11. Feb.
Rating:3

Forever -Das ewige Mädchen ist ein Fantasyroman von Rebecca Hamilton . Im Buch dreht sich alles um die junge Hexe Sophia, die versucht mehr über ihre familiäre Vergangenheit herausfinden. Seit ihrem 18. Lebensjahr leidet sie an einem "Summen" das in ihrem Kopf herrscht. Durch ein magisches Ritual versucht sie das Summen zu vertreiben, dies misslingt aber gründlich. Nun hört sie nicht nur ein Summen, sondern flüsternde Stimmen. Sie durchlebt etliche spannende Abenteuer, als sie andere magische Lebewesen kennenlernt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Gestaltenwandler Charles kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Forever - Das ewige Mädchen
Forever - Das ewige Mädchenby Rebecca HamiltonMIRA Taschenbuch
2. Jan.
Rating:3

3,5 Sterne Link zur Video-Rezension: http://youtu.be/Bu54yEb9Leo Bevor ich "Forever" gelesen habe, habe ich schon einige negative Stimmen zu dem Buch gehört. Trotzdem mache ich mir gerne mein eigenes Bild und muss sagen: richtige Entscheidung! Das Buch wird aus der Perspektive von Sophia, also in Ich-Form, erzählt. Ich mag die Ich-Form sehr, weil es mir dann immer besser gelingt, eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen. Sophias Gedanken und Handlungen sind gut nachzuvollziehen. Ich hätte an ihrer Stelle größtenteils genauso gehandelt. Der Schreibstil von Rebecca Hamilton ist durchgehend flüssig und leicht zu lesen. Sophia ist sehr gut ausgearbeitet und auch Charles ist für mich sehr gut greifbar geworden. Die anderen Figuren bleiben eher blass und spielen nur eine geringere Rolle, was mich aber nicht stört. Rebecca Hamilton hat durch ihre neuen Ideen zur Entstehung von Vampiren, Hexen und Gestaltwandlern einen interessanten Rahmen geschaffen, der Lust auf mehr macht. Zwei kleine Kritikpunkte habe ich jedoch: einige Szenen waren mir etwas zu lang und mir fehlen die Erklärungen zu speziellen Wicca-Begriffen. Mein Fazit: Rebecca Hamilton verbindet neue, interessante Ideen mit bekannten Fantasy-Wesen und hat damit ein faszinierendes Setting mit einer guten Story geschaffen, die mich, trotz der erwähnten Schwächen, überzeugt! Für alle Buch-der-Schatten-Fans von Cate Tiernan ist auch dieses Buch ein Muss!

Forever - Das ewige Mädchen
Forever - Das ewige Mädchenby Rebecca HamiltonMIRA Taschenbuch
27. Okt.
Rating:4

Schöne magische Geschichte

Ich fand man konnte das Buch sehr gut lesen und die Geschichte war spannend. Die Protagonistin erfährt erst im Laufe des Buches das sie kein gewöhnlicher Mensch ist sondern eine Erblinie von Hexen angehört. Neben den Hexen gibt es noch weitere Magische Lebewesen . Die Liebesgeschichte zwischen Sophia und Charles ist süß gemacht . Ich hätte mir insgesamt noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht - oder einen Teil 2 der alles noch weiter aufklärt. Das Ende ist auch teilweise offen und würde Spielraum dafür bieten 😊

Forever - Das ewige Mädchen
Forever - Das ewige Mädchenby Rebecca HamiltonMIRA Taschenbuch
2. Jan.
Rating:3

