Die Geschichte von Paula und Helmut war einfach total schön, herzergreifend, traurig, skurril und zu totlachen ❤️🩹
Der Schreibstil war sehr interessant, weil er aus Sicht von Paula an ihren Bruder gerichtet war und hat mir gut gefallen.
Judy die Schäferhundin und Lutz das Huhn waren eine richtige Bereicherung für die Geschichte.
Ich hab es sehr geliebt.
Ein wunderbares Buch! Ich hatte so viel Respekt davor, mich aus meiner Komfortzone zu trauen, aber es war eine ganz tolle Geschichte über Helmut und Paula, die einen wilden Roadtrip starten und gemeinsam ihre Trauer bewältigen. Witzig, traurig, alles auf einmal. Ich kann es sehr empfehlen.
Ein zutiefst bewegender und zugleich überraschend humorvoller Roman über Trauer, Verlust und die schwierige Suche zurück ins Leben. Im Mittelpunkt steht Paula, die nach dem Tod ihres kleinen Bruders Tim völlig den Halt verliert. Ihr Alltag besteht aus Schmerz, Rückzug und Erinnerungen, bis sie den älteren Helmut kennenlernt, der ebenfalls mit einem schweren Verlust kämpft. Gemeinsam mit Helmuts Hund Judy begibt sich das ungleiche Duo auf einen Roadtrip ans Meer – eine Reise, die nicht nur geografisch, sondern vor allem emotional von großer Bedeutung ist.
Die Figuren fühlen sich echt an, ihre Gespräche sind authentisch und oft zugleich traurig und komisch. Trotz des schweren Themas ist das Buch an vielen Stellen überraschend leicht und liebevoll. Ich fand die Geschichte einfach unglaublich schön und emotional erzählt.
Ein Roman, der zeigt, dass Trauer zwar niemals ganz verschwindet, Menschen aber trotzdem wieder Hoffnung und Nähe finden können.
Schwerelos schwer: eine Reise in den Mariannengraben der Gefühle
„Marianengraben“ erzählt von Paula, die nach dem Tod ihres kleinen Bruders Tim völlig in ihrer Trauer feststeckt. Als sie nachts auf den Friedhof geht, trifft sie auf Helmut, einen grantigen alten Mann, der die Urne seiner Ex-Frau in die Schweiz bringen will. Aus dieser seltsamen Begegnung entsteht ein Roadtrip, der gleichzeitig traurig, chaotisch und unglaublich menschlich ist.
Besonders berührt hat mich, wie nah und warm Paulas Gefühle für Tim beschrieben werden. Ihre Erinnerungen, ihre Schuldgefühle und diese tiefe Sehnsucht wirken nie überdramatisch, sondern erschreckend echt. Man spürt beim Lesen ständig, wie sehr sie ihren Bruder liebt und vermisst.
Und Helmut ist einfach großartig. Erst ruppig und verschlossen, dann immer weicher und liebevoller. Genau der Mensch, den Paula in diesem Moment braucht. Mit beiden Charakteren wird man unglaublich schnell warm.
Ein Buch über Trauer, Freundschaft und das Weiterleben, das gleichzeitig weh tut und tröstet. Wirklich ein tolles Buch.
Schön, traurig und zum Lachen. Alles gleichzeitig!
Das Buch hat mich sehr berührt und auch zum Lachen gebracht. Die Trauer von Paula wird so gut beschrieben, man fühlt es sehr. Das Buch beschreibt die Gefühle in so schönen Worten und Metaphern. Ein toller Schreibstil und eine tolle berührende Geschichte über Geschwisterliebe, Verlust, Trauer, Freundschaft und dem Weiterleben "danach"
Absolute Empfehlung!
So viel gelacht und geweint hab ich noch nie bei einem Buch 💔 werde definitiv mehr von der Autorin lesen, bin so verliebt in den Schreibstil!
Konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen, mein kleiner Bruder und ich haben einen sehr ähnlichen Altersunterschied wie Paula und ihr kleiner Bruder und der Gedanke dass ihm was passiert... 😢
UNBEDINGT LESEN!!
