
„Dark Star Burning – Das letzte Kaiserreich“, der zweite Teil der Duologie und Abschluss von Song of Silver, geht mir grundsätzlich ähnlich wie beim Ersten – ein sehr, sehr gutes Buch, das mich emotional mitgenommen hat! Wir erleben viel mehr mit, tauchen tiefer ein, und es dreht sich wieder stark um die Dämonengötter – ein Punkt, der mich fasziniert hat: Sie werden als schlecht betitelt, aber die Frage aufwirft sich: Ist mein Verhalten schlecht, wenn die Intention richtig ist? Kann ich dämonische Macht nutzen, um Gutes zu tun? Die Grenzen zwischen Freund und Feind verwischen total, Gut und Böse verschwimmen, und das macht es so spannend, philosophisch, zermürbend emotional. Andererseits ist es teilweise sehr langweilig, nicht so tief und nuanciert, wie ich’s mir gewünscht hätte – Momente, wo die Spannung nachlässt, die Charaktere flach wirken, und ich ungeduldig wurde. Aber das Ende? Fulminant, episch, richtig gut – ein Knaller, der die Duologie würdig abschließt, mich atemlos zurücklässt, kathartisch. Das Setting ist toll, so viel Potenzial mit Magie, Politik, Rebellion – hat mir richtig, richtig gut gefallen, düster, dramatisch, krass schön. Man fühlt die Unterdrückung, den Kampf, die epische Weite dieser Welt. Liederweise packend, mit Action und Twists, die einen umhauen. Ein Punkt, den ich wieder bemängeln muss: Viele sehr lange, verschachtelte Sätze, die das Lesen anstrengender machen, den Fluss bremsen – emotional frustrierend, als ob man stolpert. Trotzdem hat’s mich bewegt, die moralischen Grauzonen haben mich zum Nachdenken gebracht, die Düsternis umhüllt wie ein Mantel. Ein fulminantes Finale, das die Duologie zu etwas Besonderem macht – lest es, wenn ihr Romantasy mit dämonischen Ethikfragen, epischen Kämpfen und moralischer Ambiguität wollt!
































