost eine Kurzgeschichte machen können, die ich wahrscheinlich auch noch gut gefunden hätte! 🫣
Trotz der doch sehr harschen Kritik muss ich aber gestehen, dass ich das Buch gerne gelesen habe. Es war unterhaltsam und für zwischendurch völlig in Ordnung.
Allerdings habe ich nach dem starken ersten Eindruck und der interessanten Grundidee deutlich mehr erwartet. Hier wurde definitiv Potenzial verschenkt und deswegen würde ich das Buch eher nicht weiterempfehlen. 😬
Irgendwie war das kein wirklicher Psychothriller. Die meiste Zeit zog sich die Geschichte und war eher langweilig. Erst zum Schluss wurde die richtig psychopathische Seite von Margo sichtbar. Ich hatte mir definitiv etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt.
Die Idee der Geschichte fand ich an sich dennoch gut, es fehlte aber definitiv mehr Action. Und es war recht flüssig zu lesen. Würde es aber dennoch eher nicht weiterempfehlen, wenn man einen richtigen Thriller lesen möchte.
Dieser herrlich kurzweilige Thriller hat mir teuflischen Spaß bereitet. Vor allem die Hauptfigur Margo ist so teuflisch gut geschrieben, dass ich die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert und ihr die Daumen gedrückt habe, damit sie ihr Ziel auch wirklich erreicht. Der Twist am Ende rundet das teuflische Buch perfekt ab.
Tödliches Angebot“ von Marisa Kashino beginnt mit einer spannenden Grundidee und verspricht einen packenden Thriller voller Geheimnisse und überraschender Wendungen. Leider konnte das Buch die hohen Erwartungen nur teilweise erfüllen.
Positiv hervorzuheben ist der leichte Schreibstil, durch den sich die Geschichte schnell lesen lässt. Einige Szenen erzeugen durchaus Spannung, und die düstere Atmosphäre passt gut zum Thema. Auch der Einstieg gelingt der Autorin recht fesselnd.
Allerdings verliert die Handlung im weiteren Verlauf deutlich an Stärke. Viele Entwicklungen wirken vorhersehbar, und manche Entscheidungen der Figuren sind nur schwer nachvollziehbar. Dadurch fiel es schwer, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Besonders gegen Ende wirkt die Geschichte überhastet und einige offene Fragen bleiben unbeantwortet.
Insgesamt bietet das Buch zwar gute Ansätze, schöpft sein Potenzial aber nicht vollständig aus. Wer einfache Thriller für zwischendurch mag, könnte dennoch unterhalten werden. Für mich blieb „Tödliches Angebot“ jedoch eher durchschnittlich.
Ich habe endlich „Tödliches Angebot“ von Marisa Kashino gelesen, allein das Cover hat mich direkt neugierig gemacht. Auch der Klappentext klang total spannend und genau nach meinem Geschmack.
In der Geschichte geht es um Margo, die unbedingt das perfekte Leben führen will: ein schönes Haus, Kinder, einen Ehemann und natürlich den passenden Hund. Und wenn sie das nicht auf normalem Weg bekommt, dann sorgt sie eben selbst dafür, egal, wie weit sie dafür gehen muss.
Der Thriller ließ sich unglaublich gut lesen. Durch den angenehmen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Gleichzeitig gab es einige richtig unangenehme und beklemmende Momente, die bei mir für ordentlich Spannung gesorgt haben. Besonders spannend fand ich, wie sich Margo im Laufe der Geschichte immer mehr in eine fragwürdige Richtung entwickelt hat. Auch das Ende hat mir richtig gut gefallen.
Zuerst ist mir das knallige Cover ins Auge gefallen und da mich auch der Klappentext ansprach, wanderte das Buch zu mir nach Hause.
Die Geschichte um Margo und ihrer Suche nach einem Traumhaus beginnt erstmal relativ ruhig. Mir haben die Charaktere gut gefallen und ich war gespannt, wie sich alles entwickelt.
Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen und die Story ist interessant.
Allerdings habe ich immer gewartet, dass noch irgendetwas
spannendes passiert, aber es ging fortlaufend ruhig weiter.
Mir fehlt der große Twist und einige erwartete Enthüllungen entpuppten sich für mich als geringe Überraschung.
Trotz allem mochte ich die Geschichte gerne, es war aber (bis auf das Ende) für mich kein richtiger Thrill zu erkennen.
"Tödliches Angebot" greift die metaphorische, emotional aufgeladene Aussage "Ich würde für dieses Haus töten!" auf und treibt die darin deutlich werdende Sehnsucht nach Statussymbolen & Kapital (zur Verdeutlichung der eigenen erkämpften Klassenzugehörigkeit (zur oberen Mittelschicht/Oberschicht) bis in die Besessenheit.
Dabei soll die Hauptprotagonistin nicht sympathisch erscheinen. Sondern ... zielstrebig & wütend.