Das Motto für die Lesechallenge im April lautet: „Lies ein Buch aus einer Liste, die du dir für 2026 geschrieben hast“. Auf meiner persönlichen Liste stehen Bücher, die ich als Rezensionsexemplare zugeschickt bekommen, die ich aber nicht sofort gelesen habe. Ein Roman, der nun seit vier Jahren darauf wartet, von mir gelesen und rezensiert zu werden, ist „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber. Der Debütroman erschien 2020 und wurde schnell zum Bestseller. Doch die schweren Themen Tod und Trauer haben mich lange abgeschreckt, ich habe mich nie wirklich bereit für diese Art von Lektüre gefühlt. Die Lesechallenge ist dabei echt ein Segen, denn sie motiviert mich jeden Monat zu Büchern zu greifen, die auf meinem SuB schon Staub angesetzt haben.
Paula ist etwa Anfang 20, als ihr jüngerer Bruder Tim bei einem Badeunfall verstirbt. Sie ist so tief in ihrer Trauer gefangen, dass sie nicht mehr in den Alltag zurückfindet und in Depressionen verfällt. Ihr Therapeut ermutigt sie dazu, nachts auf den Friedhof einzubrechen, um Tims Grab ungestört besuchen zu können. Doch dort ist sie nicht alleine, sondern trifft auf Helmut, der heimlich die Urne seiner geliebten Frau Helga ausgräbt, um ihre Asche in den Alpen zu verstreuen. Etwas widerwillig lädt Helmut Paula ein, ihn auf seiner Reise mit dem Wohnmobil nach Süddeutschland und Österreich zu begleiten. Auf ihrem gemeinsamen Roadtrip lernt Paula langsam, ihre tief sitzende Trauer zu bewältigen, aber dabei nicht zu vergessen, dass der Tod zum Leben dazugehört.
Seit fast einem Jahr habe ich kein Highlight mehr gelesen, aber „Marianengraben“ hat diese Durststrecke für mich beendet. Der Roman überzeugt durch seine kluge Struktur, die emotionale Tiefe und eine Protagonistin, die gleichermaßen verletzlich wie liebenswert ist. Jasmin Schreiber gelingt es, schwere Themen wie Trauer und Depression mit feinem, teils schwarzem Humor und einer leisen Hoffnung zu verweben, ohne dabei kitschig zu wirken. Auch wenn die Handlung stellenweise vorhersehbar ist, tragen die besondere Erzählweise, die intensive Figurenzeichnung und die schräge Dynamik zwischen Paula und Helmut mühelos über kleinere Schwächen hinweg. Für mich ist das Buch nicht nur literarisch gelungen, sondern auch persönlich bedeutsam. „Marianengraben“ ist ein stilles, warmes und nachhaltiges Leseerlebnis, weshalb ich hier endlich mal wieder alle fünf Federn vergeben kann. Aufgrund diesen herausragenden Eindrucks habe ich mir Schreibers „Da, wo ich dich sehen kann“ auf die Wunschliste gesetzt. Auch, wenn ich mit dem Kauf wohl noch warten werde, bis das Taschenbuch erscheint.
Unerwartet. Einfach nur unerwartet. Als mir das Buch von einer Freundin empfohlen, sogar in einem Buchpaket geschickt wurde, weil “ich es mal gelesen haben sollte”, hatte ich nix in dieser Art erwartet. Ich dachte doch tatsächlich, dass ich etwas über den Marianengraben erfahre. Aber weit gefehlt! Ein Roadtrip auf einer anderen Weise erwartet uns.
Es war ein sehr einfacher und angenehmer Lesefluss. Dazu sehr, sehr emotional mit einer guten Portion Humor. Ein sehr tiefgründiges Thema wurde aufgegriffen und mit einfach Mitteln zugänglich gemacht. Es hat zum Nachdenken angeregt, einem zum Lachen gebracht und sogar den Ninja heraufbeschworen, der klammheimlich irgendwo Zwiebeln geschnitten hat! Was für eine Sauerei!
