Habe mir mehr erhofft
Leider hat das Buch mich nicht so abgeholt wie es bisher war bei den Büchern von Anne Freytag. Es war trotz ihrem angenehmen Schreibstil gut zu lesen, aber ich fand es leider etwas langweilig.
Habe mir mehr erhofft
Leider hat das Buch mich nicht so abgeholt wie es bisher war bei den Büchern von Anne Freytag. Es war trotz ihrem angenehmen Schreibstil gut zu lesen, aber ich fand es leider etwas langweilig.
Win ruhiges Buch, ich mochte vor allem die Sprache sehr gerne. Es geht um Selbstfindung und Familie bzw ihre Dynamik untereinander.

Poetisch stark, aber hinten raus zu zäh
Das war mein erstes Buch von Anne Freytag und ihr Schreibstil hat mich komplett geflasht! So tiefgründig, poetisch und bildhaft, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, ich sehe jede Szene wie einen Film vor mir. Besonders positiv fand ich auch, wie sie ihre Charaktere zeichnet, alle sehr einzigartig und so lebendig. Generell ist das Buch so schön gestaltet, die Illustrationen sind wirklich wunderschön. ✨ ABER: Im letzten Viertel wurde es für mich leider extrem zäh. Der eigentliche Plot rückte immer mehr in den Hintergrund und es ging fast nur noch um die inneren Gefühlswelten der beiden Protagonistinnen. Ein Brei aus Gedankengängen, Trauer, Melancholie und Drama, der sich sehr wiederholt hat. Ich habe da leider auch manche Seiten nur noch überflogen, weil ich die Spannung zwischen den beiden nicht mehr so richtig greifen konnte und es mich tw. leider gelangweilt hat. :( Ich kann absolut nachvollziehen, dass die Autorin dieses Gefühl während eines Lockdowns aufgreifen wollte, indem nun mal nicht viel passiert (aber in einem selbst schon), aber ich finde trotzdem, dass dem Buch ein bisschen mehr Leichtigkeit stehen würde. Das Ende-Ende fand ich dann aber wieder richtig gut, ich liebe es wenn ich nicht mit offenen Fragen zurückgelassen werde, und hier ist wirklich das Gegenteil der Fall. Richtig toll gelöst!
nach der Hälfte besser
🍿 Das perfekte Buch, wenn man die kleinen Familiendramen mag und eine Lektüre sucht, die man immer mal im Alltag zwischendurch lesen kann ☕️ 🎥 Sally wohnt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einem Haus, als der zweite Corona Lockdown ansteht. Jedes Kind hat einen anderen Vater, Sally’s Freund hat kürzlich mit ihr Schluss gemacht und ihr großer Bruder Charly ist erst kürzlich wieder eingezogen, nachdem seine Beziehung ebenfalls beendet wurde. Als Sally’s Mutter kurz vor Weihnachten beschließt, ihre Mitarbeiterin ebenfalls einziehen zu lassen, scheint das Fass überzulaufen… 📝 Fazit: Ich konnte Sally sehr oft verstehen. Sie hat einen hohen Identifikationsfaktor. Insgesamt fand ich das Buch sehr kurzweilig und mochte das Ende.
(Hörbuch)Finde es schwierig zu bewerten. Die erste Hälfte hat sich für mich sooooo gezogen. Zigaretten hier, baden da, Streit hier, cringe Ex-Boyfriend da...auch wenn dieses repetitive langweilige Leben die Lockdowns sehr gut zusammenfasst.Die zweite Hälfte mochte ich sehr viel lieber, aber für mehr als drei Sterne reicht es nicht. Die Charaktere fand ich alle auch so "unecht". Sie wirkten so gewollt in eine Ecke gedrängt.
Anne Freytag kann es eigentlich besser. In diesem Jugendbuch passiert nicht viel, es wird sich angeschriehen uns am Ende ist alles gut. 😃
Unglaublich schön eingesprochenes Hörbuch 🤍 Ich liebe Anne Freytags Schreibstil, ich mag die Melancholie und das schon fast Gedichtartige, was die Sprecherinnen extrem gut rüber gemacht haben. Am Anfang hab ich tatsächlich ein bisschen gebraucht um reinzukommen, irgendwie wusste ich lange nicht wo die Geschichte hinführen soll. Über das Buch hab ich einfach alle Charaktere total lieben gelernt und jetzt am Ende auch noch einige Tränen vergossen. Hab ich liebe einfach queere Coming of Age Geschichten 🤍🤍🤍
Eigentlich liebe ich die Jugendbücher von Anne Freytag, aber dieses hier war es diesmal leider nicht...
"Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle", geschrieben von Anne Freytag, ist ein Jugendbuch über komplexe Familienbande, Gefühle und das Erwachsen werden, während der Coronapandemie. Inhalt: "Eben hatte Sally noch ein Leben - eine beste Freundin, eine langjährige Beziehung und eine potenzielle WG mit ihrem Bruder. Aber dann kommt alles anders: Pia ist mit ihren Eltern weggezogen, Felix hat überraschend Schluss gemacht, und statt in die erste eigene Wohnung geht es in den zweiten harten Lockdown. Einmal mehr ist Sally eingesperrt mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Und als wäre das nicht genug, zieht dann auch noch die ein paar Jahre ältere Leni bei ihnen ein. Unter anderen Umständen wären sich die beiden vermutlich nie begegnet. Doch jetzt schleicht Leni sich Stück für Stück in Sallys Gedanken und weiter in ihr Herz. Dabei hatte Sally sich so fest vorgenommen, sie nicht zu mögen ..." (Klappentext) Die Charaktere: Im Vordergrund steht Sally. Sie ist das 3. von 4 Kindern, einer alleinerziehenden Mutter. Sie befindet sich im aktuellen Gefühlschaos. Ihre beste Freundin wohnt nun viele hunderte Kilometer weit weg, ihr Freund hat mit ihr Schluss gemacht, aber irgendwie auch nicht und ihr Bruder, mit dem sie eigentlich in eine WG ziehen wollte, hat aufeinmal ganz andere Sorgen. Und das alles geschieht, während der Coronapandemie. Ich selber konnte zu Sally keinen wirklichen Zugang finden und ich hatte immer das Gefühl, dass ihr alles egal sei. Sie hat sich Gedanken über Dinge gemacht (bspw. ihren Erzeuger), die ich gar nicht nachvollziehen konnte. Vielleicht, liegt das aber auch daran, dass ich nicht in der selben Situation bin, wie sie. Ich finde, dass sich ihre Gedanken immer um die gleichen Themen gedreht haben und das war irgendwie ermüdend. Auch zu Leni habe ich gar keinen Draht gefunden. Ich konnte sie noch weniger verstehen, als Sally und fand ihren Charakter nicht wirklich greifbar. Das einzige, was für mich spannend war, ist die Familiendynamik zwischen der Mutter, die nochmal ein ganz eigenes Thema für sich ist, und den Kindern. Aber ansonsten haben mir die Charaktere nicht so viel gegeben, es war vielleicht zum Ende hin eine Entwicklung zu spüren, aber ansonsten ist mir von ihnen leider nicht so viel im Kopf hängen geblieben. Ganz cool hätte ich es gefunden, wenn man über die Situation vom Bruder noch ein wenig mehr erfahren hätte, weil dafür, dass das eigentlich ein ziemlich großes Ding ist, ist das ,für meinen Geschmack, sehr wenig thematisiert worden. Der Schreibstil: Der Schreibstil war ganz Anne Freytag, aber irgendwie hat mir der gewisse Funke gefehlt, der sonst eigentlich immer bei mir überspringt, wenn ich ihre Bücher lese. Die Geschichte war für mich nicht wirklich spannend. Es gab keinen Spannungsbogen, was natürlich auch logisch ist, wenn man bedenkt, dass man sich inmitten der Corona-Pandemie befindet und das da nicht die große Mega-Handlung zu erwarten ist, ist denke ich auch klar, aber es ist alles so kalt geblieben. Ich habe die Liebesgeschichte absolut gar nicht gefühlt. Es war keine Verbindung zu Charakteren da, ich habe keine wirkliche Entwicklung der Charaktere gespürt. Die Geschichte wird sowohl aus Sallys, als auch aus Lenis Perspektive erzählt. Themen (könnte Spoilern): Die Geschichte beinhaltet viele realitätsnahe Themen, wie bspw. das Leben in der Pandemie und was dieses mit der jüngeren Generation gemacht hat. Sally hat kurz vor der Pandemie ihr Abitur gemacht und kann ihre neu gewonnene Freiheit nicht nutzen um die weite Welt zu erkunden. Ihre Familie zerbricht immer weiter. Die Beziehung zu ihrem Freund (oder Exfreund) und ihrer besten Freundin ist kompliziert und die Gefühle zu ihrer neuen Mitbewohnerin bekommt sie ebenfalls nicht ganz sortiert. Dieses Buch beinhaltet das Gefühl Erwachsen zu werden, in einer Zeit, in der du dich nicht ausprobieren willst, aber nicht darfst und kannst Fazit: "Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle", von Anne Freytag, spiegelt das Leben während der Pandemie als junge Erwachsene wieder, die in einem Wust aus Gefühlen steckt. Ich hatte mich zwar mega gefreut, als endlich wieder ein neues Jugendbuch von ihr angekündigt worden ist,, bin aber doch leider enttäuscht worden. Ich bin überhaupt nicht warm geworden mit der Geschichte und den Charakteren. Vielleicht mag ich einfach keine Bücher, die auf den Charakteren und deren Entwicklung basieren und wo die Handlung im Hintergrund steht, aber ich hatte das Gefühl, dass sich hier alles wie Kaugummi gezogen hat und alles irgendwie so belanglos war. Falls nochmal irgendwann ein Jugendbuch von der Autorin erscheinen sollte, werde ich es mir trotzdessen zu Gemüte führen, einfach weil sie zu meinen absoluten Lieblingsautoren zählt. Und ganz vielleicht wage ich mich auch mal an ihre zuletzt erschienenen Werke.
