Was für eine Überraschung: Ich finde die Trilogie bisher richtig gelungen. Einige Ereignisse haben es in sich und Tristan und Savannah sind überhaupt nicht kitschig, aber trotzdem so toll. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht.
Sehr viele Wiederholungen und teils komplizierte Verstrickungen, aber durchweg ein erkennbarer roter Faden und eine sehr schöne Hauptgeschichte.
Savannah und Tristan haben sich getrennt. Und irgendwie scheinen beide damit gut klar zu kommen. Jedenfalls wirkt es so auf die anderen.Kaum einer in der Schule, im Freundeskreis und in den Familien, erkennt, dass beide total fertig sind und nur Masken tragen. Selbst sich gegenüber zeigen sie nicht ihre wahren Gefühle für den anderen.Tristan trifft sich mit einem anderen Mädchen, Savannah beschäftig sich mit den neuen Änderungen in ihrem Leben durch ihre Verwandlung zum Vampir.In der Mitte des Buches erkennt man, dass sich Intrigen innerhalb des Zirkels gegen Tristan's Vater entwickeln. Auch Tristan und Savannah bekommen diese Intrigen zu spüren. Savannah wird von Nachfahren in der Schule angegriffen, ihre Freundin Anne kommt hier zu Hilfe. Tristan hat Verwürfnisse mit einigen seiner Freunde aus dem Clann.Aber nicht nur für Tristan und Savannah ändern sich die Umstände. Auch Anne muss mehr oder weniger über ihren eigenen Schatten springen. Denn noch hat sie Gefühle für ihren Ex, welcher auch Savannah im Laufe des Buches sein großes Geheimnis offenbaren wird.Doch das Buch wird teilweise recht zähflüssig bis etwa 50 Seiten vor Ende. Erst dann kommt so richtig Spannung rein und Wendungen, die man im Laufe des Buches nicht hat kommen sehen. Doc irgendwie hat man definitiv im Laufe des Buches schon so eine Ahnung, dass und wie Savannah ihren Tristan retten wird.Alles in allem eine gelungene Fortsetzung.
Nachdem Savannah die Probe des Vampirrates bestanden hat, und ihre Großmutter bei einer „Befragung“ durch den Clann ums Leben gekommen ist, verändert sich alles für sie. Nicht nur, dass ihre wichtigste Bezugsperson nicht mehr da ist, auch muss sie sich von Tristan trennen, um ihn zu schützen, was ihr jeden Tag aus Neue schwer fällt. Doch auch der Umzug zum bisher kaum gekannten Vater stellt eine Herausforderung für das Mädchen dar, das sich stetig verändert und dessen Kräfte täglich stärker werden. Der Einstieg in den zweiten Band von “Herzblut”war etwas zäh, da Savannah anfangs regelrecht in ihrem Unglück schwelgt. Doch nachdem sie sich gefangen hat und den täglichen Kampf, mit sich selbst zurechtzukommen und ihren eigenen Weg zu finden, wieder aufgenommen hat, wird es zunehmend spannender. Dafür sorgt nicht zuletzt auch, dass nun Vampire in Jacksonville Einzug halten, was dee Clann mit Argwohn beobachtet. Es wird auch ein neues übernatürliches Wesen eingeführt, wobei die Erkenntnis worum es sich dabei handelt, den Leser schon viele, viele Seiten vor Savannah trifft, was diese Stellen etwas langatmig macht. Nachdem im ersten Band “Gegen alle Regeln” der Fokus vornehmlich auf der sich anbahnenden Beziehung zwischen Tristan und Savannah gelegen hat, geht es nun mehr um die Welt der Vampire und Hexen. Der Leser erfährt nun endlich auch mehr über die Ausbildung und Kräfte der jeweiligen Wesenheiten. Das Schulleben ist weiterhin präsent, tritt aber zumindest, was die sportlichen Aktivitäten betrifft doch mehr in den Hintergrund. Auch “Stärker als der Tod” hat es wieder geschafft, mich zu fesseln und gut zu unterhalten. Er liest sich flüssig und angenehm, und die Zeit flog nur so dahin. Mir hat der zweite sogar noch besser als der erste Band gefallen und ich freue mich sehr auf den dritten Band, der den Abschluss der Reihe bilden wird. Eine Playlist, wie es sie im ersten Band gab, fehlt dieses Mal. Wer so etwas mag, findet die Titel auf der amerikanischen Webseite der Reihe. © Tintenelfe www.tintenhain.de
