Solange es nicht mein eigener Gottesanwärter ist, lässt mich der Tod von Menschen ziemlich kalt.
In Band zwei ist so einiges passiert.
Mirai wird von einem roten Pfeil getroffen. Nun ist er dazu gezwungen bei Saki zu bleiben. Was ihn aber auch sonst nicht wirklich gestört hätte, da er schon lange in sie verliebt ist.
Der Gottesanwärter im Metropoliman Kostüm wird langsam ungeduldig, weil niemand seinem Ruf gefolgt ist. Daher ändert er seine Strategie und bittet alle um ein friedliches Gespräch. Dumm nur, dass es daraufhin drei Anwärter erwischt und sie ihr Leben lassen. Die Lage ist wirklich ernst.
Mirai und Saki brauchen dringend Verbündete, um es mit diesem Irren aufnehmen zu können.
Platinum End Band 2 vertieft das tödliche Spiel um Engel und Kandidaten und erhöht spürbar die Spannung. Die Ideen sind interessant, wirken für mich aber weiterhin sehr dicht gepackt und emotional noch etwas auf Distanz.
Mit Platinum End Band 2 war ich neugierig, ob die Geschichte nach dem schweren Einstieg mehr Klarheit und emotionale Tiefe gewinnt. Der Fokus verschiebt sich nun stärker auf das eigentliche Spiel um die Gottesanwärter, wodurch die Handlung deutlich dynamischer wird. Neue Figuren und Gegenspieler bringen frischen Konflikt, gleichzeitig wird das moralische Dilemma hinter den Regeln immer offensichtlicher.
Ich fand es spannend zu sehen, wie Mirai mit seiner neuen Rolle umgeht und wie sehr er sich von den anderen Kandidaten unterscheidet. Sein Wunsch, niemanden zu töten, hebt ihn positiv ab, lässt ihn aber auch naiv wirken. Gerade dieser Gegensatz macht ihn für mich interessant, auch wenn mir seine emotionale Entwicklung noch etwas zu zurückhaltend dargestellt ist.
Die Engel bleiben ein zentrales Highlight: Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und Einstellungen zu den Menschen sorgen für zusätzliche Spannung. Gleichzeitig verstärkt sich mein Eindruck, dass sehr viele Konzepte, Regeln und Motive parallel erklärt werden. Das ist inhaltlich reizvoll, fühlt sich aber stellenweise etwas konstruiert an und lässt wenig Raum, einzelne Momente wirklich wirken zu lassen.
Zeichnerisch hält der Band das hohe Niveau des ersten Teils. Action-Szenen sind klar inszeniert, und der Kontrast zwischen Brutalität und ästhetischer Darstellung der Engel funktioniert weiterhin sehr gut. Besonders die Begegnungen zwischen den Kandidaten bleiben visuell im Gedächtnis.
Insgesamt empfinde ich Platinum End Band 2 als konsequente, spannungsreiche Fortsetzung, die die Welt und ihre Regeln erweitert, mich emotional aber noch nicht vollständig abholt. Die Grundlage ist stark, und ich bin weiterhin interessiert, wohin die Geschichte führt – hoffe aber, dass zukünftige Bände den Figuren mehr Tiefe und den Ideen etwas mehr Raum geben. 3,5 von 5 Sternen.
Es ging interessant weiter, da es primär um den Schurken ging, welcher die übrigen Gottesanwärter ausschalten wollte. Mich interessiert nun die Backgroundgeschichte zu Metropoliman bzw. des Menschen in dem Anzug.
4,6 von 5 Sternen
Die Handlung schliesst direkt an Band 1 an und war richtig spannend und ziemlich düster. Es kommt hier zu einem großen Kampf mit einigen teils überraschenden Wendungen. Langsam erfasst man das ganze mehr. Interresant fand ich dass Mirai nun nicht mehr allein unterwegs ist und auch die beiden Engel der beiden zusammen arbeiten. Der Zeichenstil ist wie schon in Band 1 richtig gut. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.