Cursed – Der Fluch des Mondes hat eine schöne Grundidee und ein spannendes Setting, konnte mich in der Umsetzung aber leider nicht überzeugen. Insgesamt eine eher enttäuschende Leseerfahrung, bei der mir sowohl die emotionale Tiefe als auch die Spannung gefehlt haben.
Wenn du große Erwartungen hast, würde ich sie hier eher etwas runterschrauben
Schöne Idee, aber enttäuschende Umsetzung
Mein Gefühl beim Lesen
Cursed – Der Fluch des Mondes hat mich mit seinem düsteren Märchen-Retelling und der Geschichte rund um Serilda und den Erlkönig eigentlich total angesprochen. Gerade die Mischung aus Magie, Fluch und Liebe klang nach genau meinem Ding.
Beim Lesen wurde ich aber leider eher enttäuscht. Ich bin nie so richtig in die Geschichte reingekommen und hatte öfter das Gefühl, dass mich das Buch nicht wirklich packt.
Sprache & Atmosphäre
Der Schreibstil war für mich nicht ganz so flüssig wie erhofft, wodurch ich immer wieder aus dem Leseflow gekommen bin.
Die Atmosphäre hat zwar ihre düsteren Momente, konnte mich aber nicht konstant abholen. Gerade bei so einem Setting hätte ich mir viel mehr Magie und Intensität gewünscht.
Charaktere & Beziehungen
Serilda konnte mich als Protagonistin leider nicht komplett überzeugen. Ich konnte ihre Gefühle und Entscheidungen nicht immer nachvollziehen, wodurch eine gewisse Distanz entstanden ist.
Auch die Beziehung zwischen ihr und Gild hat mich emotional nicht erreicht. Die Verbindung sollte eigentlich im Mittelpunkt stehen, hat sich für mich aber nicht stark genug angefühlt.
Handlung & Struktur
Die Grundidee mit dem Erlkönig, dem Fluch und der drohenden Gefahr ist eigentlich richtig spannend.
In der Umsetzung wirkt die Handlung aber stellenweise schleppend und gleichzeitig an anderen Stellen zu schnell. Dadurch fühlt sich die Geschichte nicht ganz rund an und verliert an Spannung.
Emotion & Wirkung
Das Buch hat mich leider weder wirklich gefesselt noch emotional abgeholt.
Gerade für ein düsteres Märchen mit Romance hätte ich mir deutlich mehr Tiefe und Gefühl gewünscht.
Fantasy ist nicht deins ? Meins auch nicht ! Aber diese Duologie hat mich von Gegenteil überzeugt ! Cursed der Fluch des Mondes , ist der zweite Teil von Gilded Die Versuchung des Goldes.
Ich bin ehrlich den 2 Teil hab ich verschlungen und abgöttisch geliebt . Während der 1 Teil sich etwas gezogen hat aber wichtig war um informationen/ Wissen über die Charakteren zu erlangen . Also Jaaa auch wenn der 1 Teil etwas zäh ist halte durch es wird sich lohnen ! Den als ich diesen besagten 2Teil anfing zu lesen konnte ich es garnicht mehr aus der Hand legen . Den es geschahen da so spannende Sachen die du hast wirklich garnicht kommen sehen , wo du dachtest schlimmer geht es nimmer . Und du von Anfang an der festen Überzeugung warst das dass böse die Oberhand gewinnen wird . Und du immer und immer mehr verzweifelst ,und richtig Mitleid mit Serilda hattest die nicht nur geliebte Menschen verloren hat sondern ihren eigenen Körper an Perchta Braut des Erlkönig beraubt wurde samt Baby im Bauch , was für mich als Mutter unvorstellbar ist . Wenn man mir nicht nur den Körper sondern mein ungeborenes Kind raubt . Ich hatte Gänsehaut mit gefiebert und es ist der Autorin gelungen mich davon zu überzeugen das Fantasy sehr wohl auch unter die Haut geht !
🧵 Obwohl ich Band 1 etwas stärker fand, war auch Band 2 ein wirklich tolles Buch. Gerade der Schluss war richtig gut und die Art und Weise, wie sich bestimmte Dinge miteinander verwoben haben, war genial.
🧵 Was mir hier ein bisschen gefehlt hat, war das Märchenhafte und gewisse cozy Momente, wenn sie mit Freunden zusammen ist oder ähnliches.
🧵 Marissa Meyer ist übrigens die Queen, wenn es um Fortsetzungen geht 😂 Bei ihren Büchern sollte es absolut kein Problem darstellen, wenn die Bücher mit größerem zeitlichen Abstand gelesen werden, weil sie die wichtigen Dinge sehr geschickt nochmal aufgreift. Ist natürlich blöd, wenn man Band 1 direkt davor gelesen hat, weil dadurch ein paar Wiederholungen entstehen. Aber dadurch weiß man für zukünftige Reihen, dass man nicht erst auf die Fortsetzungen warten muss, weil man wieder wirklich gut abgeholt wird.
🧵 Ich liebe Gild einfach. Er ist so ein süßer Boyfriend, der aber wirklich nur so nebenbei auftaucht. Die Lovestory zwischen beiden ist super süß und ich liebs.
🧵 Auch Serilda ist einfach eine so tolle Protagonistin. Auch hier ist sie nicht die intelligenteste Person, aber das sei ihr verziehen, weil sie eine super treuherzige und liebenswerte Prota ist.
🧵 Der Band ist von seinem Ablauf anders als andere Bücher heutzutage und erinnert vom Aufbau eher wieder mehr an die älteren Geschichten. Zu Beginn fand ich das etwas nervig, einfach weil es ungewohnt war, aber eigentlich macht es so viel mehr spaß zu lesen.
🧵 Eine absolut gelungene Dilogie und ich bin sehr gespannt auf ihre anderen Märchenadaptionen.
