Spannende Dystopie. Nahe an einer möglichen deutschen Zukunft. Deshalb bisschen gruselig. Hat einen guten Spannungsbogen, mit Längen wenn es sehr juristisch erklärend wurde. Vom Aufbau her wie ein Hollywoodfilm. Deshalb auch etwas vorhersehbar.
2033 eine Dystopie?
Wohl kaum - mehr - wir sind bereits mittendrin, geradewegs auf das Szenario zuzusteuern, dass im Buch sehr lebhaft und leider wohl zukünftig- wieder - treffend die Tagesordnung bestimmen wird, wenn dieses Land nicht endlich die Augen öffnet und dem Geschehen noch Einhalt geboten wird. Zudem, was im Buch seinen Höhepunkt findet und am Ende - vielleicht - aufzuhalten ist, muss es nicht kommen. Zum Schutz und Erhalt unser (noch) Demokratie ist dieses Buch 2 Min vor 12Uhr ein Must-Read!
Dieses Buch ist ein wichtiges Gedankenspiel, das hoffentlich niemals Realität wird. Moini nutzt die aktuelle Lage und verwebt diese mit der Fiktion, so dass zwischenzeitlich (aber hauptsächlich erst gegen Ende) mein Puls immer schneller ging. Er behandelt oft diskutierte politische Vorhaben, um Nazis von der Macht auszuschließen, jedoch kann er sie in der Logik der Geschichte nur noch als verpasste Chancen behandeln. In diesen Momenten war ich fassungslos, denn der alltägliche Nachrichtenteppich sorgt dafür, dass ein Großteil der Menschen sich nicht mehr mit den antidemokratischen Kräften in unserem Land beschäftigt. Zwischenzeitlich fühlte es sich auch nicht passend zusammengefügt an, so als wenn viele Ideen vorhanden waren, diese aber nicht konsistent zusammengeführt werden konnten, aber das Buch endlich fertig werden sollte.
Ein Buch, dessen Inhalt schon morgen passieren könnte. Teilweise konnte ich es vor Spannung nicht aushalten.
5 plus 5 Sterne
Erschreckend Realitätsnah
Leseeindruck zu 2033 von Bijan Moini Genre: Dystopie / Justiz-Thriller Mir fehlen gerade ein wenig die Worte – dieses Buch hat es wirklich in sich. „2033“ erzählt uns eine Geschichte darüber, was passieren kann, wenn wir nicht wachsam sind und nicht rechtzeitig die Reißleine ziehen. Es führt einem vor Augen, wie ein Leben ohne Demokratie in Deutschland aussehen könnte. Das Erschreckende daran: Es ist keine reine Fiktion, sondern wirkt absolut realistisch. Das macht das Ganze so beängstigend. Was wird aus einem Rechtsstaat, wenn die Demokratie verschwindet? Im Mittelpunkt steht eine Anwältin, die in einen Prozess hineingezogen wird. Gut gegen Böse? Wer weiß das schon so genau. Aber sie macht das Beste daraus und kämpft wie David gegen Goliath. Die Story ist eher nüchtern, aber dennoch hochemotional erzählt. Ein Großteil der Handlung spielt im Gerichtssaal, was die Spannung extrem hochhält. Ich fühle mich geradezu wachgerüttelt, obwohl ich eigentlich dachte, ich sei bereits aufmerksam und wach. Das Gelesene wird sicher noch lange in mir nachwirken. Mein Fazit Ein durch und durch politisches Buch, das definitiv Anlass zur Sorge gibt. Ich empfehle es unbedingt weiter – vor allem an diejenigen, die Justiz-Krimis mögen, auch wenn es kein Krimi im klassischen Sinne ist. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen Beschreibung: Pressestimmen »Bijan Moinis neuen Roman sollten Sie lesen. Danach wird die Welt für Sie eine andere sein.« Ferdinand von Schirach Deutschland, 2033. Die rechtsextreme Partei AUFSTAND stellt die Bundeskanzlerin. Als die junge Anwältin Marie Wigand ihrer Chefin bei einem neuen Strafprozess assistieren soll, ahnt sie noch nichts von seinem historischen Ausmaß. Die Generalsekretärin der einzigen Oppositionspartei REFORM wird angeklagt, hinter einem Bombenanschlag auf die Parteizentrale des AUFSTANDs zu stecken. Doch schnell stellt sich heraus, dass es nicht allein um Schuld oder Unschuld geht: Sollte die Politikerin verurteilt werden, droht ein Verbot ihrer Partei – und der Weg für den AUFSTAND wäre frei, das Grundgesetz abzuschaffen. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, und Marie findet sich in einem Kampf zwischen David und Goliath wieder, in dem es auch für sie selbst immer gefährlicher wird ... Ein beklemmendes Gedankenexperiment: Wie wehrhaft ist unsere Demokratie?
