Das Buch war leider überhaupt nicht meins. Ich habe mich von Anfang an schwergetan, in die Geschichte reinzukommen, und das hat sich leider auch bis zum Ende durchgezogen.
Mit den Charakteren bin ich gar nicht warm geworden. Sie wirkten auf mich eher oberflächlich und irgendwie unnahbar, sodass ich keinerlei Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Auch die Ermittler konnten mich nicht wirklich überzeugen – sie haben für mich einfach nicht richtig funktioniert.
Die Story an sich hatte eigentlich Potenzial, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht abholen. Auch die Auflösung hat mir nicht gefallen, was das Gesamtbild für mich nochmal verschlechtert hat.
Alles in allem war das Buch für mich eine Enttäuschung. Es war einfach nicht mein Fall, auch wenn die Grundidee gar nicht schlecht war.
Dieses Buch lag viel zu lange auf meinem SUB und wurde nun endlich befreit. Jetzt sitze ich hier und frage mich ernsthaft wie ich die Rezension formulieren soll. Denn was Arne M. Boehler hier abliefert, ist von der ersten bis zur letzten Seite ein einziger Fiebertraum.
Die Geschichte packt sofort und lässt einen nicht mehr los. Der Autor beschreibt seine Figuren so intensiv, dass man beim Lesen eine komplette Gefühlspalette durchlebt:
Mitleid mit Philipp, nervöse Anspannung und Mitfiebern mit Svenja, Angst um die kleine Emma, fast schon mütterliche Gefühle für ein rotzfreches Pubertier – und Lena … tja. Meine Gefühle zu ihr lassen sich wohl am besten mit den Worten des Grinch beschreiben: „Hass. Hass. Hass. Absoluter Ekel.“
Jede Figur scheint etwas zu verbergen. Niemand ist hier wirklich unschuldig. Man zweifelt ständig, misstraut allen und tappt immer wieder in neue gedankliche Fallen. Genau das macht die Spannung aus – weniger durch brutalen Thrill, sondern durch psychologischen Druck und emotionale Nähe zu den Figuren.
Dieses Buch lebt von seinen Charakteren und der permanenten unterschwelligen Bedrohung. Es fühlt sich beim Lesen an, als würde man selbst Teil dieses düsteren Konstrukts werden. Und wohin sich die Reise entwickeln wird hätte ich nicht kommen sehen, obwohl rückblickend betrachtet schon Hinweise darauf waren. Da hat mich der Autor geschickt an der Nase herum geführt.
Aber Achtung: Solltet ihr physische Bücher lesen, bestellt den zweiten Band besser gleich mit. Denn Arne M. Boehler zwingt euch auf der letzten Seite gnadenlos dazu, sofort weiterlesen zu müssen.
Wow, wie sehr kann man als Leser in die Irre geführt werden? Wie sehr kann man beim Lesen den Kopf schütteln können, weil man manche Aktionen der Protagonisten so gar nicht verstehen kann? Aber bei all den Fragen ist man immer mittendrin und es hält sich konstant die Spannung.
Irgendwie trifft so vielen unterschiedlichen Menschen die Schuld an dem was passiert ist, dass man bis zum Schluss nicht sicher sein kann, wer da noch alles die Finger im Spiel hat. Und eigentlich passieren da ganz viele Dinge parallel. Selbst am Ende kann man nicht sicher sagen, ob das jetzt schon die ganze Auflösung war.
Dann noch der gute, aber auch gemeine Cliffhänger…jetzt will ich aber auch noch den nächsten Band lesen.
Spannender Thriller mit überraschendem Ende und starken Zweifeln an der Menschlichkeit. Gelungener Auftakt um Kommissarin Svenja Paulus.
Über das Buch:
In einer Stadt, die plötzlich von Angst beherrscht wird, verschwindet die kleine Tochter eines jungen Paars spurlos. Während sich bei vielen sofort der Gedanke an eine Entführung aufdrängt, erkennt Kommissarin Svenja Paulus keine klassischen Anzeichen dafür. Stattdessen fällt ihr das seltsam passive Verhalten der Eltern auf. Während der Druck steigt und die Zeit gegen sie arbeitet, stellt sich die Frage, ob die Eltern etwas verbergen und ob sie eine schreckliche Schuld auf sich geladen haben könnten.
