Die Mischung aus Jugendthriller und gesellschaftskritischen Themen fand ich Mega! 😍 Gerade Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und Vorurteile zusammen mit Spannung klangen sehr vielversprechend, aber irgendwie war es dadurch nichts halbes und nichts ganzes 🥹
Im Mittelpunkt steht Cooper, der eigentlich versucht Ärger aus dem Weg zu gehen. Doch während einer Black-Lives-Matter-Demo gerät er gemeinsam mit ein paar Freunden in einen Raubüberfall und plötzlich gerät alles außer Kontrolle und es fallen Schüsse. 😳
Gleichzeitig gibt es Monique, die selbst als aktive Protestierende auf der Demo ist und das Geschehen live begleitet. Gemeinsam versuchen die beiden dann herauszufinden, was an diesem Abend wirklich passiert ist.
Leider blieb mir die Handlung insgesamt zu oberflächlich. Viele Themen wurden zwar angesprochen, aber nicht wirklich tiefer ausgearbeitet. Gerade bei so wichtigen Inhalten hätte ich mir einfach mehr gewünscht. 🥹 Ich weiß es handelt sich um einen Jugendthriller, aber gerade für junge Menschen sollte so etwas tiefgründiger angesprochen werden. 🫶🏼
Auch wenn die Story sich sehr flüssig liest und es kleine süße Suspense Anteile gibt, ist solch eine Geschichte in diesem knappen Stil schon irgendwie hundertmal erzählt worden, weshalb der spannende Anteil ausblieb und die wichtigen gesellschaftlichen Themen einfach viel zu kurz kommen. 🥲
Ich hatte mich für dieses Buch als Rezensionsexemplar beworben gehabt, weil ich das Thema von diesem Buch sehr interessant fand und habe es nun auch zu Ende gelesen. Und nun kommt meine Meinung zum Buch. Ich fand das Buch wirklich sehr beeindruckend, da mich diese Themen schon lange interessieren, die in diesem Buch behandelt werden und finde das Buch hat es richtig aufgegriffen. Denn es werden Themen wie “Black Lives Matter”, “I Can’t Breath” und viele mehr behandelt, die Aufmerksamkeit verdienen. Denn der 17-jährige Cooper wird von seinem besten Freund Jason dazu gedrängt, während einer Black-Lives-Matter-Demonstration einen Laden zu plündern. Doch dann geschieht das Undenkbare: In der Nähe ertönen Schüsse, und jemand kommt ums Leben. Am Tag darauf zeigen die Nachrichten vier Verdächtige mit Skimasken unweit des Tatorts: Cooper und seine Freunde. Nun steht plötzlich ihre gesamte Zukunft auf dem Spiel. Der Druck wird noch größer, als Jason verhaftet wird. Zusammen mit Jasons Schwester Monique, für die er insgeheim schon lange Gefühle hegt, versucht Cooper, den wahren Mörder zu entlarven. Gemeinsam kommen sie der Wahrheit immer näher - und geraten dabei selbst ins Visier des Täters. Ich meine allein schon dieser Klappentext verspricht eine sehr interessante und beeindruckende Geschichte, die ich jeden empfehlen kann!🩶
Ein gutes & spannendes Buch, mit einem sehr wichtigen Thema 🤍
Der Schreibstil ist flüssig, die Länge der Kapitel gut.
Die Geschichte find ich toll & das Thema ist so wichtig und sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Durch eine Leseflaute aus privaten Gründen hab ich leider für meine Verhältnisse sehr lange für dieses Buch gebraucht, sonst hätt ich es aber flott weg gelesen, da es wirklich gut war! ☺️
Klare Leseempfehlung! ✨
| Werbung/Rezensionsexemplar |
Rezension ✨️
Buch: Up in Smoke - Was tust du, wenn die Wahrheit nicht zählt
Autor: Nick Brooks
Verlag: One-Verlag
Cooper wird von einem Freund Jason gedrängt, bei einer Demo einen Laden auszurauben. Dabei wird Jason festgenommen und des Mordes beschuldigt. Cooper und Jasons Schwester Monique wollen die Wahrheit herausfinden, denn sie glauben nicht, dass Jason es war.
Zitat:
"Man kann einen Revolutionär ins Gefängnis sperren, nicht aber die Revolution. Man kann einen Befreier ermorden, nicht aber die Befreiung. - FRED HAMPTON"
Meine Meinung:
"Up in Smoke" verbindet einen spannenden Thriller mit wichtigen gesellschaftlichen Themen, die einen sofort in den Bann zog. Themen wie Rassismus, Benachteiligung und Vorurteile wurden in das Alltagsgeschehen eines Jugendlichen eingebunden. Der Schreibstil von Nick Brooks war flüssig und man war bereits nach wenigen Seiten von der Geschichte in den Bann gezogen.
Besonders die Gefühlswelt der Hauptfiguren Cooper und Monique konnte man sehr gut nachvollziehen. Man war sozusagen komplett in deren Gedankenwelt gefangen, sodass man deren Zwiespalt richtig mitfühlen konnte und mitgerissen wurde. Das machte die beiden sehr authentisch. Auch die Gefühle füreinander hatten sich sehr authentisch angefühlt und hatten sich sehr gut in die Geschichte mit eingefunden - zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl, dass diese erzwungen eingebunden wurden.
Die Spannung und die Dynamik müssen ebenfalls gelobt werden. Ständig wurden die Theorien von Cooper und Monique wieder umgeworfen und auch als Leser hatte man bis zum Schluss keine Ahnung, was wirklich die Wahrheit war. Dazu kam die Poesie, welche von Monique immer wieder in die Geschichte mit eingeflossen war und einen zum Nachdenken angeregt hatte. Einen Punkt Abzug gibt es dafür, dass das Ende ein bisschen zu abrupt kam, da hätte ich mir gerne noch 10-20 Seiten mehr gewünscht.
