5. Apr.
Rating:4

Ein sehr wichtiges Buch über die endlich Ressource des Wassers.

Was hat mir an dem Buch am besten gefallen? Eigentlich die Tatsache, dass jede noch so kleine Tat eine enorme Wirkung haben kann. Manchmal fühlt man sich so machtlos angesichts der großen Probleme unserer Zeit. Was kann das eigene Verhalten denn überhaupt dazu beitragen, etwas zu verändern. Von diesen Zweifeln ist auch Signe, eine engagierte norwegische Klimaaktivistin geplagt. Dennoch nimmt sie die Anstrengung auf sich, mit einem Einhand-Segelboot Gletschereis von Norwegen nach Frankreich zu transportieren, um ihre ehemalige große Liebe damit zu konfrontieren. Für den Moment scheint sie nicht viel zu bewirken, aber sehr viele Jahre später, praktisch in der Zukunft, in Zeiten größter Wasserknappheit ,rettet sie einer kleinen Familie dadurch vermutlich das Leben. Dieses Buch macht Angst und Mut zugleich.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
4. Apr.
Eine Geschichte, die zum Denken anregt
Rating:3.5

Eine Geschichte, die zum Denken anregt

Der Roman Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich die beiden Erzählstränge, die trotz ihrer zeitlichen Distanz eng miteinander verbunden sind. Ich konnte beim Lesen gut mit den Figuren mitfühlen – sowohl mit Signes innerem Ringen um Natur und Liebe als auch mit Davids und Lous verzweifeltem Überlebenskampf in einer von Dürre zerstörten Zukunft. Eindrücklich wird gezeigt, welche Folgen der Klimawandel haben kann, wenn wir nicht rechtzeitig handeln. Die Zusammenhänge zwischen persönlichem Handeln, Naturzerstörung und den globalen Auswirkungen werden im Laufe der Geschichte immer deutlicher, sodass der Roman nicht nur bewegt, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
30. März
💧🌊 Dramatische Zukunftsprognose.
Rating:4

💧🌊 Dramatische Zukunftsprognose.

"»Erinnerst du dich daran, wie Regen klingt?« fragte ich. »Ja«, sagte sie. Dann dachte sie nach. »Nein.« Ich trommelte mit den Fingern auf den Nachttisch, ein vorsichtiges Klopfen. »So.«" Am diesjährigen Welttag des Wassers habe ich begonnen, "Die Geschichte des Wassers" zu lesen. Nachdem mich Maja Lundes "Die Geschichte der Bienen" absolut umgehauen hatte, waren die Erwartungen hoch. Teil 2 des Klimaquartetts dreht sich wie unschwer zu erkennen um Wasser und spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. Zum einen erzählt es von Signe, einer norwegischen Umweltaktivistin, die im Jahr 2017 versucht, ihre Heimat und damit auch die Verteilung des Wassers auf der ganzen Erde zu retten. Und von David und Lou, ein Vater mit seiner Tochter, die im Jahr 2041 in Frankreich aufgrund einer Dürre zu Klimaflüchtlingen werden und in deren Leben Wasser umso mehr zum unbezahlbaren Schatz geworden ist. Wie sein Vorgänger ist auch dieses Buch sehr einprägsam und berührend erzählt und besonders die Geschichte von David bleibt einem hinterher im Kopf. Signes Erzählung hingegen fand ich teilweise etwas langatmig. Es dauert auch bis zum Ende des Buches, bis man herausfindet, inwiefern diese Leben miteinander verknüpft sind. Das finde ich dann aber umso geschickter. Das Ende bleibt offen und ist dennoch ein bisschen tröstlich. Vielleicht für das kleine bisschen Zuversicht, das wir bei diesem Thema nicht verlieren dürfen. Ganz so stark wie Teil 1 ist "Die Geschichte des Wassers" vielleicht nicht, aber hinterlässt doch ein Echo im Kopf, wenn es darum geht, Wasser und Klima mehr zu wertschätzen. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Handlung 2041 als sehr überspitzt empfunden wird, weil es eben von heute aus nur noch 15 Jahre bis dahin sind... Aber wenn man sich ein bisschen mit Klimaforschung auseinandersetzt, dann sind derartige Dürren in den wärmeren Regionen Europas durchaus realistisch. Und ich denke, Maja Lunde hat das sehr bewusst so drastisch dargestellt. "»Schlaf schön, Lou.« »Papa?« »Ja?« »Ich liebe Wasser.« »Ich auch.«"

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
19. März
Rating:4

Ich hab das Buch im norwegischen Original (Blå) gelesen und war überrascht, dass meine Sprachkenntnisse nur sehr selten überfordert waren. Ich finde die Thematik immens wichtig und Lunde hat hier toll in zwei Erzählsträngen sowohl die aktuelle Problematik, dass die Folgen menschlichen Eingreifens in die Natur nicht bedacht, kleingeredet oder ignoriert werden, als auch das zukünftige Problem eines klimabedingten massiven Wassermangels aufgezeigt. Beide Geschichten waren sehr unterschiedlich und sehr menschlich. Mein einziger Kritikpunkt für mich persönlich ist das Ende.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
31. Jan.
Die Geschichte des Wassers, die Titel passt.
Rating:4

Die Geschichte des Wassers, die Titel passt.