⭐️⭐️⭐️⭐️✨
Cursed bekommt von mir 4,5 Sterne. Die Geschichte knüpft direkt an das Ende von Band eins an und geht genauso spannend weiter, wie man es sich erhofft hat. Von Anfang an ist man wieder mitten im Geschehen und will unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Wie schon im ersten Band ist die Story etwas ganz Besonderes und hebt sich von typischen Märchen-Adaptionen ab. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Entwicklungen machen das Buch durchgehend fesselnd.
Besonders gefallen hat mir, dass die Spannung konstant hoch bleibt und die Geschichte immer wieder überrascht. Gleichzeitig sind auch die emotionalen Momente nicht zu kurz gekommen.
Die Handlung setzt direkt nach dem Cliffhanger des Vorgängers ein und begleitet Serilda in ihrer neuen, gefährlichen Lage. Dabei gelingt es der Autorin, eine dichte, fast schon hypnotische Atmosphäre zu schaffen. Die Geschichte fühlt sich oft an wie ein uraltes Märchen, das mündlich über Generationen hinweg weitergegeben wurde – mit einem besonderen Fokus auf düstere Wälder, geheimnisvolle Rituale und eine lebendige, komplexe Mythologie.
Ein großer Pluspunkt ist die Weltgestaltung: Die verschiedenen Wesen, die religiösen Vorstellungen und die gesellschaftlichen Strukturen wirken durchdacht und faszinierend. Man merkt, wie viel Liebe zum Detail in diesem Universum steckt.
Allerdings zeigt sich hier auch eine der größten Schwächen des Buches: das Tempo. Gerade der Anfang zieht sich merklich, und obwohl kontinuierlich neue Informationen und überraschende Zusammenhänge enthüllt werden, fehlt es zeitweise an erzählerischer Dringlichkeit. Ein zentrales Problem der Handlung wird relativ früh klar umrissen, sodass man sich als Leser immer wieder fragt, warum die Figuren nicht früher zu offensichtlichen Lösungen greifen. Dieses Gefühl begleitet einen über viele Kapitel hinweg.
Erst im späteren Verlauf nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Dann entsteht ein Sog, der einen kaum noch loslässt – bis hin zu einem Finale, das emotional und erzählerisch überzeugt, auch wenn es im Vergleich zum langen Aufbau fast schon zu schnell abgehandelt wirkt.
Charaktere
Serilda ist eine ungewöhnliche Protagonistin. Anders als viele klassische Fantasyheldinnen zeichnet sie sich nicht durch körperliche Stärke oder Kampfkunst aus. Ihre Stärke liegt vielmehr in ihrer Persönlichkeit, ihrer Kreativität und ihrer Fähigkeit, Geschichten zu erzählen. Dadurch hebt sie sich angenehm von typischen Heldinnenklischees ab. Gleichzeitig kann sie stellenweise etwas passiv oder weniger dynamisch wirken, was sie im Vergleich zu anderen Figuren der Autorin leicht „blasser“ erscheinen lässt.
Gild hingegen sticht deutlich hervor. Mit seinem Humor, seinem Charme und seiner emotionalen Tiefe gehört er zu den stärksten Figuren des Romans. Seine Beziehung zu Serilda ist ein zentraler Bestandteil der Geschichte und sorgt für viele der berührendsten Momente. Dennoch bleibt ein kleiner Kritikpunkt: Man hätte sich gewünscht, mehr aus seiner Perspektive zu erfahren oder ihn insgesamt stärker in den Fokus zu rücken.
Die Nebenfiguren sind vielfältig und tragen viel zur Atmosphäre bei. Besonders die Kinder und die neu eingeführten Charaktere verleihen der Geschichte zusätzliche emotionale Ebenen – auch wenn einige von ihnen gelegentlich etwas anstrengend wirken können.
Der Antagonist, der Erlkönig, ist eine faszinierende Figur. Er verkörpert das klassische Märchenböse, besitzt aber gleichzeitig nachvollziehbare Beweggründe. Diese Mischung macht ihn bedrohlich und interessant zugleich, auch wenn seine Darstellung stellenweise bewusst überhöht wirkt.
Schreibstil und Atmosphäre
Der Schreibstil von Marissa Meyer gehört zu den größten Stärken des Buches. Er ist detailreich, bildhaft und stark von der Ästhetik klassischer Märchen inspiriert. Beim Lesen entsteht oft das Gefühl, einer alten Geschichte zu lauschen, die am Feuer erzählt wird – ein Effekt, der eine ganz eigene Magie entfaltet.
Diese Stärke ist jedoch gleichzeitig ein zweischneidiges Schwert: Die ausführlichen Beschreibungen und die langsame Erzählweise tragen zwar zur Atmosphäre bei, können aber auch dazu führen, dass sich das Buch stellenweise in die Länge zieht. Gerade im Mittelteil hätte eine straffere Erzählstruktur dem Lesefluss gutgetan.
Fazit
Cursed: Der Fluch des Mondes ist ein gelungenes, wenn auch nicht perfektes Märchen-Retelling. Die große Stärke des Romans liegt eindeutig in seiner Atmosphäre und der liebevoll gestalteten Welt, die den Leser in eine düstere, fast zeitlose Erzählung eintauchen lässt. Die Figuren – allen voran Gild – verleihen der Geschichte emotionale Tiefe, während Serilda als untypische Heldin für frischen Wind sorgt.
Gleichzeitig verhindern das langsame Tempo und einige erzählerische Längen, dass das Buch sein volles Potenzial ausschöpft. Dennoch entwickelt die Geschichte im weiteren Verlauf eine starke Sogwirkung und bietet einen insgesamt zufriedenstellenden Abschluss der Reihe.
4 von 5 Sternen!
