Kurzbeschreibung: ackson Meyer, Student in New York, hält sich für einen ganz normalen Neunzehnjährigen, bis er zufällig feststellt: Er kann für ein paar Stunden in der Zeit zurückreisen. Alles ist nur ein harmloser Spaß, bis eines Tages die Katastrophe passiert: Zwei Fremde überfallen ihn und seine Freundin Holly im Studentenwohnheim – und erschießen Holly. In seiner Panik stürzt Jackson in die Vergangenheit und landet plötzlich zwei Jahre vor dem Ereignis. Von da an hat er nur eines im Sinn: zurückzukommen und Holly zu retten. Er wird ALLES dafür tun. ALLES - für seine große Liebe. Zur Autorin: Julie Cross lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Illinois, in der Nähe von Chicago. Dies ist ihr erster Roman. Rezension: Im Jahr 2009: Der 19-jährige Jackson Meyer kann in die Vergangenheit reisen, jedoch nur begrenzt, was die Zeit anbetrifft. Zusammen mit seinem Freund Adam, einem Physik- und Computerfreak, stellt er verschiedene Theorien auf, die er bei seinen Zeitreiseexemperimenten eigentlich zum Spaß ausprobiert. Als allerdings mysteriöse Fremde in das Wohnheimzimmer seiner Freundin Holly eindringen und Jackson mitansehen muss, wie diese erschossen wird, wird aus dem bisherigen Spaß tödlicher Ernst. Durch diesen Überfall geschockt springt Jackson unkontrolliert in das Jahr 2007 und alles was für ihn von nun an zählt, ist, Holly vor dem zukünftigen Tod zu bewahren. Doch Jackson deckt noch weitere rätselhafte Vorgänge auf, die nicht nur ihn selbst betreffen sondern auch vor allem seinen Vater. Kann Jackson den Tod von Holly verhindern? Sturz in die Zeit ist der erste Band der Tempest-Trilogie von Julie Cross, einem Zeitreiseroman der etwas anderen Art. Denn diesmal übernimmt ein männlicher Jugendlicher die Hauptrolle, was ich als besonders reizvoll, zumal das nicht wirklich oft vorkommt, empfand. Jackson ist ein äußerst sympathischer Charakter, der im Laufe der Geschichte immer mehr an Tiefe gewinnt. Seine Treue und starken Gefühle zu Holly, die er verzweifelt retten will, machen ihn authentisch und liebenswert, er verfügt aber auch über die nötigen Ecken und Kanten, was einen guten Hauptcharakter ausmacht. Über die anderen Charaktere möchte ich nicht viel sagen, da sie doch sehr hinter Jackson zurückstehen, auch Holly empfand ich etwas zu blass. Dies ist aber meiner Meinung nach nachvollziehbar, da sich die Handlung rund um Jackson, seine Zeitreisen und Erlebnisse dreht. Beginnt die Geschichte noch relativ ruhig, man lernt zunächst Jackson, Holly und auch Adam näher kennen, zieht die Spannung doch zusehends an und hält sich bis zum Schluss in hohem Bogen. Unerwartete Wendungen und Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden, können durchweg überzeugen und begeistern. Als gelungen empfand ich ebenfalls, dass das Buch nicht mit einem unbedingten Cliffhanger endet, man es auch als abgeschlossen betrachten könnte. Doch wird es eine Fortsetzung geben, die im englischsprachigen Original für Januar 2013 mit dem Titel Vortex angekündigt ist und auch hoffentlich den Weg zu uns finden wird. Ich freue mich darauf! Fazit: Mit Sturz in die Zeit ist Julie Cross ein vielversprechender und spannender Auftakt ihrer Tempest-Reihe gelungen, der außer Frage Lust auf mehr Zeitreiseabenteuer mit dem sympathischen Jackson macht.

Es hat mich definitiv aus meinem "Lese-Tief"raus geholt. Ich hab es innerhalb von wenigen Tagen durchgelesen gehabt,die Story war einfach so packend,dass ich war nicht anders konnte. Anfangs hatte ich es tatsächlich nicht erwartet,dass es doch so gut werden würde Auf Band zwei bin ich definitiv richtig gespannt. Die Story mit Jackson bietet einfach soviele Möglichkeiten. Soviele Möglichkeiten und soviele Theorien,wie es nur weitergehen könnte.