5 Jahre nach dem Lockdown hat Anne Freytag es geschafft, diese Lockdown Gefühl in wenigen Seiten sofort in mir zu wecken
Corona, Lockdown, Ausgangsbeschränkungen. All das ist der Alltag von Sally, die mit ihren drei Geschwistern und ihre Mutter zusammen lebt. Ihre Familie die einzigen Menschen, die sie sieht und sie fragt sich, ob sie nicht langsam verrückt wird. Ihr Freund hat sich gerade von ihr getrennt und sie wünscht ihn sich zurück als Leni in ihr Leben stolpert. Leni, die Volontärin, die für ihre Mutter arbeitet und die Sally hassen möchte, weil sie nichts falsch machen kann. Doch, was wenn Leni die Person ist, die ihr Halt geben kann und sich zwischen den beiden mehr entwickelt, als Sally zugeben möchte? Ich bin großer Fan von dem Schreibstil von Anne Freytag und auch dieses Buch hat mich direkt gepackt. Anne Freytag schafft es einen sofort in den Lockdown zurückzuwerfen. Sie schafft es, diese endlose Leere wieder lebendig werden zu lassen und gerade das beeindruckt mich so. Es passiert relativ wenig, vor allem besteht die Geschichte aus inneren Monologen von Sally, die gar nicht weiß wer sie ist und wohin sie möchte, so mit einem Abi aber Ausgangsbeschränkungen. Sally ist keine klassische, perfekte Protagonistin, im Gegenteil, sie trifft Entscheidungen von denen sie weiß, dass sie falsch sind, sie ist an manchen Stellen absolut unsympathisch, hat Ecken und Kanten und das macht sie wieder so lebensnah. Sie weiß, dass es falsch ist mit ihrem Ex zu schlafen und auch wieder mit ihm zusammen zu kommen, aber macht es trotzdem. Sehr stark geschrieben fand ich auch ihre Zweifel, ob ihre Mutter sie liebt, die Verletzung, dass ihr Vater sie nie kennengelernt hat, weil er sich vor ihrer Geburt getrennt hat von ihrer Mutter. Auch Leni war ein vielschichtiger Charakter, mir hat gut gefallen, wie der Tod ihrer Mutter sie nachhaltig geprägt hat und es kein "Aus dem Weg Schreiben" ihrer Mutter war oder es halt noch ein Drama gebraucht hat, welches ihr widerfahren ist. Generell hat Anne Freytag starke Charaktere erschaffen, meiner von ihnen ist platt, alle haben einen Tiefgang, wie ich ihn bisher selten erlebt habe und bei allen gibt es eine Entwicklung. Gut gefallen hat mir auch der Ausblick am Ende, den alle Charaktere geben, wie es mit ihnen weitergeht. Großes Empfehlung, auch wenn Storytechnisch nicht viel passiert, was aber sehr passend ist zu Zeiten des Lockdowns. Niemand hat halt große Abenteuer erlebt, im Gegenteil, die Geschichte wird so realistisch, weil viele, viele Seiten eben nichts passiert und man immer wieder in Sallys Gedankenstrudeln gefangen ist. Wie es eben im echten Lockdown auch war.
Joa war okay🪻 Es gab paar spicy Szenen🔥🍂
Ich hätte in paar Situationen anders entschieden und ich fand es auch so,dass wenn die Hauptprotagonisten älter sind,und der kleinere Bruder 13 oder so ist,merkt er ja schon was die ältern machen.🌼
Ich bin bei meiner Meinung über das Buch sehr zwiegespalten.
Ich habe das Buch begonnen und mochte es erst gar nicht. Ich mag es nicht, wenn einem am Anfang alles erzählt wird, was man scheinbar wissen muss. Ich mag es gerne im Laufe einer Handlung immer mehr Facetten aufzudecken und die Umgebung und Figuren kennenzulernen, statt dass einem gleich am Anfang alles in mehreren Kapiteln erzählt wird (so wie hier) und ich muss auch sagen, dass ich mich mit Sally schwer getan habe, was den Anfang auch schwierig gestaltet hat. Aber sobald Leni auf den Plan tritt hat sich das Buch gebessert. Es fand endlich eine Handlung statt und die Kapitel aus Lenis Sicht mochte ich sogar mehr als die aus Sallys Sicht. Ich mag in welche Stimmung das Buch einen versetzt, sehr nachdenklich, insbesondere wenn man die empfohlene Playlist dazu hört. Ich mag aber nicht wieee viel Gedanken-Gelaber, insbesondere von Sally, man bekommt. Ich dachte nur oft "Ja, ich habs verstanden!", sie dreht sich so viel im Kreis. Dadurch wurde das Buch sehr langatmig. Andererseits ist es realistisch: Im Lockdown waren die Gedanken doch sehr präsent und das wurde dadurch gut dargestellt. Ich mag sehr die Familie und die Familiendynamiken. Es wurde mal ganz anders erzählt, nicht einfach schwarz-weiß. Und ich mag die Liebesgeschichte, die wurde wirklich sehr schön authentisch beschrieben. Die Frau kann einfach Gefühle sehr gut wiedergeben. Aber manchmal, besonders am Anfang, ist es dann doch irgendwie so gewollt. Ganz besonders mochte ich Pete, den Wellensittich. Übrigens, und das ist leider bei allen Freytag-Büchern so, sind die sexuellen Szenen irgendwie so explizit, das mag ich nicht so. Es hat nichts "Schönes" an sich, man will irgendwie vorspulen, insbesondere weil die hier dargestellten Szenen dann doch irgendwie unangenehm waren und nichts mit der eigentlichen Liebesgeschichte zu tun haben. Gleichzeitig sollen sie ja auch unangenehm sein. Ein bisschen wie Sexszenen in einem Krimi.

Tolles Jugendbuch, das Mut macht, das zeigt, wie das Leben laufen kann. Für mich ein eindrücklicher Schreibstil der das Buch perfekt macht.