Jasmin Schreiber gehört mittlerweile wirklich zu meinen Lieblingsautorinnen!
Nachdem ich mit dem aktuellsten Buch "Da wo ich dich sehen kann" begonnen habe, habe ich ganz begeistert noch drei weitere Bücher von ihr gekauft. Sowohl Paula als auch der schrullige Opi haben mich sehr unterhalten und tief berührt. Tolles Buch, tolle Autorin! Bin gespannt auf den Mauersegler 🥰
Was soll ich zu dem Buch sagen, außer "krass". Das Thema Tod und Sterben ist schwer, aber in diesem Buch auf eine Weise aufgearbeitet, die diesem Thema gerecht wird und dennoch Platz für Schmunzeln und Lachen lässt. Ich bin wirklich begeistert und gleichzeitig erschüttert von dieser Geschichte. Wer immer sich fragt, ob er das Buch lesen soll...
Ja, verdammt! Es ist so liebevoll und gleich brutal Paula auf dieser Reise zu begleiten. Das Ende hat mich zerrissen, aber gleichzeitig auch irgendwann geheilt.
Ganz ganz dicke Empfehlungen!
💭 M E I N U N G
Bereits bei der ersten Seite habe ich gespürt, dass das wieder ein besonderes Buch wird. Schon allein der Aufbau ist total durchdacht, nämlich dass die Protagonistin mit Fortschreiten des Buches immer mehr aus dem Marianengraben auftaucht - ganz toll! Aber auch durch das Einbringen von biologischem Hintergrundwissen über unterschiedliche Tierarten, lernt der Leser noch was dazu.
Durch das Einbauen von humorvollen Rückblicken zu Paulas verstorbenen Bruder
wird die erdrückende Thematik wunderbar aufgelockert und für den Leser aushaltbar gemacht.
Trotz oder gerade weil die beiden Protagonisten wohl unterschiedlicher nicht sein könnten, ergibt sich eine tolle Symbiose, die den Leser wunderbar durch die Geschichte führt!
Ich habe beim Lesen einerseits die Trauer gespürt und die Tränen zurückhalten müssen, während ich eine Seite später wieder am schmunzeln oder gar lachen war! 🫶
Schwerste Themen wurden hier mit Leichtigkeit und Nahbarkeit rübergebracht, ohne dass es an Respekt fehlt und genau das macht für mich die Magie dieses Buches aus ✨
⭐️ F A Z I T
Für mich die perfekte Mischung aus wunderbarer Sprache und Kindermund während feinfühlig und total berührend über todernste (im wahrsten Sinne des Wortes) aber auch urkomische Themen gesprochen wird! Auch hier hat Jasmin Schreiber wieder ein ganz besonderes Buch gezaubert, was für mich definitiv ein Highlight ist ✨
Von mir gibt’s die vollen 5 ⭐️ !
Ich möchte unbedingt mehr von Jasmin Schreiber lesen und auch noch den Film zum Buch schauen!
Wichtige Themen, aber leider ohne nachhaltige Wirkung
Der Anfang des Buches hat mich so berührt, dass ich nach den ersten Seiten das Gefühl hatte, ein neues Lieblingsbuch entdeckt zu haben. Eines, das beschreibend schön über das Leben, den Tod und die damit verbundene Trauer erzählt. Doch nach etwa einem Viertel des Buches wurde es mir leider zu eintönig, teilweise zu kindisch und vorallem zu vorhersehbar. Ich hätte mir gewünscht, dass das Thema Depression facettenreicher, realitätsnaher und tiefgründiger behandelt wird, jedoch war es mir viel zu klischeehaft.
Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen, aber das und auch die interessanten, eingestreuten biologischen Fakten haben leider nicht gereicht, um mich von der Geschichte als Ganzes zu überzeugen.
Ich habe ein neues Lieblingsbuch, glaube ich. Ich konnte beim Lesen so viel lachen und am Ende weinen und wie verdammt gut , kann man bitte mit Worten umgehen und so wunderschön schreiben?!