Zeitsprünge, interessant
Jetzt weiß ich warum ich nie die anderen Teile gekauft habe
English Review: For me it is difficult to review this book, because it was partly really good, but on the other side there were a few things which have disturbed me. Particularly the beginning has made it difficult for me, not because it was dull or something like that, on the contrary – I found particularly the beginning extremely thrilling and exciting, the thing that happened with Jackson, but I had my problems with Jackson – the central figure. For uncertain reason I couldn’t feel with him at first. For me he was partially too unconcerned, careless, irresponsible and childish. He always only wanted his fun instead of responding to serious obligations – all that was unlikeable for me. Also because he was already nineteen years old, but he doesn’t behaved like that. Like everything in his life, he also handles his discovered ability of the time jumps very playfully, as he constantly tries out new experiments with his friend Adam and where he only can jump back for a few minutes or the most some hours. In this manner‚ these two are fooling around with his ability, until one day two bad agents appear, when Jackson is with his girlfriend Holly – who gets shot by them. Exactly at this moment Jackson jumps back to the past, but not as usual only for a few minutes, but two whole years, in a world in which he doesn’t yet know Adam and or Holly. Now it lies completely alone to him to find out what has happened, why he is suddenly stuck in the past and isn’t able to get back to his ‘right’ 2009, like he always could before. Moreover, he also has to face other questions and dangers which concern his father, who is more than it has seemed at the beginning, and Jackson has to play a more bigger role in that whole than him he wants to – it’s not anymore only about him and Holly, but also about the future of the whole world. Oh this sounds exciting, or? And for me it also was like that for the most part and I couldn’t put the book aside. But, nevertheless, in the in-between it has also stretched sometimes a little and it was described too exactly with the whole ‘technical‘ explanations about his time jumps, although at other places some questions couldn’t be quite adequate answered on this subject. Hence, for me it was every now and then a little bit bewildering and I had to concentrate myself not to mix up the whole times or to lose the central theme. But luckily it was still within the scope and didn’t get me frustrated. :) Hence, I liked the storyline much and it could keep up my curiosity almost constantly. Unfortunately this time I couldn’t feel so much with the characters, than I’m used to. Though Jackson has changed and his character became much more appealing and could change to the positive side, but something was missing. What is probably due to the fact that this book – is not told as usual from a girl – but from the perspective from Jackson. Although it is something new to read the perspective of the male character, I prefer the other way around. I would have liked it the most if it had been told rotationally from him and also from Holly. What I’ve really liked was the beginning phase in which Jackson has no idea what happened and was badly searching for a way back to his old life. Here I could feel very well his desperation, so much that I almost got despairs myself and therefore I also wanted to know quickly what happened to him and why. For more Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/08/29/review-tempest/ Deutsche Rezension: Für mich ist es schwer, das Buch zu rezensieren, da es teilweise wirklich gut war, aber auf der anderen Seite ein paar Dinge waren, die mich gestört haben. Besonders der Anfang hat es mir schwer gemacht, nicht weil es langweilig war oder etwas dergleichen, ganz im Gegenteil – besonders den Beginn fand ich äußerst spannend und aufregend was mit Jackson passiert ist, aber ich hatte meine Probleme mit der Hauptfigur Jackson. Aus einem unbestimmten Grund konnte ich zuerst wenig mit ihm mitfühlen. Er war mir teilweise zu gleichgültig, leichtsinnig, verantwortungslos und kindlich. Er wollte immer nur seinen Spaß, anstatt ernsthafte Verpflichtungen einzugehen. Das alles war mir unsympathisch, auch weil er bereits neunzehn Jahre alt war, sich aber nicht so verhalten hat. Wie alles in seinem Leben, geht er auch äußerst spielerisch mit seiner entdeckten Fähigkeit der Zeitsprünge um, indem er mit seinem Freund Adam immer wieder neues ausprobiert und nur für wenige Minuten oder Stunden zurückspringen kann. Auf diese Weise ‚Blödeln‘ sie herum, bis eines Tages zwei Agenten bei Jackson und seiner Freundin Holly auftauchen – und sie erschossen wird. Genau in diesem Moment springt Jackson in die Vergangenheit, aber nicht wie sonst nur wenige Minuten, sondern ganze zwei Jahre zurück, in eine Welt, in der er Adam und auch Holly noch nicht einmal kennt. Es liegt nun ganz allein an ihm heraus zu finden was passiert ist, warum er plötzlich in der Vergangenheit feststeckt und nicht mehr in sein ‚richtiges‘ Jahr 2009 zurückkehren kann, wie auch sonst immer. Außerdem muss er sich auch anderen Fragen und Gefahren stellen, die seinen Vater betreffen, der mehr ist, als es am Anfang erscheint und Jackson spielt in dem ganzen eine viel größere Rolle als ihm lieb ist – es geht nicht mehr nur um ihm und Holly, sondern um die Zukunft der ganzen Welt. Das klingt doch spannend, oder? Und für mich war es das auch zum größten Teil und ich konnte das Buch selten zur Seite legen. Aber zwischenzeitlich hat es sich doch etwas gezogen und es war stellenweise zu genau beschrieben, mit dem ganzen ‚technischen‘ Erklärungen über Zeitsprünge, obgleich an anderen Stellen wieder Fragen zu diesem Thema nicht ganz befriedigend beantwortet werden konnten. Für mich war es daher hin und wieder etwas verwirrend und ich musste mich konzentrieren die ganzen Zeiten nicht durcheinander zu bringen oder den roten Faden zu verlieren. Aber es war zum Glück noch im Rahmen und hat mich nicht frustrieren lassen. :) Daher hat mir die Storyline auch wirklich gut gefallen und