"Mit einem Lächeln auf den Lippen inhalierte ich dieses besondere Aroma. Bücher waren oft eine bessere Gesellschaft als Menschen." - S. 36 Sophia "Ich will dich verstehen. Ich will mir sicher sein, dass du nicht in Gefahr schwebst. Ich will nicht den einzigen Menschen meiden müssen, bei dem ich Gang ich selbst sein kann." - S. 158 Charles Eine sehr interessante Geschichte mit viel Potenzial. Sophia ist eine sehr verletzte junge Frau. Dennoch ist sie auch mutig, loyal aber auch fürsorglich und liebevoll. Lediglich ihre Naivität an manchen Stellen, bringen sie vielleicht in Schwierigkeiten. Charles kapselt sich gerne mal ab, ist sehr vernünftig und ehrlich. Er ist stark, loyal und wirklich verdammt aufrichtig. Es war definitiv eine sehr interessante Geschichte. Die Idee war definitiv gut und sie hat mich auch sehr neugierig gemacht. Auch gab es einige witzige Momente und sehr interessante Nebencharaktere, die einen wirklich neugierig machen. Dazu gab es noch viele spannende und kribbelnde Momente, die geladen waren von Emotionen und auch von Dramatik. Dennoch hat das Buch für mich eine klare Schwachstelle und zwar das das ganze nicht wirklich tief war. Also gerade Charles hat einiges zu erzählen und auch Sophia einiges mitgemacht und ihre Vorfahrin ebenfalls. Und gerade deshalb hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, auch bei der Beziehung zwischen den beiden. Dafür dann etwas weniger Drama. Dennoch war gerade das Ende sehr spannend und Band zwei werde ich aufjedemfall noch lesen.

Forever - Das ewige Mädchen
Forever - Das ewige Mädchenby Rebecca HamiltonMIRA Taschenbuch
30. Juni
Rating:1