Meine Meinung:
Für mich ist dies ein sehr gelungener Auftakt rund um Kommissarin Svenja Paulus. Der Fall ist von Anfang an spannend und schafft es immer wieder, Zweifel zu säen und das Vertrauen in die Menschen ins Wanken zu bringen. Die Suche nach dem verschwundenen Kind ist beklemmend und rückt im Verlauf der Geschichte immer wieder neue Verdächtige in den Fokus, sodass man ständig neu überlegt, wem man trauen kann und wem nicht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Besonders gelungen fand, dass am Ende alles doch ganz anders ist, als es am Anfang zu sein scheint. Das Ende kam für mich überraschend und war so nicht vorhersehbar, was den Thriller für mich sehr rund gemacht hat.
Fazit:
Ein spannender und atmosphärischer Thriller, der tief in menschliche Abgründe blicken lässt und lange nachwirkt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und bin gespannt, wie es mit Kommissarin Svenja Paulus weitergeht.
Der gelungene Reihenauftakt um die Hauptkommissarin Svenja Paulus
Für mich war es das erste Buch von Arne M. Boehler, dementsprechend gespannt war ich darauf. Ich musste einfach wissen ob „…. Sonst stirbt sie“ wirklich so gut ist wie alle sagen. Was soll ich sagen, ja es ist wirklich sehr gut. Anfangs kam ich eher schlecht in die Geschichte rein, Svenja war mir nicht von Beginn an sympathisch. Dies änderte sich jedoch schnell. Der Schreibstiel las sich super, die kurzen und knackigen Kapitel einfach top. Einzig Svenjas Kollege Alwin hätte etwas mehr „beleuchtet“ werden dürfen.
Aber alles in allem hat mir „…Sonst stirbt sie“ sehr gut gefallen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Nun zum Buch;
Das Ehepaar Philipp und Lena Dorn haben eine einjährige Tochter Emma, diese verschwindet unter mysteriösen Umständen spurlos. Der einzige der zuhause war ist Papa Philipp, als Emma verschwand. Die eilig hergerufenen Polizisten Hauptkommissarin Svenja Paulus und ihr Kollege Alwin stehen vor einem Rätsel. Es gibt am ganzen Haus keine Einbruchspuren. Lenas geplantes Wellnesswochenende mit ihren Freundinnen findet ein jähes Ende nach dem Anruf von Philipp. Ausser Atem kommt sie zuhause an.
Svenja und Alwin ist das Verhalten des Ehepaars Dorn suspekt, beide werden aufs Revier zitiert für weitere Befragungen.
Es scheint als ob Lena wie auch Philipp nicht ehrlich sind.
Die Zeit rennt, denn es gibt keine Spur von Emma.
Was passierte wirklich in der Nacht als Emma verschwand?
Ist Lena wirklich so skrupellos wie Philipp behauptet? Hatte Philipp einen Aussetzer und machte einen entsetzlichen Fehler? Diese und viele weitere Fragen müssen Svenja und Alwin beantworten.
Wird es ihnen gelingen die kleine Emma wohlbehalten nachhause zu bringen?
Lest selbst…..
Mein erstes Buch von Arne M. Böhler und was soll ich sagen?! WOW mit Leseempfehlung!
Ich hatte erst ein Viertel gelesen und habe mir sofort Teil 2 bestellt!
Mein Mutterherz hat zwar an vielen Stellen „gelitten“ so dass ich Herzrasen hatte, bei diesem Thriller bekommt man noch Irreführende Spuren gelegt und fiebert mit bis zum Schluss.
Gespannt bin ich nun auf Teil 2, aber den ersten Band muss ich erst mal sacken lassen und verdauen.
Ein Thriller, in dem viele Geheimnisse im Dunkeln lauern
Ein schreckliches Szenario: Das eigene Baby verschwindet plötzlich spurlos aus dem eigenen Kinderzimmer. Es gibt keine Hinweise auf einen Einbruch und dennoch bleibt das Bettchen leer.
Diese grausame Erfahrungen müssen Phillip und Lena machen. Doch anstatt der Polizistin Svenja Paulus mit ihren Aussagen zu helfen, verstricken sich beide in immer mehr Ungereimtheiten.
Die Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen, sind dabei erschreckend.
Der ganze Thriller lebt vor allem durch Arne M. Boehlers grandioser Charakterzeichung. Svenja Paulus als Protagonistin (die ich übrigens unwahrscheinlich sympathisch finde) wird wunderbar menschlich und authentisch gezeichnet. Doch auch die Geschichte der Nebencharaktere weiß durchaus zu fesseln.
Dadurch, dass die Geschichte in unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, gewinnt der Plot sehr an Dichte und Spannung.