Maja Lunde nimmt sich ein Thema an, was in den nächsten Jahren aktueller den je sein wird. Die Botschaft ist gut und wichtig. Die Handlung war aber nicht mein Fall. Der Text ließt sich aber gut und ist verständlich und nachvollziehbar. Das Ende war für mich überraschend, anders als erwartet. Aufgrund des wichtigen Thema gebe ich dem Buch 4 von 5 Punkten, auf wenn die Geschichte nicht mein Fall war.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
7. Okt.
Rating:4

Nachdem ich die Geschichte der Bienen gelesen habe und total positiv überrascht von dem Buch war, habe ich auch den zweiten Teil der Klimaserie von Maja Lunde begonnen. Die Geschichte des Wassers hat mir noch besser, als die Bedeutung der Bienen gefallen. Die Autorin schafft es, ein wichtiges und relevantes Thema in persönlichen Geschichten zu verarbeiten und mich als Leserin abzuholen und zu berühren.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
16. Sept.
Rating:4

Wieder ein berührender Roman von Maja Lunde

Ich liebe die Art und Weise, wie Maja Lunde es schafft Geschichten aus verschiedenen Jahrzehnten zusammenzufuhren und ein berührendes Meisterwerk zu schaffen. Im Gegenzug zur Geschichte der Bienen, fällt hier leider der Erzählstrang von Signe doch sehr ab im Vergleich und sorgt etwas für längen. Aber ich empfehle das Buch absolut

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
26. Aug.
Rating:3

Ganz gut, aber kein Highlight

Ich persönlich fand das Buch angenehmer zu lesen als den ersten Band „die Geschichte der Bienen“ da es nur um 2 Geschichten geht. Auch wenn diese nicht so emotional aufgebaut waren wie im letzten Teil. Die Geschichte von signe hat mich die Hälfte des Buches nur gelangweilt. Da hätte eher etwas spannendes passieren müssen, David fand ich gut, wenn auch gegen Ende des Buches einfach nervig. Trotzdem fand ich den Teil besser als den ersten, weil es so ein wichtiges Thema behandelt hat, was würden wir alle ohne Wasser tun? Wie schaut das Leben dann aus? Die Fragen haben mich viel beim lesen beschäftigt. Deswegen trotzdem ein wichtiges Buch um sich vor Augen zu halten was geschehen kann/ wird wenn wir weitermachen wie bisher.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
25. Aug.
Rating:2

Das Buch behandelt ein wichtiges und regt auch zum Nachdenken an - „was wären wir alle ohne Wasser?“ Ich war begeistert von Maja Lundes „die Geschichte der Bienen“, welches ich vor einigen Jahren gelesen habe. Endlich habe ich mir Zeit genommen, den zweiten Teil ihrer Reise zu lesen. Doch dieser konnte, meiner Meinung nach, nicht an die Bienen anknüpfen. Mit beiden Protagonisten konnte ich nicht so ganz warm werden und David hat mich einfach irgendwann nur noch genervt 😒 Alles in allem gebe ich daher leider nur 2 ⭐️ Vielleicht wird Band 3 der Reihe wieder besser.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
21. Aug.
Rating:2

Leider enttäuschend.

Ich habe das Hörbuch gleich im Anschluss zu „Die Geschichte der Bienen“ gehört, weil dieses mir so gut gefallen hatte. War jedoch leider ein Fehlgriff. Dieses Mal sind es nur zwei Erzählperspektiven und beide Protagonisten sind absolut unsympathisch. Zum einen die Umweltaktivistin aus reichem Hause, die so voller Wut ist auf alles und jeden ist, dass sie fast selbst daran erstickt. Zum anderen ein Witz von einem Vater, der alles verloren hat und mit seiner Tochter vor der Dürre flieht, dabei aber partout seine Hose nicht anbehalten kann, teilweise wahllos rumvögelt und sich selbst dafür verachtet. Und der Umweltaspekt, der in „Die Geschichte der Bienen“ schön in die Geschichte eingebunden war, wird einem hier mit dem Holzhammer eingeprügelt und hat mich tatsächlich sehr genervt. Fazit: Schön geschrieben, aber der Inhalt hat mir leider nicht gefallen.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
20. Aug.
Rating:4

Ich hatte nach "Die Geschichte der Bienen" ziemlich hohe Erwartungen und bin echt happy, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich hätte es am Stück lesen können. Die Thematik interessiert mich sehr, finde jedoch, dass die Protagonisten etwas weniger Tiefgang haben als im ersten Band.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
2. Apr.
Ich weinte um das, was ein Leben gewesen war.
Rating:4.5

Ich weinte um das, was ein Leben gewesen war.

Maja Lunde gelingt es mit ihrer Geschichte, einen tief zu berühren und vollkommen mitzureißen. Ich habe jede Emotion gespürt – die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Wut. Besonders passend dazu das Zitat: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.“ Genau darum geht es. Der Roman zeigt schonungslos, wie der Mensch auf seiner Suche nach immer mehr Energie, Ressourcen und Wohlstand dabei ist, unsere Erde zu zerstören. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen erzählt: 2017 kämpft die Aktivistin Signe emotional gegen Umweltzerstörung, während David im Jahr 2041 als Klimaflüchtling mit seiner Tochter ums Überleben ringt. Gerade Davids Erzählstrang schmerzt besonders – er macht auf eindringliche Weise bewusst, wie selbstverständlich unser heutiger Lebensstandard für uns ist und wie viel wir bereit sind zu opfern, solange es uns gut geht und wie es ist, wenn alles fort ist und es nur ums überleben geht . Ein bewegendes, nachdenklich machendes Buch, das lange nachhallt.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
27. März
Rating:5

Maja Lunde ist unglaublich. Und Wasser wichtiger als wir es uns denken können. Die Autorin verwebt die persönlichen Schicksale der Figuren geschickt mit der globalen Klimakrise und zeichnet ein bedrückendes, aber realistisches Bild einer Zukunft, die uns bevorstehen könnte, wenn wir unsere Wasserressourcen weiterhin so leichtfertig aufs Spiel setzen. Ein beeindruckendes, zum Nachdenken anregendes Buch – dringend zu empfehlen!