konnte meine Neugierde fast ständig aufrecht erhalten. Leider war es dieses mal nicht ein so großes mitfühlen und fiebern wie sonst. Jackson hat sich zwar geändert und wurde vom Charakter her viel ansprechender und konnte sich zum positiven wandeln, aber etwas fehlte. Was wohl daran liegt, dass dieses Buch – nicht wie üblich von einem Mädchen erzählt wird – sondern aus der Ich-Perspektive von Jackson. Obwohl es einmal etwas anderes ist, die Perspektive vom männlichen Part zu lesen, ist es mir andersrum lieber. Am besten hätte es mir gefallen, wenn es abwechselnd einmal von ihm und Holly erzählt worden wäre. Was mir dabei aber wirklich gut gefallen hat, war die Anfangsphase, in der Jackson sich selber nicht ausgekannt und frustriert nach einem Weg zurück gesucht hat. Hier konnte man sehr gut seine Verzweiflung spüren, so sehr, dass man quasi selber verzweifelt und auch rasch wissen möchte was und warum es passiert ist. Und auch der Schluß konnte mich danach überzeugen und hat mich gefesselt, sodass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Das Buch habe ich dadurch quasi innerhalb von zwei Tagen zu Ende gelesen. Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/08/27/rezension-sturz-in-die-zeit/
Da ich bis dato nur Gutes über dieses Buch gehört hatte, war ich sehr gespannt darauf und bin mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen. Zwar wurden meine Erwartungen nicht zu 100 % erfüllt, enttäuscht wurde ich allerdings auch nicht. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr angenehm, er ist gepflegt, einfach und sehr flüssig. Julie Cross benutzt kaum blumige Umschreibungen oder Ähnliches. Ich würde fast sagen, dass ihr Schreibstil sehr real und auf die einzelnen Fakten bezogen ist. Man ist beim Lesen überhaupt nicht ins Stocken geraten und hat kaum gemerkt, wie die Seiten nur so dahin flogen ... Zum Plot an sich muss ich sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Die Grundidee ist wirklich sehr schön; auch die Umsetzung hat mir gefallen. Allerdings hätte ich mir hin und wieder hinsichtlich des Zeitreisens noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht. Wie es genau funktioniert, wodurch es zu Stande kommt, etc. Da dies allerdings der erste Teil einer Trilogie ist, gehe ich davon aus, dass in den fortführenden Teilen noch mehr auf dieses Thema eingegangen wird. Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich wirklich jeden einzelnen Protagonisten in diesem Buch sehr mochte. Es gab niemanden, den ich von Anfang an nicht ausstehen konnte. Jackson ist ein unglaublich toller und einfühlsamer Charakter, der auf eigenen Beinen steht, zwar seinen eigenen Kopf hat, aber trotzdem versucht, die Meinung anderer zuzulassen und darüber nachzudenken und auch - wenn es nötig ist - daraus zu lernen. Besonders gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Jackson und Holly und ihre unglaubliche Zuneigung und Liebe zueinander. Sie wirken niemals distanziert voneinander. Sobald sie sich im selben Raum befinden wird einem klar, dass sie für einander bestimmt sind. Die beiden gehören einfach zusammen, so wie Pech und Schwefel. Das war kaum zu übersehen. Adam ist ebenfalls eine tolle Person, über den man hin und wieder mal schmunzeln muss. Ich mag seine Kommentare wirklich sehr gerne und die Dialoge zwischen ihm und Jackson waren hin und wieder wirklich so amüsant, dass ich mir ein Lächeln nicht verkneifen konnte. Es gibt selten Freunde, die so loyal hinter einem stehen und alles tun, sich gegenseitig zu helfen. Das ist etwas, was ich an der Beziehung zwischen Adam und Jackson so bewundere. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es gab Momente, in denen mir das Buch ein wenig langweilig erschien. Es gab Situationen im Buch, die mich nicht wirklich gereizt haben, weiter zu lesen. Das hätte ich mir bei diesem Buch noch ein wenig mehr gewünscht; einfach dass das Verlangen danach, das Buch zu lesen so groß wird, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Leider war dies bei mir nicht der Fall. Bei mir lang das Buch auch schon mal tagelang einfach nur auf meinem Nachttisch; ungelesen und unaufgeschlagen. Fazit Im Großen und Ganzen hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Eine interessante Geschichte toll umgesetzt und mit wunderbaren Charakteren, die man einfach in sein Herz schließen muss. Für Fans von Zeitreisen-Romanen auf jeden Fall ein Muss und jedem Jugendbuchfan zu empfehlen. Ich bin mir sicher, dass ich den zweiten Teil auch noch lesen werde und bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht, da mich das Ende des Buches doch wirklich sehr berührt hat.
Man stürzt in eine andere Zeit - und dann?
Ich bin durch Zufall über das Buch gestolpert. Die Bibliothek in meinem Dorf hat es für eine kleine Spende vergeben und ich dachte mir, was solls, nimm es mit. Ich bin also an das Buch heran gegangen, ohne auch nur das geringste zu erwarten und wurde positiv überrascht. Zunächst dachte ich, es wäre ein Roman für zwischendurch, der eher Jugendliche im Alter von vielleicht 14 Jahren anspricht. Tatsächlich ist "Sturz in die Zeit" aber so viel mehr. Die komplexe Handlung hat mich von den Socken gehauen und hat dafür gesorgt, dass ich einfach immer weiter und weiter lesen musste. Das Buch war unglaublich spannend und immer wenn man dachte, man hätte endlich das Prinzip verstanden und wüsste endlich, was abgeht, kam jedes Mal etwas Neues, was man nicht hat kommen sehen und was man erst einmal einordnen musste. Selbst jetzt, als ich den ersten Band zuende gelesen habe, habe ich das Gefühl, nur ein Bruchteil von dem zu kennen, was wirklich alles passiert. Noch immer kreisen tausend Fragezeichen in meinem Kopf. Trotz der ganzen Spannung und diesen unglaublichen Handlungen, fehlt es dem Buch nicht an Gefühl und Tiefe. Jackson ist ein sehr nachvollziehbarer Charakter, mit dem ich sehr gut sympathisieren kann. Seine Gedanken und Gefühle werden gut dargelegt und man versteht, warum er so handelt, wie er handelt. Das Buch lässt mich mit einem rasendem Herzen, ungeklärten Fragen und zum zerreißen gespannten Nerven zurück. Ich kann es kaum erwarten, Band 2 zu lesen.