. KLAPPENTEXT Eben hatte Sally noch ein Leben - eine beste Freundin, eine langjährige Beziehung und eine potenzielle WG mit ihrem Bruder. Aber dann kommt alles anders: Pia ist mit ihren Eltern weggezogen, Felix hat überraschend Schluss gemacht, und statt in die erste eigene Wohnung geht es in den zweiten harten Lockdown. Einmal mehr ist Sally eingesperrt mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Und als wäre das nicht genug, zieht dann auch noch die ein paar Jahre ältere Leni bei ihnen ein. Unter anderen Umständen wären sich die beiden vermutlich nie begegnet. Doch jetzt schleicht Leni sich Stück für Stück in Sallys Gedanken und weiter in ihr Herz. Dabei hatte Sally sich so fest vorgenommen, sie nicht zu mögen ... MEINUNG Eigentlich verrät der Klappentext sehr gut, was in dem Buch zu erwarten ist und trotzdem war ich irgendwie überrascht von dem, was kam. Denn durch Anne Freytags Art zu erzählen, wird all das wahnsinnig eindrücklich beschrieben. Für mich war es erst das zweite Buch, das ich gelesen habe, das Corona thematisiert. Hier hat mir die Umsetzung unglaublich gut gefallen. Es erklärt in keinster Weise, was Corona ist, sondern zeigt viel mehr durch die Geschichte selbst , welchen Einfluss und welche Auswirkungen das auf Sallys Leben hatte. Ganz ohne ins Detail zu gehen. Mir hat gefallen, wie echt die Geschichte erzählt war. Dass sie nicht durch ein großes Problem geprägt war, sondern viele kleine der Geschichte ihre Fülle gegeben haben. Denn es waren ganz grundsätzliche Gegebenheiten wie die Patchwork-Familie, das Aufwachsen ohne Vater und mit drei Geschwistern, das Aufwachsen mit einer Mutter, die sich selbst am wichtigsten nimmt. Aber es waren auch die aktuellen Gegebenheiten, wie das Wegziehen ihrer besten Freundin, das Verlassen werden, die Veränderungen im Leben ihrer Geschwister. Und natürlich die ganz aktuellen wie das Einziehen von Leni, die Sallys Gefühlschaos perfekt machen. Ich mochte die Eindrücke, ich mochte, dass Sally immer ihren „Therapie Podcast“ gehört hat und immer wieder in ihren Gedanken aufgetaucht ist. Ich mochte das Familienleben, das beschrieben wurde. Mit all seinen hoch und tiefs. Ich mochte die Experimente, ich mochte die Unsicherheit und ich mochte das Erwachsenwerden. Insgesamt ein wirklich tolles (Jugend)-Buch. Hätte ich damals solche Bücher gelesen, hätte mir das viel gegeben. Um mutig zu sein, man selbst zu werden und zu sein. Deshalb von mir eine ganz klare Leseempfehlung.
Tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt.
Ich habe diese Story sehr geliebt. Vor allem, weil sie mich zurück in die Zeit der Corona-Pandemie geworfen hat. Ich habe Dinge hinterfragt, die ich bis dato bereits vergessen oder verdrängt hatte. Ich fand die Dynamik zwischen Sally und ihrem Geschwistern sehr realistisch dargestellt. Die Entwicklung jedes einzelnen Charakters, insbesondere die der Mutter, hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich wahnsinnig über das Ende gefreut und kann es kaum erwarten, mehr von Anne Freytag zu lesen/hören. Der Schreibstil ist überragend. Ich liebe die detaillierten Beschreibungen, Metaphern und die genaue Erklärung von Fremdwörtern. Letzteres macht den Text greifbarer und für viele Zielgruppen zugänglicher. Zudem fasziniert es mich immer wieder, wie Anne Freytag ihre Buchtitel in ihren Text integriert. Es wirkt immer natürlich und passend. Insgesamt ein gelungenes Buch, das mich noch sehr lange über die Geschichte nachdenken lässt.
Ja, ich glaube, ich mag einfach keine Anne Freytag Bücher. Ich kann nicht mal genau sagen, woran es liegt, aber ich fühle es irgendwie nie so richtig, obwohl die messages und die Charaktere ja eigentlich ganz in Ordnung sind. Muss aber sagen, dass ich es ein bisschen nervig finde, wie oft und viele Lieder in ihren Büchern erwähnt werden. Es ist für mich irgendwie dann kein nettes Extra mehr, sondern eher irgendwie erzwungen?
Normalerweise liebe ich Freytags Bücher, aber mit diesem konnte ich nicht wirklich warm werden
Leicht zu lesen. Emotional, liebe es sehr 😍
Authentische Einblicke in den Kopf einer jungen Erwachsenen!
Mich hat das Buch sehr berührt. Die Konstellationen der Personen sind sehr gelungen und die Probleme der Familie nahbar. Für mich unglaublich beeindruckend wie gut, sich Anne Freytag hier in die Köpfe solcher Personen eindenken kann. Ich musste mit lachen, war wütend und habe geweint. Und insgesamt habe ich besser verstanden warum Menschen handeln wie sie handeln.
Das war leider nicht meins. Es zog sich alles unglaublich und inhaltlich passierte kaum etwas. Die Gedanken und Gefühle von Sally waren zwar gut dargestellt und Jugendliche finden sich hier bestimmt gut wieder...aber mir war es einfach zu langatmig.
Was anderes erwartet
Das ist mein erstes Buch der Autorin. Sie hat einen erstaunlich individuellen und grandiosen Schreibstils. Man durchlebt die Geschichte dadurch viel intensiver als Leser. Vom Handlungsstrang passiert eher wenig. Man muss sagen es spielt in der Zeit des Corona Lockdowns. Eine noch sehr frische und geprägte Vergangenheit in unserer Gesellschaft. Trotz wenig Handlungsstrang erleben wir die Geschichte von Sally und Leni so detailliert, dass ihre Gedankengänge diese Lücke schließen. Sie stehen in der Spirale zu sich selbst zu finden. Wie fühlen mit das dies nicht einfach ist und genau diese Entwicklung wurde hier sehr gut durch die Autorin dargestellt. Das Thema Corona fand ich sehr spannend, da das Thema sehr Realitätsnah ist. Sowas schätze ich zur Zeit in Büchern. Das Buch hat mich berührt, hat meine Emotionen in Frage gestellt und mich fassungslos zurückgelassen. Ein Lächeln und kleine Tränen können dem ein oder anderen Lesern herauslocken. In diesem Buch werden wichtige Themen behandelt die einem zum Nachdenken bewegen. Falls ihr so ein Buch sucht ist dieses Buch auf jedenfall was für euch. Eine Leseempfehlung.