Vieles bleibt bis kurz vor Schluss im Dunkeln und mit so manchen Plottwist habe ich absolut nicht gerechnet.
Fazit: Empfehlenswerter facettenreiche Thriller mit sympathischer Ermittlerin. Ich freue mich schon auf Band 2
Das Buch beginnt gleich mit dem Albtraum aller Eltern: die einjährige Emma ist spurlos aus ihrem Bett verschwunden und nichts deutet auf einen Einbruch. Der Vater hat geschlafen, die Mutter ist auf einem Wellnesswochenende mit ihren Freundinnen. Eigentlich sollten die Eltern alles daransetzen, dass Emma schnell gefunden wird, aber irgendwie sind die beiden merkwürdig. Philipp ist Hausmann und hat so seine Spleens, Lena ist Lehrerin und bringt das Geld nach Hause. Schnell wird klar, dass beide etwas zu verbergen haben. Hat einer von beiden etwa das Kind versteckt oder mit einer Entführung zu tun? Jeder ist verdächtig.
Nach und nach kommt immer mehr zu Tage und der Kreis der Verdächtigen vergrößert sich natürlich.
Ein ums andere Mal dachte ich eigentlich, dass ich die Story durchschaut habe, aber dann gab es einen weiteren Twist und alles war wieder anders. Ich mag das sehr gern, wenn nichts vorhersehbar ist, so wie hier. Irgendwann wusste ich nicht mehr, was ich noch glauben sollte. Das Ende hat mich überrascht, hatte ich so nicht erwartet. Mir war das Buch dann aber zu schnell zu Ende. Aber es gibt ja noch eine Fortsetzung…
Die Ermittler Svenja und Alwin fand ich sehr gut und ich freue mich auf das Wiedersehen im zweiten Teil!
Gefesselt von Seite 1 an…. Zwischendrin so verwirrend, dass ich gar keine Theorie mehr hatte…. Die Kapitel sind super geschickt geschrieben und alles so undeutlich erwähnt, dass man gar nicht recht weiß, um welchen Protagonisten es gerade geht. Am Ende kam dann mehr als nur ein Plot zum Vorschein…. Hat mir richtig gut gefallen ….
"Sonst stirbt sie" ist der Auftakt der "Svenja Paulus"-Reihe von Arne M. Boehler. Ich kann nur sagen, dass ist ein wirklich mehr als gelungener Start😁
Kommen wir aber erstmal zur Story: Ein Baby wird entführt. Die Ermittler kommen schnell auf die Spur der eigenen Eltern. Aber haben die es nur vorgetäuscht oder ist es doch eine Entführung?
Die Spannung baut sich über die ersten Seiten auf. Es fängt also ruhig an und aufeinmal ist die Spannung auf 100%. Ab da an, kann ich euch sagen, könnt ihr das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Kapitel sind kurz, genau mein Ding, dazu eine super Schreibweise. Du fliegst eigentlich nur so durch das Buch. Gut es ist auch mit seinen knapp 320 Seiten nicht so dick, hat aber genau die richtige Länge für die Story.
Ich bin bei dem Buch aus dem rätseln nicht mehr rausgekommen, wer nun was getan hat. Es werden hier nebenbei soviele Dinge ans Tageslicht, da hat quasi jeder irgendwo Dreck am stecken und ein Motiv.
Die Protagonisten finde ich auch sehr schön dargestellt. Sie handeln auch relativ nachvollziehbar, was ich sehr wichtig finde.
Es ist zwar kein sonderlich blutiger Thriller, aber er besticht durch düstere Atmosphäre und eine Menge Spannung. Ich kann dem Buch nur eine klare Leseempfehlung geben und werde mir aufjedenfall mehr von dem Autor holen😁
Dieses war mein erstes Buch von Arne M. Boehler.
Der Schreibstil war sehr angenehm und gut zu lesen.
Auch die Story hat mir gut gefallen, es wird aus der Perspektive mehrerer Figuren erzählt und manchmal ist es nicht ganz klar, von wem nun berichtet wird.
Dieses Muster erhöht deutlich die Spannung des Buches und hat mich zum Teil auf eine falsche Fährte gebracht.
Es ist für mich ein gut konstruierter, flüssig zu lesender Thriller mit einem gelungenen Ende.
Es hat sich alles gut zusammengeführt und das Lesen hat mir großen Spaß gemacht.
Nur blieben meiner Meinung nach die sehr interessanten Protagonisten teilweise etwas blass, aber da das Ende auf einen zweiten Band hoffen lässt, werden sicher einige Sachen noch intensiver beleuchtet.