Maja Lunde gelingt es auch im zweiten Teil ihres Klima-Quartetts, den Leser mit einer fesselnden und zugleich beklemmenden Geschichte zu packen. Die Geschichte des Wassers beleuchtet die dramatischen Folgen des Klimawandels anhand dreier Zeitebenen – der Vergangenheit, der Gegenwart im Jahr 2017 und einer dystopischen Zukunft im Jahr 2041. Im Zentrum der Handlung steht Signe, die sich schon seit ihrer Jugend für den Schutz der Natur und insbesondere für den Erhalt der Wasserressourcen einsetzt. Ihre Überzeugungen und Kämpfe ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Leben. 2017, mittlerweile älter und erfahrener, kehrt sie in ihre Heimat zurück und begegnet ihrer alten Jugendliebe Magnus wieder – ein Wiedersehen, das alte Wunden aufreißt und sie mit den Konsequenzen ihrer Lebensentscheidungen konfrontiert. In der Zukunft von 2041 zeigt Lunde die katastrophalen Folgen der weltweiten Wasserknappheit: Süßwasser ist zur begehrtesten und knappsten Ressource geworden. David und seine Tochter Lou kämpfen ums Überleben in einem Europa, das von Flucht, Verlust und existenzieller Angst geprägt ist. Lunde beschreibt diese Krisensituation mit beeindruckender Detailtreue und emotionaler Tiefe, ohne in Dramatik zu verfallen – und gerade dadurch trifft die Geschichte umso härter.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
17. März
Rating:4

4 Sterne. Die Geschichte des Wassers hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es deutlich besser als die Geschichte der Bienen. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt. Mich konnte die Geschichte von David in der Zukunft mehr mitreißen als von Signe in der Gegenwart. Das Buch ist bedrückend und emotional und zeigt, was bei einer Klimakrise passieren kann und wie wichtig Wasser ist. Ich konnte durch die Seiten fliegen und freue mich sehr auf ihren dritten Roman.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
11. März
Rating:2

Es ist in keiner Weise zu vergleichen mit Die Geschichte der Bienen. Wo der erste Band voller interessanter Personen und zusammenhängender Ereignisse war, ist dieses Buch... Langweilig. Signes Kapitel habe ich zum großen Teil überflogen, weil sich bei ihr nichts getan hat, und Davids Kapitel waren zwar interessant-dystopisch, aber vom Charakter her merkwürdig und zwecklos. Von den Bienen war ich begeistert, aber dieses Buch hat mich enttäuscht. Man hätte so viel mehr daraus machen können.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
14. Feb.
Rating:3.5

Die Geschichte des Wassers

Erzählt zwei Geschichten, eine 2017 und eine um 2041. In der einen scheint noch alles normal, in der andern ist Trinkwasser Mangelware. Alles in allem fand ich das Buch okay, ich fand es dauerte eine Weile bis man mehr erfahren hat und die Story ergab für mich am Ende eher weniger Sinn. Ein wenig verwirrt haben mich beim lesen auch die ganzen "Bootbegriffe" .. eine Seite musste ich gefühlt komplett ergoogeln. Ansonsten ein solides Buch, was wieder einmal zum nachdenken anregt.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
12. Feb.
Rating:5

Fullminant, ergreifend schrecklich und so schön!

Schon der erste Teil "Die Geschichte der Bienen" fand ich fantastisch. Der zweite Teil "Die Geschichte des Wassers" hat mir noch viel besser gefallen. Und was habe ich geheult..... Beide Geschichten der Charaktere Signe und David haben mich wahnsinnig berührt. Und am Ende blieb die Frage, wie sieht unsere Welt wohl aus, wenn sich in der Klimapolitik nichts ändert? Ist das Bild, welches Maja Lunde so anschaulich zeichnet, Fiktion oder doch Wahrheit? Eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon auf Teil 3 und 4.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
28. Jan.
Rating:5

Wie schon im ersten Teil des Klimaquartetts, „Die Geschichte der Bienen,“ erzählt Maja Lunde die Handlung von „Die Geschichte des Wassers“ in verschiedenen Epochen. Der eine Handlungsstrang spielt im Jahr 2017 und beginnt in Norwegen. Signe, 70 und Umweltaktivistin, macht sich mit einer ganz besonderen Ladung an Bord ihres Segelschiffs auf den Weg nach Frankreich. In Frankreich will sie ein Hühnchen mit dem Mann rupfen, der einmal eine ganz besondere Bedeutung für sie hatte. Der zweite Handlungsstrang spielt im Frankreich des Jahres 2041. Südeuropa hat aufgrund langanhaltender Dürre kaum noch Trinkwasser für die Menschen, die dort leben. Es bleibt ihnen nur eines: die Flucht in den Norden, dorthin, wo es Wasser, Nahrung und die Hoffnung auf Leben gibt. David ist mit seiner kleine Tochter Lou aus der Stadt Argelès in Südfrankreich vor einem Feuer geflohen. Der Plan war, dass er seine Frau mit dem kleinen Sohn in einem Flüchtlingslager trifft und die Familie dann wieder vereint ist. „Die Geschichte des Wasser“ hat mich von der ersten Zeile an gepackt. Maja Lunde beschreibt Wasser so eindringlich, die Fülle des norwegischen Fjords und den Mangel im Süden Europas. Es ist kein leichtes Buch, es ist ein düsteres Buch, eine düstere Dystopie. Signe blickt zurück auf ihr Leben und es ist kein Blick auf ein erfolgreiches Leben. Sie und die anderen Aktivist*innen haben gekämpft und es wirkt auf sie so, als ob nicht zugehört wurde. David blickt auch zurück, weiß, dass es nicht realistisch ist, zu glauben, dass er Frau und Sohn jemals wiedersieht, er sorgt sich um Lou, die einfach nicht Kind sein darf und kann. Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, was wird aus seinem Kind? Kann er Lou eine Zukunft bieten? Dieses Buch ist unglaublich eindringlich und eines der wenigen Bücher, bei denen ich am Ende Rotz und Wasser geheult habe. Es hat mich wirklich tief berührt. Es ist die Kombination aus den Gefühlen von Signe, die verzweifelt ist, weil sie nicht das erreichen konnte, was sie wollte mit ihrem Kampf und die tiefe Verzweiflung und Traurigkeit aus dem Teil der Geschichte, die in der Zukunft spielt.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
25. Jan.
Rating:5

