
Ach was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Wirklich, ich war so aufgeregt, als ich es endlich in den Händen halten durfte, dass ich mich auch direkt darauf gestürzt habe, um es zu lesen. Doch leider konnte es mich nicht so abholen, wie ich es mir gewünscht hätte. Zuerst muss ich an dieser Stelle aber Maxim’s Schreibstil hervorheben. Sie schreibt sehr poetisch und einnehmend, das hat mir sehr gut gefallen. Und auch das Magiesystem hatte Potential. Hier muss ich aber sagen, dass ich bis jetzt noch nicht genau dahinter gekommen bin, wie es denn nun wirklich funktioniert. Joslin ist auf der Suche nach ihrem Bruder, nachdem dieser in der Nacht des Lichtschattenfestes verschleppt wurde. Ich hatte den Eindruck, dass sie als stark und mutig dargestellt werden sollte. Ich fand sie aber an vielen Stellen sehr naiv und ohne Biss. Sie hat Situationen super schnell hingenommen ohne sie zu hinterfragen. Auch die Tension zu beiden Männern war eher oberflächlich geschrieben und hat bei mir kein Kribbeln ausgelöst. Im Gesamten war es für mich einfach zu flach beschrieben, es wurde alles oberflächlich ausgeführt und Situationen immer nur kurz umschrieben, dies dann aber mit viel Poesie. Für mich hätte das Buch mindestens noch 100 Seiten mehr gebraucht um ein richtiges Worldbuilding zu erzeugen und uns Leser so richtig in die Geschichte eintauchen zu lassen. Das Ende war spannend und der Cliffhanger super fies, ob ich Band 2 aber lesen möchte, da bin ich mir nicht ganz sicher. Ich kann hier leider nur 3 von 5 Sternen geben, auch wenn es mir super schwer fällt, da ich so große Hoffnung in die Story hatte.























































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