Hoffentlich keine reale Dystopie
„2033“ von Bijan Moini präsentiert einen politischen Thriller, der im Jahr 2033 angesiedelt ist, wo Deutschland unter der Herrschaft der rechtsextremen Partei AUFSTAND steht. Die Handlung entfaltet sich, als die junge Anwältin Marie Wigand die Verteidigung einer Angeklagten der einzigen Oppositionspartei REFORM übernimmt. Sie findet sich in einem historischen Prozess wieder, in dem die Generalsekretärin der REFORM-Partei beschuldigt wird, einen Bombenanschlag auf die Parteizentrale der AUFSTAND verübt zu haben. Es wird rasch deutlich, dass der Fall über die Frage von Schuld oder Unschuld hinausgeht: Ein Schuldspruch könnte das Verbot der Oppositionspartei nach sich ziehen und somit den Weg zur Abschaffung des Grundgesetzes ebnen. Marie Wigand kämpft gegen ein zunehmend totalitäres Regime, das Medien zensiert, politische Gegner inhaftiert und demokratische Institutionen systematisch untergräbt. Der Roman fungiert als beklemmendes Gedankenexperiment, das die Resilienz der Demokratie hinterfragt und dabei juristische Spannung mit einer dystopischen politischen Vision verknüpft.
Ein erschreckend realitätsnahes Gedankenexperiment, welches zeigt in was für einer brenzligen Situation sich unsere Demokratie aktuell befindet.
Spannend, beklemmend und leider viel zu nah an dem, was uns wahrscheinlich erwarten würde, sollte eine bestimmte Partei die Regierung stellen. Meiner Meinung nach ein Must-Read für jeden.
Spannendes Buch!
Ein gutes Buch! Als Nichtjurist gut zu lesen. Am Ende einige fantastische Elemente, um die Spannung zu halten. Eine Leseempfehlung.

Wirklich wirklich gut und doch fehlen mir gerade etwas die Worte. Schreibstil und Tempo waren sehr angenehm und die Story hatte einen guten Fluss. Allerdings lässt mich dieses Buch besorgt, ein Stück weit verstört und auch unzufrieden zurück. Hoffen wir das es in Deutschland niemals so oder so ähnlich kommen wird!!!!
Gelungener Weckruf
2033 ist Polit- und Justizthriller zugleich. Angelehnt an 1933 und die Machtergreifung der Nationalsozialisten fragt der Autor danach, wie anfällig Demokratie und Rechtsstaat für Manipulation sein kann. Er zeichnet eine beklemmende Vision des Aufstiegs einer rechtsextremen Partei ins bundespolitische Machtzentrum, der schließlich in ein Verfahren zum Verbot der einzigen Oppositionspartei führt. Und so findet der Showdown dramaturgisch gekonnt in Karlsruhe vor dem Bundesverfassungsgericht und nicht in Berlin statt. Der jungen Anwältin Marie Wigand fühlt man sich schnell nah. Sie und ihre Chefin stehen dafür, Position für den Rechtsstaat und seine freiheitlichen und demokratischen Werte zu beziehen. Insbesondere der Konflikt mit ihrem Bruder aufgrund der konträren politischen Einstellungen verdeutlicht, weshalb es sich lohnt, sensibel gegenüber politischen Bestrebungen zu bleiben und den Austausch zu suchen. 2033 hat mich gefesselt, bedrückt und es ist ein Buch, das nachwirkt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 0,5 Punkte ziehe ich lediglich ab, weil es für mich die durch ein Jahrhundertunwetter dramatisierte Anfahrt nach Karlsruhe nicht gebraucht hätte und sich mir dieser Nebenschauplatz nicht erschlossen hat.