Wow!😍 Mit spannenden, märchenhaften, gefühlvollen und romantischen Momenten und mit der Botschaft, dass wahre Liebe jeden Fluch brechen kann, hat die Geschichte in diesem Roman mit dem Titel "Cursed - Der Fluch des Mondes" von Marissa Meyer, mein Herz vor Begeisterung beinahe zu Tränen gerührt!💖🥲👍
Eine gute Fortsetzung und ein toller Abschluss der Dilogie 🫶🏼👍🏻.
Es war für mich etwas schwächer, als Band 1 ☝🏻.
Die Geschichte ging nahtlos weiter, was mir sehr gut gefallen hat 🥰.
Der Schreibstil war wieder gut und es ließ sich super flüssig lesen ✒️👍🏻.
Ich hatte eine sehr angenehme Zeit mit dem Buch 🙏.
Das Setting ist weiterhin ziemlich düster 🌒.
Zeitweise zieht es sich etwas aber nicht allzu schlimm 🤷♀️.
Serilda ist nun mit dem Erlkönig verlobt und wir feiern mit Ihnen eine ziemlich düstere und grausamen Hochzeit ☠️🔪🩸🫅.
Sie soll für ihn das Kind austragen, wessen Herkunft noch ein Geheimnis ist 🤰.
Teilweise führen beide recht interessante/ lustige Gespräche.
Sie verhält sich dabei, wie ein bockiges, naives Kind 😅.
Vom Erlkönig erleben wir auch eine zärtliche und behütende Seite 🫠.
Kurz hatte ich Angst, dass sich ein Liebesdreieck entwickelt 🫣.
Zum Glück geschieht das nicht 🙅♀️.
Gild kommt mir leider etwas zu kurz 🥺.
Viele Plottwists hatte ich kommen sehen. Dadurch hatte es etwas an Spannung gefehlt 🤯.
Im großen und ganzen war die Dilogie für mich sehr gelungen 👍🏻🫶🏼.
Es ist aufjedenfall etwas für Leser, die auf düstere Märchenadaptionen mit Romanceanteil stehen und auch mal gut auf Spice verzichten können. 🥰🫶🏼.
Es passiert so viel in dem Buch, aber gleichzeitig passiert auch nichts. Die ersten 300 Seiten ziehen sich und man muss echt gut durchhalten, bis einem dann die letzten 300 Seiten in den Bann ziehen. Obwohl der Bann nicht mal so wirklich gut ist. Nachdem ich von Marissa Meyer die Lunar Chroniken gelesen hatte, hatte ich sehr hohe Anforderungen an dieses Buch und diese konnten definitiv nicht erfüllt werden. Die Story ist eher semigut. Gerade mal auf den letzten 44 Seiten findet der Endkampf statt, der mich nicht mal zufriedengestellt hat. Die ganze Zeit hatte der Erlkönig gewonnen, was ehrlich gesagt langweilig und hervorsehbar wurde. Die Geschichte ist zu großen Teilen hervorsehbar. Und das ewige Gerede von Serilda das sie von Wyrdith gesegt war, ging einem einfach nur auf die Nerven. Es hätte eine so gute Geschichte werden können, aber stattdessen hat man sich dafür entschieden. Die 3 Sterne gibt es nur, weil es sich nach 300 Seiten schneller weglesen ließ.
..und sie lebten alle glücklich bis an das Ende Ihrer..." Ach halt die Klappe! 😅
Also Teil 2/2 der Rumpelstilzchen Adaption. Erlkönig & Serilda in Cursed (Verflucht)
Kennt ihr so Bücher, wo ihr weit in der Story drin steckt und der Protagonist dann gegen die Wand rennt. Dann merkt dass es weh tut. Um gleich nochmal dagegen zu rennen in der Hoffnung, dass es doch noch einen Weg durch die Wand gibt.
Aber alle guten Dinge sund ja drei... ach was labber ich denn 😝😊
Also das Buch knüpft halt am Ende des ersten Teils an. Der für mich sehr düster aufgehört hat. Der zweite Teil enthält viele Erinnerungen aus dem ersten Band, damit man es als Einzelband wohl lesen kann(?). Ein oaar wären ja Okay, aber da kommt etwas viel.
Eine weitere Schwäche sind dann die inneren Vorwürfe die Serilda sich laufend macht.🥱
Die Protagonisten ist nicht so helle, also gar nicht schlau... naiv? nein, einfach dumm! Der Erlkönig ist ihr halt immer einen Schritt voraus 🥸. Das gleiche Druckmittel zieht immer wieder... ach was soll's.
War für mich jetzt ein Buch, wo nach 2/3 zum Ragebait wurde. Hab es trotzdem fertig gelesen, hab mir vorgestellt wie das Buch aus Sicht des Erlkönigs wohl wäre oder mit POV Wechseln 🤔
Will hier nix spoilern, daher 3,5 Störne... weil es irgendwo unterhaltsam war... aber es hat Längen und verläuft sich etwas. Logik hinkt hier und da, aber ist ja auch ein Märchen, Götter nicht allmächtig usw.
Okay, ein Spoiler als Triggerwarmung: Der Erlkönig zwongt den Geist eines unschuldigen Kindes das Horn eines Einhorns abzubrechen 🥺
Das war mal Oberfies und nix für schwache Nerven.🧐
Die Story blebt halt lange düster, beklemmend, weil da auch kein Plan ist, keine Hoffnung 😶🌫️
Naja, kurzum:
Kann man lesen, muss man aber nicht... naja ausser wenn man Band 1 schon durch hatte 😅😊
Hat mir gut gefallen.
Die Auflösung über Serildas Mutter hätte ich nicht so erwartet, auch gab es ein paar Plottwists mit denen ich nicht gerechnet habe.
In der Mitte hat es sich leider sehr gezogen und das Ende war vorhersehbar.