JULIE CROSS: STURZ IN DIE ZEIT. Roman. aus dem Amerikanischen von Birgit Schmitz. Geb., 512 Seiten, Fischer FJB, Frankfurt a.M. 2012 Jackson Mayer hat allen Grund, sich aus einem Leben weg zu wünschen. Seine Mutter starb bei seiner Geburt, seine Zwillingsschwester Courtney starb als Teenager an einem Gehirntumor. Das Verhältnis zu seinem (Adoptiv-)Vater ist kalt und geprägt von gegenseitigen Schuldgefühlen, unaufgearbeiteter Trauer und Misstrauen. Mit seiner Freundin Holly verbindet ihn eine zärtliche, humorvolle und erstaunlich reife Beziehung. Doch auch dieser funktionierende Teil in Jacksons Leben wird jäh zerstört als Holly bei einem Überfall getötet wird. Im Supermarkt konnte ich vergangenen Freitag die folgende Szene beobachtet: ein kleines Mädchen sitzt in ihrem Buggy und wirft ein kleines Stoffpüppchen aus dem Wagen, guckt entgeistert. Sie bekommt es von der Mutter zurück, die Freude ist groß, wenig später wirft sie es wieder aus dem Buggy und das Spiel geht von vorne los. Dass die Mutter schnell genervt reagiert kann ich gut nachvollziehen, aber das Mädchen lernt eine wertvolle Lektion: etwas, was nicht zusehen ist nicht für immer weg, sondern kommt wieder. Erst in der Adoleszenz wird diese Lektion ergänzt durch die Realisierung, dass die Welt und die Menschen endlich sind. Menschen sterben und sind für immer verschwunden, Freundschaften zerbrechen für immer, Handlungen haben Konsequenzen und Worte können nicht zurückgenommen werden. Zeitreisen in der Literatur und im Film werden manchmal aus reiner Lust am technischen Fortschritt unternommen, meist jedoch um die Welt oder die Liebsten zu retten. Sie bieten damit einen Ausweg aus der Vergänglichkeitsfalle an: Taten werden ungeschehen gemacht und Versäumtes wird nachgeholt. In älteren Geschichten über Zeitreisen ermöglichen entweder technische Geräte und Apparaturen oder eine Art Zauberei die Ausflüge in andere Zeiten. Dieser Weg erlaubt es den Helden und Heldinnen, aus eigenem Willen heraus die Zeitreisen anzutreten. Doch es setzt sie auch moralischen Zweifeln aus, die durch diese freie Entscheidung ausgelöst werden. Neue Autorinnen erklären die Befähigung zur Zeitreisen mit biologischen Mitteln. So muss Henry, in „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger, aufgrund eines genetischen Defekts unkontrollierbar durch die Zeit reisen, so bei Gwendolyn, in der „Liebe geht durch alle Zeiten“-Trilogie von Kerstin Gier, die ein Familiengen geerbt hat. Dieser biologische Grund nimmt den handelnden Personen ihre freie Entscheidungsfreiheit. Die Fähigkeit zur Zeitreise ist bei ihnen eine Gabe, zu der sie verdammt und auserwählt sind. In gewisser Weise enthebt es sie der Verantwortlichkeit und der Zweifel, da sie sich nie bewusst und eigenständig für ihre Gabe entschieden haben. Allein einer der Schicksalsschläge, die Jackson in „Sturz in die Zeit“ ereilt hat reichte aus jedem Menschen das Leben gründlich zu verpfuschen, wie kann da ein junger Mann von 19 Jahren diese Reihe von Unglücksfällen und Härten aushalten? Im Roman rettet sich Jackson durch einen Sprung in die Zeit. Er springt in dem Moment als Holly erschossen wird. Dieser Zeitsprung führt ihn zwei Jahre zurück in eine vorläufig sichere Welt. Von hier aus unternimmt er weitere Zeitreisen in frühere biografische Abschnitte, welche zur Wiedergutmachung und Aufarbeitung seiner Lebensgeschichte führen. Er trifft seine Schwester wieder, mit der er sich aussöhnen kann, und er findet eine Erklärung für das, was mit ihm passiert: sein Vater entpuppt sich als Mitarbeiter einer geheimen Abteilung der CIA ist (Tempest, so auch der originale Buchtitel im Amerikanischen); Tempest untersucht Zeitreisen und experimentiert damit - Jackson und Courtney sind so ein Experiment. Tempest gegenüber stehen die EOTs, die Enemies of Time, Menschen die von Natur aus mit einem Zeitreisen-Gen geboren worden. Jacksons biologische Mutter ist einer dieser EOTs und aus dieser Konstellation entspinnt sich sowohl ein innerfamiliärer als auch ein mythologischer Konflikt zwischen Gut und Böse, wobei bei diesem ersten Teil der Trilogie die Seiten noch nicht geklärt sind. Jackson springt. In dem Moment als Holly neben ihm erschossen wird springt er aus seinem Bewusstsein in eine Parallelwelt. Auch im Klartext der Erzählung beschreibt er diesen Sprung als ungewollt und unkontrolliert. Er kann das Verbrechen nicht verhindern, seine Freundin nicht retten und mit diesem Wissen nicht leben. Wenigstens für einen Augenblick wird das Erlebte rückgängig gemacht. Wie eine gute und geduldige Mutter gibt der Zeitsprung Jackson seine verlorenen Dinge wieder und wieder und wieder und wieder zurück. Für ihn gibt es Hoffnung, noch kämpfen das Böse (das unkontrollierbare Unbewusste in Gestalt der biologischen Mutter) und das Gute miteinander, wobei das Gute interessanterweise aufgesplittet ist in zwei männliche Parts: das Realitätsprinzip in Form des Adoptivvaters und in Form des Fantasiehelden Thomas, dem Anführer der EOTs. Bedauerlich ist der Mangel an Details und an Klarheit bei den Science Fiction Elementen der Geschichte, der genetische Aspekt und die wissenschaftliche Begründung für die Zeitreisen sind sehr verworren dargestellt, während andere Dinge nur oberflächlich und etwas einfach behandelt werden. Das Julie Cross die psychologischen Gesichtspunkte eines traumatisierten Jungen in ihrer Geschichte nicht als Subtext miterzählt finde ich mehr als nur bedauerlich. Wir werden alle sterben und wir werden alle irgendwann geliebte Menschen verlieren. Das ist eine schockierende Wahrheit, deren Gift sich nur sehr langsam abbaut. Die banale Inszenierung von Jacksons Gefühlswelt angesichts all der Heimsuchungen helfen nicht bei der Verdünnung. Und dabei sind Zeitreisen ein so tröstliches Gegengift.