"Der Bundesregierung geht es in diesem Verfahren nicht um den Schutz unserer freiheitlichen Demokratie. Ihr geht es darum das letzte Hindernis auf ihrem Weg zur absoluten Macht zu beseitigen. Dafür ist ihr jedes Mittel recht."
Im Jahr 2033 wird Deutschland von der autoritären Partei AUFSTAND regiert. Nach einem Bombenanschlag auf die Parteizentrale der Regierung wird die Generalsekretärin der Oppositionspartei REFORM beschuldigt, hinter dem Anschlag zu stecken. Die junge Anwältin Marie Wigand übernimmt ihre Verteidigung. Während des Prozesses wird deutlich, dass es nicht nur um die Schuld der Angeklagten geht, sondern um viel mehr: Wenn die Opposition verurteilt und verboten wird, könnte die Regierung die Demokratie und das Grundgesetz grundlegend verändern. Der Prozess entwickelt sich damit zu einem entscheidenden Kampf um Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Deutschland. Wow - mehr kann ich nicht sagen. Ich liebe dieses Buch. Es war durchgehend unglaublich spannend und hat immer wieder für sehr gute Plottwists gesorgt. Dieses Buch zeigt eine wirklich krasse Version einer möglichen Zukunft die uns erwarten könnte wenn sich bestimmte politische Einflüsse weiter festigen und nicht aufgehalten werden. Moini spielt hier bewusst mit der Rhetorik von tatsächlichen Parteien und nutzt diese sehr bekannten Aussagen hier für die Partei der Aufstand. Hier zb die Anspielung auf das "Denkmal der Schande". Diese Buch ist kein einfacher Roman oder Thriller sondern ist so düster geschrieben, das er uns eine dringliche Warnung sein sollte was passieren könnte wenn wir unsere eigene Demokratie angreifen lassen und nicht verteidigen. Für Widerstand ist es nie zu spät und das ist für mich der Nachhall dieses grandiosen Buches.
Dystopie oder Zukunft?
Der Autor hat mit „2033“ ein beklemmendes Mahnmal geschaffen, das die Grenze zwischen Fiktion und Realität erschreckend porös wirken lässt. Mit Präzision stellt er dar, wie eine Demokratie nicht durch einen Knall, sondern durch die leise Korrosion von Gesetzen zerbricht. Die Geschichte der Anwältin Marie Wigand ist dabei so packend wie schmerzhaft – ein intellektuelles Feuerwerk über Identität und Widerstand. Wer dieses Buch liest, blickt in einen Spiegel unserer möglichen Zukunft. Ein meisterhaftes, wachrüttelndes Werk über die Zerbrechlichkeit unserer Freiheit.

2033 macht spürbar, was passiert, wenn man politische Entscheidungen nicht mehr hinterfragt.
