Ein gelungener Abschluss der Reihe, wenn auch nicht ganz so spannend wie Band 2. Zwischendurch etwas langatmig, aber Kia und Will haben mir wieder richtig gut gefallen. Das Ende war mir allerdings zu schnell abgehandelt.
Spoilerwarnung: Diese Rezension enthält Hinweise zum Handlungsverlauf und zum Ende!!! Mein Eindruck Der vierte Teil von City of Elements hat mir insgesamt gut gefallen. Trotzdem konnte er für mich nicht ganz an die Spannung der ersten 3 Bände anknüpfen. Handlung & Spannung Besonders die Abschnitte rund um Melamarcia und dem Talent empfand ich zwischendurch als etwas langatmig. Da hatte ich sogar eine kleine Leseflaute, bis die Geschichte wieder an Fahrt aufgenommen hat. Danach wurde es aber wieder fesselnder, sodass ich trotzdem gut in die Handlung zurückgefunden habe. Charaktere Kia und Will haben mir in diesem Band richtig gut gefallen – ihre Entwicklung, ihre Konflikte und auch die Emotionen wirkten sehr überzeugend. Aber auch die übrigen Figuren waren schön ausgearbeitet und haben die Geschichte bereichert. Besonders auf Melamarcia hat man eine gute Abneigung entwickeln können. Das Ende Mit dem Abschluss selbst war ich nicht ganz zufrieden. Das 13. Kapitel, in dem plötzlich mehrere Monate übersprungen werden, wirkte für mich zu hastig und fast ein bisschen zu schnell erzählt: Alles löst sich auf, es gibt ein Happy End, und dann steht Kia schließlich vor der Tür ihrer besten Freundin. Mir persönlich hat da etwas gefehlt. Ich hätte mir gewünscht, dass bestimmte Begegnungen ausführlicher dargestellt werden – zum Beispiel das Wiedersehen mit Sophía, das Treffen mit ihren Adoptiveltern oder auch eine Klärung mit Eve. So blieb für mich ein leicht unbefriedigendes Gefühl zurück, weil gerade die emotionalen Momente, auf die man lange hingefiebert hat, zu knapp abgehandelt wurden. Fazit Trotz meines persönlichen Wunsches nach einem detaillierteren Ende ist Der Ruf des Feuers ein guter Abschluss der Reihe. Besonders Kia und Will haben die Geschichte für mich getragen, und insgesamt war es ein würdiger, wenn auch nicht perfekter, Ausklang. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.
