Meine Meinung: Sturz in die Zeit ist ein gelungener Auftakt und hat mir schöne Lesestunden bereitet. Ich liebe Zeitreisen und hier muss man überlegen um alles zu verstehen und das macht richtig viel Spaß. Die Idee der Story ist richtig gut und wurde von Julie Cross hervorragend umgesetzt. Am Anfang hat man etwas Zeit sich an alles zu gewöhnen und dann stürzt man mit Jackson durch die Zeit und erlebt ein Abenteuer nach dem anderen. Es ist sehr Komplex und man muss sich teilweise richtig konzentrieren oder auch Textstellen nochmals lesen, um alles zu verstehen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Seiten vergehen, wie im Flug. Man begleitet Jackson auf seinen Abenteuern und erfährt alles, was ihn beschäftigt und bedrückt. Die Reaktionen der Menschen, denen er während der Zeit begegnet sind nachvollziehbar und trotzdem manchmal irgendwie komisch. Die Protagonisten sind anfangs sehr oberflächig beschrieben, doch nach und nach bekommt man mehr Informationen zum aussehen, dem Charakter und den jeweiligen Stärken und Schwächen. Man hat viel Freiraum für die eigenen Vorstellungen und das gefällt mir sehr gut. Jackson ist für sein Alter schon sehr erwachsen und trotz kleiner Spielchen, die er mit seinem Freund Adam macht ist er sehr gewissenhaft und aufmerksam. Adam ist ein sehr interessanter Nerd, der unglaublich Klug ist und sehr viele Ideen hat. Ihn habe ich von der ersten Sekunde an gemocht. Holly ist ein Sympathisches Mädchen und ich finde sie und Jackson passen sehr gut zusammen. Das Cover ist schön und es passt zum Inhalt des Buches. Es zeigt Jackson vor der Skyline von New York und er geht auf den Titel "Sturz in die Zeit" zu. Fazit: Es ist ein gelungener Anfang für eine Trilogie und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Ich wurde durch die gute Story und die angenehmen Protagonisten einfach süchtig und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
I cant decide between 3 and 4 stars because there were parts I loved but also parts which annoyed me. dont think I understood everything lol. overall it is a very entertaining book which is worth a read.
2,5 Sterne. Tja schade. Endlich mal wieder ein Buch über Zeitreisen in der Hand, in dem auch durch die Zeit gereist wird und dann passt für mich einfach einiges nicht. Als Leser verliert man ganz leicht den Überblick, was wann passiert (ist)/passieren wird, in welcher Zeit man sich gerade überhaupt befindet... An sich die Geschichte und die Charaktere sind toll und spannend, der Erzählstil ist nicht überragend, aber es liest sich gut, leider kam das Gesamtpaket nicht 100%ig an.
4 von 5 Sternen *Inhalt:* Jackson hat ein großes Geheimnis. Nur Adam, sein bester Freund, weiß davon. Er kann durch die Zeit reisen, zumindest in die Vergangenheit, aber so richtig unter Kontrolle hat er das ganze nicht. Aber er ist nicht der Einzige der Geheimnisse hat, auch Jacksons Vater verhält sich sehr merkwürdig. Bald gerät Jackson in große Gefahr und seine Fähigkeit läuft aus dem Ruder. Jackson weiß plötzlich nicht mehr wem er trauen kann und wem nicht. *Wie kam das Buch zu mir* Eigentlich interessieren mich Zeitreiseromane nicht sonderlich, aber die Meinungen gingen hier so stark auseinander, dass ich es doch schon wieder interessant fand. Dann gab es die Hörbuchaktion bei Amazon und ich habe mir das ungekürzte Hörbuch für 6,99 € zugelegt. *Aufmachung/Qualität* Die MP3 CD befindet sich in einer Papphülle. *Meinung:* Die Grundhandlung war recht interessant, aber gerade der Anfang zog sich wie Gummi. Noch dazu kam, dass die Handlung über das ganze Buch hinweg eher verwirrend war. Trotzdem fand ich das ganze ab etwa dem zweiten Drittel wirklich gut. Die Zeitsprünge und wie Jackson auf die Personen dort regierte waren sehr interessant und man war immer auf Jacksons aktuellem Wissensstand. Man erprobte sozusagen mit ihm zusammen seine Fähigkeiten. Durch das wachsende Misstrauen von Jackson gegenüber fast allen Leuten in seiner Umgebung wurde die Handlung sehr spannend. Der Leser selbst gerät dann auch das ein oder andere Mal ins Grübeln. Auch die Actionszenen konnten mich voll überzeugen. Leider hatte ich aber auch das Gefühl, dass zu viele Informationen in diesen ersten Band gepackt wurden. Es gab jede Menge Dinge, die mir selbst nach Beenden des Buches unklar sind. Man hat das Gefühl der Autor hat hier eine ganz exakte, sehr ausgeprägte Vorstellung von seiner Geschichte, aber findet nicht das richtige Maß um dies an den Leser weiterzugeben. Der Sprecher, Matthias Koeberlin, gefiel mir ausgesprochen gut. Allerdings wurden oft Gedanken der Hauptperson wiedergegeben, was man nicht heraushören konnte. Dies führte dann zu Verwirrung, weil in den Momenten ja niemand darauf reagierte. Der absolute Pluspunkt dieses Romans ist der extrem sympathische Hauptcharakter. Ich war ja anfangs überhaupt nicht begeistert vom Buch und hätte es am liebsten abgebrochen, aber Jackson hat mich einfach gefesselt. Er ist ein wirklich netter Typ, aber trotzdem alles andere als perfekt. Er wirkte unheimlich authentisch. Die Nebencharaktere verblassen neben ihm völlig, aber auch das Zeitspringen macht eine Bindung an andere Charaktere schwer. Das glich Jackson aber voll und ganz aus. Die Liebe spielt hier durchaus ein Rolle, aber eher nebensächlich. Trotzdem fand ich die Beziehung sehr authentisch. Es war mal angenehm über eine Beziehung zu lesen, die bereits am Anfang des Buches bestand und nicht erst aufgebaut werden musste. Das Zeitreisen sorgt in der Beziehung natürlich noch einmal für einen ganz besonderen Kick, aber das lest bitte selbst. Das Ende war leider nicht nach meinem Geschmack, aber dafür gibt es keinen Abzug, da es wirklich