Das Buch war so leicht zu lesen und hat ein schweres Thema auf eine unfassbar schöne und auch humorvolle Art erzählt, gleichzeitig aber auch den Schmerz da sein gelassen. Ich hätte am liebsten alles markiert!
Schreiber beweist, dass es keine 500 Seiten braucht um komplexe, fast unerklärbare Gefühle zu erzählen, zu entwickeln, zu verändern.
Sie findet so treffende Worte, dass mir die Worte fehlen, um zu beschreiben, wie beeindruckt ich bin.
Ich denke, dieses Buch kann einen kleinen Lichtblick darstellen, wenn maus mit Trauer und Depression kämpft und lässt mit feinfühligem Humor vielleicht sogar ein Lachen zurückkehren.
Hatte irgendwie hohe Erwartungen nach dem ich so viel positives gelesen habe.
Insgesamt fand ich es tatsächlich zu flach dafür dass es über Marianengraben geht … und ja stellenweise war es sehr wohl unterhaltsam aber meine Meinung nach zu flüchtig für einen tiefsinnigen Roman über Leben und Tod.
Die Idee mit den Kapiteln fand ich am schönsten. Aufstieg aus dem Mariannengraben.
Es war eine sehr schöne Geschichte, zu einem sehr traurig, aber auch lustig. Am Ende musste ich viel weinen, weiles doch sehr traurig dann war,aber irgendwie musste ich auch lachen. Das Buch zeigte mir,es geht immer irgendwie weiter, nur nicht den Mut verlieren und an sich selbst glauben.
So sehr ein Verlust auch schmerzt. Das Buch hat mich sehr berührt.
„Marianengraben“ ist ein emotional intensiver, zugleich überraschend humorvoller Roman über Trauer, Verlust und die schwierige Rückkehr ins Leben.
Inhalt (kurz & spoilerarm)
Im Mittelpunkt steht Paula, die nach dem Tod ihres kleinen Bruders völlig aus der Bahn geraten ist. Ihr Leben wirkt leer und sinnlos, bis sie auf Helmut trifft – einen schrulligen alten Mann mit ganz eigener Art, mit Schmerz umzugehen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine ungewöhnliche Reise, die beide zwingt, sich ihren Verlusten zu stellen.
Stil & Atmosphäre
Jasmin Schreiber schafft es, ein extrem schweres Thema mit einer Mischung aus Melancholie und trockenem Humor zu erzählen. Die Sprache ist zugänglich, teilweise poetisch, aber nie überladen. Besonders stark ist der Kontrast zwischen tragischen Momenten und leisen, fast absurden Situationen.
Themen
Trauer und Verarbeitung von Verlust
Einsamkeit und zwischenmenschliche Verbindung
Sinnsuche und Neuanfang
Die Absurdität des Lebens
Der Titel „Marianengraben“ – die tiefste Stelle der Erde – ist dabei ein starkes Symbol für Paulas inneren Zustand.
Figuren
Die Figuren wirken authentisch und vielschichtig:
Paula: verletzlich, wütend, verloren – aber glaubwürdig
Helmut: eigenwillig, manchmal unbequem, aber zutiefst menschlich
Ihre Dynamik trägt den Roman und sorgt für viele berührende wie auch unerwartet komische Momente.
Kritik
Manche Leser empfinden einzelne Passagen als etwas konstruiert oder die Symbolik als sehr deutlich. Auch das Tempo ist stellenweise ruhig, was nicht jedem gefallen dürfte.
Fazit
„Marianengraben“ ist ein bewegender Roman, der zeigt, dass selbst in tiefster Trauer noch Raum für Begegnung, Humor und Hoffnung bleibt. Kein leichtes Buch – aber eines, das lange nachwirkt.
Jasmin Schreibers Buch "Marianengraben" hat mich sehr berührt. Ein Buch über Verlust und Trauer, das es schafft, gleichzeitig traurig aber auch hoffnungsvoll zu sein.