Wohin kann uns unser Handeln führen …

Die Geschichte des Wassers berichtet von Signe, die bereits früh zur Umweltaktivistin wird, als sie selbst miterlebt, wie brutal die Menschen in die Natur eingreifen und welche Folgen es haben wird. Ihr letzter Akt ist abgebautes Eis, welches in den Süden geliefert werden sollte für die Drinks der reichen Scheichs, ins Meer zu kippen, wobei sie sich dann entscheidet dem Ursacher der Aktion direkt das Eis zu bringen. Magnus, Kindheitserinnerungen, Liebe, Verzweiflung, das ist ihr Ziel und so macht Signe sich auf nach Frankreich in ihrem Segelboot der „Blau“. Vierzig Jahre später, die Welt ist zu dem geworden, wozu die Menschen sie gemacht haben, Seen, Flüsse, Kanäle sind ausgetrocknet, die südlichen Länder sind zu einer brütenden Wüste geworden und in dieser Kämpfen die Menschen, um ihr Überleben, Kriege herrschen, Flüchtlinge versuchen in den Norden, den Wasserländern zu kommen. Der ewige Durst ist ein fester Bestandteil. In dieser Welt erleben wir David mit seiner kleinen Tochter Lou, die selbst aus ihrem Haus flüchten mussten, in ein Lager gingen, um dort auf Anne und den kleinsten August zu warten. Das Leben ist eintönig, in allen Richtungen begrenzt, rationiert und dann entdecken sie ein Schiff, die „Blau“ von Signe ... Der zweite Roman lässt uns genauso über uns selbst grübeln wie bereits der erste Roman „die Geschichte der Bienen“. Mit einem wunderbaren Schreibstil erfahren wir das volle Ausmaß unseres aktuellen Handelns verpackt in einer mitreißenden Geschichte um Signe und David, die durch die Zeit verbunden ist durch die „Blau“. Das Buch bringt einen zum Nachdenken und lässt uns aufzeigen, wie weit es führen kann, wenn wir nicht bald handeln. Ich bin wieder mal absolut begeistert von dem Roman. Er liest sich wunderbar und spannend. In jeder Hinsicht absolut lesenswert.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
6. Jan.
Rating:5

Das Buch ist, wie auch der erste Teil ( Die Geschichte der Bienen), eine absolut gelungene Geschichte inmitten einer Klimakatastrophe. Die Charaktere sind sehr ausgestaltet und obwohl sie so verschieden sind, konnte ich sie alle auf ihre Art verstehen. Und natürlich lässt sie mich zurück mit einer Menge Gedanken, die wohl in Anbetracht des tatsächlichen Klimawandels, kaum einfach wieder verschwinden können.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
21. Dez.
Rating:4

Die Geschichte des Wassers behandelt zwei verschiedene Erzählstränge, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch einiges gemeinsam haben. Inhalt: Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann. Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot. Maja Lunde schafft es diesmalig, mich mit diesem Buch in ihren Bann zu ziehen. Die Charaktere sind Kämpfer, jeder auf seine eigene Weise, erfinderisch und dynamisch, die dennoch mit schlimmen Erlebnissen umgehen müssen und schwierige, (un-)menschliche Entscheidungen zu treffen haben. Die Schreibweise gefällt mir gut. Das Buch lässt sich schnell und angenehm lesen. Es sind zwei kurzweilige Erzählstränge, die geschickt miteinander verknüpft werden. Maja Lunde versteht sich in ihren Schreibstil auf das Darstellen der Problematik und ihren Auswirkungen, nicht auf einen moralisch belehrenden Fingerzeig.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
10. Nov.
Rating:3

Konnte man gut weglesen. Allerdings hat mir Teil 1 besser gefallen. Hier kam das Ende auch sehr abrupt und ich hätte gerne gewusst, wie es bei Lou, David und Marguerite weitergeht als auch bei Signe und Magnus. Besser fand ich in diesem Teil die Dual POV.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
4. Okt.
Interessant, aber auch etwas zerrissen
Rating:3

Interessant, aber auch etwas zerrissen

Worum geht’s? 2017: Signe versucht alles, um „ihren“ Gletscher zu retten und die Wasserfälle in ihrer Heimat, sowie den ewigen Regenbogen. Doch ihr Kampf ist vergeblich. 2041: David und seine kleine Tochter Lou sind auf der Flucht. Weg vom Feuer. Weg von der Dürre und hin zu den Wasserländern. Doch werden sie sie erreichen? Meine Meinung: Maja Lundes Buch über die Bienen hatte mich total begeistert, daher musste ich unbedingt ihren Roman „Die Geschichte des Wassers lesen“. Zunächst: Auch hier hat mir ihr Schreibstil gut gefallen. Er war eindrücklich, intensiv und lebendig. Aber das Buch selbst konnte mich leider nicht ganz überzeugen. In der Gegenwart begleiten wir Signe, die als Klimaaktivistin in die Fußstapfen ihres Vaters tritt. Aus Signe bin ich nicht ganz schlau geworden. Einerseits mochte ich sie schon, aber die Kapitel waren zeitweise etwas verworren und zerrissen. Hier hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt. Auf der anderen Seite waren wir mit David und Lou in der Zukunft und auf der Flucht vor der Dürre. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen. Es war interessant, mit ihnen mitzugehen und ihr Erleben zu teilen. Gut fand ich auch, wie durch das Boot, die „Blau“, die beiden Geschichten verbunden wurden. Ansonsten hatten die Erzählstränge nicht viel miteinander zu tun. Ich muss ehrlich sagen, in ihrem Roman über die Bienen fand ich es wundervoll, wie wir wirklich über die Geschichte der Bienen erfahren haben. Von der Vergangenheit, über die Gegenwart bis hin zu einer möglichen Zukunft. Das hatte ich hier auch erwartet, meine Erwartungen wurden jedoch enttäuscht. Es war schon spannend, aber es hatte nicht viel mit Wasser zu tun. Zumindest nicht mit der Geschichte des Wassers. Ich hätte mir einige tiefere Einblicke gewünscht. Warum das Wasser weg ist, haben wir in Signes Geschichte erfahren, aber eher oberflächlich. Mehr erfahren wir leider fast nicht. Das Buch hat sich gut gelesen und war kurzweilig und spannend, aber wie gesagt, das Wasser selbst hat mir hier gefehlt. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und unter einem anderen Titel hätte ich andere Erwartungen gehabt und es besser bewertet. Trotzdem ein Buch, das lesenswert ist, da es einen spannenden dystopischen Ausblick in eine mögliche Zukunft gibt und mir David, Lou und Marguerite durchaus sympathisch waren. Fazit: Maja Lundes Roman „Die Geschichte des Wassers“ konnte leider nicht mit ihrem Bienen-Buch mithalten. Hier hat mir tatsächlich die Geschichte des Wassers selbst gefehlt. Ich mochte die Charaktere von David, Lou und Marguerite und fand ihre in der Zukunft spielende Geschichte total interessant. Der Part von Signe war teilweise spannend, teilweise etwas verworren und zerrissen. Ich habe das Buch gerne gelesen, aber das Wasser hat mir hier tatsächlich gefehlt. 3 Sterne von mir.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
1. Okt.
Rating:3

