Feindin der Wikinger
Natürlich habe ich mal wieder erst zu Ende des Buches gecheckt, dass die Story auf wahren Begebenheiten beruht. Deshalb soll euch mein erster Satz gleich mal aufklären und alle geschichtlich Unwissenden informieren.😂 Allein dieser Fakt, hat für das Buch nochmal einen halben ⭐️ rausgeholt, und das nur, weil ich mich nach dem lesen gleich etwas gebildeter gefühlt habe.💪🏼 Natürlich muss ich den anderen Lesern Recht geben, anfangs zieht sich die Story und ist etwas langatmig. Aber ab der Mitte hatte sich das. Den Schreibstil fand ich aufgrund des allwissenden Erzählers gewöhnungsbedürftig. Die Sichtweise wurde öfters gewechselt und gerade am Anfang hat das bei mir für Verwirrung gesorgt. Außerdem gab es keine Kapitel, wodurch die Aufmachung unübersichtlich wirkt. Mit dem Kindle ließen sich die Übersetzungen der Wikingersprache fix nachschauen durch die Verlinkungen, mit der Zeit war ich davon trotzdem etwas genervt und hab es einfach weggelassen. In gedruckten Büchern stell ich mir das jedoch noch anstrengender vor. Was ich bis zum Ende des Buches jedoch nie verstanden habe, war, dass die Charaktere so oft zu niemand sprechen und viele Selbstgespräche führen, anstatt sich ihren Senf nur zu denken. Fand ich sehr unlogisch und unrealistisch.