2033 ist kein Buch, das mir meine politische Haltung erklärt oder sie verändert hätte. Die hatte ich vorher schon. Aber es ist ein Buch, das zeigt, warum diese Haltung notwendig ist – und warum sie nicht selbstverständlich sein darf. Die Geschichte ist spannend und klar erzählt. Viel entscheidender ist jedoch das Gefühl, das bleibt: Diese Zukunft wirkt nicht konstruiert, sondern konsequent. Wie ein Gedankengang, der sauber zu Ende geführt wird. Nichts daran fühlt sich überzogen an. Gerade deshalb ist es so beunruhigend. Besonders eindrücklich ist, wie der Roman zeigt, wie schnell Menschen bereit sind, Verantwortung abzugeben. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Erschöpfung. Aus dem Wunsch nach einfachen Antworten und klaren Zuständigkeiten. 2033 macht deutlich, wie gefährlich es ist, wenn Komplexität plötzlich als Schwäche gilt und Vereinfachung als Lösung verkauft wird. Für Menschen, die politische Entscheidungen kritisch hinterfragen, bestätigt das Buch vieles. Seine eigentliche Stärke liegt aber woanders: Es kann wachrütteln. Vor allem diejenigen, die glauben, einfache Lösungen seien ein Zeichen von Stärke oder Entschlossenheit. Wer dieses Buch liest und danach noch meint, gesellschaftliche Probleme ließen sich mit Ausgrenzung, Angst oder Parolen lösen, hat es nicht verstanden. Die Idee hinter dem Roman ist groß, die Umsetzung bewusst nüchtern. Kein Pathos, keine moralische Keule. Das Buch vertraut darauf, dass Denken wirkt – wenn man es zulässt. Für mich gehört 2033 zu den wichtigsten Büchern unserer Zeit. Nicht, weil es überzeugt. Sondern weil es zeigt, was passiert, wenn Menschen aufhören zu hinterfragen und anfangen, Verantwortung abzugeben. Vielleicht ist es sogar das wichtigste Buch, das ich gelesen habe. Nicht, weil es meine Meinung verändert hat. Sondern weil es hoffentlich die derjenigen erreicht, die sie dringend überdenken sollten.

Was wir jetzt schon wissen können
Bijan Moini beschreibt in seinem Roman ein erschreckend realistisches Zukunftsszenario für Deutschland. Spannend geschrieben zeigt Mioni auf, welche Maßnahmen Parteien ergreifen können und werden, die die Demokratie angreifen wollen. Dabei wird einem schnell klar, dass es eigentlich zu spät ist, wenn diese schon an der Macht sind - es zumindest sehr, sehr schwer werden wird, die Richtung wieder zu korrigieren. Die Geister, die ich rief… Ohne die Leistung des Autors schmälern zu wollen - es ist wirklich spannend geschrieben und sehr flüssig zu lesen, aber: letztlich ist die Erzählung ja noch nicht mal etwas Besonderes, die (historische) Geschichte Deutschland liefert ja die eins-zu-ein-Vorlage. Trotzdem ist es bedrückend zu sehen, wie „einfach“ unsere Gesellschaftsform an ihre Grenzen kommt. Vielleicht weil ich selbst politisch sehr interessiert bin, finde ich die Geschichte in Ihren Wendungen geradezu vorhersehbar; was sie aber nicht weniger spannend und nicht weniger lesenswert macht. Vor allem für Leute, die sich mit diesen Themen noch nicht wirklich beschäftigt haben.

Beklemmung bleibt zurück
Durch Zufall in der Buchhandlung entdeckt, neugierig geworden und mit einer Beklemmung beendet. Es lässt mich mit einem absolut unguten Gefühl zurück, weil es trotz Dystopie so Real erscheint.
In einer nicht allzu ferner Zukunft wird Deutschland von einer rechtsextremen Partei namens Aufstand regiert. In der Dystopie haben sie die Mehrheit im Bundestag gewonnen, vielleicht auch weil ein Bombenanschlag auf die Partei der Generalsekretärin der Oppositionspartei Reform angelastet wird. Hier gerät die junge Anwältin Marie in eine politisch motivierte Verhandlung, wird selbst verfolgt und erlebt eine irre Wende. Spannend, gruselig in der Hoffnung das es eine Dystopie bleibt. Mit wenigen Worten werden Augen geöffnet. Ob die Flut und der Weg nach Karlsruhe nochmal so übertrieben rasant seien muss...
Für Widerstand ist es nie zu spät
Auch wenn es sich um eine Dystopie handelt, ist vieles davon gar nicht so undenkbar - erschreckenderweise. Am Ende wurde es mir persönlich nur etwas sehr abenteuerlich, was dem Hauptthema aber keinen Abbruch tat.
Beklemmende Dystopie
Justiz- Politikdystopie, die nicht gut endet.. Parallelen zur heutigen Demokratie in einigen Ländern und deren Aufstieg der Rechtspopulisten. Ein paar Themen zu viel hineingepackt, insgesamt aber richtig stark.
