12. März
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1950 Johanna und ihre Familie wurden nach dem Krieg aus ihrem Heimatort Wollseifen an der belgischen Grenze vertrieben. Das Gebiet wurde zur militärischen Zone erklärt. Nun sind sie auf ihren eigenen Bauernhof umgezogen. Johanna übernimmt die Führung auf dem Bauernhof und liebt ihre Eigenständigkeit. Nach Jahren kommt ihr Mann aus der Kriegsgefangenschaft aus Russland zurück. Das ändert alles. Die Geschichte geht über die nächsten 20 Jahre. Ich fand die Geschichte sehr interessant und spannend. Der Schreibstil ist flüssig und sehr warmherzig trotz der ganzen Schicksalsschläge. Begleitet wird die Geschichte mit Auszügen aus den Tagebüchern von Emil, der aufgrund von gefundenen Granaten seine Hände verlor. Er beschreibt die großen Ereignisse und das Kinoprogramm, da er ein großer Filmfan ist.

Schlehengrund
Schlehengrundby Anna-Maria CaspariUllstein extra