Paula hat ihren Bruder Tim verloren und Paulas Trauer wird so eindrücklich beschrieben, dass ich diese Schwere beim Lesen gespürt habe.
Was mir besonders gut gefallen hat, war die Gestaltung der Kapitel. Wir starten bei 11.000 Metern Tiefe im Marianengraben - dem tiefsten Punkt der Trauer und tauchen mit jedem Kapitel ein Stück weiter auf. So wird der Weg der Trauer gut deutlich gemacht. Ein toller roter Faden!
Der beschriebene Roadtrip mit Helmut bringt dann die richtige Portion Humor und Hoffnung mit.
Wer eine Geschichte sucht, die das Thema Tod mit Tiefe, Respekt und einer guten Portion trockenem Humor behandelt, der sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Die Geschichte von Paula und Helmut ist sehr besonders, vielleicht auch außergewöhnlich und etwas verrückt.
Ich fand die Gespräche zwischen Helmut und Paula sehr realistisch und die Dinge, die Helmut über den Tod gesagt hat, haben auch mich inspiriert.
Sterben zu wollen und nicht leben zu wollen, sind zwei unterschiedliche Dinge. Das habe ich von Hellmut gelernt.
Ich fand auch das Ende wirklich toll. Einen halben Stern Abzug gibt es, weil es mir manchmal schwer fiel, an der Geschichte dran zu bleiben.
🐕🐓🚐📝⛰️👴🏻👩🏼💼
Ein schrulliger alter Kerl, der kein Blatt vor den Mund nimmt trifft auf eine depressive junge Frau, die nicht mehr weiss, wie sie nach dem Tod ihres kleinen Bruders weitermachen soll. Zwei Charaktere, die auf den ersten und vielleicht auch noch auf den zweiten Blick komplett gegensätzlich sind und nicht zusammenpassen. Und doch entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz eigene Freundschaft, in der jeder er selbst sein kann. Zusammen bestreiten sie eine Reise, die sie nicht nur verbindet sondern auch ein Stück weit heilt. Jasmin Schreiber erzählt eine Geschichte über Trauer, die Vergänglichkeit des Lebens, Selbstvergebung und Freundschaft - und das auf eine sehr besondere, humorvolle Art, ohne diesen Themen ihre Ernsthaftigkeit zu nehmen. So ungleich Paula und Helmut auch sein mögen, ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Klare Leseempfehlung!
Selten hab ich ein Buch gelesen, dass mich sowohl zum Lachen wie auch zum Weinen gebracht hat. Mit sehr viel Herz und ganz viel Witz lässt diese Geschichte einen an der Reise von Paula und Helmut durch ihre Trauer teilnehmen. Es ist definitiv eines meiner Highlights dieses Jahrs.
Paula trifft Helmut, einen alten Mann, als sie nachts das Grab ihres kleinen Bruders besucht, während Helmut die Urne seiner Ex-Frau ausbuddelt…
Die beiden schweißt gemeinsames zusammen und sie helfen sich gegenseitig.
Ein toller Roman, der vom Sterben und der tiefen Trauer handelt, bei dem ich aber auch viel lachen musste. So toll geschrieben von Jasmin Schreiber. Bin total begeistert, wie man so ein Buch schreiben kann
Der Roman hat mich sehr berührt. Der Sprachstil ist klar und zugleich kreativ. Direkt von den ersten Seiten an konnte ich bei der Protagonistin mitfühlen und spätestens beim Aufeinandertreffen mit Helmut war es um mich geschehen. Ich habe viel geweint, mich erwärmt gefühlt und auch geschmunzelt. Vielen Dank für diese schönen Lesestunden.
Auf die bestmögliche Art.
Marianengraben ist jetzt schon eins meiner liebsten Bücher 2026, wenn nicht sogar zu einem meiner Herzensbücher geworden.
Das Buch hat mich unerwarteterweise dermaßen tief berührt. Ich hab an vielen Stellen wirklich bitterlich geweint, an anderen laut gelacht, fand die Protagonisten sooo sympathisch und die Geschichte rund um Paula und Tim wahnsinnig berührend.