Das Buch fand ich noch besser als das erste voller Abgründe Hoffnung Überraschung können Flüche bezwungen werden hat der Erlkönig eine gute Seite kann die Geschichte doch umgeschrieben werden ?? 🥹
Die Mythen und sagen in diesem Buch Rumpelstilzchen die Gottheiten die hier drin vorkommen Liebs 🥰 könnte ich mehr Sterne vergeben würde ich es sofort 🤩
Sehr starker finaler Band der Dilogie. Habe die ganze Story sehr gemocht und deen Mix aus Märchen und Mythen finde ich einfach sehr gut gemacht. War leider viel zu schnell vorbei und hätte gerne noch mehr gelesen.
Teil 2 war zwar sehr lang, aber hat mir auch sehr gefallen, eine schöne Geschichte. Interessant, wie hier die Märchen eingebunden wurden, ich fand den Erlkönig toll, hätte mir irgendwie noch mehr von ihm gewünscht.
Gild ist so eine tolle Figur, mochte ihn so gern, liebenswert, tollpatschig, aber einfach niedlich, man muss ihn mögen.
Ich mochte die Dilogie, kann aber verstehen, wenn einige etwas enttäuscht beim lesen waren. 🩵
Mich konnte der zweite Band wirklich abholen ☺️ die Geschichte nahm so viele Wendungen und enthielt so viele Fabelwesen, dass mir fast schwindelig wurde 😄 lediglich der letzte Part hätte für mich etwas ausführlicher sein können, aber dennoch eine schöne Geschichte und tolle Märchenadaption 📖🛋️🩶
Märchen mal ganz anders 🧚🧌👑🧙♀️
🌜Rumpelstilzchen und der Erlkönig 🌛
Nach dem das erste Buch mich ja bis zur Hälfte verwirrt und enttäuscht hat 🤦🏼♀️War ich erst etwas skeptisch was den 2 Band anging aber ich wurde überrascht ♥️das Buch ging genau dort weiter wo der 1 Band geendet hat und ich war sofort wieder in der Story drin .
Ich bin wirklich begeistert 🤩 von zweiten Band das Buch ist wirklich heftig und wirklich gnadenlos zu allem und jedem der Erlkönig ist einfach ein Monster 😬 Aber irgendwie musste es auch so sein weil gerade das hat das Buch so interessant gemacht dass man denkt so grausam ist keiner und dann wird man eines Besseren belehrt!
Und die Geschichte rund um Serilda und Gild hat das ganze zwischen durch immer wieder etwas aufgelockert und einen ein bisschen in Sicherheit gewogen ! Ein wirklich gelungenes neues Märchen trotz Start Schwierigkeiten 😅
🕯⏳️ | "Ob Mensch, Gottheit oder Monster - Wir sind alle dem Schicksal ausgeliefert. Ob sich das Schicksalsrad zu unseren Gunsten drehen wird, das zeigt nur die Zeit."
Die Geschichte so sich so in die Länge. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte wie es aus geht. Der Erlkönig hat mich echt wahnsinnig gemacht.
Serilda ist schwanger. Verflucht. In den Fängen des Erlkönigs.
Und in sechs Monaten ist Endlosmond. Super Aussichten.
Die Zeit läuft Serilda und Gild gnadenlos davon – und das Ende der Welt rückt bedrohlich näher.
Was genau plant der Erlkönig? Spoiler: nichts Gutes.
Band 2 startet mit mehr Fragen als Antworten und schichtet mit jeder Seite eine neue Lage Hoffnungslosigkeit obendrauf. Marissa Meyer bleibt sich treu: düstere Atmosphäre, moralisch graue Figuren und Charaktere, bei denen man nie sicher ist, ob sie Retter oder Verderben sind. Genau dieses Spiel mit Motiven und Wahrheiten sorgt für fiese Überraschungen und Wendungen, die einen regelmäßig eiskalt erwischen.
Schon Band 1 endete mit einem brutalen Cliffhanger (I’m still not okay), und Band 2 setzt da gnadenlos an. Schwache Nerven? Kurze Aufmerksamkeitsspanne? Vielleicht besser vorher tief durchatmen.
Denn ja: Die Geschichte fügt sich langsam zusammen – sehr langsam. Wie ein 2000-Teile-Puzzle ohne Motiv auf der Packung. Geduld ist hier keine Tugend, sondern Überlebensstrategie.
„Gilded“ erinnert in Pace, Setting und Atmosphäre stark an Werke wie Die Elfen: episch, schwer, bedrückend. High Stakes, Heartbreak, Verluste – aber eben auch lange Durststrecken. Diese ziehen sich teilweise schmerzhaft in die Länge, besonders in Kombination mit Serildas wochenlanger Inaktivität. Ich war mehr als einmal kurz davor, aus purer Frustration laut zu schreien.
Und trotzdem: Die Magie der Geschichte hat mich nicht losgelassen. Selbst wenn nichts voranging, selbst wenn klar war, dass etwas Furchtbares bevorsteht – ich musste weiterlesen 🙈
Fazit: Klare Empfehlung mit Abzug. Zu viele Längen und ein Finale, das sich plötzlich gehetzt und etwas unbefriedigend anfühlt. Großartige Ideen, starke Stimmung – aber ein strengerer Schnitt hätte dem Buch gutgetan.
Marissa Meyer gehört zu meinem Lieblingsmärchen-retelling Autorinnen. Sie schafft es einfach wundervolle Atmosphären zu schaffen. Tolle Märchen neu umzuschreiben, ohne dass man das Gefühl hat man würde die selbe Geschichte zum 20. Mal lesen. Die Geschichte war wieder sehr herzzerreißend.
Das war … sehr viel des Guten. Und irgendwann konnte ich nur noch die Augen verdrehen vor lauter Märtyrerei und blöden Plänen, die natürlich nie aufgingen.