Es würde mich sehr freuen, mehr von Svenja und Alwin und auch einer weiteren Person (mehr geht nicht ohne Spoiler) zu lesen.
Spannender als ich es am Anfang vermutet hätte!
Auch wenn das Buch eher zu den “kürzeren” zählt war es trotzdem vollgepackt mit lauter Ereignissen und durchgängig ein Pageturner.
Das Verschwinden eines kleinen Babys hält viel mehr verdeckt als man zu Beginn glaubt.
Obwohl man merkt, dass nicht jede Szene ausgeschmückt ist und teilweise auch ordentlich gesprungen wird tut es der Geschichte dennoch kein Abgang.
Man könnte sogar davon ausgehen, dass es ein Teil 2 geben könnte so wie das Ende hinterlassen wurde… Ich bin gespannt !
Sonst stirbt sie ist ein solider Thriller, der mir spannende Lesestunden bereitet hat.
Es geht um ein Kleinkind, das aus der elterlichen Wohnung verschwindet, während der Vater allein mit seiner Tochter ist. Wer entführt ein einjähriges Kind und warum? Wem will er damit schaden? Den Eltern?
Geht es um Geld? Um Erpressung?
Kann dad Kind lebend gefunden werden?
Der Autor kann mit der Geschichte gut mit namhaften deutschen Autoren, wie Strobel, Bentow, oder Winkelmann mithalten.
Der Schreibstil ist spannend, der Spannungsbogen kann kontinuierlich aufrecht erhalten und gegen Ende noch gesteigert werden. Die kurzen Kapitel enden meist mit einem Cliffhanger. Im nächsten Kapitel bekommt man dann einen anderen Blickwinkel.
Es gibt mehrere Blickwinkel, auch einen Täter Blickwinkel.
Der Autor lässt anfangs noch viel Spekulationsspielraum und legt bewusst falsche Fährten. Schnell stellt man fest, in diesem Buch haben mehrere Personen Geheimnisse aus der Vergangenheit, die sie nicht gerade in ein positives Licht rücken. Vor allem der Vater gerät in Verdacht.
Irgendwann gibt es eine Wendung, die alles nochmal neu mischt. Die Ermittler müssen die Zusammenhänge herausfinden. Können sie den Täter überführen?
Arne Böhler hat mich überzeugt mit der Geschichte. Kurze Kapitel, wechselnde Perspektiven, inklusive Täterblickwinkel. Eine Wendung gegen Ende. Gute Voraussetzungen für einen Thriller. Gerne mehr davon. Vielleicht gibt es ja weitere Fälle für Svenja und Alwin.
📚 Rezension 📚Arne M. Boehler …sonst stirbt sie
Als Phillip nachts aufwacht und nach seiner kleinen Tochter Emma sehen möchte, ist diese verschwunden. Mit ihrem gerade mal 1 Jahr kann sie ihr Kinderbettchen nicht selbst verlassen haben- so viel steht fest.
Sofort informiert Phillip die Polizei, die kurze Zeit später das gesamte Haus nach Emma absucht.
Phillip gibt derweil seiner Frau Lena Bescheid, die mit Kolleginnen übers Wochenende weg gefahren ist.
Doch keine Spur von Emma. Die Kommissarin Svenja nimmt Lena und Phillip mit aufs Revier. Sie vermutet, dass eine/r der beiden dahinter steckt und eine Ehekrise der Auslöser dafür ist.
Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass Phillip als Jugendlicher unter dissoziierten Störungen litt und er deswegen in psychologischer Betreuung war. Kann er etwas mit dem Verschwinden zutun haben?
Als auch noch heraus kommt, dass Phillip nicht der leibliche Vater von Emma ist, gerät der gesamte Fall aus den Fugen….
Vorab muss ich dazu sagen: es geht um Kindesentführung, Missbrauch einer/ eines Schutzbefohlenen und dissoziierten Störungen.
Anfangs habe ich etwas gebraucht, um in das Buch hinein zu kommen. Die verschiedenen Perspektiven haben es mir schwer gemacht.
Doch mit der Zeit war ich mehr und mehr im Thema drin und wie gebannt von der Story. Die Hintergründe zu Phillips Störung aus der Kindheit wurden sehr ausführlich erklärt und sind in das Buch eingeflossen. Das hat mir besonders gut gefallen. Auch die unterschiedlichen Perspektiven sind anschaulich und transparent sodass man direkt den Anschluss finden konnte.