Sensible Emotionen wie tiefe Trauer, die bedingungslose Liebe, die unendlichen Tiefen einer Depression so einfühlsam und ehrlich in einem Buch zu transportieren ist wirklich eine große Kunst.
Das Buch hat mich aus verschiedenen Gründen gegen Ende wirklich mit voller Wucht erwischt und bleibt mir noch lange im Gedächtnis.
Es ist heilsam, schonungslos, witzig, ehrlich und ja, auch traurig.
Paula bei ihrem Weg raus aus der tiefen Trauer zu begleiten und ihr trotz Depression dabei zu folgen, das Leben zu nehmen, wie es kommt hat in mir nachhaltig wirklich viel bewegt.
Ganz ganz viel Liebe für dieses Buch ♥️
Das Buch ist eine herzerwärmende Geschichte, die einen zum Lachen und zum Weinen bringt. Ich habe dieses Buch sehr genossen, da es einem die Verarbeitung von Trauer in einem spannenden Roadtrip erzählt
Ein leises poetisches Buch. Ich habe für ein Buch über Trauer viel gelacht, aber auch oft die Tränen in den Augen gehabt. Ich mochte sehr wie ernst das Thema Trauer genommen wurde und wie viel trotzdem auch abseits davon an Handlung da war. Ein wirklich wundervolles Buch.
2026 habe ich mir vorgenommen, auch mal Bücher außerhalb meines „normalen“ Spektrums zu lesen und Marianengraben war das erste Buch davon😊
Trotz des schweren Themas war das Buch ein Wohlfühlbuch für mich! Es gab Szenen zum Schmunzeln, zum Mitfühlen und zum Nachdenken.
Helmut und Paula.. eine Kombination, die eine ganz tolle Symbiose war 🫶🏼
Gerade das erste Zusammentreffen der beiden fand ich so witzig 🤭
Ich hab die beiden aber auch so gern auf ihrem Roadtrip begleitet und dabei den Verlust eines Menschen noch mal von einer ganz anderen Seite betrachtet🥺🫶🏼
Ein wirklich schönes Buch ✨
Das Buch ist herzergreifend...
Trotz schwierigen Themen (Trauer, Verlust, Depression, Krankheit), die einem die Tränen kommen lassen, ist es auch lustig, erfrischend und ergreifend.
Helmut und Paula (und Judy 🐶)sind so sympathisch,man fühlt einfach mit ihnen.
Der Schreibstil ist toll.
Die Geschichte spricht über sehr ernste Themen: über Verlust, Trauer, Depression, das Sterben und vieles Mehr. Was mir an dem Buch dabei aber richtig gefällt ist, wie positiv dessen eigentliche Aussage ist. Stück für Stück kämpft sich die Protagonistin aus ihrem Marianengraben heraus und mich hat wirklich jeder Schritt zutiefst mitgenommen. Wie ernst und ungeschont all dies wiedergegeben wird macht die Geschichte sehr wirkmächtig.
Die sich langsam aufbauende Freundschaft zwischen Paula und Helmut ist fantastisch geschrieben und beide sind mir unglaublich ans Herz gewachsen. Wie viel Tiefe und Tragik jeder von den beiden mitbringt. Auch der Aufmacher der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, wie skurril aber gleichzeitig cool die Idee ist, dass sich die beiden nachts auf einem Friedhof beim Grabraub treffen und sich anfreunden. Lutz und Judy darf ich natürlich nicht vergessen, beide sind sehr cool!
Das ist mein drittes Buch von Jasmin Schreiber und ich bin jetzt fest davon überzeugt noch alle weiteren zu lesen. Marianengraben teilt sich für mich persönlich gerade mit "Da, wo ich dich sehen kann" auf jeden Fall den Platz 1.
Marianengraben“ von Jasmin Schreiber hat mich emotional sehr berührt. Das Buch erzählt die Geschichte von Paula, die nach dem Tod ihres kleinen Bruders in tiefer Trauer versinkt. Beim Lesen konnte ich ihre Gefühle sehr stark nachempfinden – diese Leere, die Überforderung und das Gefühl, als würde einen die Trauer immer weiter nach unten ziehen.