Der zweite Teil der Duologie hat mir noch besser gefallen als der erste. Wie angekündigt plant der Erlkönig, Serilda zu heiraten, um ihr ungeborenes Kind als seines auszugeben. Serilda ist sich sicher, dass er es seiner Geliebten Perchta schenken wird, sobald er sie aus der Unterwelt befreit hat. Dazu fehlt ihm nur noch eine gefangene Gottheit, die ihm einen Wunsch gewähren muss. Gild hat immer noch keine Ahnung, dass er Vater wird. Gemeinsam versuchen die Beiden alles die Pläne des Erlkönigs zu sabotieren, doch er scheint ihnen immer zwei Schritte voraus zu sein. Und erst nach und nach wird offenbar, was er wirklich vorhat und wie nahe er seinem Ziel schon ist.
Ich habe wirklich mitgelitten: Was auch immer Serilda tut, sie rennt gefen eine Wand oder verstrickt sich immer mehr ins Netz dieser Spinne. Nach dem Verlust beider Eltern kämpft sie nun um ihr Kind und um Gild, gefangen, ohne Körper. Aber sie gibt einfach nicht auf.
-Und sie lebt glücklich bis zum Ende ihrer Tage?!
Das könnte die Wahrheit aber auch eine Lüge sein!-
Die Fortsetzung hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen.
So viele Plottwist's mit denen man wirklich nicht gerechnet hat.
Serilda und Gild sind einfach ein Dream Team und sie haben schon einiges durchgemacht.
Umso mehr hat mich das Ende etwas frustriert- das war's?
Aber das Buch hat mir wirklich viel Spaß bereitet und mir gezeigt das Retelling nicht immer langweilig sein muss!
Zuerst finde ich den Band besser als den ersten Teil! Aber er ist, wie der erste Teil auch, an einigen Stellen furchtbar und wie sich die Geschichte für einige Charaktere entwickelt kann ich auch nicht mit leben. Aber dennoch war der Teil der spannend und ich habe durchgehend mitgefiebert! Das Ende hat mich ein wenig besänftigt! 😅 Auch der Kreis hat sich zum Ende geschlossen. 🔒
Ich habe das Buch Anfang/ Mitte September gelesen, und obwohl ich bis etwa 70% gekommen bin, habe ich es nun endgültig abgebrochen. Ich möchte meine Zeit nicht mehr mit Büchern verschwenden die mir nicht gefallen, so wie in diesem Fall.
Nachdem mich schon der erste Teil nicht so umgehauen hat, hatte ich gehofft dass es in der Fortsetzung besser wird. Aber leider waren die über 400 Seiten, die ich gelesen habe durchweg langweilig. Ich bin davon überzeugt das Serilda und Gild am Ende gegen den Erlkönig „gewinnen“ werden, aber alles was bisher passiert ist hätte man auch in deutlich weniger Seiten erzählen können. Die Story ist kaum vorangekommen, Serilda jammert gefühlt nur wie schlimm alles ist, und es mal vorangeht, wird die Chance nicht genutzt.
Hätte ich die Luna-Chroniken nicht schon (teilweise) gelesen, hätte ich nach dieser Reihe wahrscheinlich niemals ein Buch von Mariana Meyer in die Hand genommen.
„Liest du Märchen, Müllerstochter? Oder lebst du eins?“
Nachdem mich Gilded – Die Versuchung des Goldes total begeistert hat, musste ich natürlich unbedingt wissen, wie Serildas und Gilds Geschichte weitergeht. Die Erwartungen an den zweiten Band waren also ziemlich hoch – vielleicht zu hoch.
Leider konnte mich Cursed nicht ganz so mitreißen wie der erste Teil. Die Geschichte hat sich stellenweise sehr gezogen und gerade im Mittelteil hatte ich das Gefühl, dass der Spannungsbogen etwas verloren ging. Trotzdem liebe ich die Atmosphäre und die Märchen-Elemente, die Marissa Meyer so schön in ihre Welt einbaut. 💫
Erst auf den letzten rund 150 Seiten kam für mich wieder richtig Spannung auf – da wollte ich dann unbedingt wissen, wie alles endet. Das Finale hat mich zum Glück wieder gepackt und war ein schöner Abschluss für Serildas Geschichte. 🖤
Tauch ab in eine Neu-Erzählung deutscher Märchen ✨
Vorne weg: ich LIEBE alte Märchen. Umso klarer ist es dann, dass ich mich in dieses Story Retelling verliebt habe 🤍
Dieser Band war meiner Meinung nach besser als der erste, dennoch muss ich mich hier anderen Kommentaren anschließen: es hat sich in der Mitte wirklich gezogen, leider. Da wurde einfach ein bisschen was liegen gelassen 👉🏻👈🏻
Serilda bleibt leider irgendwie stumpf und, sorry, ein bisschen dumm. Sie sollte eigentlich wissen, dass der Erlkönig sie nur verarscht und sie keiner Person vertrauen kann, außer natürlich Gild, der hier eher ein Sidecharacter ist. Dass sie nicht mehr wirklich Geschichten erzählt, wie im ersten Band, ist schade. Aber den stellen, an denen es passiert, sind sehr aufschlussreich, wenn du genau liest. 😉
Ich bin natürlich doch froh, wie die Geschichte ausgeht, jedoch war es dann doch etwas "zu viel". Es hat nicht so richtig zum Rest gepasst und doch hat es irgendwie zum Rest gepasst - Vielleicht fühlt das eine Person hier genauso? 🙈
Der zweite Teil bringt deutlich mehr Handlung und Spannung.
