Eine intensive Fortsetzung der Gestaltwandlerreihe
„Im Feuer der Nacht“ von Nalini Singh hat mich wirklich mitgenommen. Schon von Anfang an hat mich diese dunkle, gefährliche Stimmung gepackt – verschwundene Kinder, tödliche Bedrohungen und mittendrin Clay und Talin, die sich nach Jahren voller Schmerz und Schuldgefühle wieder gegenüberstehen. Besonders diese emotionale Spannung zwischen den beiden hat mich berührt: man spürt, wie tief die alten Wunden sitzen und wie sehr beide eigentlich immer noch aneinander hängen. Was mich ein bisschen gestört hat, war, dass sich ihre Liebesgeschichte manchmal ziemlich gezogen hat. Gerade am Anfang hat es für meinen Geschmack etwas zu lange gedauert, bis sie wirklich zueinanderfinden konnten. Aber genau das hat ihre Beziehung am Ende auch so echt wirken lassen – voller Zweifel, Angst und trotzdem dieser tiefen Verbundenheit, die immer wieder durchscheint. Insgesamt hat mich das Buch durch seine Mischung aus Spannung, Gefahr und großen Gefühlen wirklich gepackt. Trotz kleiner Längen fand ich es sehr emotional, stellenweise richtig berührend und einfach eine schöne, intensive Fortsetzung der Reihe.

