8. Juni
„Wer ein gutes Buch nach der letzten Seite zuschlägt, ist ein anderer Mensch als noch auf der ersten Seite.“
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„Wer ein gutes Buch nach der letzten Seite zuschlägt, ist ein anderer Mensch als noch auf der ersten Seite.“

Im Buchland, im Keller eines ganz besonderen Antiquariats, findet sich jedes Buch, das jemals verfasst worden ist und vielleicht auch noch einige, von denen niemals eines gelesen worden ist. In diesen Kellern hat die Buchhändlerin Beatrice bereits ein Abenteuer erlebt. Eigentlich sollte das schon längst vorbei sein. Doch dann steht plötzlich ein durch und durch seltsamer Mann in ihrem Laden, ein sonderbares Mädchen lässt ein Buch zu Asche zerfallen und ihr wird die Erfüllung eines unmöglichen Wunsches angeboten. Das Einzige, was sie dafür tun muss: Einen Fremden ins Buchland lassen… Mit Buchland hat Markus Walther eine einzigartige Welt erfunden, in der die Bücher miteinander flüstern und in der man auch gern mal der einen oder anderen Fabelgestalt begegnet. Ein Paradies für Buchliebhaber und Lesewesen. Während sich der erste Teil intensiv mit der Liebe zu Büchern befasst hat, geht es diesmal mehr um die unglückliche Beatrice, um Wünsche, Hoffnungen und Trauer. Ihre zweite Reise in die Welt der Bücher ist länger und chaotischer, fühlt sich fast an wie eine Art Alice im Wunderland, nur dass das Wunderland aus Büchern besteht, randvoll mit Symbolen und Anekdoten aus Mythologie und Literatur. Die Motive der Protagonistin waren nicht immer ganz nachvollziehbar, dennoch war diese Geschichte wieder eine Liebeserklärung an die Fantasie und auch ein wilder Ritt durch die Geschichte des Buches selbst. Die Magie in Teil eins hat mir zwar etwas besser gefallen, doch auch die Fortsetzung konnte unterhalten und wer weiß, welche Geschichten die Bücher in Teil drei noch zu flüstern haben…

Beatrice - Rückkehr ins Buchland
Beatrice - Rückkehr ins Buchlandby Markus WaltherAcabus Verlag