nur meine ganz persönliche Vorstellung von Enden ist. Rein schriftstellerisch war es sehr gut gemacht. Es gibt für mich jede Menge offener Fragen, die glaube ich gar nicht offen sein sollen. Zumindest habe ich das Gefühl eher etwas verpasst oder nicht verstanden zu haben, als dass es ein stilistischer Mittel des Autors war. Ich werde auf jeden Fall Band 2 lesen, wenn er im August erscheint. Grundidee 4/5 Sprecher 4,5/5 Emotionen 4/5 Spannung 4/5 Charaktere 5/5 Liebesgeschichte 4/5 *Fazit:* 4 von 5 Sternen Dieses Buch hat einen sehr, sehr zähen und für mich langweiligen Anfang. Ab dem zweiten Drittel hat es mich dann aber total gepackt. Ich fand es ab dann spannend und fieberte mit Jackson mit. Ich war genauso misstrauisch wie er und genauso verwirrt. Der absolut sympathische Hauptcharakter macht dieses Buch zu etwas besonderem. Leider blieben für mich viele Fragen offen und ich hoffe, dass diese im zweiten Teil im August beantwortet werden. Reihe: Sturz in die Zeit Feinde der Zeit (erscheint im August 2013)
Meine Meinung Die Geschichte Ich war wirklich total gespannt, als ich das Buch bekommen habe, denn ich habe viele gute Rezensionen zu dem Buch gelesen. Ich stehe ja fast immer Büchern, die andere toll finden, skeptisch gegenüber und das war auch hier mal wieder der Fall. Deswegen wollte ich es auch schnellstmöglich lesen, um mir selbst eine Meinung zu dem Buch zu bilden. Ich muss aber sagen, dass ich das Buch eigentlich schon lesen wollte bevor es alle irgendwie so gut rezensiert haben, da ich die Inhaltsangabe echt gut finde und ich unbedingt mal wieder ein Zeitreisebuch lesen wollte. Ich muss zugeben, dass ich mich am Anfang nicht so richtig im Buch zurecht gefunden habe, weil mich diese ganzen Daten sehr verwirrt haben. Ich musste immer wieder zurück blättern, um zu gucken in welcher Zeit Jackson vorher war. Das fand ich echt etwas anstrengend. Das hat sich dann aber so ab Seite 80 oder so geändert. Dann war ich vollkommen in Jacksons Geschichte gefangen. Ich finde, dass die Geschichte genau den richtigen Teil an Romantik hat, denn er steht nicht im Vordergrund, sondern ist nur ein netter Zusatz zu der actiongeladenen Geschichte ist. Manchmal war die Geschichte allerdings ein wenig langatmig, aber das war nicht so schlimm, denn dafür war sie im letzten Drittel umso spannender. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es wirklich so spannend war, dass ich den Atem angehalten habe. Diese Geschichte hat einfach alles, denn sie hat mich auch zu Tränen gerührt. Und das nicht zu wenig. Es war echt berührend und gleichzeitig so bedrückend (welche Stelle das genau war, könnt ihr in meinem Lesetagebuch nachlesen). Ich kann nur sagen, dass mich die Geschichte trotz anfänglichen Schwierigkeiten total begeistert hat und ich am liebsten gleich den zweiten Teil lesen würde und/oder den Film gucken würde. Die Charaktere Ich finde alle Charaktere richtig gelungen :) Jackson Ich fand ihn von Anfang an sympathisch, weil er so stark ist und gleichzeitig so einfühlsam und verletzlich. Das finde ich wirklich toll an ihm. Er ist einfach der perfekte Protagonist. Ich habe mit ihm geweint, als er geweint hat und habe mit ihm gelacht, als er gelacht hat. Ich habe wirklich mitgefühlt mit ihm. Vorallem finde ich es toll, dass es ihm schwer fällt über seine Gefühle zu sprechen und, dass er sich dann doch überwunden hat. Das zeigt mir auch noch wie stark er ist. Er würde alles für seine große Liebe geben. Selbst wenn er sterben müsste nur um sie zu retten. Holly Anfangs war sie mir persönlich nicht so sympathisch. Warum das so war, weiß ich wirklich nicht so genau. Ich finde sie hat die größte Entwicklung in diesem Buch gemacht. Anfangs war sie echt so ein schüchternes Mädchen, aber im Laufe des Buches hat sie sich wirklich zu einer starken jungen Frau entwickelt. Ich finde sie echt toll und finde sie total sympathisch inzwischen. Sie ist echt total niedlich. Ich mag sie wirklich, wirklich gerne. Adam Er war mir die ganze Zeit über sympathisch, auch wenn er nur eine eher kleinere Rolle hat. Er ist einfach das totale Genie. Zumindest was Physik angeht :D Ich mag ihn einfach total gerne. Er ist einfach ein total toller Freund. Der Schreibstil Ich finde den Schreibstil total angenehm. Er hat mich wirklich gefesselt. Das mag aber auch daran gelegen haben, dass das Buch in der Ich-Schreibweise geschrieben ist und zwar aus Jacksons Sicht. So hat man viel, viel mehr über seine Gedanken und Gefühle erfahren und konnte sich viel, viel besser in ihn hineinversetzen. Der Titel Ich finde, dass der Titel wirklich richtig gut passt, weil Jackson ja ein Zeitreisender ist und er auch an einer Stelle im Buch vom Dach springt und durch die Zeit "stürzt". Allerdings finde ich, dass der englische Titel "Tempest" noch besser gepasst hätte. Das Cover/ der Coververgleich Ich finde das Cover wirklich richtig schön. Ich finde es gut, dass dort New York zu sehen ist und das ganze so ein bisschen vernebelt ist, weil es ja in dem Buch wirklich viele Geheimnisse gibt. Für mich ist allerdings ein Minuspunkt, dass Jackson schon vorne abgebildet ist, da ich ihn mir nicht selber vorstellen konnte. Allerdings glaube ich, dass das dann auch der Schauspieler sein wird, der Jackson in dem Film spielen wird. Ich finde allerdings das englische Cover um einiges schöner. Außerdem ist da Holly auch drauf abgebildet, aber trotzdem bin ich der Meinung, dass das deutsche Cover einfach besser zum Inhalt des Buches passt. Mein Fazit Ein wirklich sehr tolles Buch, das durch eine actiongeladene, aber wundervolle Geschichte, den richtigen Anteil an Romantik, hervorragende Charaktere und einen sehr angenehmen Schreibsitl besticht.