Nach dem Ende von Teil 1 war hier die Ausgangslage schon dramatisch und dies zog sich durch das Buch. Es brachte viel Spannung und auch so einige Überraschung. Man fieberte wirklich mit den Charakteren mit, wo immer mehr von ihnen mein Herz erobern konnten. Teilweise war es aber auch schwierig diese verworrene Geschichte beisammen zu halten. Ich steh dem Ende etwas zweigespalten gegenüber. Vieles fand ich gut gelöst, gerade mit ein, zwei Tagen Abstand betrachtet. Trotzdem hätte ich mir bestimmten Dingen mehr Bedeutung beigemessen. Manche Aspekte wurden irgendwie zufällig gelöst oder manchmal auch plötzlich zu einfach. Für mich trotzdem wirklich eine gelungene und sehr magische Diologie.
Dieses Buch konnte mich sooo sehr fesseln und emotional mitnehmen ❤️🩹 🤩
Es war einfach eine grandiose Märchenadoption!!
Besonders die eingebundenen Geschichten waren toll und insgesamt der Schreibstil war meiner Meinung nach grandios 🥰
🍄🟫✨🌙
Ganz große Empfehlung die Reihe zu lesen!
🌝🌗🌘🌑🌒🌓🌝
Hier ist Durchhaltevermögen erforderlich 😃 nicht weil das Buch schlecht ist, ganz im Gegenteil! Die Protagonisten müssen sooo viel erleiden, da mag man gar nicht weiterlesen. Allerdings ist der zweite Band noch spannender als der erste, also liest man trotzdem weiter. Marissa Meyer ist für mich die Königin des Märchen-Retelling, aber man leidet echt mit!♥️
Ich habe Cursed regelrecht durchgesuchtet, einmal angefangen, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung war spannend, überraschend und emotional so intensiv, dass ich am Ende sogar weinen musste.
Die Charaktere sind unglaublich lebendig und tiefgründig , besonders Serilda hat mich mit ihrer Stärke, ihrem Mut und ihrer Entwicklung tief berührt. Ihre Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern lassen. Die düstere, märchenhafte Atmosphäre war perfekt eingefangen, und Meyers Schreibstil ist wie immer wunderschön und packend.
Gilded war schon ein Highlight für mich, aber Cursed hat alles getoppt. Eine emotionale Achterbahnfahrt voller Magie, Hoffnung, Schmerz und Liebe. Wer Fantasy liebt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Für mich definitiv ein Herzensbuch und ein würdiger Abschluss der Dilogie.
Es hat mir besser gefallen als der erste Teil. War spannender. Dennoch hat es sich vor allem im Mittelteil für mich sehr gezogen. Das Vor-Ende war herzzerreissend. Ich habe das letzte Kapitel anders erwartet oder zumindest eine Antwort auf eine noch offene Frage. Oder ich habe es wirklich nicht verstanden 😅
Wie auch schon Band 2 fand ich die Geschichte rund um Serilda, Gild und dem Erlkönig unfassbar spannend und düster.
Es geht fast nahtlos weiter und man wird an den Hof des Erlkönigs entführt. Dieser zeigt sich hier teilweise von einer komplett anderen Seite und man beginnt das Gute in ihm zu sehen. Doch ist das nur Täuschung oder verbirgt sich hinter dem Erlkönig doch ein guter Mensch? (Ich werde nicht Spoilern).
Mein Lieblingscharakter war wie immer Gild. Er tut mir unfassbar leid und er muss in diesem Band mit vielen schlimmen Dingen klarkommen.
Das Buch hat mich zerrissen und mich manchmal echt geschockt zurück gelassen. Serilda und Gild müssen viele grausame Momente erleben und gegen den Erlkönig ankämpfen, den sonst könnte er die Welt an sich reißen.
Es warten jede Menge Plottwists auf die Charaktere und es lohnt sich in die Welt einzutauchen und sich von der Geschichte fesseln zu lassen.
Der Schreibstil ist bestimmt nicht für jeden etwas und es lohnt sich vorher die Leseprobe zu lesen.
Doch ich fand es einfach nur perfekt zur Geschichte passend. Ein wenig düster, ein wenig schwer und mit genug Geheimnissen, dass man unbedingt weiterlesen möchte.
Fazit:
Ein sehr gelungener Abschluss der Reihe und eine düstere Geschichte mit einem ganz besonderen Twist.
Für Märchen- und Fantasy- liebhaber absolut perfekt.
4,5/5 Sterne
Sehr schöner Abschluss der Diologie, allerdings mit einigen Längen
Ich hatte mich so unglaublich auf Die Fortsetzung gefreut, doch Cursed war leider im Gegensatz zu Gilded kein Highlight für mich.
Die Ereignisse knüpfen an Band 1 an und ich fand es spannend zu erfahren was nun aus Serilda und Gild wird. Und so bin ich in die Welt des Erlkönigs und der Wilden Jagd zurückgekehrt. Ich habe es genossen Serildas besonderen Geschichten zu lauschen mit denen sie uns durch die Story führt. Ich liebe die Idee der Geschichte in der Geschichte immer noch genauso wie in Band 1. Auch der Weltenaufbau war hier wieder sehr schön und die Charaktere so liebenswürdig wie zuvor (naja, zumindest fast alle 🤭)
Ich muss aber leider gestehen das ich mich hier etwas durch die Geschichte durchgekämpft habe. Im mittleren Teil zog sich die Story leider doch ziemlich und mir fehlte zwischendurch die Motivation weiter zu lesen. Zudem habe ich meine taffe und aufständische Protagonistin etwas vermisst. Generell fühlte sich trotz des angenehmen Schreibstils alles etwas stockend an.
Zum Ende hin kommt dann doch nochmal Spannung auf und es gab ein paar Überraschungen und Wendungen, die mich dann wieder an die Geschichte gefesselt haben.
Alles hat sich aufgeklärt und ein passendes Ende gefunden.
So war es alles in allem eine schöne Geschichte, die ich trotz der Längen doch sehr gemocht habe. Sie ist ziemlich grausam und hat am Ende doch ein gutes Ende mit dem ich zufrieden bin. Ich kann sie euch empfehlen wenn ihr düstere Märchenadaptionen mögt.