Ein hochaktuelles Thema, dennoch leider nicht so stark wie die „Bienen“. Nachdem letztes Jahr Maja Lundes „Die Geschichte der Bienen“ in aller Munde war und auch ich mich nicht dem Hype entziehen konnte, war klar, dass ich natürlich auch die kommenden Bücher von ihr lesen muss. Geplant ist wohl ein Quartett, dessen Bücher sich allesamt mit Themen rund um den Klimawandel und die Umweltverschmutzung befassen sollen. Nun ist „Die Geschichte des Wassers“ erschienen, das sich, wie der Titel bereits vermuten lässt, mit dem großen Thema Wasser verschwendet. Währen Lunde bei den „Bienen“ die Geschichten dreier Personen versponnen hat, findet der Leser in ihrem neuen Werk nur zwei Protagonisten und Zeitebenen vor. Zum einen haben wir Signe Hauger, die Journalistin und Autorin, deren Vater Umweltaktivist ist und immer im krassen Gegensatz zu ihrer Mutter, die eine Karriere als Politikerin bestreitet, handelte. Mit ihren fast 70 Jahren macht sie sich mit ihrem Boot, der Blau, auf in ihre Heimat, um das dort für das neue Trend-Wasser abgebaute Gletschereis zu retten. Der Gletscher gehörte zu ihrer Kindheit, dass er nun abgebaut wird, obwohl der Gletscher sowieso bereits schmilzt, bricht ihr das Herz. Bereits in ihrer Kindheit wurden die Schwesternfälle ihrer Heimat in Rohre umgeleitet, um mit der gewonnenen Energie ein Kraftwerk zu befeuern. Was damals von Politikern wie ihrer Mutter entschlossen wurde, wird nun von ihrem Kindheitsfreund und erster Liebe Magnus betrieben, der sich nicht gegen den Abbau des Gletschers eingesetzt hat, als er konnte. Nun will Signe ihm das Eis, das bereits gesammelt wurde, bis vor die Haustür bringen, um ihm klarzumachen, dass er nicht nur den wertvollen Gletscher, sondern auch ihre gemeinsame Vergangenheit abbaut. Parallel zu Signes Geschichte lesen wir von David, der mit seiner Tochter Lou auf der Flucht ist. Mit nur dem Allernötigsten im Gepäck fliehen sie vor dem Feuer, das ihr Zuhause heimgesucht hat, in eines der vielen Flüchtlingslager. Dort hoffen sie, Davids Frau Anna und den gemeinsamen Sohn August wiederzufinden; die Vier wurden bei der Flucht getrennt. Der Alltag im Lager ist dröge, das Essen karg und die Wasserrationen bemessen. Denn David lebt im Jahr 2041, Jahre nachdem der Gletscher abgebaut wurde und eine schwerwiegende Dürre die Erde heimgesucht hat. Waldbrände sind an der Tagesordnung und das Wasser ist mittlerweile rar gesät. Das, was da ist, muss streng rationiert werden. David und Lou vertreiben sich die Zeit, in der sie auf Anna und August warten, mit Spielen und Spaziergängen. Eines Tages finden sie bei einem Spaziergang ein Boot, mit dem sie ab sofort tägliche See-Abenteuer bestreiten — natürlich nur imaginäre, da es ja kein Wasser gibt. Doch David hat plötzlich eine Idee, mit dem er das Leben von sich und Lou besser machen kann und möglicherweise auch das vieler anderer Menschen. »Du sagst, es sei unser Instinkt, für unsere Nachkommen zu sorgen […]. Aber eigentlich sorgen wir nur für uns selbst. Uns selbst und unsere Kinder. Höchstens noch für unsere Enkel. Diejenigen, die danach kommen, vergessen wir.« Maja Lunde gelingt es mit ihren Romanen, wichtige Themen, die ein jeder Mensch eigentlich auch als wichtig erachten sollte, an die Masse zu bringen. Dadurch, dass sie um die Figuren spannende Schicksale spinnt und auch verschiedene zeitliche Ebenen einbaut, wird man als Leser schnell von der Geschichte eingenommen und fliegt nahezu durch die Seiten. Jedoch muss ich gestehen, dass ich Signes und Davids Schicksal als weniger spannend wie die „Bienen“ empfunden habe. Bei den Bienen konnte ich mit jedem Charakter mitfühlen, habe um den Verlust der Bienenstöcke getrauert und mich sehr über das optimistisch anmutende Finale gefreut. Doch diesmal erschienen mir die Protagonisten platt, nicht mit Liebe zum Detail erschaffen, und die Geschichte konnte mich auch nicht so richtig packen. Maja Lunde macht sehr viel mit ihrem Schreib- und Erzählstil wett, sodass man auch ohne ausgefleischte Charaktere und verfolgenswerte Story irgendwie an dem Buch hängen bleibt. Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/maja-lunde-die-geschichte-des-wassers

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
28. Sept.
Rating:3.5

Ein Roman über Hoffnung, Wasser und dem Durst nach einer Zukunft.