Alles in allem war es ein sehr guter Jugendthriller, der nicht nur die richtige Spannung hatte, sondern auch wichtige Themen anspricht. Vielen Dank an den One-Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar.
Bewertung:
Geschichte: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Für mich war es kein Highlight, aber definitiv ein gutes Buch für zwischendurch ✨
Eine Demo, vier Jungs bei einem Raubüberfall – und plötzlich gibt es eine tote Frau. Klingt nach Chaos? Ist es auch. Und genau das macht die Geschichte so spannend.
Das Buch greift ein wichtiges Thema auf: Rassismus. Auch wenn ich persönlich nicht betroffen bin, finde ich es umso wichtiger, darüber zu lesen und sich damit auseinaderzusetzen.
Der Schreibstil ist angenehm leicht, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Besonders mochte ich, dass Teenager hier selbst einen Mordfall lösen – sowas macht für mich einfach immer Spaß. 😎
Das Ende konnte mich allerdings nicht komplett überraschen, ich hatte schon eine Ahnung, wer dahintersteckt. Trotzdem blieb es bis dahin spannend.
Cooper fand ich teilweise etwas schwierig nachzuvollziehen, aber gut – Teenager eben 😅
Monique dagegen mochte ich total gern, sie wirkte auf mich einfach viel reflektierter und reifer 💗
"Up in Smoke" - Nick Brooks
Fazit:
🔥 Dieses Buch hat mich echt beschäftigt…
„Up in Smoke“ von Nick Brooks ist eins von diesen Büchern, die man nicht einfach zuklappt und vergisst.
Ich bin ehrlich: Ich bin mit der Erwartung an einen „typischen Thriller“ reingegangen – Spannung, Twist, fertig. Bekommen habe ich aber viel mehr.
💭 Beim Lesen hatte ich oft dieses:
„Das kann doch nicht wahr sein…“ – und gleichzeitig weiß man, dass genau sowas eben doch passiert.
Was ich besonders stark fand:
Wie schnell sich Meinungen bilden. Wie wenig es manchmal braucht, damit jemand abgestempelt wird. Und wie schwer es ist, dagegen anzukommen, selbst wenn man die Wahrheit kennt.
Ich mochte auch, dass die Figuren nicht perfekt sind. Sie machen Fehler, reagieren emotional, manchmal auch unüberlegt – aber genau das macht sie so echt.
⚡️ Mein kleiner Kritikpunkt:
Manche Stellen gingen mir fast zu schnell, da hätte ich mir noch mehr Tiefe oder Raum gewünscht.
❤️ Trotzdem:
Das Buch hat bei mir mehr ausgelöst als viele andere Thriller. Es war nicht nur spannend, sondern auch irgendwie… unbequem. Und genau das macht es für mich besonders.
//WERBUNG-REZENSIONSEXEMPLAR//
Cooper hat sich geschworen nichts gegen das Gesetz zu tun - vor allem um seinen Vater nicht zu gefährden - doch dann läuft alles anders als es soll. Cooper beteiligt sich an einem Raub und das ausgerechnet während einer Black Lives Matters Demo die seine große Liebe Mo als friedlichen Protest leitet. Und das schlimmste? Es kommt jemand ums Leben... Und plötzlich muss Cooper eine Rolle spielen und gleichzeitig als Ermittler agieren...
Für mich hat sich am Anfang eine riesen Hoffnung aufgetan! Eine Own Voice Geschichte, die uns tiefer blicken lässt.
Doch leider war das Buch relativ oberflächlich, die Liebesgeschichte überspielt im Vordergrund und der Schreibstil plump. Ich war nach dem Lesen super enttäuscht - auch weil alles sehr schnell gelöst wurde und kaum einer mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen musste. Auch die politischen Beweggründe blieben im Hintergrund.
Für mich persönlich war das Buch zu simpel für so ein großes Thema
Ich fand es von Anfang bis Ende spannend! Cooper und Monique waren mir so sympathisch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man konnte sich sehr gut mitfühlen wie es den Charakteren ging.Ich empfehle dieses Buch sehr.
𝘔𝘢𝘯 𝘬𝘢𝘯𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘙𝘦𝘷𝘰𝘭𝘶𝘵𝘪𝘰𝘯ä𝘳 𝘪𝘯𝘴 𝘎𝘦𝘧ä𝘯𝘨𝘯𝘪𝘴 𝘴𝘱𝘦𝘳𝘳𝘦𝘯, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘙𝘦𝘷𝘰𝘭𝘶𝘵𝘪𝘰𝘯.
𝘔𝘢𝘯 𝘬𝘢𝘯𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘉𝘦𝘧𝘳𝘦𝘪𝘦𝘳 𝘦𝘳𝘮𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘉𝘦𝘧𝘳𝘦𝘪𝘶𝘯𝘨.
- 𝘍𝘳𝘦𝘥 𝘏𝘢𝘮𝘱𝘵𝘰𝘯 -
Mit diesem Zitat startet das neue Buch von Nick Brooks. Und von Seite 1 an war ich im Sog.
Ich habe schon Promise Boys gerne gelesen, aber dieses Buch hat mich nochmal anders gecatcht. Weil es mich an all die vielen Berichte erinnert, die man immer wieder sieht. Weil es sich nicht anfühlt, wie ein Buch. Sondern weil es leider immer wieder unsere Realität ist. Up in Smoke fühlt sich nicht an wie ein Thriller. Es ist wahrscheinlich genau so schon viel zu oft passiert.
Wir begleiten Cooper, der unschlüssig ist, wie er sich aufgrund der aktuellen Ereignisse verhalten soll. Und dann trifft er eine Entscheidung, die für ihn weitreichende Folgen hat. Schnell landen er und seine Freunde in den Nachrichten und ein Freund von ihm wird verhaftet. Und dann wäre da noch Monique. Die Schwester seinen Kumpels, die nicht glauben will, dass ihr Bruder zu einem Mord fähig ist.