Diese Eigenschaften lassen sie im Laufe der Geschichte immer skrupelloser handeln, was im ersten Moment überraschend wirkt, fast schon erschreckend.
Allerdings lassen ihre berechnenden Lügen & ihre Fokussierung ihr Handeln fast schon komödiantisch erscheinen.
Für mich jedenfalls.
Gepaart mit female rage über den eigenen fremdgehenden Ehemann wirkt ihr Festhalten am stereotypen "heile-Familie"-Bild eher eiskalt, fast schon missbräuchlich.
Und zugleich überraschenderweise verständlich.
Sicher, sie möchte unbedingt ihren Traum leben.
Natürlich setzt sie sich durch. #girlpower (/Ironie)
Ich denke, das Humoristische der Geschichte entsteht durch die Unverfrorenheit, mit der die Hauptprotagonistin ihre Pläne umsetzt.
Und wirft damit die Frage auf, was mensch selbst bereit wäre, zu tun, um den eigenen Traum zu verwirklichen.
Und wie realistisch solch ein Szenario wirklich sein könnte.
Besessen
Protagonistin und Ich -Erzählerin ist Margo, die ganz offensichtlich Einen an der Klatsche hat.
Klar, sie lebt in etwas beengten Verhältnissen und hat bei der Haussuche mit ihrem Mann einfach kein Glück, weil Sie mit einem „überschaubaren Vermögen“ immer wieder überboten werden. Man versteht auch, dass sie glaubt ihrem größten Wunsch endlich näher zu kommen, als sie von einem Haus erfährt, dass noch nicht bei einem Makler gelistet ist. Wenn es mit dem Haus klappen würde, und dieser Stress erst einmal vom Tisch wäre, würde sich vielleicht auch endlich der Babywunsch erfüllen.
Doch was Margo in der Folge unternimmt, um dieses Haus zu bekommen, ist abgefahren. Sie steigert sich immer mehr in eine krankhafte Besessenheit, vernachlässigt ihre Arbeit, und keine Ahnung was für eine seltsame Beziehung sie mit ihrem Mann Ian führt. Hatte sie jemals moralische Grenzen, so verlieren sich diese vollständig im Verlauf der Geschichte.
Ich hatte das Hörbuch vorliegen, und es war kurzweilig und manchmal sogar humorvoll. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, aber im Mittelteil gibt es so einige Längen.
Die Charaktere waren mir auch viel zu flach gezeichnet. Ich hätte schon gerne mehr Hintergründe zu den Figuren erfahren.
Es war auf jeden Fall mal ein anderer Ansatz, die ganze Geschichte aus Sicht einer unsympathischen und durchgeknallten Protagonistin zu lesen, aber so ganz überzeugt bin ich nicht.
Wie weit gehst du um dein Traum eines Hauses zubekommen?
Darum geht es:
Margo und ihr Mann sind verzweifelt auf der Suche nach einem Haus aber die Lage auf dem Markt ist sehr schwer. Als sie dann von einer Freundin den Wink bekommt das demnächst ein Haus auf den Markt kommen soll sieht sie darin die Chance auf ihren Traum. Doch wie weit ist sie bereit zu gehen um dieses Haus für sich zu bekommen?
Meine Meinung:
Ich fand das Hörbuch sehr spannend. In manchen Momenten habe ich mir nur gedacht okay heftig das man so weit geht um sein Traum von einem Haus umgesetzt zu bekommen. Aber es zeigt nur auf wie weit man manchmal gehen würde um seinen Traum zu verwirklichen.
Mit dem Ende so wie es kam fand ich sehr heftig das hätte ich so nicht erwartet. Es ist wirklich ein guter Thriller den ich definitiv empfehlen kann.
In „Tödliches Angebot“ von Marisa Kashino steht eine Protagonistin im Mittelpunkt, deren Wunsch nach einem Eigenheim zunehmend obsessive Züge annimmt. Margo setzt alles daran, ihr Traumhaus zu bekommen – und schreckt dabei auch vor fragwürdigen Methoden nicht zurück. Sie drängt sich immer stärker in das Leben der aktuellen Besitzer und riskiert damit sowohl ihre berufliche Zukunft als auch ihre Beziehung.
Der Einstieg in den Roman ist unterhaltsam und liest sich angenehm leicht. Trotz Margos skrupellosem Verhalten haben manche ihrer Einfälle fast etwas Humorvolles, und es ist durchaus amüsant zu verfolgen, wie sie sich aus schwierigen Situationen herauswindet. Dennoch bleibt für mich die Frage, warum das Buch als Psychothriller eingeordnet wird. Zwar ist Margo als Figur psychologisch interessant und auffällig, doch echte Spannung kommt kaum auf.
Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten, weshalb ich drei Sterne vergebe. Wirklich fesselnd war sie jedoch zu keinem Zeitpunkt. Meine größte Motivation weiterzulesen war die Neugier, ob Margo am Ende tatsächlich ihr Wunschhaus bekommt. Wer allerdings einen packenden Thriller erwartet, könnte von diesem Buch eher enttäuscht sein.
⭐️⭐️ ⭐️
Anfang schwierig, ab 60% Prozent des Buches fesselnd und ein offenes Ende!!!
Das Buch ist bis auf die ersten 140 Seiten wirklich reine Vorgeschichte, was für mich jetzt schwer zu lesen war. Jedoch im späteren Verlauf und aufs Ende bezogen, was sehr offen ausfällt 🤭 ist es dann doch ein guter Psycho Thriller, mehr will ich aber nicht verraten. Lest es selber und überzeugt euch.
Margo: Eine Protagonistin zum Hassen in einem Thriller, der keiner ist.
Der erste Eindruck:Ein vielversprechender Start
Der Klappentext von Tödliches Angebot hat mich sofort gepackt. Die Neugier war groß, und der Einstieg in das Buch bestätigte diesen positiven Eindruck zunächst: Der Schreibstil ist angenehm leicht, man findet schnell in die Geschichte hinein und die ersten Seiten lassen auf einen fesselnden Plot hoffen. Doch leider hielt diese Euphorie nicht lange an.
Das Problem: Atmosphäre schlägt Spannung (leider)
Nach dem gelungenen Start verliert sich das Werk in einer quälenden Langatmigkeit. Wer eine dichte Thriller-Atmosphäre erwartet, bekommt stattdessen seitenlange Beschreibungen des Hauses und der Umgebung geliefert.
Pacing:
Es passiert über weite Strecken schlichtweg nichts.
Spannungskurve: Zwar blitzen immer wieder Momente auf, die Potenzial für echte Spannung bieten, doch diese verpuffen so schnell, wie sie gekommen sind.
Genre-Check:
Wo ist der Thrill?
Wer hier einen Psychothriller im Stil von Sebastian Fitzek oder Arno Strobel sucht, wird bitter enttäuscht werden. Das Buch trägt das Label „Psycho“ eigentlich nur wegen einer Person: Margo.
„Nur weil eine Protagonistin psychopathische Züge aufweist, macht das die Geschichte für mich noch lange nicht zu einem packenden Psychothriller.“
Die Protagonistin:
Ein echtes „Hassobjekt“
Man muss der Autorin eines lassen: Sie versteht ihr Handwerk, was die Charakterzeichnung angeht. Selten habe ich eine Hauptfigur so sehr gehasst wie Margo. Sie hat bei mir regelrechte Aggressionen ausgelöst – was einerseits für die Qualität des Schreibstils spricht, mich andererseits aber völlig frustriert zurückgelassen hat. Wenn man als Leser mehr Zeit damit verbringt, sich über die Figur zu ärgern, als mitzufiebern, geht die Rechnung (zumindest für mich) nicht auf.
Fazit
Tödliches Angebot ist für mich ein eher durchschnittliches Werk. Es ist handwerklich gut geschrieben, krankt aber an einem massiven Mangel an Dynamik und einer Hauptfigur, die man lieber heute als morgen loswerden möchte. Man verpasst definitiv nichts, wenn man dieses Buch im Regal stehen lässt.
„Tödliches Angebot“ klang für mich zunächst nach einem sehr spannenden Thriller, vor allem durch den vielversprechenden Klappentext. Genau deshalb habe ich mich auch entschieden, das Buch zu lesen. Leider wurden meine Erwartungen jedoch nicht wirklich erfüllt.
Positiv hervorzuheben ist der Schreibstil. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen, sodass ich relativ schnell durch die Geschichte gekommen bin.
Inhaltlich passiert jedoch überraschend wenig. Während des Lesens hatte ich ständig das Gefühl, dass gleich etwas Entscheidendes passiert – dieser Moment blieb aber aus. Die Spannung, die man sich von einem Thriller erhofft, war für mich kaum vorhanden.
Besonders enttäuschend fand ich, dass der Klappentext bereits einen Großteil der Handlung vorwegnimmt. Es gibt kaum zusätzliche Wendungen oder Entwicklungen, die darüber hinausgehen.
Ein großes Potenzial wurde meiner Meinung nach beim Thema rund um das zweite Handy des Ehemanns verschenkt. Dieses wird stark angeteasert und wirkt wie der Schlüssel zu einem großen Geheimnis. Ich hatte dabei ganz andere Erwartungen: Ich habe gedacht, dass er über dieses Zweithandy gezielt verhindert, dass sie bestimmte Häuser bekommen, weil er auf keinen Fall umziehen will. In meiner Vorstellung hätte dahinter ein viel düsteres Geheimnis stecken können – zum Beispiel, dass er jemanden umgebracht hat und eine Leiche im Keller versteckt, vielleicht sogar aus dem Umfeld von Margos Familie. Dadurch hätte ein wirklich krasser Plot Twist entstehen können. Stattdessen bleibt die Auflösung eher unspektakulär und konnte mich nicht überzeugen.