Das zweite Band des Klimaquartetts fand ich als Roman ganz gut gelungen. Es gibt zwei Zeitstränge und mit der Zeit verknüpfen sich beide Geschichten, die der Gegenwart und der Zukunft. Das Buch ist wirklich eindrücklich, lebendig, jedoch nicht ganz überzeugend. Leider fand ich die Sicht von Signe sehr langatmig, teils langweilig. Erst gehen Ende wird es interessant, aber auch nicht umwerfend. Die Story von David und Lou mochte ich hingehend eher. Es ist mehr passiert und die Handlung hat sich weiterentwickelt. Das einzige was mich hier gestört hat war die Zeit - 2041? Das ist doch noch zu nah für so viel Drama. Nichtsdesto trotz ein gelungenes Buch, welches zum nachdenken anregt und darauf kommt es schließlich an.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
3. Sept.
Rating:3

Zwei Zeitstränge die recht schnell hin und her switchen. Ein Klimaroman der sehr an der Oberfläche bleibt und kaum wissenschaftliche Erkenntnisse einbettet. Der Schreibstil ist recht nüchtern in kurzen Sätzen. Es wird versucht viel Zwischenmenschliches Drama/Schicksal einzuarbeiten und diverse humanitäre und soziale Probleme zu beleuchten, die entstehen wenn es zu Flüchtlingslagern aufgrund von Trockenheit kommt. Die Geschichte wird nicht langweilig da wir immer schnell in den Ebenen wechseln und gerade die Zukunftsebene recht abwechslungsreich ist. Am Ende werden natürlich beide Ebenen auf eine gute Weise zusammengeführt. Trotzdem ist mir die Thematik Wasser und Klima nicht tief genug beleuchtet worden und es hat überall an Ausarbeitung der Charaktere gefehlt. Gerade die Intellektuelle Art von Signe wirkte sehr gewollt. Da war vieles recht holprig.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
27. Aug.
Rating:4

Eine eindringliche Geschichte

Im zweiten Teil von Maja Lundes Klimaquartett dreht sich alles um das Thema Wasser: Anhand von zwei Protagonist:innen, auf zwei Zeitebenen erleben wir, welche Rolle das Wasser für uns und unseren Planeten spielt, und welche Auswirkungen der Klimawandel hat. Das Buch ist sehr eindringlich, aber in keiner Weise übertrieben oder zu dramatisch. Es ist sehr spannend geschrieben und liest sich sehr schnell. Man bleibt am Ende etwas bedrückt zurück, und auch wenn es nun etwas her ist, dass ich es gelesen habe, muss ich noch oft daran zurück denken! Auch wenn es ein trauriges Thema ist, brauchen wir genau solche Bücher, die mit Hingabe und Ehrlichkeit von den drohenden Katastrophen berichten.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
26. Aug.
Rating:3

Während mich die Perspektive von David unglaublich schockiert und frustriert hat, besonders weil es erschreckend nah an der Realität war, hat mich die Perspektive von Signe relativ wenig interessiert, und ihre Geschichte plätscherte (ungewollter Wortwitz, ups) nur so vor sich hin. Offene Enden stören mich per se nicht, aber hier hatte ich das Gefühl, es gar nicht richtig zu verstehen, da es etwas verwirrend aufgebaut war. Ich bleibe trotzdem gespannt auf Die Geschichte der Bienen, welches wohl am besten aus dem Klima-Quartett sein soll (und welches ich wahrscheinlich auch erst als letztes lesen werde können).

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
21. Aug.
Rating:5

Wie die andern beiden auch, einfach Klasse! Zuerst sprach mich die scheinbar öde Geschichte von "nur" Wasser überhaupt nicht an. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie dieses Buch gut sein konnte. Ich las also zuerst Die letzten ihrer Art, weil ich im Herzen doch immernoch ein Pferdemädchen bin. Das war etwas blöd, da die Geschichte doch leicht, an die des zweiten Teils anknüpft. Naja um so mehr war danach doch mein Verlangen geweckt, die Lücke des zweiten Teils zu füllen. Gesagt getan. 2 Handlungsstränge die beide in einen Bann reißen und am Ende durch eine tolle Verknüpfung ein rührendes Ende schaffen! Auch hier, konnte ich kaum glauben, dass es vorbei war, weil ich es so schnell verschlang :( AUCH eine absolute Empfehlung!

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
9. Juni
Rating:5

Ich liebe diese Reihe einfach sehr. Die Autorin zeigt gekonnt anhand der Leben ihrer Protagonisten wie ein Leben mit extremem Wassermangel aussehen kann. Die Konsequenzen die ein solcher Zustand mit sich bringt, wie Familien auseinander gerissen werden, soziale Kontakte, wie der Überlebendskampf aussehen könnte. Diese Reihe löst definitiv Weltschmerz aus, denn auch wenn es „nur“ ein Roman ist, gibt es soviele Parallelen zu der heutigen Gesellschaft, dass die Szenarien einem schon fast realistisch vorkommen. Die Gefühle der Protagonisten konnte ich richtig mitfühlen, mitleiden, hatte manchmal sogar Tränen in den Augen und ich hoffe, dass wir eine solche Zukunft nicht erleben werden.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
4. Juni
»Seit anderthalb Tagen habe ich nicht mehr geschlafen […] keine anderen Schiffe in Sicht […] hier bin nur ich, und ich kann mich noch einen Moment ausruhen, weil ich die Kontrolle über das Boot habe, es allein steuern kann, wie so viele Skipper vor mir, wie Josua Slocum, der erste Mann, der allein um die Welt segelte. Wie konnte ihm das gelingen, ohne Windfahne, ohne GPS, Echolot, 7400 Meilen weit? Er war 51 Jahre alt, als er 1851 aufbrach, und brauchte vier Jahre. Er vollendete seine Weltumseglung und verstarb später trotzdem auf dem Meer, er hatte Schiffbruch erlitten, und niemand fand ihn, vielleicht treibt seine Spray noch immer auf den Weltmeeren […], vielleicht unterscheidet Slocum und mich nichts als Alter und Geschlecht, denn die Einsamkeit des Einhandseglers wiegt schwerer als alle Unterschiede.«
Rating:4

»Seit anderthalb Tagen habe ich nicht mehr geschlafen […] keine anderen Schiffe in Sicht […] hier bin nur ich, und ich kann mich noch einen Moment ausruhen, weil ich die Kontrolle über das Boot habe, es allein steuern kann, wie so viele Skipper vor mir, wie Josua Slocum, der erste Mann, der allein um die Welt segelte. Wie konnte ihm das gelingen, ohne Windfahne, ohne GPS, Echolot, 7400 Meilen weit? Er war 51 Jahre alt, als er 1851 aufbrach, und brauchte vier Jahre. Er vollendete seine Weltumseglung und verstarb später trotzdem auf dem Meer, er hatte Schiffbruch erlitten, und niemand fand ihn, vielleicht treibt seine Spray noch immer auf den Weltmeeren […], vielleicht unterscheidet Slocum und mich nichts als Alter und Geschlecht, denn die Einsamkeit des Einhandseglers wiegt schwerer als alle Unterschiede.«

