
Diese Reihe macht süchtig
Die Kommissarin Herma Bahnsen und auch ihr Kollege Jan Tesdorp ermitteln auf Hochtouren, denn während Herma in Flensburg den Mord an einem Stefan Freitag aufzuklären versucht, stellt ihr Kollege Jan in Pinneberg fest, dass dieser Herr Freitag, seinem Gesuchten, Stefan Jütland verdammt ähnlich sieht. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei um dieselbe Person handelt und er zwei Identitäten und Leben hatte. Das schmälert die Liste der Verdächtigen natürlich nicht, dennoch lassen sich die Ermittler nicht entmutigen. Als sich jedoch noch eine Gruppe Hobbydetektive einmischt und Herma und Jan auch in ihrem Privatleben einiges zu bewältigen haben, brauchen beide starke Nerven… Was war das für ein spannungsgeladener Krimi. Er klingt immer noch nach und hat mich echt aus den Socken gehauen. Der erste Fall, der beiden Ermittler Herma und Jan, hat mich schon so richtig begeistert, da lag meine Erwartung schon sehr hoch. Jetzt kann ich sagen, hier stimmte einfach alles und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Die beiden Hauptcharaktere habe ich schon im ersten Band ins Herz geschlossen, doch hier lernt man sie nochmal besser kennen, da ihre Privatleben wunderbar in diese Story mit eingeflochten werden. Erzählt wird immer aus unterschiedlichen Sichten und in kurz gehaltenen Kapiteln, was für einen spannenden und flotten Lesefluss führt. Zudem passieren immer wieder Dinge, die diese Geschichte niemals langweilig werden lassen, sondern sie ordentlich aufpäppeln und die Leserschaft überraschen. Auch das Ende kam sehr überraschend und lässt mich nun mit, mit diesem Cliffhanger, auf eine schnelle Fortsetzung hoffen… Von mir gibt es hier eine ganz klare und unbedingte Leseempfehlung.