Das Buch erinnert von Anfang an an eine x-beliebige Fantasystory dieser Art und ich wurde negativ darin überrascht, nachdem ich anhand des Klappentextes eher einen Plot mit Hexen erwartete als, na ja, das Übliche, was so 2013 rauskam. Sophia ist die typische zweiundzwanzigjährige Jungfrau. Praktizierende Wicca (immerhin das war interessant), abgeschlossenes Geschichtsstudium. Kein Job und arbeitet als Aushilfe im Diner. Sie hat nur zwei Freundinnen (von denen eine allerdings lesbisch und die andere zur Hälfte japanisch ist, was immerhin ein kleiner Diversity-Pluspunkt ist), ist mit ihrer radikal religiösen Mutter zerstritten und von dem Vater wird lediglich geredet. Plus übernatürliches Problem und Familiengeheimnis. Sie hat jetzt auch nicht wirklich Tiefe aufgebaut. So ganz verstanden habe ich ihre Entscheidungen ab einem bestimmten Punkt der Geschichte nicht mehr, ihr Verhalten wechselte irgendwie ständig und sie war dauer-ahnungslos und schutzbedürftig. Dabei war ihr Auftreten an sich durchaus selbstsicher und sie verfügt auch über einen leichten Humor, der zumindest ein wenig Unterhaltung in den Schreibstil brachte, der ansonsten auch nicht überragend war. Ich muss zugeben, zwischenzeitlich hat mich das Ganze ein wenig an Twilight erinnert. Nicht konkret, aber in ein, zwei Details und ein, zwei Erzählmustern. In jedem Fall hat der Love Interest anscheinend zumindest anfänglich einen Crashkurs bei Edward im Stalken gemacht. Er tauchte auf als der typische creepige Typ, dessen einziges Merkmal daraus besteht, dass er unglaublich gutaussehend ist und die obligatorischen schwarzen, perfekt sitzenden Hemden trägt. Er ist das Klischee des düsteren, geheimnisvollen, gefährlichen, aber attraktiven Typen, ansonsten aber halt auch so farblos wie ein Blatt Papier. Ich konnte mir zwischenzeitlich nicht mal seinen Namen merken. Dafür wurde ständig sein Geruch nach Vanille, Moschus und Sandholz erwähnt. Sein einziger Pluspunkt ist vielleicht, dass er Sophia nicht wie den letzten Dreck behandelt, sondern durchaus respektvoll. Ansonsten faselt er abwechselnd was von auf jeden Fall fernhalten und dann irgendwas von Vertrauen und in ihrer Nähe sein wollen. Ich hatte jedenfalls keine Ahnung, was er jetzt wollte. Macht euch nichts vor, das Buch ist reinste Romantasy. Ich habe die Liebesgeschichte allerdings als sehr anstrengend empfunden, und da diese achtzig Prozent des gesamten Buches ausmacht ... Ich kapierte dieses ganze Hin und Her und überhaupt die Pseudo-Konflikte auch nicht. Irgendwie wollen sie zusammen sein und irgendwie nicht und er will keine Lösung und sie sucht trotzdem eine, aber dann heißt es, das geht nicht, und trotzdem hängen die 24/7 zusammen ab? Auch dank der Zeitsprünge hatte ich das Gefühl, alle relevanten Entwicklungen verpasst zu haben. Die Interaktionen fand ich höchstens kitschig und die Konflikte riefen bei mir nur Augenverdrehen hervor. Ich muss ehrlich sagen, nach zweihundert Seiten habe ich immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Nach dem ersten Drittel plätschert die Handlung ein Weilchen einfach nur so vor sich hin. Es passiert literally nichts (also, abgesehen von der Liebesgeschichte und den nicht dramatischen Konflikten, die außerdem nur gelegentlich mal angeschnitten werden). Außer irgendwelcher undefinierter, aber anscheinend nicht präsenter Gefahren ist quasi auch nichts da, was überhaupt Spannung aufbauen könnte. Am Ende wird dann noch mal spontan ein Show Down aus dem Hut gezaubert, mit allerlei offener Fragen für die Fortsetzung. Die Zeitsprünge von meist mehreren Wochen bis Monaten tragen auch nicht gerade dazu bei, dass Spannung aufgebaut wird oder man ein besseres Verständnis von dem entwickelt, was geschieht. Mag auch daran liegen, dass Sophia mit dem Typen abhängt und alles andere danach in den Hintergrund tritt. Freundinnen, Mutter, selbst die fanatische Mrs Franklin mit ihren Drohbriefen - alles auf einmal zweitrangig. Genauso die Stimmen, deren Problematik in den Hintergrund tritt und die irgendwann nur noch als fahle Art dienen, den Plot voranzutreiben Zwischendurch gibt es so pseudomäßiges Foreshadowing, das aber auch nicht wirklich gelungen ist und sich in immer wieder demselben Aufbau verirrt. Manche davon verlaufen auch einfach im Sand. Ich habe die Handlung auch einfach nicht verstanden. Die Geschehnisse wirkten willkürlich und ergaben für mich oft überhaupt keinen Sinn, die Zusammenhänge wirkten konstruiert und vieles an den Haaren herbeigezogen. Dazu ein komplexes World Building, bei dem ich auch nicht immer so ganz mitkam. Und teilweise machten die Geschehnisse einfach null. Sinn. Nicht, dass sie nicht an sich Potenzial gehabt hätte, zumindest in manchen Aspekten. Ein, zwei Nebencharaktere zeigen auch durchaus Ansatz für Tiefe. Aber die meiste Zeit dachte ich bei Wendungen nur noch "Bitte was?!". Fazit: Die Handlung ergab für mich keinen Sinn und plätschert lange auch nur vor sich hin, ohne dass irgendwas geschieht. Die Liebesgeschichte steht im Zentrum, war für mich aber ebenso unverständlich und anstrengend. Der Love Interest ist klischeehaft und farblos, den meisten anderen Charakteren fehlt es ebenso an Tiefe. Viele anfängliche Konflikte treten hinter der Liebesgeschichte in den Hintergrund und werden nur noch halbherzig oder gar nicht mehr thematisiert.

Forever - Das ewige Mädchen
Forever - Das ewige Mädchenby Rebecca HamiltonMIRA Taschenbuch