Besonders eindrucksvoll fand ich, wie ehrlich und sensibel Jasmin Schreiber über Verlust und Trauer schreibt. Gleichzeitig gibt es immer wieder kleine, warme und sogar humorvolle Momente, die zeigen, dass Hoffnung auch in den dunkelsten Zeiten entstehen kann. Die Begegnung zwischen Paula und Helmut bringt dabei eine unerwartete Leichtigkeit in die Geschichte.
Für mich ist „Marianengraben“ ein sehr bewegendes Buch, weil es zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Trauer umgehen – und dass es trotz allem möglich ist, langsam wieder einen Weg zurück ins Leben zu finden.
Das Buch liest sich in einem Flutsch weg. Eine simple, ruhige, leichte Sprache und kurze Kapitel leisten ihren Beitrag dazu. Die Geschichte ist traurig, hat aber immer wieder schöne und freudige Lichtblicke darin. Der Spannungsbogen hält sich sehr in Grenzen und vieles ist sehr vorhersehbar. Wie wahrscheinlich es ist, dass zwei sich nachts auf dem Friedhof „begegnen“ und dann gleich sagen wir ohne zu spoilern „zusammenspannen“, sei dahingestellt. Für mich ist es als Jugendbuch einzuordnen.
Marianengraben hat ganz wunderbare Bilder und Metaphern für klassische Trauerempfindungen, wie Wut, Schuldgefühle und Sehnsucht.
Ich glaube, dass sich viele Menschen verstanden fühlen von der Beschreibung dieser gefühlten Unendlichkeit des Vermissens.
Die Charaktere waren warm und liebevoll, mit manchmal vielleicht zu wenig tief.
Thema Trauer und Tod werden hier schön beschrieben. Fand es angenehm zu lesen, hat mich an Wohlfühlen Kinderserien erinnert trotz dem schweren Thema. Hatte zweitweise trotzdem Schwierigkeiten weiter zu lesen, weil mir dann eben doch die Spannung gefehlt hat.
Nach einem tragischen Unfall verliert Paula ihren kleinen Bruder Tim – den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Die Trauer zieht ihr komplett den Boden unter den Füßen weg und stürzt sie in eine tiefe Depression.
Als sie auf dem Friedhof zufällig dem schrulligen Helmut begegnet, beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise, die Paula langsam zurück ins Leben führt – und beide mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Ich hatte nach zwei Seiten schon Tränen in den Augen. Dieses Buch berührt sofort und ohne Umwege – und ich hatte schnell das Gefühl, dass es eine sehr intensive Leseerfahrung werden würde.
Die Geschichte wird aus Paulas Sicht erzählt, als würde sie direkt mit ihrem verstorbenen Bruder sprechen. Dadurch wirkt alles unglaublich persönlich und nah.
Trotz des schweren Themas gibt es immer wieder überraschend humorvolle Momente – vor allem in den Dialogen zwischen Paula und Helmut, dem etwas schrulligen älteren Mann, den sie auf dem Friedhof kennenlernt. Diese Gespräche sorgen dafür, dass man zwischendurch auch lachen oder zumindest schmunzeln darf.
Genau das macht dieses Buch so besonders: Man darf lachen und gleichzeitig weinen. Es transportiert all die widersprüchlichen Emotionen, die Trauer mit sich bringt, unglaublich ehrlich. Und es zeigt, dass all diese Gefühle nebeneinander existieren dürfen.
Immer wenn die Geschichte droht, zu überwältigend traurig zu werden, kommt ein kleiner Moment der Leichtigkeit. Dadurch bleibt das Buch zwar intensiv, aber nie hoffnungslos.
„Marianengraben“ wirkt unglaublich echt und ehrlich. Jeder, der schon einmal Trauer erlebt hat, weiß, wie schwer dieses Gefühl in Worte zu fassen ist. Dieses Buch schafft genau das.
