Es war insgesamt ganz nett, konnte für mich aber nicht ganz mit Band 1 mithalten. Mir hat hier etwas das Enemies-to-Lovers-Gefühl gefehlt, das den ersten Teil so besonders gemacht hat. Dadurch hat dieser Band auch deutlich weniger gekribbelt.
Was soll und kann ich anderes sagen, als das mir dieses Buch einfach fantastisch gefallen hat? Ich habe schon wirklich lange kein Buch mehr gelesen, in dem mir die Hauptprotagonistin so sehr ans Herz gewachsen ist. Dianas Art ist wirklich einfach unbeschreiblich und wundervoll. Und noch dazu hat es Martha Waters geschafft einen perfekten Partner für diese besondere Frau zu schaffen. Ich habe von Seite eins an mit den beiden mitgefiebert und ihnen wirklich jede noch so kleine Situation abgekauft. Es war einfach fantastisch. Und auch die deutsche Übersetzung von Cherokee Moon Agnew ist richtig gut getroffen. Ganz große Empfehlung :)
Ein wirklich tolles Buch.
Die Geschichte war wirklich mal was anderes. Mal was anderes und nicht Debütantin sucht Ehemann.
Die Geschichte war wirklich toll und ich hatte ein Dauergrinsen im Gesicht, weil es einfach schön war.
Die Protagonisten blieben in stringent ihn ihrem Charakter und auch die Liebesentwicklung war sehr gut nachvollziehbar.
Ich habe die Geschichte von Jeremy und Diana sehr genossen! Ihre Entwicklung "mitzuerleben" war wunderschön.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen. Es war lustig, romantisch und berührend.
Diana ist, im Gegensatz zu vielen anderen jungen Damen in ihrem Alter, frei. Sie hat früh geheiratet und ist bereits Witwe mit einem ordentlichen Vermögen. Niemand sagt ihr, was sie zu tun hat oder dass sie heiraten müsse, aber sie hat durchaus Interesse daran, sich einen Geliebten zu suchen, denn sie hat durchaus noch Bedürfnisse. Aber sie ist noch unerfahren und weiß nicht, wie sie es angehen soll, da kommt ihr Jeremy zur Hilfe, der für seine vielen Liebschaften bekannt ist, und macht ihr ein Angebot, da er seine Fähigkeiten als Liebhaber bestätigt haben möchte. Gleichzeitig haben die beiden auch eine Wette am Laufen, ob Jeremy innerhalb des nächsten Jahres heiraten wird.
Am besten hat mir gefallen, wie Diana versucht, Jeremy mit heiratsfähigen Damen zu verkuppeln, da sie ja ihre Wette gewinnen will. Dass sie im gleichzeitig näher kommt und das auch in der Öffentlichkeit kein Geheimnis bleibt, verkompliziert die Sache natürlich, aber Diana ist wild entschlossen, ihr Ziel zu erreichen. Überhaupt nicht geplant war außerdem, dass sie in Jeremy während ihrer Affäre viel mehr zu sehen beginnt als den oberflächlichen Lebemann.
Die Geschichte der beiden ist manchmal albern, aber auf jeden Fall wieder sehr unterhaltsam und auch an Gefühlen fehlt es nicht. Beide Protagonisten lieben ihre Freiheit und möchten sich nicht binden. Dabei mochte ich auch, dass man mit Diana mal eine selbstständige Protagonistin hat, die nicht den gleichen gesellschaftlichen Zwängen unterliegt und ständig ans Heiraten denken müsste. So hat man sowohl die Regency-Romance als auch eine selbstbestimmte Frau, auch wenn sie diese Freiheit nur durch den Tod ihres Gatten erlangt hat.
Fazit
In "Wie man eine Lady verführt" haben mir besonders die Verkupplungsversuche von Diana gefallen, aber auch die Liebesgeschichte der beiden freiheitsliebenden Protagonisten konnte mich sehr gut unterhalten.