Insgesamt ist „Tödliches Angebot“ ein leicht zu lesendes Buch, das jedoch weder die Spannung noch die überraschenden Wendungen bietet, die man von einem Thriller erwarten würde. Für zwischendurch ist es in Ordnung, insgesamt hat es mich aber eher enttäuscht.
Zwar haben mir einige Aspekte an dem Buch gefallen, jedoch war für mich so gut wie alles vorhersehbar und nicht überraschend. Trotzdem habe ich es schnell durchlesen können.
Wie weit würdet ihr gehen für euer absolutes Traumhaus?
Die Frau war so Crazy Leute. Sie geht wortwörtlich über Leichen um ihr Traumhaus zu bekommen. War echt ein guter Thriller für zwischendrin aber kein Highlight 🫶🏼
Ich fand den Klappentext echt ansprechend und hatte mich schon auf die Story gefreut.
Nach noch nicht einmal 100 Seiten wollte ich es schon abbrechen. Habe mich gezwungen weiter zu lesen, in der Hoffnung, es würde noch spannend werden - vergebens.
Es war langweilig. Langatmig. Die Charaktere waren nicht gut.
„Tödliches Angebot“ hat mich enttäuscht.
Ich habe mehr erwartet.
Schade.
Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Die Grundidee klang eigentlich spannend: Ein verlockendes Angebot entwickelt sich immer mehr zu einer gefährlichen Situation, in der Misstrauen, Geheimnisse und dunkle Absichten eine große Rolle spielen. Gerade zu Beginn hatte die Geschichte definitiv Potenzial und ich war neugierig, wohin sich alles entwickeln würde.
Allerdings war das Erzähltempo für mich über weite Strecken zu langsam. Die Handlung zog sich teilweise sehr und es wollte einfach keine richtige Spannung aufkommen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte auf der Stelle tritt, wodurch mir der Sog gefehlt hat, den ich mir bei einem Thriller wünsche.
Zum Ende hin wurde es zwar deutlich dramatischer, aber leider war mir das Ganze dann etwas zu überzogen und unrealistisch. Die Entwicklungen wirkten auf mich eher konstruiert als glaubwürdig, wodurch der Abschluss leider nicht den gewünschten Effekt bei mir erzielt hat.
Insgesamt war das Buch okay für zwischendurch, konnte mich aber weder emotional noch spannend wirklich packen.
Die story ist ganz nett für was leichtes zwischendurch und lässt sich gut runterlesen. Ich hab die Protagonistin teilweise gehasst, aber auch immer mal wieder gelacht.
Ein richtiger Thriller á la Fitzek war das hier aber bei weitem nicht. Trotzdem kann ich es empfehlen, wenn man keine Erwartungen hat in Bezug auf das Thriller Genre
Sie ist der Psycho und trotzdem musste ich lachen!
Manchmal beginnt man ein Buch mit einer klaren Erwartung und endet irgendwo ganz anders.
Für mich war es weder ein klassischer Psycho- noch ein typischer Thriller. Eher eine Geschichte mit leichten Thriller-Momenten. Die Geschichte war definitiv aufregend, interessant und spannend aufgebaut – aber dieses gewisse Etwas, das mich komplett packt und nicht mehr loslässt, hat mir persönlich gefehlt. Gerade für einen Psychothriller hätte ich mir da noch mehr Tiefe und Intensität gewünscht.
Was allerdings sofort klar wird: Margo ist der Psycho in dieser Geschichte – daran gibt es nichts zu rütteln.
Und gleichzeitig steckt in der Story, so finde ich, auch erschreckend viel Wahrheit. Menschen können unglaublich skrupellos werden, wenn sie etwas mit aller Macht durchsetzen wollen… und genau das macht die Geschichte auf eine gewisse Art auch so greifbar.
Trotz allem konnte ich Margo oft etwas abgewinnen – vor allem ihren Humor. Ihre Gedanken und Antworten in ihrem Kopf haben mich mehr als einmal schmunzeln oder sogar lachen lassen. Das hat dem Ganzen eine interessante, fast schon unterhaltsame Leichtigkeit gegeben.
Der Schreibstil ist angenehm locker und lässt sich schnell lesen. Allerdings war mir einiges zu ausführlich, wodurch sich manche Passagen etwas gezogen haben. Das hat den Lesefluss für mich hin und wieder gebremst.
Trotz der Längen und dem für mich fehlenden Thriller-Gefühl wurde ich gut unterhalten und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, mich durch das Buch quälen zu müssen. Es ist definitiv lesenswert – besonders, wenn man Geschichten mag, die zwischen Spannung, Humor und einem Hauch von Abgründigkeit pendeln.
