
Fangen wir mal beim Zeichenstil an, weil das der kürzere Teil ist: Er ist weder herausragend noch furchtbar – eher so solide im Mittelfeld. Nicht spektakulär, aber absolut okay. Die Story dagegen ist wirklich interessant. Vor allem Totono als Charakter hat mich direkt gecatcht. Er löst die Mordfälle, in die er immer wieder hineingezogen wird, mit einer erstaunlichen Ruhe trotz seiner Situation und obwohl er eigentlich ein zurückhaltender, fast schon in sich gekehrter Typ ist, steht er ständig im Mittelpunkt – und das macht ihn als Figur umso spannender. Aber wie viele schon erwähnt haben der Manga ist extrem textlastig. Was ungewöhnlich für ein Manga ist, aber auf eine Weise auch mal eine interessante Abwechslung. Man braucht dafür allerdings wirklich Konzentration – einfach nebenbei lesen ist hier nicht drin. Ich werde die Reihe vielleicht irgendwann weiterlesen, aber fürs Erste lege ich sie zur Seite. Nicht weil sie schlecht ist, sondern weil ich gerade nicht die mentale Energie für so viel Text habe.





















