Dieser Thriller kann auf jeden Fall was. Die Kapitel sind sehr kurz und somit gut snackable, wobei in jedem Kapitel so ein Satz fällt, der die lesende Person aufhorchen lässt und die Spannung latent hält. Die Konstellation der Frauencharaktere ist an sich auch sehr interessant, sehr gut gezeichnet. Das Religionsthema ist mitunter belastend, darauf sollte maus ggf. vorbereitet sein.
Das Ende hat mich nicht umgehauen, ist aber ebenfalls solide.
Kein überragendes Meisterwerk für mich, aber dennoch sehr empfehlenswert!
„Drei Witwen“ ist ein Thriller, der durch sein Setting besticht. Die Geschichte bietet eine unterschwellige Spannung, die stark aus der beklemmenden Atmosphäre in der Einöde Utahs resultiert.
Besonders ungewöhnlich und außerhalb der gewohnten Normalität war die Darstellung der unkonventionellen Lebensstrukturen innerhalb der Vielehe. Die tiefe Religiosität zieht sich als roter Faden durch das Buch und macht die Handlungen der Charaktere in ihrer isolierten Lebenswelt nachvollziehbar, auch wenn sie fernab unserer gesellschaftlichen Normen liegen.
Alles in allem ein handwerklich einwandfreier und spannender Thriller und ein stimmiges Gesamtpaket.
Hat mir gar kein Spaß gemacht und fühlte mich auch auch überhaupt nicht wohl mit dem Buch!
Zu viel Sekte , zu viel Religion , zu viel Mormonen!
Einfach überhaupt nicht mein Thema und brachte mir einfach nur Unwohlsein ein.
Zudem blasse Charaktere , langatmig und zum Ende sympathisiert die Autorin eindeutig mit dem Konzept : Polygamie / Vielehe ! Jedem das Seine - nicht meins . Jedoch mit dem Hintergrund der geschichte (Sekte, Missbrauch Minderjähriger) mehr als unangebracht !!!!
Blake Nelson führt eine polygame Ehe mit seinen drei Frauen Rachel, Emily und Tina. Sie leben auf einer abgelegenen Ranch in Utah. Eines Morgens wird Blake am nahegelegenen Fluss tot aufgefunden. Nur seine drei Ehefrauen wussten, wo er sich befand. Welche der drei Frauen hat ihn umgebracht?
Die Story klingt mega interessant. Die Umsetzung ist so lala. Bis das Buch am Fahrt aufnimmt, braucht es gut 1/3. Diese ganze Essensthematik erschließt sich mir nicht - Dosensuppe mit Nudeln zu einer Beerdigung?
Es war mir auch viel zu durcheinander. Blake lernt man eigentlich gar nicht kennen, die Damen zwar schon, aber eine Bindung konnte ich zu keiner aufbauen.
Evtl muss man sich erst in das Thema "mormonischer Glaube" und Vielehe einlesen, um manche Dinge zu verstehen. Und dann war da noch die Sekte - auch alles ziemlich wirr.
Mit der Auflösung hätte ich tatsächlich gar nicht gerechnet, war nun aber auch nicht total spektakulär.
Ich würde das Buch nicht unbedingt als Pageturner empfehlen.
Hat mich nicht enttäuscht, aber auch nicht umgehauen.
Es war solide, gut zu lesen und auch immer wieder spannend.
Nur die Ehefrauen fand ich immer mal wieder sehr anstrengend.
Eine Vielehe wäre definitiv nichts für mich!
Das Buch stand ewig im Regal und ich hab lange überlegt ob ich es ungelesen weg bringen soll aber tatsächlich war es sehr fesselnd! Die Charaktere werden so dargestellt als ob es alle drei Frauen gewesen sein könnten … Man verdächtigt eigentlich immer eine von den dreien, aber lest selbst 😉
Die Protagonistinnen konnte ich innerhalb der Kapitel sehr schlecht auseinanderhalten. Und trotz der relativ kurzen Kapitel zog sich das Buch etwas. Ansonsten hat es mir ganz gut gefallen.