Gemeinsam versuchen die beiden den Fall aufzuklären. Coopers Lügengerüst gerät dabei immer mehr ins Wanken.
Der Schreibstil war wie immer flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Mit seinen nicht einmal 300 Seiten ist das Buch zwar nicht sehr dick, hat dadurch aber auch keine unnötigen Längen und ist ein regelrechter Pageturner.
Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten super gern. Während Cooper besonders am Anfang total verloren wirkt und sich nicht klar positionieren will, hat Monique ganz klare Vorstellungen von ihren Ansichten und vertritt diese lautstark. Genau diese Ausgangslage hat dafür gesorgt, dass Cooper eine super Entwicklung durchmacht.
Die Spannung war durchweg gegeben, da die beiden immer wieder neue Dinge aufdecken. Dabei hatte man aber zu keiner Zeit das Gefühl, dass hier etwas übertrieben dargestellt wurde. Und so treiben sie die gefundenen Spuren sie immer weiter in das Netz aus Lügen, welches sich immer dichter um sie spannt.
Am Ende bekommen wir einen super Plottwist und einein Abschluss, welcher einen mit vielen Gedanken zurücklässt.
Das war nun mein zweites Buch von den Autor und ich mag genau das. Seine Bücher erzählen nicht nur Geschichten, sondern vermitteln auch echte Tatsachen, welche zum Nachdenken anregen. Und genau das ist doch die Wirkung, die ein Buch haben sollte, oder?
Up in Smoke behandelt ein wirklich wichtiges Thema, das zum Nachdenken anregt.
Die Story ist interessant und spannend, sodass man gerne weiterliest.
Allerdings waren für mich einige Handlungen von Cooper nicht immer ganz nachvollziehbar. Gleichzeitig muss man aber berücksichtigen, dass er mit seinen 17 Jahren noch sehr jung ist und seine Entscheidungen daher vielleicht nicht immer rational oder durchdacht wirken.
Besonders gut gefallen haben mir die Kapitel aus Moniques Perspektive, da sie so authentisch war.
Insgesamt ein gutes Buch mit kleinen Schwächen, das dennoch ein wichtiges Thema aufgreift.
Es gibt Geschichten die einen die Augen schließen lassen.
Es gibt Geschichten die bewegen.
Es gibt Geschichten, die nicht erst geschrieben werden müssen, um wahr zu sein.
Up in Smoke ist eine solche Geschichte.
Eine Demonstration. Ein Todesfall und ein gerademal 17 jähriger Teenager, der sich auf der Suche nach der Wahrheit in noch größere Gefahr begibt, als er ohnehin als afroamerikanischer Mann in DC bereits ist.
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Up in Smoke war mein erstes Werk von Nick. Er schreibt wie Geschichten erzählt werden, von denen die dabei waren.
Das macht das Ganze unfassbar greifbar und authentisch, sodass man zeitweisen denken könnte, man verliert sich in einer True Crime Doku. Realistisch, erschreckend und so allumfassend bewegend.
Dieser YA-Thriller schockt und das allein mit dem Umstand, dass die Themen eben nicht rein fiktiv sind. Selbst nicht betroffene, verspüren danach Anteilnahme und müssen erkennen, dass in unserer Welt sagenhaft viel ungerechtes passiert.
𝐌𝐚𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐯𝐨𝐥𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧ä𝐫 𝐢𝐧𝐬 𝐆𝐞𝐟ä𝐧𝐠𝐧𝐢𝐬 𝐬𝐩𝐞𝐫𝐫𝐞𝐧, 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐯𝐨𝐥𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧.
𝐌𝐚𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞𝐫 𝐞𝐫𝐦𝐨𝐫𝐝𝐞𝐧,
𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐁𝐞𝐟𝐫𝐞𝐢𝐮𝐧𝐠.
𝐅𝐑𝐄𝐃 𝐇𝐀𝐌𝐏𝐓𝐎𝐍
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Up in Smoke ist keine reine Unterhaltung. Es holt gesellschaftlich relevante Aspekte an die Oberfläche, die selbst heute noch Bestand haben und lädt den Leser auf eine gefühlvolle Art ein, sich inspirieren zu lassen, nicht mehr wegzusehen.
Cooper ist 17 Jahre alt , POC und gerät etwas auf die schiefe Bahn. Denn sein Kumpel Jason drängt ihn dazu bei einer Black-Lives-Matter-Demonstartion einen Laden zu plündern. Doch dieses eskaliert plötzlich und am Ende fällt ein Schuss und jemand ist tot. Es geht durch alle Medien und plötzlich sitzt Jason für die Tat im Gefängnis. Doch Jasons Schwester Monique glaubt nicht, dass es ihr Bruder war und will versuchen das zu beweisen, denn die Polizei ist sich sicher. Somit machen Cooper und Monique sich auf die Suche nach dem wirklichen Mörder.
Nick Brooks , selber POC, schreibt hier über aktuelle Themen wie Black-Lives-Matter, Polizeigewalt, Rassismus, Waffengewalt , Gruppendynamiken und vieles mehr. Alles keine leichten Themen, aber da sie aus der Sicht zwei schwarzer Jugendlichen geschrieben wird, wird einem noch mehr Einblick geboten, wie schwer diese es in vielen Ländern und gerade in Amerika haben.
Wie schon angesprochen lesen wir die Geschichte aus den Sichten von Cooper und Monique, was es noch einmal interessanter macht, da wir eine Unwissende und einen Mittäter hat. Das führt zu dem Thriller Aspekt, da immer im Hintergrund bleibt, dass Cooper eine Straftat begangen hat und er nicht will, dass es jemand rausfindet.
Die Geschichte zwischen Mo und Coop fand ich ziemlich passend und nicht zu dominant. Sie fügt sich gut in die Ermittlungsarbeit der beiden ein.
