
Eine Insel voller Geheimnisse
„Kalte Asche“ von Simon Beckett hat mich von der ersten Seite an total gefesselt. Ich fand das Buch unglaublich spannend und konnte es teilweise kaum aus der Hand legen. Besonders die Atmosphäre auf der abgelegenen schottischen Insel hat mir richtig gut gefallen. Durch die detaillierten Beschreibungen hatte ich das Gefühl, selbst dort zu sein – mitten in den Stürmen, der Kälte und dieser bedrückenden Stimmung. Die Geschichte dreht sich um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter, der auf die Insel reist, um einen mysteriösen Todesfall zu untersuchen. Schon nach kurzer Zeit merkt man, dass dort vieles verborgen bleibt und die Bewohner nicht alles erzählen. Genau das hat für mich die Spannung so besonders gemacht, weil ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht und wem man überhaupt noch vertrauen kann. Ich finde, Beckett schafft es sehr gut, den Leser immer wieder zu überraschen. Es gab mehrere Momente, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte, und genau diese Wendungen haben das Buch für mich so spannend gemacht. Nicht nur die Handlung selbst, sondern auch die düstere Szenerie der Insel hat dafür gesorgt, dass ich komplett in die Geschichte eintauchen konnte. Am meisten beeindruckt hat mich aber das Ende. Der große Plottwist hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Für mich ist „Kalte Asche“ deshalb ein sehr gelungener Thriller, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.





























































