1. Mai
Rating:3

Zum Buch: Luis zieht mit seinen Eltern um, er ist alles andere als begeistert davon. Eine neue Schule, neue Nachbarn, aber auch neue Freunde. Einer davon ist Theo, den er zu Beginn sehr seltsam fand. Theo ist sehr gut in der Schule, seine Eltern haben jede freie .inute von ihm verplant. Sehr zum Leidwesen von Luis schauen sich seine Eltern von Theos Eltern was ab ... Meine Meinung: Die war nicht mein erstes Buch des Autors, ansich finde ich die Idee der Bücher auch ganz gut. Der Protagonist, in dem Fall Luis schreibt ein Tagebuch über sein Leben. Luis größter Wunsch, er möchte Komiker werden, seine Eltern wünschen sich, er möchte sich mehr auf die Schule konzentrieren. Soweit so gut, aber stellenweise fand ich den Humor unterirdisch. Luis erzählt zwar sehr witzig von seinem Alltag, gerade Helikoptereltern, die "alles für ihre Kinder tun" sollten das Buch vielleicht mal lesen, denn wie Luis kleiner Bruder irgendwann mal sagte, und wann darf ich mal wieder spielen? Ein eigentlich sehr ernstes Thema aus der Sicht von den Kindern, aber dafür war es nicht richtig verpackt. Der Tagebuchstil macht vor allem Jungs mehr Spaß zu lesen, soweit jedenfalls meine Erfahrung mit meinen Lesepatebkindern. Mit persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen, ich mochte den Humor nicht so. Für mich war es eher nur durchwachsen.

Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1)
Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1)by Pete JohnsonarsEdition
15. Sept.
Rating:5

Mit "Wie man seine Eltern erzieht" startet Autor Pete Johnson eine neue Teenie-Reihe - ganz im Stil von "Gregs Tagebuch" und "Tom Gates". Der Auftakt ist rundum gelungen. . Zur Handlung: Luis Familie zieht in eine neue Stadt. Plötzlich findet sich Luis an einer Schule mit spaßbefreiten Lehrern und lauter Strebern wieder. Und das, wo Luis doch um jede Vier kämpft und eine Karriere als Comedian anstrebt. . Die Story von Eltern 1 ist schnell, humorvoll und auf den Punkt erzählt. Kinder finden sich in Luis und seinen Freunden wieder - die alle so ihre liebe Not mit den Eltern haben. Eltern können mit den Erziehungsberechtigten im Buch gut mitfühlen - die es mit ihrem Nachwuchs auch nicht so leicht haben. Aus diesem Spannungsgefüge entsteht eine Geschichte für Jung und Alt gleichermaßen. Es geht um Freundschaft, Erwartungshaltung und Leistungsdruck sowie Erzieungsmethoden die sich irgendwo zwischen Helikopter und Laissez Faire bewegen. . Schummeleien, Lügen, Heimlichkeiten - Luis macht in "Wie man seine Eltern erzieht" sein eigenes Ding. Am Ende steht aber die Erkenntnis, dass man im Freundes- und Familienverbund am stärksten ist und mit gegenseitigem Vertrauen und gesundem Menschenverstand am besten fährt. . Als (erwachsener) Leser konnte ich mich in sämtliche Personen im Buch gut einfühlen. Auf der einen Seite die Kinder im Übergang zum Teenageralter, die ihren eigenen Weg gehen wollen - und der ist nicht immer gradlinig perfekt. Auf der anderen Seite die Eltern, die das Beste für ihre Kinder wollen - dabei aber teilweise mehr im eigenen Interesse handeln. . Fazit: Eltern 1 ist lustig aber auch mit dem nötigen Ernst erzählt. Die Kapitel sind kurz und in Form von Tagebucheinträgen gehalten. Die Story hat Drive und Aussage und vermittelt Werte. Letztendlich ist es fast schon ein kleiner Ratgeber, was den Umgang von Kindern und Erwachsenen miteinander und das Austragen von familiären Konflikten betrifft. Allerdings kommt der Plot locker-leicht und ohne erhobenen Zeigefinger daher. Das Buch könnte auch kleine Lesemuffeln begeistern. Gleichermaßen ist es aber auch für Erwachsene ein Lesevergnügen.

Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1)
Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1)by Pete JohnsonarsEdition