8. Mai
Mustread für True Crime Fans - geschrieben von einer wahnsinns Frau🔦
Rating:4.5

Mustread für True Crime Fans - geschrieben von einer wahnsinns Frau🔦

Ich war echt gespannt was mich in diesem Buch erwartet. Meine Erwartungen wurden aber übertroffen! Michelle McNamara hat eine, man könnte fast sagen, Obsession für den Golden State K!ller entwickelt. Generell wie sie beschreibt, eine Anziehung zu Ungelösten Fällen und Rätsel. Im Buch offebart Sie ihre Ermittlungen zu dem Fall und nimmt die Leser mit auf die Suche nach einem Mörder. Teil Eins: Hier bekommt man Beschreibungen der einzelnen Taten. Der erste Teil war Interessant, jedoch brauchte ich auch einen Moment um Anzukommen, da sehr viele Zeiträume, Namen, Orte etc. genannt werden. Teil Zwei: Ab hier hat mich das Buch komplett in den Bann gezogen. Wir erfahren mehr über den Täter, sein Vorgehen, Profiling. Michelle beschreibt das Vorgehen des Täters so detailiert, dass einem ein Schauer über den Rücken läuft. Ich muss zugeben, dass mir die so detailierte Beschreibung teils auch das Einschlafen raubte. Mit herzklopfen und Adrenalin habe ich mich durch die Seiten gelesen. Teil Drei: Hier kommt das Ende ihrer Ermittlungen. Da Michelle leider vor der Festnahme des EAR-ONS nicht mehr unter uns weilte endet auch hier ihr Buch. Der letzte Teil war nochmals so intensiv dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Sie steckt einem mit der Obsession an, man will wissen wer der Täter ist und kann nicht mehr aufhören zu lesen bis man weiss wie der Fall ausgeht. Ich hätte mir vom Buch mehr erhofft was die Festnahme und die Zeit nach der Festnahme betrifft. Daher 4,5 Sterne. Fazit: Ein absolut spannendes Werk einer unglaublichen Frau und Mutter! Sie ist eine so Talentierte Autorin. Unfassbar schade verschied sie vor der Festnahme.

Ich ging in die Dunkelheit
Ich ging in die Dunkelheitby Michelle McNamaraAtrium Verlag AG
7. Jan.
Rating:3

Absolut geisteskrank und doch fesselnd - hervorragende und beeindruckende Recherchearbeit

Mein erster True-Crime-Roman und ja - es ist definitiv beängstigend. Trotzdem konnte ich nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr aufhören zu lesen. Ich fand das Zeitgeschehen schwer nachzuvollziehen und ganz ehrlich, ich habe gar nicht erst versucht alle Personen immer richtig einzuordnen und bin mit Orten und Namen ständig durcheinander gekommen. Da hat selbst das Glossar bzw. Die Übersicht am Anfang des Buchs nicht mehr viel geholfen. Aber die ständigen Zeitsprünge haben mich wirklich etwas frustriert und so waren viele Fälle für mich auch oft gar nicht mehr richtig logisch nachvollziehbar. Oft musste ich auch innehalten, um mir nochmal klarzuwerden aus welcher Sichtweise gerade erzählt wird, sind wir gerade mit einem der Ermittler unterwegs oder mit Michelle? Glücklicherweise haben sich die biografischen Kapitel in Grenzen gehalten. Trotz der Unverständlichkeiten ist dieses Buch aber einfach fesselnd! Oft musste ich den Kopf über das Verhalten so mancher Person schütteln und fand es gleichzeitig so beeindruckend wie der Fortschritt in den Ermittlungen und der DNA-Forschung verlief und beschrieben wurde. Wo ich es anfangs noch unbegreiflich fand, wie sich jemand freiwillig so intensiv mit so einem belastenden Thema auseinandersetzen kann, war die Obsession später als Michelle gemeinsam mit Ermittler Holes unterwegs war einfach spürbar und hat sich auf mich als Leser übertragen. Ich würde nicht abstreiten, dass ich das Buch vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt sogar nochmal lesen würde, dann vielleicht sogar noch etwas akribischer, und mit einer eigenen Zeitlinie um die Geschehnisse einfach doch noch besser nachvollziehen zu können.