Leseerfahrung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ In einem Song: Back Home — Fritz Kalkenbrenner In einem Wort: fatal Inhaltliches: Auch die Geschichte des Wassers wird aus zwei Perspektiven erzählt. Da gibt es die starrköpfige Signe, die auf einer Reise zu ihren Wurzeln von einer gespaltenen Vergangenheit erzählt, von einer Zeit, als der Bau eines großen Staudammes zum Zwecke der Energiegewinnung zu einem Bruch zwischen ihren Eltern führte, die in ihren letzten Jahren selbst einen einsamen Guerillakampf gegen eine Industrie führt, die die Gletscher ihres Heimatlandes im Sinne der kapitalistischen Gewinnmaximierung nach Marx’schem Vorbild zerstört. Da gibt es Davids Geschichte — nur zwei Jahrzehnte später —, der sich gemeinsam mit seiner Tochter durch eine Dystopie des Wasser- und Nahrungsmangels im dürregezeichneten und in Anarchie verfallenen Frankreich nach Norden kämpft, in der Hoffnung, in den wenigen verbleibenden Wasserländern Nordeuropas Zuflucht zu finden; der von der Brutalität erzählt, die zutage kommt, wenn ein jeder Mensch im Angesicht des Todes um das eigene Überdauern kämpft. »Kritisches«: Die Geschichte des Wassers findet seinen Platz im ›BDBDDKBW‹ — im ›Bücherregal der Beweise, dass die Konsequenzen bekannt waren‹ —, direkt neben der Geschichte der Bienen. Es ist dieselbe Geschichte von der typisch-menschlichen Eigenart, den eigenen Lebensraum so nachhaltig zu zerstören, dass die Menschheit selbst daran zugrunde geht, »es schwimmt so viel Plastik im Meer, so unendlich viel Plastik, acht Millionen Tonnen werden jedes Jahr ins Meer geworfen, niemand wird einen Unterschied bemerken« (S.446). Persönliches: Hat mich fast so sehr begeistert wie die Geschichte der Bienen, wirft es einen so körperlich-beängstigenden Blick auf eine Zukunft, in welcher die Menschheit erst um Fünf nach Zwölf zu handeln begann.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
1. Juni
Rating:2

Keine ausführliche Rezension zu diesem Buch, was sollte ich auch schreiben? Die Figuren sind flach, das Mädchen Lou ist komplett überflüssig für die Geschichte und es passiert kaum etwas. David jammert und Signe vermag nicht, das Geschehen zu beeinflussen.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
7. Apr.
Rating:4.5

"Die Geschichte des Wassers" hat mich zugleich dankbar und ein wenig angsterfüllt werden lassen.

Die Autorin hat es geschafft die Bedeutsamkeit der Ressource Wasser in zwei bedächtigen, authentischen und einzigartigen Geschichten abzubilden. Definitiv ein Buch, was zum Nachdenken anregt und den persönlichen Blickwinkel erweitern kann.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
6. Apr.
Rating:4

"Die Geschichte des Wassers" lag viel zu lange auf meinem SuB. Teil eins der Reihe habe ich schließlich schon 2019 gelesen. Jetzt 2022 kann ich sagen, dass mir Teil 2 der Klimaquartett-Reihe ähnlich gut gefallen hat wie "Die Geschichte der Bienen". Die Geschichte spielt, wie in Teil 1, wieder auf mehreren Zeitebenen. Waren es in "Die Geschichte der Bienen" noch drei unterschiedliche Zeiten so sind es jetzt 2. Mir hat das ganz gut gefallen, da ich so etwas schneller in der Geschichte angekommen war. Wir begleiten einerseits die Seglerin Signe im Jahr 2017 auf einem Trip von Norwegen nach Frankreich und andererseits den Franzosen David der mit seiner Tochter im Jahr 2041 vor der Dürre flüchtet. Ich fand es wieder sehr faszinierend, wie die Autorin es schafft beide Welten miteinander zu verbinden. Dieses Mal hat mir dieser Teil glaube ich noch besser gefallen als in "Die Geschichte der Bienen". Beide Zeitstränge haben eins gemeinsam: Es geht ums Wasser. Darum wie wichtig es für uns und unseren blauen Planeten ist und was es bedeutet, wenn Wasser zur Mangelware wird. Maja Lunde behandelt in dem Buch also ein bedeutsames und konfliktreiches Thema. Trotzdem schafft sie es, dass man sich als Leser nicht belehrt und niedergeschlagen fühlt, sondern macht Mut über das Thema nachzudenken und selbst aktiv zu werden. Signe hat mich gelegentlich mit ihrer doch sehr nachtragenden Art genervt aber ansonsten war ich mit den Charakteren sehr einverstanden. Womit ich allerdings nicht so einverstanden bin ist das Ende um den Zeitstrang mit David. Das hat mich doch etwas unzufrieden zurückgelassen. Teil 3 der Reihe "Die letzten ihrer Art" steht schon bei mir im Regal und wird wahrscheinlich nicht so lange auf seinen Einsatz warten müssen. Schließlich geht es um Pferde und außerdem soll nächstes Frühjahr der vierte Teil erscheinen. Ich freue mich auf jeden Fall drauf! "Die Geschichte der Wassers" bekommt von mir 4/5 Sterne.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
1. Apr.
Rating:5

