Ein Buch, das behauptet, etwas aufzuarbeiten, sich aber in Poesie verliert. Das Krieg thematisiert, aber nichts erzählt. Das sich auf Distanz hält – und dabei doch versucht, etwas zu rechtfertigen.
Ich möchte mir eigentlich kein Urteil erlauben über jemanden, der so etwas erlebt hat. Wirklich nicht. Aber ich kann nur sagen, was ich beim Lesen gefühlt habe – und das war: Unstimmigkeit. Am Ende blieb ich ratlos zurück. Nicht schockiert, nicht berührt, vielleicht etwas wütend über die Widersprüche im Buch. Und das ist schade. Vielleicht hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht. Oder wenigstens mehr Ehrlichkeit. Fazit? Keins. Ich kann dir diesmal kein Rating geben. Vielleicht musst du es selbst lesen – oder vielleicht lässt du es einfach bleiben. Denn Von der Una ist kein Buch, das ich dir empfehlen kann. Aber vielleicht eins, über das man diskutieren sollte. Reading Around the World Challenge - Bosnien und Herzegowina