Ein Buch, das nicht perfekt ist, aber trotzdem auf seine Weise gut ist.
Das Buch fand ich grundsätzlich ganz gut. Es war ein gewisser Spannungsbogen da. Aber so richtig fesselnd war es nicht.
Zudem hat mich dieses ganze Drumherum tierisch genervt. Welche Hausnummer jetzt am besten zu einem Haus passt, was man noch gar nicht gekauft hat. Wie man das Haus einrichtet. Die Naivität der Hauptprotagonistin.
Ja so war es einfach nicht das, was ich erwartet habe.
"Einer dieser Leute muss im Besitz der belastenden Informationen sein, die ich brauche, um das Traumhaus zu bekommen. Es ist meine Bestimmung - ich bin ganz nah dran, das spüre ich."
Eine Frau, die buchstäblich über Leichen geht, um an ein Haus zu gelangen und die uns Leser mitnimmt in ihre skurrile unmoralische Gedankenwelt. Und irgendwie gab es Passagen, in denen man ihre Not und Frustration nachvollziehen kann.
Der Roman liest sich flüssig und schlüssig. Er ist kein Spannungs-Highlight, aber durchaus kurzweilig und sehr unterhaltsam.
Das Ende hab ich nicht kommen sehen, aber bis dahin ist die Story ein bisschen langweilig vor sich hin gedümpelt.
vermutlich spricht das Thema aber sehr viele Millenials an, die aktuell verzweifelt auf der Suche nach einem bezahlbaren Haus sind 😅
Hoffe aber wir gehen alle nicht so weit wie Margo, wenns darum geht ans Ziel zu kommen.
Die Story immer spannend und man möchte dran bleiben, der große Plotttwist kommt erst gegen Ende aber auch sehr gut gemacht.
Und am Schluss denkt man ja auch wenn man denkt man kann alles lenken … nein kann man nicht sehr gut gemacht !
Habe es gern gelesen und kann es gut weiterempfehlen
Auch die einfache Schreibweise lässt es super lesen und kapieren .
Wer auch immer für die Kurzbeschreibung zuständig ist, sollte vielleicht nochmal überlegen, was er sich dabei gedacht hat. Dort stand nämlich, dass man die Protagonistin lieben wird, obwohl sie moralisch verwerflich handelt.
Ich habe die ganzen Stunden darauf gewartet, wann sie denn sympathisch wird und ihre Taten auch nur ansatzweise nachvollziehbar sein würden, aber Fehlanzeige.
Sie ist ganz bestimmt nicht sympathisch, sondern einfach nur crazy und die Auflösung ist nicht wirklich realistisch.
Dennoch war es ein amüsanter Roman, dem man gut zuhören konnte und nebenher laufen lassen konnte. Er hat mich unterhalten, auch wenn er mich nicht überzeugen konnte.
Die Story handelt von Margo, die mit ihrem Ehemann in einer kleinen Wohnung lebt und unbedingt ein großes Haus will um eine Familie gründen zu können. Als sie ihr perfektes Traumhaus entdeckt, wird sie immer besessener davon, es zu bekommen. Um das Haus vor allen anderen zu kaufen, beginnt sie die Besitzer zu beobachte, zu manipulieren und sogar zu erpressen. Dabei überschreitet sie immer mehr moralische Grenzen und greift schließlich zu extremen Mitteln, um ihr Ziel zu erreichen.
Wow, was ein Pageturner! Ich konnte dieses Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Mit einer Mischung aus Neugier und Abscheu hab ich Kapitel nach Kapitel gelesen und war sehr gespannt auf das Ende. Auch wenn man sich einiges hat denken können und man teilweise Margo handeln wirklich nicht nachvollziehen konnte. Auch ist das Buch eher weniger ein Thriller als doch eher ein Spannungsroman, denn große Thriller-Action gibt es nicht, nur eine Frau die komplett durchdreht wegen einem Haus.
Was an diesem Buch spannend und ein Thriller sein soll weiß ich ehrlich gesagt nicht...
Nachdem ich von dem Buch im Podcast gehört und es dann im Laden angeschaut hatte, dachte ich mir das wird richtig gut. Leider doch nicht.
Es war wirklich seeeehr vorhersehbar. Man merkt schnell das die Protagonistin viel zeit in ihrem Kopf verbringt und sich sehr auf Dinge versteift das diese eintreten. Der Psycho Teil des Psychothrillers. Der Thriller Anteil hat mir einfach gefehlt, da die Dinge einfach so nonchalant erzählt werden aber nie richtige Spannung erzeugt wird. Man weiß eigentlich immer was passiert und ist höchstens schockiert darüber wie rigoros die Protagonistin ihren Plan durchzieht. Zusätzlich kommen leider noch weitere Tropes vor die ich absolut nicht mochte und das Ende war auch nicht zufriedenstellend.