Das Buch ist mit 283 Seiten nicht zu lang und auch sehr kurzweilig. Wir werden von Beginn an mit den Geschehnissen konfrontiert und danach gab es kaum eine langweilige Stelle, aber das Ende war mir dann doch etwas zu flott. Es überschlägt sich alles und wirkt in der Gesamtheit etwas gehetzt und nicht zu Ende erzählt.
Trotzdem alles in allen ein guter Jugendthriller mit aktuellen und wichtigen Themen. 4 Sterne
Ein tolles, leicht zu lesendes Jugendbuch mit wichtigen Themen.
Ich fand den Plot etwas vorhersehbar und habe den Ausgang so bereits länget erahnt, auch fand ich es schade, dass Cooper lange über gewisse Themen geschwiegen hat, allerdings ist es in dieser Situation vielleicht auch verständlich. Die Charakter verhalten sich ihrem Alter entsprechend, das gefällt mir.
Definitiv lesenswert!
Die Story war super spannend und hat mich von Anfang an gepackt. Man merkt schnell, dass mehr dahintersteckt als nur ein klassischer Thriller, weil hier auch wichtige Themen angesprochen werden, die zum Nachdenken bringen.
Die Mischung aus Spannung, ernsteren Hintergründen und der Entwicklung der Figuren fand ich richtig gut gelungen. Es fühlt sich real an, teilweise auch echt intensiv, und genau das macht das Buch so besonders.
Für mich kein leichtes, aber ein sehr wichtiges und gleichzeitig fesselndes Buch.
Up in Smoke war ein echt spannendes und wichtiges Buch ✒️📖
Erstmal fand ich es echt toll wie gesellschaftlich wichtige Themen und spannender Thriller zusammengebracht wurden. 🔍
Der Schreibstil hat es auch sehr einfach gemacht schnell durch das Buch zu kommen, und hat auch die Sichtweisen von den Jugendlichen super dargestellt. ✒️✨️
Die Charaktere waren mir ach echt sympathisch, wobei ich gerne mehr über Monique erfahren hätte (sie war ein echt spannender Charakter und hätte schon etwas mehr Tiefe verdient 🥲) 🫶✨️
Also ja ein echt guter Thriller mit wichtigen Themen.
An der Stelle auch danke an den One-Verlag und Netgalley, dass mir dieses Buch zur Verfügung gestellt wurde.
(Rezensionsexemplar/unbezahlte Rezension)
Das Buch Up in Smoke von Nick Brooks gehört zum Genre YA-Thriller und erzählt die Geschichte von Cooper und Monique, die versuchen, einen Mordfall aufzuklären, um Jason – Moniques Bruder – aus dem Gefängnis zu holen. Dabei geraten die beiden immer wieder in gefährliche Situationen, und ihr Vertrauen ineinander wird mehrfach auf die Probe gestellt.
Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, da sich die Handlung eher langsam entwickelt. Dennoch fand ich die Grundidee der Geschichte sehr spannend und gelungen umgesetzt. Besonders das Thema rund um Black Lives Matter wurde sinnvoll eingebunden und gibt der Handlung zusätzliche Tiefe.
Vor allem die Figur Monique ist mir positiv aufgefallen. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte wirkte authentisch, und ich konnte ihre Entscheidungen gut nachvollziehen. Der Schreibstil war insgesamt angenehm flüssig und ließ sich leicht lesen.
Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen mehr Spannung gewünscht, da sich Teile der Handlung etwas gezogen haben.
Das Buch eignet sich besonders für Leser*innen, die Interesse an Mordermittlungen haben und gleichzeitig aktuelle gesellschaftliche Themen in Geschichten schätzen.
ein lesenswerter YA Thriller, der wichtige Themen aufgreift und von Anfang bis Ende spannend ist. 🙏🏼
[Werbung/Rezensionsexemplar]
•••
Bei Up in Smoke habe ich mich mal bewusst für eine ganz andere Richtung und Thematik bei einem Buch entschieden und ich wurde nicht enttäuscht. 🙏🏼
In dem Buch geht es um wichtige gesellschaftliche Themen, u.a. PoC und die klassischen Vorurteile, die leider immer noch viel zu häufig vertreten sind. Da alles super realitätsnah beschrieben wurde und man richtig gut in die Gedanken der Protagonisten eintauchen konnte, hatte man auch gar nicht das Gefühl, dass man ein Buch liest, sondern das man mitten im Geschehen, mitten in einer Situation im Leben ist.
Das ganze Buch war von Anfang bis Ende super spannend, kurzweilig geschrieben und auch die Charaktere waren total greifbar und besaßen Tiefe. Da das Buch auch nicht besonders viele Seiten hatte, war es durchgehend fesselnd und man wollte es nicht aus der Hand legen. Ich mochte, dass man die ganze Zeit am miträtseln war und dadurch richtig in einen Bann gezogen wurde. 😮💨
Die Themen, die angesprochen wurden, wirkten nicht gezwungen oder aufgedrängt, sondern haben perfekt in die Story gepasst und harmonisiert. Vor allem auch die zwischenzeitlichen Einschübe der Gedichte von Monique, ihre Poesie, fand ich wundervoll und auflockernd und hat dem Ganzen nochmal eine ganz besondere Stimmung verliehen. ✨
Insgesamt also definitiv ein lesenswerter YA Thriller, der wichtige Themen aufgreift und von Anfang bis Ende spannend ist. 🙏🏼
Rezensionsexemplar
Worum es geht es geht um Cooper, der 17 Jahre alt ist. Er wird von seinem besten Freund Jason dazu gedrängt, während einer Black-Lives-Matter Demo einen Laden zu plündern. Doch dann ertönen in der Nähe Schüsse und jemand kommt ums Leben. Am Tag darauf zeigen die Nachrichten vier maskierte, verdächtige in der Nähe des Tatort, Cooper und seine Freunde. Jason wurde verhaftet. Ihm wird der Mord angehangen, zusammen mit Jason Schwester, für die Cooper schon sehr lange Gefühle hat, will er alles aufklären und den wahren Mörder entlarven. Gemeinsam kommen Sie der Wahrheit immer näher und geraten selber ins Visier des Täters.