Die Gefühle und Gedanken einer jungen Frau, die sich besser kennen lernt. 💭
In diesem Buch, ist man hauptsächlich in Sallys Gedanken, die tiefgründig und hinterfragend sind und die noch nicht ganz wissen, wo sie hingehört. Obwohl das Buch im Corona Lockdown spielt, und äußerlich nicht viel passiert, hat diese Autorin es geschafft, konstant gute Unterhaltung und viele Denkanstöße zu bieten. Der Schreibstil war total schön, manchmal sehr humorvoll und vor allem emotional. Die Charaktere waren zum Großteil wirklich klasse und standen auch alle metaphorisch für ihre Meinungspositionen. Ich konnte mich in manchen abstrakten Gedankengängen und Überlegungen total wiederfinden und war am Ende so dankbar, dass Sally ihren Weg gehen wird und sich so kennen lernt, wie sie wirklich ist, und nicht, wie es andere von ihr erwarten. ❤️🩹
Toller Schreibstil, tolle Geschichte
Das ist das erste Buch von Anne Freytag für mich. Es hat mich von vorne bis hinten abgeholt. Ich musste lachen, nachdenken, die Augen verdrehen und am Ende ein paar Tränen verdrücken. Alles in allem eine perfekte Mischung. Ich mochte wirklich jeden Charakter auf seine bzw. ihre Art sehr. Da wären Sally, die Hauptprotagonistin. Ruhig, zurückgezogen und irgendwie nicht sie selbst. Die Entwicklung innerhalb des Romans gefällt mir wahnsinnig gut. Sally bietet sicherlich vielen jungen Menschen einen Einblick in die Seele, die zutiefst berührt. Leni, die aufzeigt wie Trauerbewältigung in jungen Jahren funktioniert oder eben auch nicht. Leni, die aufzeigt, wie wichtig es ist, man selbst zu sein. Charlie, ein junger Mann, der sich von seiner Mutter lösen muss, aber es noch nicht kann. Franny, die Streitlustige, aber auch sehr sensible Schwester mit einer klaren Haltung und einem tollen Mindset. Dann wären da noch Marianne, die unverbesserliche Mutter. Eine Mutter, die nur das Beste für ihre Kinder möchte, die dabei aber einfängt und sie nicht sie selbst werden lässt. Und zu guter letzt Henry, von dem wir am Ende in Future II wohl das meiste erfahren. Ein Kind, dass von seinem Vater geliebt wird. Vom Mond aus betrachtet spielt das alles keine Rolle mehr ist ein Roman, der einen in den zweiten Lockdown während Corona zurück versetzt. Jedoch ohne dabei schwer und bedrückend zu sein. Einfach eine künstlerische Meisterleistung.
mein zweites Buch von Anne Freytag & ich habs wieder geliebt und ganz viele Zitate oder ganze Passagen markiert!
Mal laut, mal leise und geht dabei immer unter die Haut.
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen - und wurde mehr als positiv überrascht. Durch den einfühlsamen Schreibstil kann man mit Sally und Leni mitfühlen und sowohl Ängste als auch Träume nachempfinden. Das Gefühl der Machtlosigkeit und der Eintönigkeit besonders zu Zeiten der Corona-Pandemie wird so gut rübergebracht, dass man sich selbst manchmal dahin zurückkatapultiert fühlt. Das bringt leider auch die schlechten Erinnerungen mit sich und lässt einen hier ebenso mitleiden. Wie sich die Spannungen innerhalb von Sallys Familie mit jedem Kapitel hochschaukeln und mit Weihnachten ihren krönenden Höhepunkt erreicht, konnte man sehr gut nachvollziehen. Das Buch bietet einen tollen Einblick in das Innenleben von Sally und Leni, die sich noch am Anfang ihrer Suche nach sich selbst befinden und gerade an einem entscheidenden Punkt in ihren Leben stehen. Nicht nur die beiden Hauptcharaktere sind mir im Verlauf der Geschichte ans Herz gewachsen, wobei man ihren Gedanken natürlich am nächsten ist. Dabei werden einige wichtige Wahrheiten vermittelt: Familien streiten und bleiben trotzdem eine Familie. Veränderungen, ob groß oder klein, können einem Angst machen, aber man braucht sie, um weiterwachsen zu können. 》Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle《 ist eine wunderschöne Geschichte über Familie, Krisenbewältigung, (Selbst)Liebe und Akzeptanz und dass man sein Ich auch durch die Hilfe anderer finden kann.
Das Buch spielt während eines Lockdowns rund um Weihnachten - was zeitlich (zufälligerweise) perfekt gepasst hat! Mein größter Kritikpunkt ist, dass soo wenig passiert ist (ich weiß Corona und so - aber trotzdem). Die Protagonisten hatten gefühlt 200 Seiten lang genau dieselben Gedanken, getraut sie auszusprechen, haben sie sich nicht. Das hat auch dazu geführt, dass ich die Charaktere nicht so gerne mochte - aber sie waren auf jeden Fall spannende und ungewöhnliche Figuren. Den Schreibstil von Anne Freytag fand ich in diesem Buch besonders berührend und schön. Ich habe noch nie so viele Sätze markiert in einer ihrer Geschichten.