Ich habe lange nicht mehr so geweint beim Lesen. Trotzdem lässt einen die Geschichte nicht deprimiert zurück, sondern mit Zuversicht. Mit dem Gefühl, dass das Leben weitergeht – irgendwie, irgendwann.
Ein wahnsinnig intensives Buch.
Ein wunderschönes, tiefgründiges Buch, das zeigt, dass Humor und tiefste Trauer keine Gegenspieler sind, sondern oft Hand in Hand gehen. Für mich, Ein absolutes Lese-Highlight
⭐️ 4,5/5
Marianengraben
Zwischen Tränen und Lachen
Bewertung: ⭐ 4,5 / 5
Das Herzstück: Eine unmögliche Freundschaft
Was Jasmin Schreiber hier geschaffen hat, ist ein kleines Wunder der Balance. Die Geschichte von Paula und Helmut ist weit mehr als ein Roadtrip gegen die Depression. Es ist das Aufeinandertreffen zweier Generationen, die beide auf ihre Weise mit dem Verlust kämpfen.
Die Dynamik zwischen der jungen, in ihrer Trauer versunkenen Paula und dem herrlich grantigen 84-jährigen Helmut ist so authentisch und warmherzig geschrieben, dass man die beiden am liebsten selbst in den Arm nehmen möchte.
Das Wechselbad der Gefühle
Das Besondere an diesem Buch ist das Tempo der Emotionen: Ich saß beim Lesen da, die Tränen sind mir gerade erst über die Wangen gekullert, und im nächsten Moment musste ich schon wieder schmunzeln oder sogar laut lachen. Dieser Wechsel passiert so natürlich, weil das Miteinander der beiden Protagonisten einfach perfekt passt. Der Humor ist nie aufgesetzt, sondern ergibt sich aus ihrer skurrilen Situation und Helmuts herrlich trockener Art.
Ein wehmütiger Abschied
Warum „nur“ 4,5 Sterne? Nicht, weil das Ende schlecht oder zu hastig erzählt wäre – ganz im Gegenteil. Es fühlte sich einfach so an, als müsste ich gute Freunde ziehen lassen. Ich hätte mir das Ende schlichtweg noch ein kleines bisschen ausführlicher gewünscht, mit noch mehr Details und Momenten, in denen man das Duo begleiten darf. Man hat Paula und Helmut über die Seiten hinweg so liebgewonnen, dass man den Buchdeckel nur schweren Herzens schließt.
⭐ 5/5
😢 4/5
Was für ein wunderbares Buch. Jasmin Schreiber hat hier wirklich ein tolles Werk geschaffen, in dem Trauer nicht nur beschrieben, sondern auch behandelt wird.
Wie sich zwei wildfremde Menschen, alt und jung, einfach per Zufall treffen und sich dann irgendwie einfach gegenseitig helfen und weiterentwickeln wurde hier wirklich wunderschön beschrieben. Helmut ist so wunderbar eigen und schrullig, Paula so gefangen in ihrer Trauer und trotzdem hilfsbereit und freundlich. Es gab so viele Stellen zum weinen und lachen und herzerwärmen.
Und ganz viel Liebe hab ich auch für Judy und Lutz übrig ❤️
Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben, wenn man mal etwas tiefgründiges, aber trotzdem unterhaltsames lesen und vielleicht auch einfach mal weinen möchte.
Ein von sehr viel Trauer geprägtes Buch mit vielen Stellen zum Schmunzeln und Nachdenken.
Das ein oder andere war mir zwar ein bisschen zu drüber aber ich finde es ein sehr gutes Buch, vorallem auch für Menschen welche mit Verlustängsten oder ähnlichem zu kämpfen haben.
Schönes Buch über den Tod und Verlust von geliebten Menschen und den Umgang mit der Trauer
Es war ein Reread für mich, aber das erste Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe ist schon lange her. Diesmal als Hörbuch über BookBeat auch eine absolute Empfehlung.
Mit viel Witz und Charme der Protagonisten ist es auch nicht ganz so traurig.