Ein Mega Jugendthriller super leicht zu lesen. Extrem spannend. Ich hatte einige verdächtige aber das Ende im Sinne wer es war, hat mich nicht überrascht. Trotzdem konnte mich das Ende abholen. Einfach die Art und Weise, war Mega und es gab noch mal bisschen Action.
Der Schreibstil war sehr angenehm. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen. In 45 Minuten 90 Seiten spricht, denke ich mal für sich.
Ich kann es sehr empfehlen, wenn man einen spannenden Jugendthriller lesen möchte zum schnell wegsnacken.
𝑅𝑒𝑧𝑒𝑛𝑠𝑖𝑜𝑛: Up in Smoke 4/𝟓 ⭐️
- 𝑅𝑒𝑧𝑒𝑛𝑠𝑖𝑜𝑛𝑠𝑒𝑥𝑒𝑚𝑝𝑙𝑎𝑟 / 𝑢𝑛𝑏𝑒𝑧𝑎ℎ𝑙𝑡𝑒 𝑊𝑒𝑟𝑏𝑢𝑛𝑔
Manchmal habe ich richtig Lust auf einen Jugend-Thriller. Da wird man im One Verlag auf jeden Fall immer fündig.
Dieses Buch hier hat zudem auch eine wichtige gesellschaftliche Thematik aufgegriffen. Dadurch hat mich das Buch noch schneller in seinen Bann gezogen und mich zudem gut unterhalten.
Der Schreibstil sorgte dafür, dass ich dieses Buch in einem Stück durchgelesen habe.
Die beiden Protagonisten habe ich lieb gewonnen, auch wenn Monique insgesamt etwas blass geblieben ist. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Informationen gewünscht, um die doch emotionale Thematik noch intensiver zu spüren.
Trotzdem wirkten die zwei wie echte Jugendliche: Gedankengänge, die nicht ganz nachvollziehbar, aber für das Alter so typisch sind, und eine Situation, die viel zu groß für die beiden war.
Die Spannung an sich wurde gut aufgebaut und nach und nach intensiviert, sodass es keinen Abfall gab. Dadurch blieb ich dauerhaft im Lesefluss.
Up in Smoke ist ein Jugendthriller, der auf jeden Fall im Kopf bleibt und zum Denken anregt. Wenn auch hier und da etwas blass, die Grundaussage kommt zu 100 % rüber!
Fesselnder Jugendthriller mit Tiefe, starken Figuren und überraschenden Wendungen, der nachhallt.
Die Geschichte verbindet einen spannenden Thriller mit wichtigen gesellschaftlichen Themen und schafft dabei eine Geschichte, die mich direkt hineingezogen hat. Ich habe es angefangen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Seiten sind nur so verflogen und ich war komplett in Coopers Gedankenwelt gefangen. Alles fühlt sich so nah und echt an, dass man seinen Zwiespalt richtig spürt und mit ihm mitgerissen wird.
Besonders mochte ich, wie authentisch die Figuren geschrieben sind. Cooper und Monique wirken nicht wie typische Buchcharaktere, sondern wie echte Jugendliche, die in einer Situation stecken, die viel zu groß für sie ist. Auch ihre Beziehung zueinander hat für mich gut in die Handlung gepasst und zusätzliche Dynamik reingebracht.
Was das Buch für mich aber wirklich stark macht, ist die Art, wie Spannung aufgebaut wird. Ich hatte durchgehend keine Ahnung, wem man trauen kann und was wirklich passiert ist. Gleichzeitig werden wichtige Themen so eindringlich eingebaut, dass sie zum Nachdenken anregen, ohne sich jemals belehrend anzufühlen. Besonders die eingebundene Poesie fand ich dabei unglaublich passend und sie hat der Geschichte noch einmal mehr Tiefe gegeben.
Der Schreibstil ist unglaublich angenehm und zieht einen komplett in die Geschichte hinein, sodass man alles um sich herum vergisst. Und auch wenn es für mich am Ende nicht ganz ein Highlight ist, hat mich das Buch emotional total abgeholt und überrascht.
Ein Jugendthriller, der viel mehr kann als nur spannend sein und mir definitiv im Kopf bleiben wird.
Rezensionsexemplar | Wichtig, bewegend – mit einem etwas abrupten Ende
Dieses Buch greift das Thema Rassismus auf und zeigt stellenweise sehr eindrücklich, was dieses Thema für Menschen bedeuten kann. Als nicht betroffene Person kann ich natürlich nicht beurteilen, wie authentisch alles dargestellt ist. Was ich aber sagen kann: Ich finde es unglaublich wichtig, dass solche Geschichten geschrieben und gelesen werden.
Die Handlung hat mir wirklich gut gefallen. Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt und wollte wissen, wie es weitergeht. Gerade diese Spannung hat das Lesen für mich sehr packend gemacht.
Das Ende kam für meinen Geschmack allerdings etwas abrupt. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Teil noch etwas ausführlicher ausgearbeitet wird.
🗞️🌎 Ich habe selten einen YA-Thriller gelesen, der so nah an unserer Realität dran ist.
Up in Smoke hat mich komplett abgeholt. Der Schreibstil ist schnell, direkt und ohne Infodump – ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Jugendliche hier richtig am Ball bleiben. Ich als Ü30-Leserin jedenfalls auch.
Ja, das Buch bringt eine gewisse politische Schwere mit. Aber ehrlich gesagt traue ich jungen Leser:innen absolut zu, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen – viele tun das längst.
Für mich war das ein richtig starker Thriller mit gesellschaftlichem Blickwinkel. Und ich würde ihn nicht nur Jugendlichen empfehlen, sondern genauso meinen Ü30-Followern.