Für mich leider keine Empfehlung für viellesende Thriller Fans.
Der Anfang hat echt seine Längen und Spannung hab ich vergeblich gesucht. Das letzte Drittel jedoch hat etwas Fahrt auf genommen und ich war auch vom Ende ziemlich überrascht.
Wüsste aber nicht ob es wirklich ein Thriller ist…
Das Buch ist sprachlich wirklich gelungen. Besonders Margos Gefühlswelt wird intensiv und greifbar dargestellt. Obwohl ich Margo als Figur ziemlich unsympathisch finde, wirkt genau das bewusst gewählt und funktioniert erstaunlich gut. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, was definitiv für die Autorin spricht.
Weniger gelungen fand ich die Vielzahl an namentlich erwähnten Nebenfiguren, die für die eigentliche Handlung kaum eine Rolle spielen und eher verwirren als bereichern. Auch der Klappentext nimmt leider schon viel vorweg und das, was er ankündigt, passiert letztlich erst ganz am Ende des Buches.
Als Psychothriller würde ich die Story nicht unbedingt einordnen; Psycho ist hier eher die Hauptfigur selbst. Das Ende ist zwar spannend und gut umgesetzt, allerdings zieht sich der Weg dorthin seeeehr in die Länge und wirkt stellenweise sogar langweilig.
Insgesamt konnte mich das Buch trotz guter Ansätze nicht wirklich überzeugen. Für mich leider keine Leseempfehlung 👎🏻
Das erste Angebot gewinnt. Das letzte kostet Leben.
»Ich werde dieses Haus bekommen, egal, was ich dafür tun muss.« Margo braucht für ihre Familie eine größere Wohnung, koste es, was es wolle. Nach monatelanger frustrierender Suche sieht sie den Inbegriff eines perfekten Lebens vor sich. Getrieben von ihrer Verzweiflung will Margo das Haus kaufen, bevor es überhaupt auf den Markt kommt. Ein bisschen Stalking? Harmlos. Etwas Hausfriedensbruch? Notwendig. Zunehmend skrupellos dringt Margo in das Leben der Hausbesitzer ein, sie umgarnt sie bis zur Erpressung. Bis sie auf Gegenwehr stößt.
„Tödliches Angebot“ gefiel mir von der ersten Seite an, die Idee der Geschichte hatte ich noch nie gelesen, der Schreibstil war flott und Margo als Charakter außergewöhnlich. Sie manipuliert die Menschen in ihrer Umgebung wie es ihr gefällt, entwickelt ein Lügengerüst und ich dachte ständig „ Na mal sehen, wann sie dich durchschauen“
Die Autorin überraschte mich immer wieder mit spannenden Plot Twists und auch der Schluss gefiel mir richtig gut.👍
✨Hörbuch✨
Das war mein erstes Buch der mir unbekannten Autorin und es bleibt auch erst mal dabei.
✨Zitat
„Aber vielleicht … ich will euch wirklich keine falschen Versprechungen machen, aber ganz vielleicht bedeutet das, dass sie motiviert genug sind, jetzt sofort ein Kaufangebot zu akzeptieren, bevor das Haus überhaupt auf den Markt kommt.“
✨Inhalt
Margo ist wild entschlossen, endlich in ein größeres Haus umzuziehen und eine Familie zu gründen. Schnell verbeißt sie sich in ein bestimmtes Objekt und stellt den derzeitigen Bewohnern regelrecht nach…
✨Meinung
Nach der Leseprobe habe ich mich spontan für‘s Hörbuch entschieden und das war auch gut so. Zum Anhören war es nice und hat mir gut die Zeit vertrieben.
Auch gut gefallen hat mir das Ende bzw. die Auflösung und wie die Idee der Autorin quasi final ausgeführt worden ist.
Demgegenüber standen absolut flache, eindimensionale und unsympathische Charaktere, was für mich automatisch Punktabzug bedeutet.
Der Klappentext hatte mich von Anfang an begeistert und es blieb auch dabei, dass die Idee zum Buch richtig cool und außergewöhnlich ist. Spannung war dann nicht konsequent vorhanden und ich wusste, dass das Hörbuch das Erlebnis trägt.
Es gab ein paar unangenehme Situationen in der Geschichte, ich möchte da nicht näher drauf eingehen, denn die Autorin wollte schwierigen Themen wohl mit Ironie begegnen. Bei mir ist es nicht so gut angekommen, aber sei es drum.
✨Fazit
Das war ein solides Hörbuch für zwischendurch mit Luft nach oben, was die Spannungskurve angeht. Überdurchschnittliche Bewertung (>2,5⭐️) wird aufgrund der kreativen Plotidee und der coolen Auflösung vergeben.
Macht Euch gern ein eigenes Bild!
3/5⭐️⭐️⭐️
Also unter einem Psychothriller stell ich mir was anderes vor..