Inhalt: Obwohl Savannah noch nie jemanden so sehr geliebt hat wie Tristan, und es ihm im Bezug auf Savannah genauso geht, musste sie dem Vampirrat versprechen, sich nicht mehr mit ihm zu treffen. Sie beschließt, es ihm sofort zu sagen, wenn sie ihre Heimatstadt erreicht haben, allerdings kommt gleich bei der Landung etwas dazwischen. Der Clann hat Savannahs Großmutter gefangen genommen, da sie sich so eine Information auf Tristans Aufenthaltsort erhoffen. Tristan, Savannah und ihr Vater kommen zu spät und Savannah hat so nicht nur mit dem Verlust ihrer Großmutter und Tristan zu kämpfen, sondern auch der Frieden zwischen Vampiren und Clann steht auf dem Spiel. Meinung: Das Buch beginnt direkt mit einer spannenden Situation. Die Autorin spart sich eine Einleitung und lässt wichtige Geschehnisse in Form von Erinnerungen unaufdringlich in den Text einfließen. Savannah genießt ihre letzten Minuten mit Tristan, der noch nichts von der bevorstehenden Trennung weiß. Dabei kommen die Gefühle von beiden Seiten gut rüber und nichts wirkt gekünstelt. Schon kurz darauf ist alles Glückliche aus der Geschichte verflogen und weicht traurigen und betroffenen Gefühlen, die auch der Leser hautnah miterlebt. Während Band 1 also noch locker und leicht als typische Jugendfantasy-Geschichte an einer Highschool beginnt, startet die Fortsetzung viel trauriger und wirkt so direkt tiefgründiger. Es ist nicht mehr das "08/15-Mädchen-entdeckt-magische-Kräfte-Buch" als das ich den Vorgänger noch betitelt hätte, sondern entwickelt sich in eine etwas individuellere Richtung. Auch Savannah hat sich sehr verändert - offenbar innerhalb der wenigen Stunden, die zwischen dem ersten und dem zweiten Band liegen. Während sie sich vorher noch ziemlich wechselhaft verhalten hat, benimmt sie sich nun deutlich vernünftiger. Sie hat die Beziehung zu Tristan schweren Herzens beendet, bleibt aber bei dieser Entscheidung und ändert nicht ständig ihre Meinung. Sie vermisst ihn zwar, zieht ein erneutes Treffen aber nicht in Erwägung, da ihr die Gründe, die dagegensprechen, immer bewusst sind. Das unterscheidet sie von vielen anderen jugendlichen Protagonistinnen, die für ihre "große Liebe" alles aufgeben und nicht über Konsequenzen nachdenken. Savannah trifft logische, nachvollziehbare Entscheidungen, was ich sehr angenehm fand. Tristan hingegen möchte die Beziehung nicht kampflos aufgeben, da er davon überzeugt ist, den "Kampf" gegen den Clann so gut wie gewonnen zu haben, als Savannah sich plötzlich von ihm trennt. Sogar seine verzweifelte Suche nach Möglichkeiten, die Beziehung zu retten, fand ich in Ordnung, da sie aufgrund der bereits lange bestehenden Liebe einigermaßen glaubhaft erschien. Trotzdem gefiel es mir nicht so sehr, wie sehr Tristan auf die Beziehung beharrt hat, obwohl er die Konsequenzen kennt. Obwohl das Buch nicht im herkömmlichen Sinne spannend ist und nicht ein Ereignis das nächste jagt, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Hier wird das Hauptaugenmerk auf das Innenleben der beiden Protagonisten gelegt. Ihre Gedanken und Gefühle werden genau geschildert, man erlebt die Geschichte wieder aus beiden Sichten mit. Beide erschienen mir viel erwachsener und auch im Laufe der Handlung entwickeln sie sich weiter. Obwohl sie natürlich eine große Rolle spielt, dreht sich nicht das komplette Buch um die Beziehung zwischen Savannah und Tristan, sondern auch andere Charaktere und der Konflikt zwischen Clann bekommen Raum in der Handlung. Fazit: Das Buch zeigt eine deutliche Steigerung zum Vorgänger. Die Protagonisten verhalten sich reifer und vernünftiger, die Geschichte entwickelt sich von der "08/15-Schiene" weg und in eine Richtung, die mich gespannt auf den Abschluss der Trilogie warten lässt. 4,5/5 Punkten
Erster Satz: "Der Privatjet des Vampirrates, ein riesiger Kokon aus weißem Leder und exotischen Hölzern, wollte mich mit seinem Brummen in den Schlaf wiegen. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin war gewohnt flüssig und gut zu lesen. Auch dieses mal wurden die Kapitel in Savannahs und Tristans Sichtweisen unterteilt. Man landet direkt dort wo das letzte Buch endete, dadurch fand ich ziemlich gut wieder rein. Das Buch ist stellenweise doch ein bisschen kitschig, dies aber durch die Spannung wieder wettgemacht wird. In diesem Buch fand ich die Story eindeutig besser und aufregender, da mehr passierte. Auch wurden kleine "Zwischenstories" mit eingebaut, die mir jetzt nicht so gefielen, aber vielleicht noch im nächsten Band eine Rolle spielen werden. Fazit: Eine gute Fortsetzung, die jedem Liebhaber des ersten Bandes "Gegen alle Regeln" gefallen wird.