Die Geschichte zeigt die Probleme der Eltern-Kind-Beziehung gut auf und regt an einigen Stellen zum Nachdenken an. Außerdem hat mir gut gefallen, wie Sallys eigene Unsicherheiten, auch hinsichtlich der Wahrnehmung ihrer Person durch andere, beschrieben wurden. Dennoch konnte ich die Entstehung der Beziehung bzw. Anziehung zwischen Sally und Leni nicht ganz nachvollziehen. Ich hatte den Eindruck, dass die Anziehung zwischen den beiden eher plötzlich entstand und konnte den Ursprung/Anfang/Grund dafür nicht erkennen. Schreibstil: Das Buch ist poetisch geschrieben und enthält viele Metaphern. Ich kam gut rein und man konnte der Geschichte sprachlich gut folgen.
Sally lebt während der Weihnachtszeit, mitten während dem 2.(?) Lockdown mir ihr - sehr großen und vielfältigen Familie, als eines Tages Leni, die junge Mitarbeiterin ihrer Mutter einzieht. Für Sally ist eigentlich direkt klar, dass sie Leni hassen wird, aber ob das klappt? ich glaube nicht
Dieses Buch war mein dritter Roman von Anne Freytag und auch wenn er mich nicht positiv überrascht hat, das musste er auch nicht, da die anderen Bücher von Anne Freytag zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehören. Was ich an diesem Buch vor allem geschätzt habe, ist der Schreibstil, die vielen Zitate und die Denkanstöße, dich mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt haben. Das Buch hatte viele kleine Details, die mir unfassbar dabei geholfen haben, eine Nähe zu den Charakteren aufzubauen und zu lieben. Insbesondere Pete, Sallys kleiner Vogel hat Emotionen in mir ausgelöst, oh my days. Ich bin froh, dass ich dieses Buch zur Vorweihnachtszeit gelesen habe, da das Setting des Buches genau da spielt und daher würde ich diesen Zeitpunkt zum Lesen des Buches auch jedem empfehlen. Alles in allem habe ich das Buch wirklich sehr gemocht und es bestätigt nochmals meine Überzeugung gegenüber Anne Freytag bzw. ihren Büchern. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Tiefgründig, melancholisch und berührend
Vom Mond aus betrachtet spielt das alles keine Rolle von Anne Freytag hat mich sehr berührt. Der Schreibstil ist wunderschön – ruhig, melancholisch und voller Tiefe. Es gibt so viele Passagen, die zum Nachdenken anregen. „Ich will aus den Vollen schöpfen. Ich will mich kopfüber in mein Leben stürzen und komplett darin eintauchen. So tief, dass ich mich verliere und wiederfinde. Ich will wissen wer ich bin, sagen was ich zu sagen habe, die Ablehnung anderer aushalten.“ „Ich lerne mich gerade erst kennen. Und es gibt Tage, da mag ich mich nicht, da glaube ich die Lügen noch, höre den Stimmen zu, die ununterbrochen reden. Aber immer öfter höre ich weg. Und ich glaube, das ist ein Anfang. Ich glaube, so bringe sie nach und nach zum Schweigen. Bis irgendwann nur noch eine Stimme übrig ist - meine." „Und während ich ihn ansehe, frage ich mich, ob es vielleicht zum Leben einfach dazugehört, gebrochen zu werden. In vielen kleinen Schritten. Ein bisschen Herz, ein bisschen Seele, ein bisschen Gutgläubigkeit, ein bisschen Urvertrauen."
Tolles Buch, sehr stimmungsvoll. Aber: Triggerwarnung! Narzissmus! Ich als Opfer von elterlichem Narzissmus hab mich beim Lesen oft grauenhaft gefühlt...
mein zweites Buch von Anne Freytag & ich habs wieder geliebt und ganz viele Zitate oder ganze Passagen markiert!
Das ist inzwischen mein drittes Buch von Anne Freytag und ich habe bisher jedes sehr geliebt! So wunderschöne coming-of-age-Geschichten mit toller Sprache und sehr emotionalen, oft queeren, Protagonist*innen. Freue mich schon sehr aufs nächste Buch!
Das Buch hat so viele Klebezettel bekommen, weil ich so viele Sätze so sehr gefühlt und geliebt habe. Danke ❤️
Sprachlich schön!
In diesem Roman passiert insgesamt eigentlich nicht vieles, es geht stattdessen viel mehr um Gedanken und Gefühle. Ein Großteil des Geschehens wird über innere Monologe mitgeteilt. Erst nur durch die Protagonistin Sally, die von ihrem Alltag in mitten im Corona-Lockdown berichtet. Neben diesem geht es um ganz normale Familienprobleme, geschiedene Eltern, das Aufwachsen, Geschwister und zwischenmenschliche Beziehungen. Bis Leni in das Leben der Familie tritt und Staub aufwirbelt. Für mich hätte die Geschichte von Sally und Leni etwas mehr Handlung vertragen können, um die Entwicklung von Gefühlen füreinander plausibler zu gestalten. Auch hatte ich ein paar Probleme mit dem Hörbuch, in welchem der Wechsel der Perspektiven durch unterschiedliche Sprecherinnen sichtbar bzw. hörbar gemacht wurde. Diese Wechsel waren für mich zum Teil nicht sehr eindeutig. Was mich überzeugt hat, war vor allem die sprachliche Ausgestaltung, sehr metaphorisch und bildgewaltig werden selbst kleinere Gefühle rhetorisch angenehm gezeichnet.
