Atemlos gelesen. Ich wusste schlicht nicht, dass die Japaner während des zweiten Weltkriegs in Amerika in Lager gesperrt wurden. Die Story der Familie ist schrecklich. Es wurde so viel Leid verursacht, dass nie wieder aus dem Gedächtnis gelöscht werden kann. Der Schreibstil war für mich ungewöhnlich, aber so passend zu der Storyline. Atemlos, abgehackt und damit den Schrecken noch unterstreichend. Volle Leseempfehlung. Werde mir den Nachfolger sofort besorgen.
Dieses Buch hat mir einen Einblick in die amerikanische Geschichte in Zeiten des zweiten Weltkriegs gegeben, der mir vorher überhaupt nicht bekannt war. Das, was die japanischen Einwohner nach dem Angriff auf Pearl Harbor an Verfolgung und Ausgrenzung erfahren mussten, ist keine leichte Kost - auch wenn sie hier in distanzierter Sprache und Erzählform in einem sehr berührenden Roman verfasst wurde. Julie Otsuka ist wirklich eine sehr gute Autorin!
Amerikanische Geschichte die man kaum kennt. Erschütternd und berührend und unbedingt lesenswert.
Dieses Buch hat mich begeistert. Julie Otsuka behandelt mit einer Geschichte, die sich an die ihrer eigenen Familie anlehnt eine Thematik, der sowohl in der Literatur als auch in der Geschichte viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird: die Internation von US-Bürgern japanischer Abstammung in den USA während dem 2. Weltkrieg (nach Pearl Harbor). Die Charaktere bleiben anonym, wodurch sich zeigt, wie der Krieg uns von einander und uns selbst entfremdet. Die internierten Japaner verlieren ihre Identität und werden zu einer homogenen Masse, zu einem einzigen Feindbild. Die kurzen, abgehackten Sätze unterstreichen, diese Entfremdung, die mit dem Verlust von dem Gefühl für Zeit, Realität und Fiktion einhergeht. Eine ganz grosse Empfehlung. Mehr Einzelheiten in meinem Video. https://youtu.be/tt-S6JU6Ua8
Another uncommon but impressive novel I read for university. Very much a novel that feels weird to rate, very much out of my normal comfort-reading-zone and yet, I would definitely recommend it to those interested in the topic. Though only having 140 pages, this is not an easy read - emotion wise - and covers a dark part of WW2 history.
Dieses Buch über eine japanische Familie, die während des zweiten Weltkrieges in ein Internierungslager muss, hat mich sehr bewegt, gerade wegen der sachlichen Sprache, der Knappheit und dem Abstand zwischen Erzähler und Figuren. Die Familie bleibt namenlos und steht deshalb für viele andere, denen ähnliches widerfahren ist. Der Schreibstil gab mir an einigen Stellen eher das Gefühl, einen Bericht oder einen Artikel zu lesen als einen Roman. Besonders bewegt hat mich der Versuch der Familie nach Kriegsende in einer Gesellschaft wieder Fuß zu fassen, die von verschiedensten Emotionen zu ihnen geprägt ist. Eine Autorin, von der ich definitiv mehr lesen werde.
When the Emperor was Dvine tells the story of a Japanese family living in California who is sent to a camp in Utah after Pearl Harbour and the entry into war of the United States. The story is told from five different points of view which gives it an interesting turn. I enjoyed this book. I hadn't thought about the topic before and I always like to read about different aspects for history.