Band 1 hat mich absolut begeistert, und auch der 2 Band konnte mich größtenteils überzeugen. Zwar war die Handlung oft vorhersehbar und einige Zwischengeschichten haben den Lesefluss etwas gestört, aber insgesamt fand ich das Buch gelungen. Es gab emotionale Momente, schöne Entwicklungen und ein rundes, zufriedenstellendes Ende. Trotz kleiner Längen eine empfehlenswerte Fortsetzung!
Band 2 knüpft direkt an das Ende vom Band 1 an.
Es geht also genauso spannend weiter, wie es aufgehört hat.
Die Fantasyaspekte sind auch hier wirklich toll gelungen!
Entweder habe ich mich an den schreibstil gewöhnt oder dieser wurde bei Band 2 tatsächlich besser.
Auch die Protagonistin empfand ich diesmal als angenehmer. Endlich dachte sie mit. Sie wirkte nicht so Naiv und absolut hilflos.
Es war schon echt viel Input. Wenn ich so darüber nachdenke, kann ich nicht mal mehr alles wiedergeben.
Einige Plotttwists waren gut eingebaut. Auch das Ende gut… ABER .. und das ist mein Punkt ..
Ich hab so ein Aber. Mir fehlt hier etwas. Das Ende war für mich so schnell abgehandelt. Ein, zwei kleine Fragen wurden mir nicht beantwortet.
Ich fühl mich bisschen Lost. Das Ende hätte auch gut auf einen dritten Band hindeuten können.
Für mich war Band 2 einfacher zu lesen als Band 1, was warscheinlich an den unterschiedlichen Übersetzern liegt. Aber trozdem hat es mich weniger Überzeugt als Band 1. Die Geschichte wurde für meinen Geschmack etwas zu lang gezogen und das Ende war sehr vorhersehbar. Die Bücher hätten mich fast in eine Leseflaute gezogen, wesshalb ich die letzen Kapitel nur noch überflogen habe.
Alles in allem 2.5/5 ⭐️
„Cursed: Der Fluch des Mondes“ von Marissa Meyer ist der Abschluss der „Gilded“-Dilogie.
Wir knüpfen da an, wo „Gilded: Die Versuchung des Goldes“ endet: Serilda ist wider Willen mit dem Erlkönig verlobt und als erster Punkt auf der Tagesordnung steht nun die unorthodoxe Jäger-Hochzeit an. Ihre Schwangerschaft ist zu dem Zeitpunkt noch ein Geheimnis zwischen ihr und dem Erlkönig, dabei ist das ungeborene Kind nicht nur Gild versprochen, sondern auch sein Sohn. Um den Fluch zu brechen, der Gilds Familie auferlegt wurde, muss Serilda seinen Namen herausfinden. Um sich selbst und auch ihn aus ihrem geisterhaften Dasein zu befreien, gilt es, ihre Körper zu finden.
Leider rücken diese Dinge viel zu sehr in den Hintergrund – ebenso wie Gild selbst. Die Hälfte der Zeit befinden wir uns auf Burg Adalheid, die andere Hälfte auf dem Schloss des Erlkönigs selbst. Zwar gibt es immer wieder zeitliche Sprünge, dennoch wird zu viel Zeit auf das alltägliche Leben in diesen Burgen verschwendet.
Zu Beginn versucht sich Meyer zudem daran, den Erlkönig nahbarer zu machen. Wir erleben ihn und Serilda in privaten Momenten, in denen er zuweilen zwischen überraschender Zärtlichkeit und schockierender Grausamkeit hin und her schwankt. Sie führen viele interessante Unterhaltungen, die uns mehr Informationen über den Erlkönig verschaffen, bei denen sich Serilda allerdings stets wie ein bockiges Kind verhält. Das ganze Szenario empfand ich als überaus befremdlich, da ich lange Zeit befürchtete, die Autorin wolle hier doch noch ein Liebesdreieck kreieren. Zum Glück geschieht dies nicht.
Serilda und Gild fremdeln derweil miteinander, weil sie ihn in dem Glauben lässt, dass der Erlkönig sie in seine Kammer rufe, um einen Erben mit ihr zu zeugen. Irgendwie muss man ja das Kind erklären, dass da in ihrem Körper heranwächst, der wer weiß wo rumliegt.
Durch all diese Umstände wird die Geschichte viel zu sehr in die Länge gezogen. Serilda und Gild suchen zwar halbherzig nach ihren Körpern, nutzen dann aber nicht die Chance, sich zu befreien als sie diese endlich finden. Dies dient natürlich dem Plot, auch wenn es sich ebenso logisch später rächt, war für mich aber ziemlich unverzeihlich, weil sie auch nichts anderes unternimmt.
Bereits in „Gilded: Die Versuchung des Goldes“ findet Serilda über sich selbst heraus, dass ihre Geschichten wahr sind oder werden. Man sollte also meinen, dass sie ihre Gabe nun für sich selbst nutzen wird, aber tatsächlich gibt es nur 2 oder 3 „Märchenstunden“ mit ihr in diesem Band. Überaus tragisch, denn diese Einschübe waren für mich das Highlight der Reihe.
Ebenso wenig befasst sie sich mit der Suche nach Gilds Namen. Sie nutzt nicht einmal die Gelegenheit als sie den Geistern seiner Eltern begegnet. In welchem Universum macht das bitte Sinn? So muss am Ende also ein Deus Ex Machina Moment her, damit der Fluch doch noch gebrochen werden kann.
Trotz all meiner Kritik bin ich immer noch sehr angetan von der Reihe in ihrer Gesamtheit. Die Adaption des Märchens Rumpelstilzchen sowie der Ballade des Erlkönigs ist Meyer wahnsinnig gut gelungen. Die Geschichten sind so originell interpretiert und miteinander verwoben, dass etwas ganz Eigenes entsteht. Ich schätze es natürlich weiterhin sehr, mehr über meinen eigenen Mythenraum zu lesen und würde mir wünschen, mehr solcher Geschichten zu finden.