⭐️⭐️⭐️⭐️🌟 (4,5 von 5 Sternen)
Spannender Jugendthriller, hat jedoch ein paar Längen, tolle "unperfekte" Charaktere, Ende kam mir etwas zu plötzlich
Es ist bereits das zweite Buch des Autors, welches ich nun lesen durfte und ich bin auch von dieser Geschichte wieder begeistert.
Wir erleben die Story abwechseln aus der Perspektive von Cooper und Monique. Man wird als Leser förmlich mitten in die Geschichte hineingeworfen und die Geschichte nimmt sogleich ordentlich an Fahrt auf. Die Geschehnisse überschlagen sich und plötzlich befindet sich unser Protagonist mitten in einem Kriminalfall, welcher größer ist, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und auch Cooper scheint an der Sache nicht vollkommen unbeteiligt zu sein. Doch kann man der Polizei als Schwarzer Jugendlicher wirklich trauen oder behält man manche Details besser für sich?
Der Schreibstil war wie gewohnt toll und das Erzähltempo zu Beginn noch rasant und spannend. Nach und nach haben sich jedoch ein paar kleine Längen ergeben, wohingegen das Ende für meinen Geschmack wiederum etwas plötzlich kam. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Es werden aktuelle Themen behandelt, seien es die Black-lives-matter-Demonstrationen, Rassismus, Diskriminierung, Polizeigewalt, und grundsätzlich das Leben unterschiedlicher jugendlicher POC in einem vielleicht nicht allzu vertrauenserweckenden Viertel in Washington DC.
Das Buch hat mich in vielerlei Hinsicht wirklich beeindruckt und mir auch die Augen geöffnet, mit welcher Realität viele Menschen tagtäglich zu kämpfen haben. Die Gedankengänge der Personen in der Geschichte empfand ich als sehr reflektiert und authentisch, wenn auch natürlich nicht gänzlich frei von Fehlern. An manchen Stellen waren waren mir die Dialoge ein wenig zu konstruiert und die gewählte Sprache nicht ganz stimmig, was aber vermutlich schlicht an dem im Original verwendeten englischen Slang lang. Umschreibungen wie "kleiner Homie" sind auf Deutsch einfach nicht so passend, wohingegen es in der englischen Originalfassung vermutlich gut in das Gesamtbild einfügt. Dies soll daher keine Kritik sein, da ich mir vorstellen kann, dass es nicht leicht ist, hier ein authentisches Äquivalent in der deutschen Fassung zu finden. Dennoch bin ich immer wieder über solche Begriffe oder Sätze beim Lesen "gestolpert".
Was mir auch gefallen hat war, dass wir sogar ein kleines bisschen Romance in der Geschichte finden. Diese passiert aber hauptsächlich am Rande und nimmt auch nicht zu viel Raum ein neben Kriminalfall.
Das Ende der Geschichte kam mir, wie schon oben erwähnt, ein wenig zu schnell auch wenn es sich letztendlich gut in die restliche Geschichte einfügt. Für alle Leser*innen die gerne einen kurzweiligen Jugendthriller mit gesellschaftskritischen Elementen lesen möchten, ist diesem Buch auf alle Fälle die richtige Wahl.
In Up in Smoke geht es um den 17-jährigen Cooper, der sich von seinem besten Freund Jason überreden lässt, während einer Black-Lives-Matter-Demonstration einen Laden zu plündern. Doch plötzlich fallen in der Nähe Schüsse und jemand stirbt. Kurz darauf zeigen die Nachrichten vier Verdächtige mit Skimasken – Cooper und seine Freunde. Als Jason sogar verhaftet wird, steht für sie alles auf dem Spiel. Gemeinsam mit Jasons Schwester Monique, für die Cooper heimlich Gefühle hat, versucht er herauszufinden, wer wirklich hinter dem Mord steckt – und bringt sich damit selbst in Gefahr.
Ich war ehrlich gesagt direkt drin in der Geschichte. Der Schreibstil hat mir von Anfang an richtig gut gefallen und der Einstieg hat mich sofort gepackt. Besonders mochte ich die Charaktere – ihre Gefühle wirkten sehr greifbar und authentisch, sodass ich schnell mit ihnen mitgefiebert habe.
Auch das Thema fand ich sehr wichtig und gut umgesetzt. Trotz der relativ kurzen Länge hat mich das Buch komplett abgeholt und meine Erwartungen erfüllt. Die Mischung aus Spannung, falschen Verdächtigungen und den Teenagern, die selbst versuchen den Fall zu lösen, hat einfach funktioniert. Das Ende hat mir ebenfalls richtig gut gefallen, vor allem für Monique und Cooper.
Für mich ist das ein toller YA-Thriller für zwischendurch, spannend, relevant und emotional. Bewertung: 4,5 Sterne ⭐
Ich fand das Buch richtig spannend. Die Protagonisten sind toll geschrieben, auch wenn man natürlich dir ganze Zeit denkt, Cooper solle sich doch endlich Mo anvertrauen 🙈 Die Auflösung und die Begründung waren super gewählt und auch der Showdown war richtig spannend. Er hätte vielleicht noch einen Ticken länger sein können. Aber insgesamt auf jeden Fall ein Pageturner und sehr zu empfehlen!
Das Buch Up in Smoke von Nick Brooks hat mir total gut gefallen!
Es macht optisch schon total viel her und sieht super interessant aus und auch der Klappentext verspricht einiges.
Das Buch handelt von dem 17-jährigen Cooper, der von einem seiner besten Freunde Jason dazu gedrängt wird, während einer Black Lives Matter Demonstration Läden zu plündern. Doch dann eskaliert die ganze Situation und in der Nähe fallen Schüsse. Und es kommt jemand ums Leben. Am nächsten Tag wird in den Nachrichten von vier verdächtigen berichtet, die mit Skimaske um weites Tatort waren und dabei handelt es sich um Cooper und seine Freunde und seine ganze Zukunft steht auf dem Spiel. Dann wird auch noch Jason verhaftet, und alles beginnt sich zuzuspitzen und Cooper will zusammen mit Jason Schwester Monique, für die er schon lange Gefühle hat versuchen, den wahren Mörder zu enttarnen, um Jason zu helfen . Doch sie kommen sich derweil immer näher, aber geraten selber ins Visier der Täter und es wird noch mal sehr spannend.
