Spannender Survival-Auftakt mit viel Action und cleverem Konzept – kleine Schwächen bei den Figuren, aber fesselnd von Anfang bis Ende.
Ich war sofort neugierig auf Btooom! Band 1, weil mich das Konzept eines real gewordenen Online-Spiels mit Bomben fasziniert hat. Die Geschichte beginnt mit dem eher faulen Gamer Ryouta Sakamoto, der plötzlich auf einer tropischen Insel erwacht – ohne zu wissen, wie er dort hingekommen ist. Schnell merkt er, dass er Teil eines grausamen Überlebensspiels ist, das auf seinem Lieblings-Videospiel basiert. Statt virtueller Gegner muss er nun echte Menschen mit sogenannten „BIMs“ bekämpfen, um zu überleben. Ich fand den Einstieg extrem spannend. Die Mischung aus Mystery, Action und psychologischem Druck zieht mich sofort in den Bann. Besonders gut gefällt mir, wie das Spielprinzip nach und nach erklärt wird und wie die Spannung mit jeder Begegnung steigt. Die Zeichnungen sind dynamisch und detailreich, gerade die Explosionen und die Gesichter in Extremsituationen wirken sehr intensiv. Allerdings sind manche Charaktere im ersten Band noch recht klischeehaft, und es wird viel auf Schockmomente gesetzt. Trotzdem überwiegt für mich der positive Eindruck: Die Story hat Tempo, bietet moralische Fragen und eine bedrückende Atmosphäre, die mich an Battle Royale erinnert. Fazit: Ein packender und actionreicher Auftakt mit kleinen Schwächen in der Charaktertiefe, aber großem Potenzial. Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sich Ryouta und die anderen weiterentwickeln.







