
Ich habe den ersten Band mit gemischten Gefühlen gelesen. Hiroka als Hauptfigur ist herrlich unbeholfen, was das Thema Liebe angeht – und genau das macht sie irgendwie sympathisch. Ihre Entscheidung, eine Schule mit angeblichem Date-Verbot zu besuchen, nur um dann festzustellen, dass das gar nicht stimmt, sorgt direkt für Chaos. Die Dynamik mit Airi, dem Jungen mit der coolen Fassade und dem schüchternen Kern, ist charmant, wenn auch etwas vorhersehbar. Die Story bietet klassische Schulromantik mit einem Hauch Humor, besonders durch Hirokas naive Sicht auf zwischenmenschliche Beziehungen. Der Zeichenstil ist wirklich schön und passt gut zur Atmosphäre. Trotzdem fehlt mir noch das gewisse Etwas – die Handlung plätschert stellenweise vor sich hin, und manche Charaktere bleiben noch zu blass. Insgesamt ein solider Einstieg mit Potenzial. Ich gebe drei von fünf Sternen und bin gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Hiroka und Airi in den nächsten Bänden entwickelt.