Ich hoffe sehr, dass diese Geschichte niemals unsere Geschichte werden wird. "Für Widerstand ist es nie zu spät."
Beängstigend realitätsnahe Zukunftsvision in Form eines Polit-Justizthrillers, der den Kampf um die Demokratie düster-fesselnd darstellt!
Furchteinflößende Zukunftsvision
Wenn Nazis regieren. Wenn Nazis reagieren. Dann bleibt kein intakter Stein der Demokratie übrig. Alles wird zerstört. Wirklich alles? Eine kleine Anwaltskanzlei wehrt sich verbittert gegen den Faschismus Statt AfD, (C)DU und SPD heißen die Parteien im Roman AUFSTAND, ZENTRUM und REFORM. Letztere soll verboten werden, damit die Rechtsradikalen ihre Diktatur gründen können. Der Autor beschreibt eindrücklich, wie flächendeckend Judikative und Legislative unterwandert werden und wie schnell es gehen kann, dass nur noch Hass und Unterdrückung vorherrschen. Sprachlich einfach verständlich, politisch gut recherchiert. Der an derben Sprüchen und üblen Schimpfwörtern nicht arme Roman haute mich mehrfach aus den Socken. Wer einen Gerichtsthriller im Stile eines John Grisham erwarten sollte wird enttäuscht sein. Wer Gänsehaut und Popkornkino vorzieht und den ein oder anderen unerwarteten Plottwist genießen möchte, der kann hier vorbehaltlos zugreifen. Moralisch gewinnt Bijan Moini für mich jedenfalls einen Platz auf meiner Jahreshitskala. Und vielleicht geht es dem ein oder anderen Leser wie Felix. Der Glückliche versteht.
"Noch hundert Meter. Sie würde es nicht schaffen. Panik erfasste sie. Sie ließ den Schirm fallen und rannte los. Das Wasser peitschte ihr ins Gesicht und spritzte an den Beinen hoch. Der Regen war so laut, dass sie keine Schritte hinter sich hören konnte. Doch sie spürte, wie ihre Verfolger aufholten." Wow! Was für ein rasanter und atemberaubender Ritt! Moinis Schilderungen des politischen Geschehens im Jahr 2033, nachdem eine rechtsextreme Partei die Macht in Deutschland übernommen hat, wirkt wie das erschütternd reale Drehbuch vom Sterben unserer Demokratie. Alle sollten diesen Roman lesen und als Mahnung verstehen!
Einmalig und erschreckend
Der Roman hat mich tiefbewegt zurückgelassen. Ein erschreckendes Thema, das uns vor Augen führt, wie schnell Demokratie kippen kann und wie wichtig es ist sich für seine Freiheit einzusetzen. Absolut erschreckend, realistisch und bewegend. Das Buch hat mich mitgerissen und tief bewegt.

Eine beklemmende Vision – und ein dringender Weckruf
Mit Herzklopfen und einem beklemmenden Gefühl bin ich durch diese Geschichte gerast. Bijan Moini zeichnet ein erschreckend realistisches Bild einer möglichen Zukunft – so nah an unserer Gegenwart, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft. Seine Geschichte ist nicht bloß Fiktion, sondern ein Spiegel unserer Zeit. Ein Buch, das aufrüttelt und zeigt, wie zerbrechlich Freiheit sein kann.
Dieses Buch hat mich traurig und wütend gemacht, aufgeregt und am Ende ehrlich bedrückt. Es ist ein genialer Text, der mich von der ersten zur letzten Seite gefesselt hat. Ich wollte 2033 nicht mehr aus der Hand legen. Sicher das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe. Man sollte es kaufen und weiterempfehlen, darüber sprechen und es verleihen. Denn wie am Ende bemerkt wird: „Für Widerstand ist es nie zu spät.“
Absolut lesenswert. Teilweise sehr beklemmend, besonders der letzte Teil. Hoffen wir, das es niemals so weit kommt- aber auf dem Weg dorthin sind wir leider schon, fürchte ich.



