Ich ging in die Dunkelheit
Ich ging in die Dunkelheitby Michelle McNamaraAtrium Verlag AG
30. Nov.
Rating:5

Die Autorin Michelle McNamara, hat für dieses Buch einen Preis für das Beste Sachbuch 2019 bekommen, leider hat sie diese Ehre nicht selbst wahrgenommen, da sie 2016 verstorben ist. Hier handelt es sich um eine wahre Geschichte von der Suche nach einem Serienkiller und Vergewaltiger. Neben der jagt nach dem Killer geht es auch um die einzelnen Opfer und denen, die überlebt haben und für immer damit leben müssen. Teilweise waren ganze Siedlungen unter Schock, man hat sich getroffen und darüber gesprochen, wie man sich schützen kann. Es ist sehr beklemmend, weil man mit diesem Buch in eine vergangene Realität gesogen wird, immer mit dem Wissen, daß dies tatsächlich passiert ist. Der Epilog ist von McNamara noch vor ihrem Tod geschrieben worden, wahrscheinlich nicht mit dem Bewusstsein, daß es der Epilog für ihr Buch sein sollte. Der Epilog trägt die Überschrift " Brief an einen alten Mann"

Ich ging in die Dunkelheit
Ich ging in die Dunkelheitby Michelle McNamaraAtrium Verlag AG
5. März
Rating:2

Ich habe es mir besser vorgestellt.  Das Buch war so durcheinander, die Reihenfolge nicht wirklich chronologisch, irgendwann habe ich gar nicht mehr durchgeblickt. Die Schreibweise war okay, nichts Krasses. Ich frage mich immer noch, wo McNamara in die Dunkelheit gegangen sein soll. Sie war an den Ermittlungen doch nicht wirklich beteiligt, sie war eher die Rolle einer Journalistin. Dementsprechend wurden meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt.

Ich ging in die Dunkelheit
Ich ging in die Dunkelheitby Michelle McNamaraAtrium Verlag AG
5. Jan.
Rating:4.5

Im Zeitraum zwischen 1976 und 1986 ereignete sich in Kalifornien/USA eine schreckliche Serie von Verbrechen. Obwohl es zahlreiche Hinweise auf den Täter gab und er immer wieder von anderen Menschen bei verdächtigen Handlungen beobachtet wurde, reichte es nie um ihn zu identifizieren. Michelle McNamara versuchte, wie viele andere, dem Täter auf die Spur zu kommen. In diesem Buch beschreibt sie seine Taten, aber auch ihre Recherche und mögliche Ermittlungsschritte. Ich habe schon öfter erwähnt, dass ich mich für True Crime interessiere und falls ihr das auch tut, solltet ihr unbedingt dieses Buch lesen. Michelle McNamara versteht es, die Lesenden an den Text zu fesseln. Sie stellt den Golden State Killer und seine Taten so spannend vor, dass man das Buch kaum weglegen kann. Gleichzeitig bleibt sie sachlich und verzichtet auf effekthascherische Formulierungen. Da die Autorin verstorben ist, bevor sie das Buch beenden konnte, haben das zwei Freunde von ihr übernommen. Ein Zitat über Michelle fand ich sehr treffend: "Sie schreckte nicht davor zurück, die furchtbaren Ereignisse in ihrer gesamten Grausamkeit zu schildern, suhlte sich aber nie sensationslüstern in schaurigen Details." S. 364 Bei der Vielzahl an Personen, Daten und Orten war es manchmal nicht leicht den Überblick zu behalten. Eine Karte und ein Personenverzeichnis helfen dabei aber gut weiter. Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf den Abschluss des Buches. Ab hier daher SPOILER. Michelle selbst erlebt die Identifizierung und Ergreifung des Täters nicht mehr. 2018 wurde er verhaftet. Leider wird nicht darauf eingegangen, wie es letztendlich zu einer Identifikation kam. Das finde ich Schade, da es ja insbesondere darum geht, wie er so lang unerkannt bleiben konnte und wie man ihm auf die Spur kommen kann. Wenn die Informationen aus ermittlungstaktischen Gründen nicht öffentlich gemacht werden dürfen, wäre zumindest ein Hinweis schön gewesen. So hat man am Ende zwar einen Namen und ein Foto. Aber keine "Lösung".