Wilde Charaktere Wilde Ansichten und „Tatsachen“ Wilder Erzählstränge Wilde Erzählweise Wilder Schreibstil Gar nicht mein Fall
Ein tolles Buch, das den Zeitgeist trifft. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und schafft es, dass man sehr mit den Charakteren mitfühlt.
Es war das erste Buch von Anne Freytag, das ich gehört/gelesen habe und ich wusste überhaupt nicht, was auf mich zu kommt. Das Buch spielt während der Zeit des Corona-Lockdowns und taucht sehr tief ein in die Psyche und das Denken einer Jugendlichen. Dabei entfaltet sich die Geschichte sehr langsam, es gibt keinen großen Spannungsbogen, aber das hat mich überhaupt nicht gestört, weil die Autorin es sehr gut schafft, die Gedanken und Gefühle der Charaktere authentisch darzustellen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand es sehr kurzweilig. Der Nachteil daran war (in meinen Augen), dass die beiden Stimmen der Protagonistinnen sehr ähnlich sind, sodass ich teilweise Schwierigkeiten hatte, nachzuvollziehen, wer gerade spricht. Irritiert hat mich, dass ich lange nicht verstanden habe, wie alt Sally ist (vielleicht habe ich das verpasst), wodurch die Beziehung, die sich angebahnt hat, für mich einen komischen Beigeschmack hatte. Für mich fühlte es sich an, als sei Sally noch jünger und der Altersunterschied noch größer. Insgesamt sind die Charaktere alle super vielschichtig und detailliert aufgebaut. Komisch fand ich, dass Sallys Mutter anfänglich so begeistert von Leni war. Für den Inhalt der Geschichte ergibt es total Sinn, aber ich kann im Nachhinein nicht ganz sagen, woran es lag, dass sie sich Leni gegenüber so anders verhalten hat, als bei anderen. In jedem Fall hat mich der Schreibstil sehr beeindruckt und es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese/höre.
Aus einer Laune heraus habe ich das Buch bestellt. Jetzt weiß ich, dass ich genau das gebraucht habe.

3/5 ⭐️ 0/5 🌶️ 𝒔𝒑𝒐𝒊𝒍𝒆𝒓𝒇𝒓𝒆𝒊 Mal wieder ein Buch aus meinen 24/2024. Und ich hatte mich wirklich darauf gefreut. Leider hat es mich überhaupt nicht überzeugt. Wir begleiten Sally mitten in der Coronazeit, nachdem ihr Freund sie gerade verlassen hat und lernen eine junge Frau kennen, die nun nicht mehr mit ihren Gefühlen umzugehen weiß. Auch das Familienleben ist nicht so harmonisch, wie man es sich wünschen würde. Der Schreibstil hat mir ehrlich gesagt nicht allzu sehr zugesagt. Ich fand es anstrengend mich auf die Geschichte zu konzentrieren und hatte so meine Schwierigkeiten überhaupt reinzufinden. Das Buch hat durchweg eine extrem melancholische Stimmung in mir hervorgerufen. Und zwar nicht im positiven Sinne. Denn es gibt sehr wohl Bücher, die eben genau das beim Leser auslösen sollen. Aber in diesem Fall gab mir das ganze Buch irgendwie schlechte Vibes und ich kann nicht einmal genau sagen wieso. Vielleicht sollte es wegen Corona so sein aber wenn, dann hab ich es dennoch als unangenehm empfunden. Auch die Story fand ich sehr zäh und überhaupt nicht packend. Man weiß im Grunde von Anfang an, wie alles ausgeht und es gibt nicht wirklich große Überraschungen. Ich hatte mir mehr von dem Buch erwartet und war schon regelrecht froh, als es endlich beendet war. Von mir gibt’s daher leider keine Empfehlung.
Das Buch war einfach wunderschön und Flüssig zu lesen, ich hab mich in vielem wiedererkennen können. Es ist nicht wahnsinnig packend oder großartig spannend, aber es ist trotzdem ein wunderschönes Buch, in dem man versinken kann.
Zum reflektieren
Der Schreibstil hab mir wirklich gut gefallen, das lesen war als würde man dabei sitzen, anstatt nur als Leser über die Zeilen zu fliegen. Pandemie, Selbstzweifel, sich einsam fühlen, Liebeskummer und noch mehr wird hier thematisiert und ich finde es wirklich sehr gut gelungen
Eigentlich handelt es sich hier um eine kleine süße Geschichte. Es passiert in der Geschichte nicht so viel, was ich im ersten Moment auch nicht so schlimm fand (ich finde Bücher auch gut, wenn sie keinen Plot haben). Allerdings hätte man hier doch ein paar Seiten streichen können. Sally steckt mit ihrer Familie im Lockdown fest, und diese Zeit ist für sie überhaupt nicht einfach. Sie kennt ihren Platz in der Welt nicht und ist zudem traurig wegen ihrer Beziehung zu ihrem Exfreund Felix. Obendrauf muss sie sich immer wieder dumme Kommentare von ihrer egozentrischen Mutter anhören. Das Buch handelt auch sehr viel von der Beziehung zu Sallys Mutter, die leider nicht wirklich gesund ist. Sallys Mutter macht es ihr und ihren Geschwistern schwer, indem sie sie nie ernst nimmt oder nicht auf ihre Gefühle achtet. Dann zieht plötzlich Leni bei ihnen ein, und Sally hinterfragt weiterhin ihre gesamten Lebensentscheidungen und Gefühle. Die Chemie zwischen Leni und Sally konnte ich leider so gar nicht spüren. Was mir jedoch sehr gefallen hat, waren die Dynamiken zwischen den Geschwistern. Das Buch enthält viele tolle Aussagen und regt zum Nachdenken an. Im Allgemeinen würde ich sagen, dass es eher ein Coming-of-Age-Buch ist. Wie oben bereits erwähnt, fand ich die Geschichte eigentlich ganz süß, aber sie war mir wirklich zu langatmig. Ich kann nachvollziehen, dass Sally und Leni ihre Gefühle nicht eingestehen möchten, aber dies wird immer wieder mit einer poetischen Note behandelt, was oft dazu führt, dass sich die Dinge wiederholen. Trotz allem schafft es Anne Freytag wie immer, die Gefühle von Teenagern bzw. jungen Erwachsenen gut zu beschreiben und festzuhalten.