Weiterhin bin ich der Ansicht, dass Meyer als Autorin merklich gewachsen ist und dass ihr dieser erwachsene Stil sehr gut steht. Zwar werde ich auch jedes neue Jugendbuch von ihr verschlingen, aber sprachlich ist diese Reihe trotzdem deutlich besser.
Allerdings denke ich eben doch, dass die Geschichte auch in einem Buch hätte erzählt werden können. Es gibt zu viele lose Erzählstränge, die unterwegs fallen gelassen wurden. Zu wenig Konsequenzen für die düsteren, traumatischen Ereignisse, die hier erfolgen. Und auch wenn ich es sehr begrüße, dass die beiden Bände die Grausamkeit deutscher Märchen perfekt erfassen, wäre eine Triggerwarnung vermutlich nicht verkehrt. Ich bin immer noch erschüttert über die 5 ermordeten Kinder aus Serildas Dorf, doch das aufgespießte Baby in diesem Band ist noch einmal eine ganz neue Erfahrung…
Fazit:
Marissa Meyer liefert mit „Cursed: Der Fluch des Mondes“ einen recht durchwachsenen Abschluss ab. Zwar liefert sie uns ein perfektes, rundes Ende, lässt dabei aber ungewohnt viele Handlungsstränge unerzählt. Serilda ist eine zu passive Protagonistin in diesem Band, was im Widerspruch dazu steht, dass sich in „Gilded: Die Versuchung des Goldes“ mit ihren eigenen Aktionen selbst erst da reingeritten hat. Der Geschichte fehlt das Momentum und wirkt dadurch viel zu sehr in die Länge gezogen. Ich schätze die Reihe in ihrer Gesamtheit, aber dieser Band im Einzelnen hat so einige Probleme. 3/5 Sterne.
Ich fand den ersten Teil nicht so gut aber der Cliffhanger hat doch spüren zurück gelesen und ich wollte wissen wie es endet.
Ich fand den Anfang richtig gut, in der Mitte fand ich das sich es sich etwas gezögert hat.
Das Ende war richtig schon gerade der Epilog am Ende.
Ich hatte dennoch Spaß beim lesen und es hat mich aufjedenfall gefesselt.
Bild ist KI erstellt.
Ein würdiges Ende für eine wunderschöne Nacherzählung von „Das Rumpelstilzchen“. 🩷😊🩷
„Cursed – Der Fluch des Mondes“ hat mich emotional sehr mitgenommen. Ich war sofort wieder in der düsteren, magischen Welt gefangen, die Marissa Meyer so eindrucksvoll erschafft. Serilda ist mir noch mehr ans Herz gewachsen – ihre Stärke, ihr Mut und ihre Opferbereitschaft haben mich tief beeindruckt. Die Handlung war spannend, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Besonders die bittersüßen Momente zwischen ihr und Gild haben mich bewegt. Das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht und noch lange nach dem Lesen begleitet. Ein würdiger, emotionaler Abschluss der Dilogie.
Was für ein Abschluss Band, Teil 1 hatte mir ja schon ganz gut gefallen aber Teil 2 konnte ich kaum aus der Hand legen. Ich bin nur so geflogen durch die Geschichte von Serilda, Gild, dem Erlkönig und den ganzen magischen Gestalten.
Der zweite Teil der Dilogie übertrifft den ersten deutlich. Die Handlung nimmt besonders gegen Ende Fahrt auf – spannend, düster und emotional dicht. Der Schluss ist packend und liefert ein starkes Finale. Empfehlenswert für Fans von Märchenadaptionen mit düsterem Twist.
Ich mochte super gerne den Schreibstil vom Prolog und Epilog, allgemein die Zwischensequenzen waren hübsch geschrieben, dennoch verstehe ich den Hype um das Buch nicht.
Meine Wut auf den Erlkönig wächst von Seite zu Seite sowie später auch auf Perchta.
Für Frauen, die ein Kind haben oder eins erwarten - ihr könntet dadurch getriggert werden, mir gingen die letzten 100 Seiten schon gut an die Substanz, weswegen ich eigentlich die Hälfte vom Buch in einem Rutsch gelesen habe.
Man fiebert die ganze Zeit mit Serilda und Gild mit und denkt sich „Shit warum sind noch so viele Seiten über, obwohl es sich doch grade zum Guten wendet?“.
Die letzten paar Seiten haben mich echt mitgenommen und man hat gehofft dass die Wendung in den letzten 20 Seiten noch kommt.
Wobei (ACHTUNG SPOILER) sich mir das Happy End dann nicht erschließt - eigentlich darf sich Serilda nichts wünschen, weil der Wunsch schon verbraucht war und die Magie zu begrenzt. (Sie wollte wahrscheinlich den selben Weg gehen wie bei Perchta?!? Das funktioniert dann?)
Ich mochte den roten Faden der am Ende nochmal zum ursprünglichen Märchen geknüpft wurde.
Magisch, düster, berührend – ein bewegender Abschluss
„Cursed – Der Fluch des Mondes“ hat mich emotional sehr mitgenommen. Ich war sofort wieder in der düsteren, magischen Welt gefangen, die Marissa Meyer so eindrucksvoll erschafft. Serilda ist mir noch mehr ans Herz gewachsen – ihre Stärke, ihr Mut und ihre Opferbereitschaft haben mich tief beeindruckt. Die Handlung war spannend, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Besonders die bittersüßen Momente zwischen ihr und Gild haben mich bewegt. Das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht und noch lange nach dem Lesen begleitet. Ein würdiger, emotionaler Abschluss der Dilogie.