Meine Meinung Die Geschichte Ich war wirklich total gespannt, als ich das Buch bekommen habe, denn ich habe viele gute Rezensionen zu dem Buch gelesen. Ich stehe ja fast immer Büchern, die andere toll finden, skeptisch gegenüber und das war auch hier mal wieder der Fall. Deswegen wollte ich es auch schnellstmöglich lesen, um mir selbst eine Meinung zu dem Buch zu bilden. Ich muss aber sagen, dass ich das Buch eigentlich schon lesen wollte bevor es alle irgendwie so gut rezensiert haben, da ich die Inhaltsangabe echt gut finde und ich unbedingt mal wieder ein Zeitreisebuch lesen wollte. Ich muss zugeben, dass ich mich am Anfang nicht so richtig im Buch zurecht gefunden habe, weil mich diese ganzen Daten sehr verwirrt haben. Ich musste immer wieder zurück blättern, um zu gucken in welcher Zeit Jackson vorher war. Das fand ich echt etwas anstrengend. Das hat sich dann aber so ab Seite 80 oder so geändert. Dann war ich vollkommen in Jacksons Geschichte gefangen. Ich finde, dass die Geschichte genau den richtigen Teil an Romantik hat, denn er steht nicht im Vordergrund, sondern ist nur ein netter Zusatz zu der actiongeladenen Geschichte ist. Manchmal war die Geschichte allerdings ein wenig langatmig, aber das war nicht so schlimm, denn dafür war sie im letzten Drittel umso spannender. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es wirklich so spannend war, dass ich den Atem angehalten habe. Diese Geschichte hat einfach alles, denn sie hat mich auch zu Tränen gerührt. Und das nicht zu wenig. Es war echt berührend und gleichzeitig so bedrückend (welche Stelle das genau war, könnt ihr in meinem Lesetagebuch nachlesen). Ich kann nur sagen, dass mich die Geschichte trotz anfänglichen Schwierigkeiten total begeistert hat und ich am liebsten gleich den zweiten Teil lesen würde und/oder den Film gucken würde. Die Charaktere Ich finde alle Charaktere richtig gelungen :) Jackson Ich fand ihn von Anfang an sympathisch, weil er so stark ist und gleichzeitig so einfühlsam und verletzlich. Das finde ich wirklich toll an ihm. Er ist einfach der perfekte Protagonist. Ich habe mit ihm geweint, als er geweint hat und habe mit ihm gelacht, als er gelacht hat. Ich habe wirklich mitgefühlt mit ihm. Vorallem finde ich es toll, dass es ihm schwer fällt über seine Gefühle zu sprechen und, dass er sich dann doch überwunden hat. Das zeigt mir auch noch wie stark er ist. Er würde alles für seine große Liebe geben. Selbst wenn er sterben müsste nur um sie zu retten. Holly Anfangs war sie mir persönlich nicht so sympathisch. Warum das so war, weiß ich wirklich nicht so genau. Ich finde sie hat die größte Entwicklung in diesem Buch gemacht. Anfangs war sie echt so ein schüchternes Mädchen, aber im Laufe des Buches hat sie sich wirklich zu einer starken jungen Frau entwickelt. Ich finde sie echt toll und finde sie total sympathisch inzwischen. Sie ist echt total niedlich. Ich mag sie wirklich, wirklich gerne. Adam Er war mir die ganze Zeit über sympathisch, auch wenn er nur eine eher kleinere Rolle hat. Er ist einfach das totale Genie. Zumindest was Physik angeht :D Ich mag ihn einfach total gerne. Er ist einfach ein total toller Freund. Der Schreibstil Ich finde den Schreibstil total angenehm. Er hat mich wirklich gefesselt. Das mag aber auch daran gelegen haben, dass das Buch in der Ich-Schreibweise geschrieben ist und zwar aus Jacksons Sicht. So hat man viel, viel mehr über seine Gedanken und Gefühle erfahren und konnte sich viel, viel besser in ihn hineinversetzen. Der Titel Ich finde, dass der Titel wirklich richtig gut passt, weil Jackson ja ein Zeitreisender ist und er auch an einer Stelle im Buch vom Dach springt und durch die Zeit "stürzt". Allerdings finde ich, dass der englische Titel "Tempest" noch besser gepasst hätte. Das Cover/ der Coververgleich Ich finde das Cover wirklich richtig schön. Ich finde es gut, dass dort New York zu sehen ist und das ganze so ein bisschen vernebelt ist, weil es ja in dem Buch wirklich viele Geheimnisse gibt. Für mich ist allerdings ein Minuspunkt, dass Jackson schon vorne abgebildet ist, da ich ihn mir nicht selber vorstellen konnte. Allerdings glaube ich, dass das dann auch der Schauspieler sein wird, der Jackson in dem Film spielen wird. Ich finde allerdings das englische Cover um einiges schöner. Außerdem ist da Holly auch drauf abgebildet, aber trotzdem bin ich der Meinung, dass das deutsche Cover einfach besser zum Inhalt des Buches passt. Mein Fazit Ein wirklich sehr tolles Buch, das durch eine actiongeladene, aber wundervolle Geschichte, den richtigen Anteil an Romantik, hervorragende Charaktere und einen sehr angenehmen Schreibsitl besticht.
