Wer einen solchen Flynn in seinem Leben hat, braucht echt keine Feinde mehr...
Ich fand das Buch mal besser. Damals war ich begeistert von der Buchreihe, war regelrecht gefesselt, jetzt bin ich einfach nur genervt von Flynn. Ich glaube, ohne manche Charaktereigenschaften seinerseits wäre das Buch viel besser. Ich habe schon lange nicht mehr so viel die Augen verdreht. Noch nerviger fand ich nur den ewigen Streit zwischen Flynn und Collin. Ich verstehe, dass es immer wieder Eskalationspotenzial zwischen den beiden gab, ABER mein Hauptgedanke war immer wieder "Nicht schon wieder stark pubertierende Teenager" - Dabei sind wir hier in einem Setting, in dem die Protagonisten das Alter von Studierenden haben. Nach wie vor bin ich begeistert davon, wie die Autorin über mehrere Teile die Macht des Buches aufgebaut hat, um dann einen Twist einzubauen, der plötzlich in Frage stellt, wie viel oder wie wenig Macht das Spiel nun hat. Ich habe das Buch genossen und mich zugleich viel aufgeregt. Nicht über die Handlung, sondern über Flynn. Ich hätte nicht gedacht, dass ich solch eine Antipathie einem Buchcharakter gegenüber entwickeln kann.