Der Schreibstil war sehr modern und hat mir sehr gut gefallen. Es wird wechselnd aus der Sicht von Cooper und Monique erzählt was ein super Einblick in das Innere der Charaktere gibt und in die Gefühlslage und die Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben.
Die Charaktere haben mir von ihrer Art her sehr gefallen. Cooper ist ein sehr einfühlsamer, lieber junger Mann, der leider in schlechteren Verhältnissen aufwächst und auch mit dem Verlust eines Familienmitglied zu kämpfen hat. Auch Monique ist eine super liebe und taffe junge Frau die ist auch nicht immer leicht hat und vor allem jetzt dadurch, dass ihr Bruder Jason verhaftet wurde, alle Kraft zusammen nimmt, um den wahren Mörder zu finden. Beide sind in meinem Augen super starke Charaktere und lassen sich nicht unterkriegen.
Das Buch ist durchgehend spannend gestaltet und man möchte unbedingt wissen, wie sich das Ganze auflöst, wer hinter allem steckt und es werden auch Stück für Stück immer weitere Beweise zusammen gesammelt und ich finde die beiden agieren als ein super Team, auch wenn zwischen Ihnen es ein wenig knistert und auch Probleme gibt, arbeiten Sie super zusammen und versuchen ihr Ziel zu erreichen.
Mir hat auch die mit eingebaute Love Story gut gefallen und sie hat sehr gut zur Handlung gepasst, ohne übertrieben zu wirken.
Das Buch behandelt auch viele gesellschaftliche wichtige Themen und es finde ich ein super Buch, was die Themen transparent und gut beschreibt und eine auch zu Aufklärung emotionaler Konflikte schwarzer Jugendlicher zur heutigen Zeit in Amerika und deren Diskriminierung dient.
Das Buch war durchweg so gestaltet, dass ich nie wusste, wer hinter allem steckt oder wie das verstrickt ist und auch das Ende wurde noch mal super spannend und ich hatte mit diesem Ende auf keinen Fall gerechnet aber es war super stimmig und passend.
Zusammenfassend kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen und es ist für mich ein Must-Read!
Die Story startet direkt intensiv: Eine Black Lives Matter Demo, eine eskalierende Situation und plötzlich stehen Cooper und seine Freunde als Verdächtige im Fokus der Öffentlichkeit. Ab diesem Punkt zieht die Geschichte das Tempo ordentlich an und bleibt durchgehend spannend.
Schreibstil & Perspektiven:
Nick Brooks schreibt sehr nahbar, modern und zugänglich. Das Buch liest sich schnell, ohne oberflächlich zu wirken. Besonders interessant ist die Dual Perspektive: Wir erleben die Geschichte sowohl aus Coopers Sicht als auch aus Moniques Perspektive (also Jasons Schwester). Das bringt eine schöne Dynamik rein. Während Cooper stark von Angst, Schuld und Druck geprägt ist, bringt Monique eine andere Energie rein: mehr Klarheit, mehr Entschlossenheit. Dadurch fühlt sich die Geschichte emotional vielschichtiger an.
Setting & Atmosphäre:
Das Setting in Chicago fand ich richtig stark. Die Stadt fühlt sich lebendig und angespannt an, fast schon greifbar. Man merkt ständig, wie schnell sich Situationen zuspitzen können.
Die Spannung entsteht dabei nicht nur durch den Thriller Plot, sondern auch durch das Gefühl, dass das System selbst eine Bedrohung darstellt.
Themen:
Ein großer Fokus liegt auf strukturellem Rassismus, Polizeigewalt und Ungerechtigkeiten im Justizsystem gegenüber schwarzen Menschen. Und das wird auf eine sehr direkte Art erzählt.
Gerade im Young Adult Bereich finde ich es wichtig, dass solche Themen Raum bekommen.
Mein Kritikpunkt:
Trotzdem hatte ich eine Sache, die mich immer wieder rausgebracht hat: Ich bin mit Cooper nicht komplett warm geworden. Vor allem, weil er sehr lange lügt und Dinge zurückhält. Ich verstehe seine Angst total aber als Leserin war es manchmal frustrierend.
Die Monique Kapitel haben das für mich teilweise wieder aufgefangen, weil sie emotional zugänglicher war.
Spannung:
Der Thrille Aspekt funktioniert definitiv. Es gibt genug Twists, Unsicherheiten und dieses konstante Misstrauen das einen durch die Seiten treibt.
Fazit:
Ein spannender YA Thriller mit starkem Setting, relevanten Themen und einer gelungenen Dual Perspektive. Er hat mich nicht komplett abgeholt, aber thematisch und atmosphärisch überzeugt.
Wir haben hier weit mehr als ein spannungsgeladener Plot um Schuld, Loyalität und Wahrheit. Es ist ein Roman, der die politische Gegenwart nicht als Kulisse benutzt, sondern als strukturelle Realität ernst nimmt. Was dieser Roman dabei leistet, ist bemerkenswert.
„Up in Smoke“ greift die Proteste rund um Black Lives Matter nicht sensationsheischend auf, sondern verwebt sie mit Fragen nach strukturellem Rassismus, medialer Vorverurteilung und jugendlicher Verwundbarkeit. Wer wird wie schnell zur Bedrohung erklärt? Wessen Unschuld gilt als plausibel und wessen nicht? Welche Bilder reproduzieren Nachrichten? Und was macht es mit jungen Menschen, wenn ihr Gesicht plötzlich als Verdächtigenporträt durch die Medien geht? Thematisch ist dieses Buch vielen sog. „Erwachsenenromanen“ weit voraus. Während sich Teile der Gegenwartsliteratur in psychologischer Innenschau oder ästhetischer Selbstvergewisserung verlieren, arbeitet Brooks klar, zugänglich und zugleich hochreflektiert. Er schreibt für junge Leser*innen, ohne sie zu unterschätzen.