Klar hat die Protagonistin einen an der Klatsche, aber bis auf die letzten 30 Seiten ist quasi nichts passiert.
Der mittlere Part des Buches hat z.B. am Ende des Buches 0 Einfluss darauf.
Der Schreibstil war gut, aber es ist leider nicht wirklich Spannung aufgekommen.
Die hat mich sooo genervt, finde da merkt man aber dass das Buch an sich gut geschrieben war. Ist für mich absolut kein Thriller aber son leichter „Psycho Roman“ vllt.
Und wie viele Handys kann ein Mann bitte haben?
Grandios gut, man muss nur das Cover ignorieren können.
Also ganz ehrlich: Wer im Verlag hat dieses Cover gesehen und gedacht „Ja, das ist perfekt, nehmen wir.“?!
Hätte ich nicht eine ganz eindringliche Empfehlung bekommen, hätte ich es leider keines zweiten Blickes gewürdigt. Und dabei war das Buch so gut!
Die Protagonistin ist einem nicht unbedingt durchgehend sympathisch, obwohl man ihre Handlungsgründe nachvollziehen kann. Aber nach und nach stellt man fest, dass auch die anderen handelnden Personen nicht unbedingt weniger verwerflich handeln/ gehandelt haben. Und plötzlich fiebert man doch mit.
Das ganze Buch hat mir extreme Yellowface-Vibes gegeben und ich würde es jedem ans Herz legen.
Ein Haus, ein Kind, ein Hund….Das ist Margos perfekte Checkliste. Und da ihr nach dutzend verlorenen Bieterschlachten um Hauser, nicht nur die Geduld sondern auch die Zeit fehlt, ist ihr beim nächsten Haus alles recht. Egal ob Lügen, Hausfriedensbruch oder ein bisschen Stalking, Margo ist bereit alles für dieses Haus zu geben, denn Sie hat sich bereits in dieses Haus verliebt und wird nicht zulassen, das sie auch dieses Mal überboten wird.
🩷🏡👧🏻🐕🛞🧘🏽♂️❤️
First of all….das Cover und der Klappentext haben mich so gecatcht, das dieses Buch nicht mal auf meinem SuB gelandet ist, sondern direkt gelesen wurde.
Für mich war es eine unbekannte Autorin, daher hatte ich keinerlei Erwartungen an das Buch, wurde aber recht schnell ins positive gestimmt. Es war sowas von locker und leicht geschrieben, das ich quasi durchs Buch geflogen bin.
Jetzt müssen wir über Margo sprechen….ich meine wow….diese Protagonistin ist wirklich wow….Sie hat einen absoluten Dachschaden und mir tut jeder in Ihrer Umgebung einfach nur leid. 😅
Ja die Story war ein klein wenig vorhersehbar und 2/3 des Buchs, war auch mehr Roman als Thriller, aber es hat mich wirklich unterhalten auch wenn Margo mich teilweise in den Wahnsinn getrieben hat.
Wer also mal weg von diesen „klassischen Thrillern“ will und etwas „leichteres“ für zwischendurch sucht, ist hier 100% richtig!
Der Psychothriller von Marisa Kashino beginnt mit einem guten Einstieg. Die Story nimmt aber lange nicht an Fahrt auf, es ist aber auch nicht langweilig. Doch der Thriller-Vibe kommt leider nicht auf. Sehr schade, zu Beginn habe ich mir schon einiges erhofft. Der Schreibstil hat mir aber unheimlich gut gefallen.
Margo ist echt hinterlistig und versucht alles,um das Haus zu bekommen. Es passiert bis zur Hälfte des Buches nicht viel,aber wird gegen Ende interessant
Tja, was war das bitte!? Ich bin durch die Seiten geflogen, fasziniert von einer ziemlich durchgeknallten Protagonistin, die ein Haus will und dafür alles machen würde...! Wie weit sie dann doch geht hätte ich nicht gedacht. Ich mag die überdrehte Darstellung, spannend und ironisch zugleich. Schreibstil perfekt, erinnert an Freida McFadden. 👍
Freitag, 27. März 2026
Tödliches Angebot / Marisa Kashino
GUTE UNTERHALTUNG!
Bewertung: ★★★★★
Ein Haus - ein Baby - einen Hund - ein ausgefülltes Leben. Genau in dieser Reihenfolge plant Margo Miyake ihr Leben. Mit Ehemann Ian lebt sie in einer winzigen Wohnung. Das Ziel des Paares, ein Haus zu kaufen, verschiebt sich auf ungewisse Zeit. Denn für all die guten Häuser, für die sich das Paar interessiert und bewirbt, bekommen sie den Zuschlag nicht.
Dann erfährt Margo über eine Bekannte, dass erneut ein Haus, in der von ihr bevorzugten Gegend, auf den Markt kommen soll. Sie beschliesst ihrem Glück nachzuhelfen.