Der Einstieg war sehr gut. Der Glauben und die Religion, sowie das ganze Thema mit der Vielehen hat mich so Lust gemacht. Aber war leider zäh
Das Buch und das Geheimnis dahinter, wer nun den Ehemann umgebracht hat und was dazu geführt hatte. War sehr vielversprechend. Die ersten Seiten des Buches hat mich so mitgenommen. Die drei Ehefrauen und deren Perspektiven. Muss aber sagen ab etwa der Hälfte. Musste ich mich zwingen, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Das Buch hat über 500 Seiten und für ein Thriller muss es einfach gut sein. Das man dranbleiben. Für mich war es langatmig und zäh. Und wurde für mich teils künstlich in die Länge gezogen. Das hätte man sicherlich ein bisschen kürzen können. Vor allem weil der Anfang so vielversprechend war.
Mitten im Nirgendwo in der Wste von Utah wird Blake Nelson am Rande seiner Ranch tot aufgefunden. Der Personenkreis an Verdchtigen ist klein, aber doch besonders denn Blake war Angehriger der Heiligen der Letzten Tage und hat entgegen dem Willen der Kirche in einer Vielehe gelebt. Welche der drei Ehefrauen ist also die Tterin?
Sptestens seit der Kate Burkholder Reihe von Linda Castillo, welche sich mit Amischen beschftigt, bin ich sehr interessiert an Glaubensgemeinschaften, die eher zurckgezogen leben. Ich finde es sehr interessant ein wenig mehr ber solche Gesellschaftsformen zu erfahren, da man im alltglichen Leben eher nicht damit konfrontiert wird.
In Drei Witwen lernen wir die drei Ehefrauen von Blake kennen. Die drei Frauen knnten nicht unterschiedlicher sein. Rachel, die erste Frau, die alles sehr verbissen und streng religis sieht. Emily, fast noch ein Teenager und in einem streng katholischen Haushalt aufgewachsen, und Tina, eine ehemalige Prostituierte mit Drogenvergangenheit. Die Stimmung zwischen den Damen ist gelinde gesagt angespannt.
Bei allen drei Frauen erfahren wir durch Rckblicke etwas mehr aus ihrer Vergangenheit, wobei die von Rachel etwas im Vordergrund steht. In der Gegenwart muss nun geklrt werden, wer Blake gettet hat, und dafr werden alle Drei von der Polizei in die Mangel genommen. Es ist ein wahres Hin und Her der Gefhle, denn es bleibt bis zum Schluss furchtbar undurchsichtig.
Diese Ungewissheit hat mich quasi durch das Buch getrieben. Ich war so gefesselt von den Entwicklungen und habe mitgefiebert! Obwohl technisch gesehen gar nicht viel passiert, konnte ich das Buch kaum weglegen. Das Buch lebt von seinen Charakteren und die Spannung kchelt eher langsam, aber stetig vor sich hin.
Fr mich war Drei Witwen ein echter berraschungshit, da ich von der Autorin bis dato noch nie gehrt hatte. Cover und Klappentext haben mich zu dem Buch greifen lassen und ich habe es keine Sekunde bereut.
Ein Spannungsroman mit einem fesselnden Einblick in die Polygame Welt der „Heilgen der Letzten Tage“.
Dieses Buch ist mir noch nicht oft begegnet, dabei schafft es Catherine Quinn Leser:innen in eine andere, ungewöhnliche Welt eintauchen zu lassen.
Blake Nelsen gehört der Glaubensgemeinschaft der „Heiligen der Letzten Tage“ an. Er lebt mit seinen drei Frauen Rachel, Tina und Emily abgelegen, auf einer Farm in Utah nach seinen Regeln bis eines Tages die Polizei eintrifft. Blake ist Tod, aber wer hat ihn getötet?
Abwechselnd lässt Catherine Quinn die Schwesterfrauen ihre persönliche Geschichte erzählen und versetzt so Leser:innen in die Lage mitzurätseln und damit eine sehr gute Spannung aufzubauen, auch wenn der eigentliche Fall etwas in den Hintergrund rückt.
Die Schwesterfrauen könnten ungewöhnlicher nicht sein und genau deshalb geraten sie ins Visier der Polizei.
Können sie sich gegenseitig vertrauen? Es entsteht eine spannende Reise.
Leider war das Ende für mich etwas zu abrupt und mir hat für ein rundes Ende etwas gefehlt, trotzdem eine Leseempfehlung.
》 ғᴀᴢɪᴛ
Ein Spannungsroman mit einem fesselnden Einblick in die Polygame Welt der „Heilgen der Letzten Tage“.
4/5 Sterne ☆