Ja, als routinierte Leserin merkt man, dass es sich um einen Jugendthriller handelt. Die Sprache ist direkt, das Tempo hoch, die Kapitel kompakt. Aber genau darin liegt die Stärke. Der Umfang ist ideal, auch für Jugendliche mit geringerer Leseroutine. Der Text lädt ein statt auszuschließen. Und dennoch: Die thematische Dichte ist enorm. Freundschaft und Verrat, Liebe und Loyalität, Mut und Angst, mediale Macht und institutionelle Ungerechtigkeit – all das wird verhandelt, ohne didaktisch zu wirken. Gerade im Kontext von Leseförderung ist das relevant: Bücher wie dieses zeigen, dass anspruchsvolle gesellschaftspolitische Themen nicht an sprachlicher Zugänglichkeit scheitern müssen. Für die Literaturvermittlung – ob schulisch oder außerschulisch – ist das ein starkes Signal.
Ich schreibe diese Rezension als weiße Frau. Ich kann und will mir nicht anmaßen zu beurteilen, ob Brooks ein „authentisches“ Bild Schwarzer Jugendlicher in Washington, D.C. zeichnet. Doch angesichts seiner eigenen Biografie sowie zahlreicher Stimmen von People of Color, die die Relevanz und Glaubwürdigkeit des Romans betonen, gehe ich davon aus, dass hier aus einer erfahrungsnahen Perspektive geschrieben wird.
Was ich jedoch sehr wohl beurteilen kann, ist die literarische und gesellschaftliche Verantwortung, mit der dieses Buch arbeitet. Brooks instrumentalisiert Trauma nicht. Er romantisiert Gewalt nicht. Und er reduziert seine Figuren nicht auf ihre politische Funktion. Cooper ist nicht „Symbol“, sondern Mensch – mit Schwächen, Gefühlen und inneren Konflikten.
Für die Zielgruppe ist dieses Buch grandios. Spannend, zugänglich, relevant. Für Erwachsene ist es eine Erinnerung daran, wie verantwortungsvoll Jugendliteratur heute sein kann und wie sehr sich sogenannte „Erwachsenenliteratur“ davon inspirieren lassen dürfte.
Up in Smoke - Nick Brooks
Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Cooper, der sich eigentlich aus Ärger heraushalten will. Doch inmitten einer hitzigen Protestbewegung lässt er sich von seinem besten Freund zu einer folgenschweren Aktion überreden. Was als unüberlegte Entscheidung beginnt, eskaliert innerhalb weniger Minuten.
In der Nähe fallen Schüsse, ein Mensch stirbt und plötzlich kursieren in den Nachrichten Aufnahmen von vier maskierten Jugendlichen. Cooper und seine Clique geraten ins Zentrum der Ermittlungen.
Als einer seiner Freunde festgenommen wird, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Gemeinsam mit dessen Schwester Monique macht sich Cooper daran, die wahren Hintergründe aufzudecken. Während sie immer tiefer graben, merken sie schnell, dass die Wahrheit gefährlich ist und dass jemand alles daransetzt, sie zum Schweigen zu bringen.
Wie schon bei Promise Boys beweist Nick Brooks auch hier wieder, wie intensiv und authentisch er erzählen kann. Sein Schreibstil ist direkt, eindringlich und unglaublich nah an seinen Figuren. Man spürt ihre Angst, ihre Wut, ihre Hoffnung.
Besonders stark fand ich die gesellschaftlichen Themen, die in die Handlung eingewoben sind. Soziale Ungleichheit, struktureller Rassismus in den USA und die Realität, dass junge Schwarze Männer oft vorschnell verurteilt werden. Das Buch zeigt schmerzhaft, wie schnell Vorurteile Existenzen zerstören können und wie schwer es ist, gegen ein System anzukämpfen, das nicht für alle gleich funktioniert.
Gleichzeitig verliert die Geschichte nie ihre emotionale Ebene. Die Freundschaften wirken echt und zerbrechlich, und auch die leise aufkeimende Liebesgeschichte bringt Wärme in die sonst so angespannte Atmosphäre.
Ein fesselnder, gesellschaftskritischer Thriller für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Spannend, relevant und emotional.
Ich freue mich jetzt schon auf alles, was Nick Brooks als Nächstes veröffentlicht.
Am Rande einer Demonstration fallen Schüsse und schon bald wird in eben diesem Mordfall ermittelt. Jay, der beste Freund von Cooper und Bruder von Mo, wird als Hauptverdächtiger festgenommen. Wird es Cooper und Mo möglich sein, seine Unschuld zu beweisen?
Mich hat dieser Jugendthriller rundum überzeugen können. Wir lesen abwechselnd aus der Sicht von Cooper und Mo, die gemeinsam ermitteln, aber aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Sache sehen, denn Cooper war kurz vor der Tat noch mit Jay zusammen, was Mo nicht wissen soll.
Der Schreibstil ist sehr kurzweilig und fesselnd. Besonders die innere Zerissenheit von Cooper aufgrund seines Geheimnisses Mo gegenüber ist greifbar und hat auch in mir eine Zerissenheit hervorgerufen.
Mo ist eine starke Figur, die alles tun würde, um ihren Bruder zu retten und trotzdem sind auch ihre Momente der Schwäche so spürbar und realistisch dargestellt.
Die Handlung überzeugt mit den vielen Wendungen und der Möglichkeit des Miträtselns. Kleine Details aus den ersten Seiten bleiben bis zum Schluss von Bedeutung.
Ich kann dieses Buch vollkommen empfehlen!