Ein Buch welches jeder gelesen haben sollte
Anne Freytag zählt zu meinen Lieblingsautoren und wie erhofft war auch dieses Buch ein voller Erfolg. Ich liebe alles an diesem Buch von Anfang an konnte ich es kaum aus der Hand legen und habe es auch super schnell durch gelesen gehabt. Es ist oft sehr emotional gewesen aber alles war gut nachvollziehbar und so war man fast teil der Geschichte.
Nicht so stark wie ihre anderen Romane
Ich habe bereits viele Bücher von Anne Freytag gelesen, aber leider war ich von diesem nicht so begeistert. Die Geschichte ist sehr nett und auch die Protagonistin hat tolle Seiten an sich. Allerdings bin ich mit der Geschichte nicht ganz warm geworden und habe das typische Anne Freytag Gefühl vermisst.
Es ist eins der ersten Bücher, das während der Zeit Corona Krise spielt, das ich lese und bei dem es trotzdem nicht um die Corona Krise geht.
Eine Hass-Liebe, die mich ein halbes Jahr gebraucht hat dieses Buch zu beenden.
„…vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle. Und hier bedeutet es die Welt. Wir sind viele kleine Launen. Sieben Milliarden Launen, die arbeiten und einkaufen gehen, sich duschen, sich verlieben, sich trennen, Müll trennen, im Stau stehen, die Hemden bügeln, Kredite aufnehmen, fiktive Zahlen, die man abbezahlen muss, sieben Milliarden Lebensentwürfe und Träume. Die meiste Zeit sind wir uns nicht darüber bewusst, dass wir nur ein bestimmtes Zeitfenster haben - ein Zeitfenster, das sich ab dem Moment unserer Geburt langsam wieder schließt. Bei den einen zieht es sich hin, bei den anderen ist es wie ein Kippschalter. Sie denken noch einen letzten Gedanken, von dem sie nicht wissen, dass es der letzte ist, und dann sind sie weg. Kein Abschied, kein Bedauern, nur der Tod. Ich weiß nicht, was besser ist. Aber ich weiß, dass es besser ist zu leben, bevor man stirbt.“ Dieses Buch hat viel und möchte alles - und genau das ist das Problem. Zu oft war es zu langatmig, zu oft habe ich mich gefragt, weshalb „dieses Thema“ jetzt auch noch rein muss - mitunter war es zu gewollt, vom Schreibstil jedoch wunderschön. Es hat lange gebraucht, bis ich zu dem Punkt gelangt bin es nicht mehr aus der Hand legen zu können. Jeder der es beginnt und kurz vor dem Abbruch steht kann ich nur raten: bleib‘ dran, es wird sich lohnen.
Ganz nette Story, aber für meinen Geschmack zu langatmig und vorhersehbar
Habe irgendwie gemischte Gefühle, für dieses Buch. Einerseits war es ein wenig Balsam für die Seele, andererseits war es irgendwie belastend, zu melancholisch und hat mich runter gezogen. Sally ist eine unperfekte Prota, was erfrischend ist und irgendwie konnte ich das Buch auch sehr schlecht aus der Hand legen. Obwohl es irgendwie keinen so richtigen Plot gab, wollte ich immer wissen wie es weiter geht, insbesondere mit Sally und Leni. Die Liebesgeschichte hatte viel Potenzial, ich empfand sie aber als nicht so wirklich ausgeschöpft. Irgendwie fand ich sehr schwer die Chemie zwischen den Beiden nachzuvollziehen und ich hätte auch gerne mehr Szenen zwischen den Beiden alleine gelesen, weil man dann hätte vielleicht besser nachvollziehen können, wo die Gefühle überhaupt herkommen. Am Anfang gab es irgendwie viele tolle Zitate, die wurden dann aber leider immer seltener. Trotzdem hat Anne Freytag einen tollen Schreibstil, sie bringt ganz wunderbare Sätze zustande, die wirklich sehr sehr schön zu lesen sind. Ein schönes Buch, was mich aber nicht vom Hocker gehauen hat, vor allem, weil es irgendwie ein schlechtes Gefühl hinterlassen hat. „Ich habe unsere Mutter schon oft wütend erlebt. Kurze, heftige Ausraster, wie bei einem Hund, der kläffend und knurrend auf jemanden losgeht. Aber niemals so. Als wäre ihre Oberfläche aufgeplatzt und ein Dämon an ihre Stelle getreten.“ (S. 206)
Ein sehr gutes Jugendbuch. Ich mag die Bücher von Anne Freytag sehr.
Eine intensive „Coming-Out-Geschichte“, auf engstem Raum, da sie z.Z. des Lockdowns spielt.