Nicht schlecht, einen Reread wert
Die einzelnen Teile der Geschichte wirken extrem unterschiedlich, als würden sie gar nicht richtig zusammen gehören Erst eher ruhig und langsam von einem auktorialen Erzähler berichtet, dann plötzlich sehr rasant und dramatisch aus einer Ich-Perspektive, die nicht näher erläutert wird. Das Ende wieder von einem distanzierten auktorialen Erzähler und wieder überstürzen sich die Ereignisse und das Erzähltempo nimmt rasant zu. Trotz dieser sehr unterschiedlichen Erzählarten, die die Geschichte etwas zerreißen, war die Lektüre doch sehr interessant. Einiges muss man zwischen den Zeilen lesen, für das heutige Verständnis ist manches doch eher vage erzählt. Für die damalige Zeit aber bestimmt sehr ungewöhnlich von der Psyche einer unglücklich verheirateten Frau zu berichten.



