Die Grundidee ist super. Doch man hätte so viel aus der Geschichte raus holen können.
Als ich den Prolog gelesen habe, habe ich gedacht, dass ich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen könnte. Es begann sehr spannend aus der Sicht eines Jungen, welcher auf einem Internat war, auf welchem später ebenfalls die Protagonistin landen würde. In diesem Prolog wurde meine Neugier geweckt und ich habe mich sofort gefragt, was dort wirklich passiert. Denn anscheinend geschehen dort sehr merkwürdige Dinge. Im ersten Kapitel lernt man die Protagonistin Sofia kennen. Sie ist eine selbstbewusste Persönlichkeit und hält kein Blatt vor dem Mund. Sie sagt was sie denkt und bringt sich damit in brenzlige Situationen. Sie ist aus meiner Sicht ein rebellischer Teenager und legt sich mit ihrem Lehrer an. Zwischendurch ging Sofia mir mit ihrer großen Klappe auf die Nerven. Als sie auf ein Internat kam, begegnen ihr nur perfekte und teilnahmslose Menschen. Sie fühlt sich nicht dazugehörig und am Anfang nimmt kaum jemand die neue Mitschülerin war. Ich hatte das Gefühl, dass jeder Tag den sie im Internat erlebte irgendwie gleich war. Die Spannung welche ich im Prolog erlebt habe, fand ich nicht mehr so schnell wieder. Es zog sich sehr in die Länge und ich habe mir gewünscht, mehr über die Hintergründe der Schule zu erfahren, warum, weshalb und wieso das alles dort passiert. Und wie es eigentlich angefangen hat. Die Idee an sich fand ich gut. Dennoch bin ich der Meinung, dass man aus dieser Geschichte sehr viel mehr hätte heraus holen können. Auch die Charaktere sind mir leider nicht ans Herz gewachsen. Ich fand es alles ein wenig oberflächlich. Ich habe dieses Buch eigentlich nur zu Ende gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was auf dieser Schule vor sich ging. Für mich ist es ein Buch welches man gelesen hat, aber in wenigen Tagen schon wieder vergessen hat.