Zugegeben, ich hatte ein bisschen Sorge, ein großes bisschen Sorge, ehrlich gesagt, weil mich die Geschichte der Bienen so 100% abgeholt und begeistert hat. Ich habe mir schändlicherweise auch Reviews zu 'Die Geschichte des Wassers' durchgelesen und bin dann mit dem Gedanken, dass es weniger gut ist, an das Buch herangegangen. Hier erweist sich aber mal wieder die Tatsache, dass jeder einen unterschiedlichen Geschmack hat und ein anderes Empfinden, denn ich fand das Buch war mehr als nur eine 'Liebesgeschichte'. Es gab dieses Mal nur zwei Handlungsstränge. Den von Signe 2017 (so nah) und den von David 2041. Einmal Norwegen und einmal Frankreich. Man muss ganz klar sagen, dass dieses Buch komplett anders ist, als das davor. Es ist ein völlig anderes Thema und es wurde anders aufgezogen. Bei Signe war der rote Faden Magnus, ihre Liebe, die sie letztlich treibt, Kisten voll Eis zu stehlen, um ihm zu zeigen, dass es so nicht geht. Sie ist Umweltaktivistin, hat sich ihr gesamtes Leben dafür eingesetzt, zusammen mit ihrem Vater in Camps ausgeharrt und gegen ihre Mutter gestellt. Dabei war der Konflikt mit ihrem Vater, weil sie seine Anerkennung wollte, der Konflikt mit ihrer Mutter, weil sie ihr Verständnis wollte und der Konflikt mit Magnus, weil sie seine Rückendeckung wollte, wirklich schön herausgearbeitet. Durch die Sprünge rückwärts in der Zeit, also zu ihren jungen Tagen, wurde der Prozess des Alterns auch gut dargestellt, man hat Signes Leben mitverfolgt, ihre Entwicklung, ihre Beweggründe. (schön fand ich auch, dass hier wirklich durch Kinderaugen gesehen wurde). Mir hat ihr Charakter sehr gefallen, dass sie für ihre Sache gekämpft hat, dass sie ihre Entscheidungen getroffen hat, auch wenn es manchmal vielleicht nicht die besten waren. Ihre Stärke hat mich sehr beeindruckt. Gegenüber dazu dann David und seine Tochter Lou, die letztlich um ihr Überleben kämpfen. David, der sich damit abfinden muss, dass er seine Frau Anna und seinen Sohn August wahrscheinlich nie wiedersehen wird und dass er als Vater eine Verantwortung hat, dass er auf sich allein gestellt ist, was gut herausgearbeitet wurde, als Lou zb. krank wurde und keine Anna da war, keine Medizin, keine Zeit für Scham oder Schlaf. Und dass er trotzdem nicht allein ist, weil er in diesem Fall Francis hatte, der ihm geholfen hat. Und Lou, die erwachsener sein musste, als sie war und die kämpfen musste und durchhalten. Die sich ebenfalls mit dem Verlust abfinden musste. Die Vater-Tochter Beziehung war kein einziges Hoch, sondern hatte auch Tiefs, Streits, Sprachlosigkeit, Einsicht, Gegensatz. Und die ganze Zeit der Durst, der Hunger, die Trockenheit, die sich einem selbst in die Kehle gelegt hat. Und natürlich die Verbindung über die _Blau_. Dieses Boot, welches Signe durch so vieles gebracht hat und welches die beiden Handlungsstränge schließlich verbindet und am Ende den Geschmack von Hoffnung hinterlässt. Die Hoffnung auf Regen und die Hoffnung, dass das Eis solange hält, denn das taucht schließlich wieder auf. Schließlich nicht nur die Geschichten der beiden Menschen. Nicht nur die Nebencharaktere, sondern auch der Anstoß zum Nachdenken. Über die Kraftwerke, Bohrinseln, Verschmutzung, Aussterben der Flora und Fauna, Klimaerwärmung, Handel, Überfluss. Womit _Süßwasser_ alles verbunden ist, wie notwendig es ist, dass wir umdenken und nicht nur für zwei Generationen, sondern für die danach und die danach und danach. Das Buch hat mich also wie auch die Geschichte der Bienen wirklich begeistert und ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten zwei.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
9. März
Rating:4

Nach "Die Geschichte der Bienen" wieder ein Buch, dass einen erschüttert zurücklässt, denn die Aussichten sind nicht gerade rosig. Ein Buch das ein unglaublich wichtiges Thema anspricht, dass einem nahe geht und in Angst versetzt. Und vor allem die Realität in ferner (vielleicht auch nicht ganz so ferner) Zukunft aufzeigt, auf welche die Menschheit mit ihren Taten zusteuert. Wirklich lesenswert.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
4. März
Rating:4

Absolut empfehlenswert. Futuristisch mit aktuellem Thema.

Ein sehr mitreißend geschriebenes Buch. Futuristisch mit irgendwie immer aktuellem Thema: Wasserknappheit. Man fiebert mit den Charakteren richtig mit und ja auch hier gibt es auch traurige Stellen. Im Ganzen absolut empfehlens- und lesenswert.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
9. Jan.
Rating:3

Eine tolle Geschichte, die jedoch meines Erachtens nicht ganz an den ersten Teil anknüpft. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Perspektivwechsel sind gut umgesetzt, auch wenn ich die Perspektive der Zukunft als durchaus interessanter empfunden habe. Das Ende des Buchs hat mir aber leider gar nicht gefallen, denn es blieben mir zu viele Fragen offen

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag
5. Jan.
Interessantes Thema ohne viel Spannung 🌊
Rating:3

Interessantes Thema ohne viel Spannung 🌊

In einer Zeit, in der Deutschland vom Hochwasser heimgesucht wird, scheint es etwas surreal ein Buch über Wasserknappheit & Dürre zu lesen. Vielleicht fehlte mir auch deshalb etwas der Zugang zum Thema. Aufgrund der vielen Rezensionen, die ich im Vorfeld gelesen habe, hatte ich keine großen Erwartungen an das Buch. Dies sollte sich beim Lesen leider auch bestätigen. Die Geschichten von Signe und David, die auf einzigartige Weise miteinander verwoben sind, konnten mich nicht wirklich abholen. Lange Passagen mit Fachbegriffen über das Segeln und gefühlt ewig lange Kapitel über ein Camp inmitten der Dürre, in denen nichts effektives passierte, konnten mich nur schwer zum weiterlesen motivieren. Das Ende war auch… irgendwie… vorhersehbar. Das Thema ist eigentlich super interessant und hätte ein Aufhänger für eine spannende und lehrreiche Geschichte werden können, was Maja Lunde, meiner Ansicht nach, leider nicht gelungen ist.

Die Geschichte des Wassers
Die Geschichte des Wassersby Maja LundeDer Hörverlag