English Review: For me it is difficult to review this book, because it was partly really good, but on the other side there were a few things which have disturbed me. Particularly the beginning has made it difficult for me, not because it was dull or something like that, on the contrary – I found particularly the beginning extremely thrilling and exciting, the thing that happened with Jackson, but I had my problems with Jackson – the central figure. For uncertain reason I couldn’t feel with him at first. For me he was partially too unconcerned, careless, irresponsible and childish. He always only wanted his fun instead of responding to serious obligations – all that was unlikeable for me. Also because he was already nineteen years old, but he doesn’t behaved like that. Like everything in his life, he also handles his discovered ability of the time jumps very playfully, as he constantly tries out new experiments with his friend Adam and where he only can jump back for a few minutes or the most some hours. In this manner‚ these two are fooling around with his ability, until one day two bad agents appear, when Jackson is with his girlfriend Holly – who gets shot by them. Exactly at this moment Jackson jumps back to the past, but not as usual only for a few minutes, but two whole years, in a world in which he doesn’t yet know Adam and or Holly. Now it lies completely alone to him to find out what has happened, why he is suddenly stuck in the past and isn’t able to get back to his ‘right’ 2009, like he always could before. Moreover, he also has to face other questions and dangers which concern his father, who is more than it has seemed at the beginning, and Jackson has to play a more bigger role in that whole than him he wants to – it’s not anymore only about him and Holly, but also about the future of the whole world. Oh this sounds exciting, or? And for me it also was like that for the most part and I couldn’t put the book aside. But, nevertheless, in the in-between it has also stretched sometimes a little and it was described too exactly with the whole ‘technical‘ explanations about his time jumps, although at other places some questions couldn’t be quite adequate answered on this subject. Hence, for me it was every now and then a little bit bewildering and I had to concentrate myself not to mix up the whole times or to lose the central theme. But luckily it was still within the scope and didn’t get me frustrated. :) Hence, I liked the storyline much and it could keep up my curiosity almost constantly. Unfortunately this time I couldn’t feel so much with the characters, than I’m used to. Though Jackson has changed and his character became much more appealing and could change to the positive side, but something was missing. What is probably due to the fact that this book – is not told as usual from a girl – but from the perspective from Jackson. Although it is something new to read the perspective of the male character, I prefer the other way around. I would have liked it the most if it had been told rotationally from him and also from Holly. What I’ve really liked was the beginning phase in which Jackson has no idea what happened and was badly searching for a way back to his old life. Here I could feel very well his desperation, so much that I almost got despairs myself and therefore I also wanted to know quickly what happened to him and why. For more Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/08/29/review-tempest/ Deutsche Rezension: Für mich ist es schwer, das Buch zu rezensieren, da es teilweise wirklich gut war, aber auf der anderen Seite ein paar Dinge waren, die mich gestört haben. Besonders der Anfang hat es mir schwer gemacht, nicht weil es langweilig war oder etwas dergleichen, ganz im Gegenteil – besonders den Beginn fand ich äußerst spannend und aufregend was mit Jackson passiert ist, aber ich hatte meine Probleme mit der Hauptfigur Jackson. Aus einem unbestimmten Grund konnte ich zuerst wenig mit ihm mitfühlen. Er war mir teilweise zu gleichgültig, leichtsinnig, verantwortungslos und kindlich. Er wollte immer nur seinen Spaß, anstatt ernsthafte Verpflichtungen einzugehen. Das alles war mir unsympathisch, auch weil er bereits neunzehn Jahre alt war, sich aber nicht so verhalten hat. Wie alles in seinem Leben, geht er auch äußerst spielerisch mit seiner entdeckten Fähigkeit der Zeitsprünge um, indem er mit seinem Freund Adam immer wieder neues ausprobiert und nur für wenige Minuten oder Stunden zurückspringen kann. Auf diese Weise ‚Blödeln‘ sie herum, bis eines Tages zwei Agenten bei Jackson und seiner Freundin Holly auftauchen – und sie erschossen wird. Genau in diesem Moment springt Jackson in die Vergangenheit, aber nicht wie sonst nur wenige Minuten, sondern ganze zwei Jahre zurück, in eine Welt, in der er Adam und auch Holly noch nicht einmal kennt. Es liegt nun ganz allein an ihm heraus zu finden was passiert ist, warum er plötzlich in der Vergangenheit feststeckt und nicht mehr in sein ‚richtiges‘ Jahr 2009 zurückkehren kann, wie auch sonst immer. Außerdem muss er sich auch anderen Fragen und Gefahren stellen, die seinen Vater betreffen, der mehr ist, als es am Anfang erscheint und Jackson spielt in dem ganzen eine viel größere Rolle als ihm lieb ist – es geht nicht mehr nur um ihm und Holly, sondern um die Zukunft der ganzen Welt. Das klingt doch spannend, oder? Und für mich war es das auch zum größten Teil und ich konnte das Buch selten zur Seite legen. Aber zwischenzeitlich hat es sich doch etwas gezogen und es war stellenweise zu genau beschrieben, mit dem ganzen ‚technischen‘ Erklärungen über Zeitsprünge, obgleich an anderen Stellen wieder Fragen zu diesem Thema nicht ganz befriedigend beantwortet werden konnten. Für mich war es daher hin und wieder etwas verwirrend und ich musste mich konzentrieren die ganzen Zeiten nicht durcheinander zu bringen oder den roten Faden zu verlieren. Aber es war zum Glück noch im Rahmen und hat mich nicht frustrieren lassen. :) Daher hat mir die Storyline auch wirklich gut gefallen und konnte meine Neugierde fast ständig aufrecht erhalten. Leider war es dieses mal nicht ein so großes mitfühlen und fiebern wie sonst. Jackson hat sich zwar geändert und wurde vom Charakter her viel ansprechender und konnte sich zum positiven wandeln, aber etwas fehlte. Was wohl daran liegt, dass dieses Buch – nicht wie üblich von einem Mädchen erzählt wird – sondern aus der Ich-Perspektive von Jackson. Obwohl es einmal etwas anderes ist, die Perspektive vom männlichen Part zu lesen, ist es mir andersrum lieber. Am besten hätte es mir gefallen, wenn es abwechselnd einmal von ihm und Holly erzählt worden wäre. Was mir dabei aber wirklich gut gefallen hat, war die Anfangsphase, in der Jackson sich selber nicht ausgekannt und frustriert nach einem Weg zurück gesucht hat. Hier konnte man sehr gut seine Verzweiflung spüren, so sehr, dass man quasi selber verzweifelt und auch rasch wissen möchte was und warum es passiert ist. Und auch der Schluß konnte mich danach überzeugen und hat mich gefesselt, sodass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Das Buch habe ich dadurch quasi innerhalb von zwei Tagen zu Ende gelesen. Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/08/27/rezension-sturz-in-die-zeit/