Ich ging in die Dunkelheit
Ich ging in die Dunkelheitby Michelle McNamaraAtrium Verlag AG
27. Juni
Post image

Das war ein ganz besonderes Buch, was ich jedem True Crime Fan empfehle. Wir haben hier eine Mischung aus den zahlreichen Fällen und einiger autobiographischen Kapitel, aber immer auf der Suche nach dem Golden State Killer. Dieses Buch beeindruckt durch die großartige Recherche, welche einen Großteil von McNamaras Leben ausgemacht hat. Umso trauriger, dass sie nicht mehr miterleben konnte, wie der Täter tatsächlich nach Jahrzehnten geschnappt werden konnte. 4,5/5⭐️

Ich ging in die Dunkelheit
Ich ging in die Dunkelheitby Michelle McNamaraAtrium Verlag AG
26. Okt.
Rating:5

Über dieses True Crime Buch bin ich nur durch Zufall gestoßen, kannte es überhaupt nicht und dachte mir man kann es als Mängelexemplar ja mal mitnehmen 😅 Es hat mich wahnsinnig begeistert, war spannend und informativ und nimmt uns mit in die Welt der Angst eines ganzen Landes. Michelle selbst hat zwar alles an Zeit in die Aufklärung dieser Mordserie gesteckt wie sie konnte und doch starb sie noch bevor das Buch geschrieben werden konnte. Im Buch sind Fotos der Opfer abgebildet, die einem die ganzen Fälle noch einmal näher heran bringen. Ich habe förmlich an den Seiten geklebt und mann es dadurch nur empfehlen 🥰

Ich ging in die Dunkelheit
Ich ging in die Dunkelheitby Michelle McNamaraAtrium Verlag AG
23. Sept.
Rating:5

Worum geht´s? Er schlich sich nachts in die Schlafzimmer der Opfer, vergewaltigte, mordete und wurde einfach nicht gefasst. Zwischen 1976 und 1986 trieb er sein Unwesen in Kalifornien und hielt einen ganzen Bundesstaat in Alarmbereitschaft. Michelle McNamara ist fasziniert von den Kriminalfällen und beginnt, jeder Spur nachzugehen und den Staub von alten Akten zu pusten. Meine Meinung: Was für ein fesselndes Buch. Innerhalb von 2 Abenden habe ich dieses Buch verschlungen. Und ein steht fest, McNamara schaffte es, dass ich Angst hatte, ins Bett zu gehen! (Danke Jenny, für den Tip, eine Folge Bibi Blocksberg zu hören) Die Autorin schafft es, in einer nüchternen Art, die Geschehnisse zu schildern und den Schrecken zu transportieren, den die Menschen damals erlebt haben. Er kam mit einer Taschenlampe, und plötzlich war das komplette Leben verändert! Wie emotionslos und kalt muss ein Mensch sein, um anderen, ihm völlig fremden Menschen, solche Grausamkeiten anzutun?! Die Ermittlungsbehörden tappen im Dunkeln. Die damaligen forensischen Möglichkeiten waren begrenzt. Trotzdem wurden unheimlich viele Spuren gesammelt und über Jahre archiviert, um die Chance zu haben, den Mörder doch irgendwann zu fassen. In der damaligen Zeit war eine DNA Analyse noch Zukunftsmusik. Erst als diese angewandt wurde, und sich hartnäckige Forensiker die alten Fälle vor nahmen, wurde das Ausmaß der Taten des Killers sichtbar. McNamara konnte das Buch leider nicht selbst beenden, sie verstarb an einer Medikamentenunverträglichkeit. Das Buch wurde durch einen engen Freund und einen damaligen Ermittler beendet. Dies merkt man als Leser deutlich, ist aber kein Kritikpunkt, sondern vielmehr finde ich es schade, dass die Autorin ihr Werk, welches teilweise ihr Leben bestimmte, nicht beenden konnte. Ich habe mich im Vorfeld nicht mit dem Täter befasst, und wusste bis zum Schluss nicht, ob dieser, nach Jahrzehnten, noch einen Namen bekommt! Fazit: Für mich ein unfassbar spannendes und grausames Buch, welches den Schlaf raubt, Gänsehaut verursacht und schlechte Träume beschert! Großartige Recherche und nichts für schwache Nerven! Lest es, wenn ihr euch traut!

Ich ging in die Dunkelheit
Ich ging in die Dunkelheitby Michelle McNamaraAtrium Verlag AG