Sie stalkt das Besitzerpaar, sucht deren Bekanntschaft und umgarnt sie. Doch dieser Plan geht nach hinten los. Nun bleibt Margo nur noch Erpressung.
Ich fand die Geschichte äusserst amüsant zu lesen. Auch wenn ich die Genreeinteilung "Psycho Thriller" in der ersten Hälfte des Buches nicht so unterschreiben konnte, hat mich die Geschichte völlig in den Bann gezogen. Von dem Moment an, als ich kapiert habe, dass Psycho Thriller das Verhalten und den Charakter von Margo bedeutet und nicht die Handlung an sich, konnte ich mich komplett auf die Story einlassen. Allerdings kommt gegen Schluss doch noch Krimidrive hinein und es wird gemordet.
Dreh - und Angelpunkt dieser Story ist die Protagonistin Margo. Sie erzählt in Ich Perspektive und hat eine ... sagen wir mal ... manchmal schräge Art sich die Dinge so zurechtzubiegen, dass sie passen. Nah an der Grenze zur Manipulation setzt Margo ihren Kopf durch. Sie bestimmt, wohin es geht im gemeinsamen Leben mit Ian. Margo hat sich nämlich in den Kopf gesetzt, dass das Paar ein Haus mit Garten braucht. Denn nur dort will sie den zukünftigen Nachwuchs aufziehen. Immobilien sind Mangelware, denn Margo weiss natürlich auch wo das Objekt stehen soll. Grovemont, die beste Wohngegend mit guten Schulen für das nicht nur ungeborene, sondern auch noch nicht gezeugte Kind. Nun versucht sie also mit ihren teilweise skurrilen Ideen, in die engere Auswahl der Bewerber für ihr Traumhaus zu kommen.
Die Autorin hat die Figur leicht überzeichnet. Jedoch nicht so, dass es mich gestört oder Margo mich genervt hat. Es war eher so, dass ich oft dagesessen bin und gedacht habe: Sie wird doch wohl nicht... Nein, sie kann doch nicht ... und meist machte sie genau das. Margo kennt weder Hemmungen, noch leidet sie unter Zurückhaltung. Moralische Bedenken oder Scham? In geringem Masse vorhanden.
Treffend ist das Cover gestaltet. Ein Haus und die Farbe feuerrot! Genau wie Margos Wut, als ihr Traumhaus ihr durch die Lappen zu gehen droht. Die Farbe symbolisiert aber auch Margos Verbissenheit mit der sie ihr Ziel verfolgt.
Marisa Kashino hat eine tolle Protagonistin geschaffen, deren Gedankengänge meiner zwar fremd waren, die mich aber äusserst gut unterhalten hat. Die Gratwanderung von Humor und überspitzter Charakterisierung hat die Autorin hervorragend geschafft.
Zunächst einmal: es ist kein wirklicher Thriller. Wer das erwartet, wird vielleicht enttäuscht. Im Prinzip sind wir im persönlichen Drama einer Millenial, das keines sein müsste, in das sich die Protagonistin Margo immer weiter reinsteigert. Dabei - und das muss man ihr lassen - geht sie mutig und lösungsorientiert an alles ran. Sie schafft es sogar, ihre Probleme so zu priorisieren, dass sich irgendwie immer alles in Wohlgefallen auflöst. Dabei manipuliert sie andere, wo sie nur kann.
Ich mochte, dass ich die ganze Zeit an Margo und all ihren Abgründen teilhaben durften. Das führte erschreckender Weise bei mir dazu, dass ich sie sogar lieb gewonnen habe. (Begegnen möchte ich ihr aber trotzdem nie, über sie lesen reicht aus!)
Der Schreibstil samt Übersetzung haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu einschlägigen, bekannteren AutorInnen liest sich dies hier flüssig und auch scheinbar banale Passagen entlockten mir hin und wieder ein Lächeln. Die Autorin versteht es definitiv mit Worten zu unterhalten.
Klare Leseempfehlung für gute Unterhaltung Zwischendurch.
Ein tödliches Angebot ist ein spannender Thriller über Margot, die um jeden Preis ein Haus kaufen will – und dabei über moralische Grenzen geht. Besonders das Finale sorgt noch einmal für Nervenkitzel. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen.
Ich würde nicht sagen, dass es ein Highlight war oder auch ist, aber definitiv eine nette Unterhaltung für Zwischendurch. 📖
Eine ganze Weile lang ist tatsächlich nicht viel passiert, da habe ich zwischendurch wirklich kurz überlegt, dieses Buch einfach abzubrechen. 🥹
Dennoch mochte ich die Persepktive von Margo aus, dass hatte etwas meiner Meinung nach. Zudem war der Schreibstil sehr angenehm, weswegen sich das Buch sehr schnell lesen lässt. ✨
Ein Psychothriller ist es in meinen Augen dennoch nicht.🤷♀️