relativ oberflächliche Jugenddystopie, mit einer spannenden Welt und symphatischen Charakteren
Langweilige Story und kurze, abgehackte Sätze, die bei mir einfach keine Emotionen hervorrufen konnten. Nach 2/3 abgebrochen.
In meinen Augen kein gelungener Auftakt einer Dystopie-Duologie
Auf diese Dilogie bin ich bei der Suche nach neuen Dystopie-Reihen gestoßen und habe sie eigentlich nur gekauft, weil Andrea Schacht die absolute Lieblingsautorin meiner Mutter ist. Also dachte ich mir "let's give it a try"... Nun ja... Man wird ziemlich direkt in die Story hineingeworfen. Die Welt und die Umstände der Protagonistin werden zu Beginn überhaupt nicht erklärt. Das führte dazu, dass ich ihr Handeln und die Beweggründe wirklich so gar nicht nachvollziehen konnte! Ich breche Bücher eigentlich nicht ab (bzw kann ich nicht... was angefangen wurde muss auch zu Ende geführt werden) aber hier war ich nach 100 Seiten echt kurz davor. Die Liebesgeschichte war (ziemlich offensichtlich aufgrund des Titels) sehr vorhersehbar und zog sich dann doch über das gesamte Buch... Und darüber hinaus. Je länger man las, desto mehr erfuhr man dann doch über die Protagonistin, das Land und die Umstände. Das verbesserte mein eher schlechtes Lesegefühl dann doch merklich. Den zweiten Teil hab ich dann schließlich auch noch gelesen 😅
Mein letztes, beendetes Buch 2017. Was bin ich zufrieden mit meiner Jahres-Lesestatistik! 💕
Zu Beginn fand ich das Buch eigentlich ziemlich spannend, vor allem die Welt war interessant. Hier hätte ich mir manchmal aber noch ein paar mehr Infos gewünscht. Leider hat die Handlung kaum Entwicklung und die Geschichte dümpelt ohne echte Höhepunkte vor sich hin. Viele Wendungen konnte man sich schon lange denken und es passiert absolut nichts unerwartetes. Zum Ende hin fand ich das Buch extrem langweilig. Die Charaktere blieben mir viel zu blass und ich konnte auch keine Verbindung zu Kyria und Reb aufbauen. Die Liebesgeschichte ist bei mir auch nicht wirklich angekommen. Der Schreibstil war einigermaßen flüssig zu lesen. Weiterlesen werde ich die Reihe wohl nicht.
Inhalt: Kyria ist die Tochter einer Ministerin und wächst sehr behütet auf. Auch deshalb, weil sie einen Gendefekt hat und der kleinste Zwischenfall die Krankheit auslösen könnte. Als sie erfährt, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat, flieht sie zusammen mit Reb (einem Ausgestoßenen) aus dem Krankenhaus, um ein letztes Mal ihre Freundin Hazel zu treffen, die in den Reservaten außerhalb New Europes lebt. Mit Rebs Hilfe gelingt ihr die Flucht, doch die Einheimischen machen sie für den Ausbruch einer Masern-Epidemie verantwortlich. Meinung: Zuerst: wow. Ich liebe dieses Buch! Anfangs ist es etwas gewöhnungsbedürftig, weil man sich nicht so gut in Kyrias Leben reinversetzen kann. Sie ist sehr verwöhnt und kennt nur dieses Leben. Das Buch ist zwar nicht durchgehend spannend, aber das muss es gar nicht. Auch ohne ständige Verfolgungsjagd oder so etwas ist es sehr interessant zu lesen. An vielen Stellen fand ich es auch echt lustig; zum Grund dafür komme ich später. Bei Büchern, die in der Zukunft spielen, finde ich es immer total interessant, was aus der Welt geworden ist. Hier sind die Frauen an der Macht. New Europe wird von Frauen "regiert" und die Männer nehmen in etwa die Rolle ein, wie sie die Frauen vor einigen hundert Jahren hatten. Sie sind nur noch dazu gut, den Haushalt zu machen und einzukaufen. Außerhalb von New Europe, in den Reservaten, gelten diese Regeln nicht. Dort sind Männer und Frauen nach wie vor gleichberechtigt und alle packen bei der Arbeit (die dort hauptsächlich auf dem Land und auf den Äckern stattfindet) mit an. Die Technik ist zu dieser Zeit sehr hoch entwickelt. Alles wird von Maschinen gesteuert und ohne ID (siehe unten) kommt man überhaupt nicht zurecht. In den Reservaten wiederum ist das anders. Dort ist die Technik sogar etwas weniger entwickelt als zu unserer Zeit. Als Kyria im Krankenhaus auf Reb trifft, sorgt sie dafür, dass sich jemand um ihn kümmert, obwohl er – ob freiwillig oder nicht – aus der Gesellschaft ausgetreten ist. Jeder Bürger von New Europe trägt seine ID am Handgelenk. Sie enthält einen virtuellen Ausweis, einen Kredit und (sofern vorhanden) eine Fahrerlaubnis. Durch sie können die Bürger vom Staat überwacht werden, was sowohl positive als auch negative Aspekte hat. Ohne ID jedenfalls hat man keinerlei Rechte, weshalb Kyrias Eingreifen nötig war. Reb bringt Kyria zu den Subcults (so nennen sich die Menschen, die nicht länger dem Volk angehören). Es ist schwer für sie, da sie großen Luxus gewöhnt ist und dort nicht mal sauberes Wasser hat. Charaktere: Wie schon erwähnt ist Kyria ziemlich verwöhnt. Für sie ist es normal, dass sie sofort alles bekommt, was sie braucht. Dementsprechend ist es eine große Umstellung für sie, als sie erst auf der Flucht ist und dann in den Reservaten lebt, wo die Technologie längst nicht so fortschrittlich ist wie in NuYu (New Europe). Nach und nach lernt sie aber, sich anzupassen und schließt Hazels Familie, die sie bei sich aufgenommen hat, immer mehr ins Herz. Reb ist schwer einzuschätzen. Er spricht nicht allzu viel und ist Meister darin, seine Gefühle zu verbergen. Trotzdem ist er ganz und gar nicht schüchtern. Er weiß was er hat und was er kann und gibt regelmäßig mit seinen Fähigkeiten – welcher Art auch immer – an. Er nennt Mädchen grundsätzlich „Princess“, damit er sich keine Namen merken muss. Die Beziehung zwischen Kyria und Reb ist… speziell. Sie sind beide dickköpfige Charaktere und natürlich gibt es Chaos, als sie zusammentreffen. Besonders durch Kyrias Verwöhntheit gibt es oft Streit. Ehrlich gesagt gibt es aber wenig, was mir so viel Spaß gemacht hat, wie diese Dialoge zu lesen. Beide haben immer genau die richtige Antwort parat und die Gespräche sind einfach genial! ;-) Fazit: Ein sehr, sehr tolles Buch! Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was anderen daran nicht gefallen haben könnte.
3,5 Sterne. Die Frauen haben die Macht, missbrauchen Sie auch und überlassen aber den Männern den Süßkram... Wie unrealistisch ist das denn bitte?! xD An sich eine echt interessante Geschichte, eine Hauptfigur, die eine tolle Entwicklung durch macht, auch recht gut geschrieben, aber keines dieser Bücher, das einen nächtelang wach hält...