Das Buch hat mich mit der Zeit immer mehr in seinen Bann gezogen. Zumal man zwischendrin einfach keine Ahnung hatte, wie alles zusammen hängt. Umso mehr hat mir die Auflösung und das Ende gefallen. Damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Manchmal ist halt nichts so, wie es scheint. Ein echt gut gelungener Psychothriller, der unter die Haut geht.
✍️ Fazit: spannend und teils auch verstörend geschrieben. Aber die Story ist rund um super verfasst. Und leider- so muss ich es einfach sagen- kann das, worum es in dem Buch geht- täglich einfach so passieren
📬 Reziexemplar=Werbung 📭
Philipp ist ein junger Vater, der mit seiner kleinen Tochter ein paar Tage alleine ist, während seine Frau sich mit Freundinnen erholt. Als er morgens an das Kinderbettchen tritt, ist es leer. Panisch sucht er das ganze Haus ab, jedoch vergeblich, die kleine Emma ist verschwunden.
Die Polizei trifft schnell ein und verdächtigt logischerweise zuerst die Eltern, da Emma mit ihrem einen Jahr noch nicht selbstständig irgendwohin gegangen sein kann. So überprüft sie zunächst den Vater und stößt auf etwas in seiner Vergangenheit, das ihn weit nach oben auf der Verdächtigenliste katapultiert. Doch auch Emmas Mutter scheint irgendetwas zu verheimlichen. Aber hat einer von beiden oder sogar beide wirklich etwas mit ihrem Verschwinden oder gar Tod zu tun?
Dieser Thriller hat mich ganz schön beschäftigt!
Der Einstieg war so, wie ich es mag. Irgendwie leicht düster und geheimnisvoll, sodass man sich gleich fragt, was hier abgeht. Spannung war von Anfang an vorhanden und wurde durchgängig gehalten.
Entwickelt hat er sich so, dass ich ständig am Rätseln war, was passiert und ob die Polizei auf der richtigen Spur sein könnte.
Arne M. Boehler präsentiert dem Leser in perfektem Tempo mehrere Möglichkeiten und zieht ihn so mit. Allerdings darf man nicht zimperlich sein, weil die Sprache an manchen Stellen ziemlich derb ist. Hat mich das ein oder andere Mal echt zusammenzucken lassen.
Es ging dann auch in eine Richtung, die mir mehr und mehr zu schaffen machte. Ist schwer, hier näher darauf einzugehen, ohne zu spoilern. Ich kann nur so viel sagen. Es geht nicht um Blutvergießen oder Gemetzel, denn so ein Thriller ist es nicht. Es war eher das Thema an sich.
So ging mir das Ende, das absolut schlüssig und irgendwie echt genial war, ein wenig an die Nieren.
Von mir gibt’s ne klare Empfehlung für Thrillerfans!
Vielen lieben Dank @arne_m_boehler_autor und @gmeinerverlag ❤️
Ein Kleinkind ist verschwunden,
Entführt??? Ehedrama???, WEGLAUFEN konnte Es ja nicht!!!
Von Seite zu Seite wird es Spannender, trotz der eigendlich wenigen Protagonisten.
Die Ermittlerin, Svenja Paulus, ermittelt mit Ihrem jungen Kollegen, in Alle Richtungen. Schnell und konzentriert, der Vater ist verzweifelt oder doch nicht? Die Mutter hat Angst um Ihr Kind und hat da eine IDEE...
Der Schreibstil hat mir sehr Gut Gefallen, je Seite wird es Spannender, bis zur letzten Seite. Kurze Kapitel zwischen durch, um nur kurz aus der anderen Richtung bzw. Protagonist, zu schauen...einfach Klasse geschrieben.
Würde mich über einen 2. Teil freuen und bei dem Ende eigentlich ein Muss.
Klare Kaufempfehlung und Leseempfehlung,
Das Buch sollte auch ohne Farbschnitt im Bücherregal stehen und gelesen haben sollte man das AUCH.
⭐⭐⭐⭐⭐ VOLLE PUNKTZAHL
Sonst stirbt sie hat mich schon in den ersten Kapiteln sehr überzeugen können, die Schreibweise ist sehr angenehm und spannend, interessant zu lesen. Von Kapitel zu Kapitel wird es immer aufregender und man kommt zum Nachdenken, wirklich gesagt ich habe sowas von mitgefiebert es war richtig spannend und man muss als Thriller Fan das Buch einfach gelesen haben.
Das Cover ist übrigens sehr passend zum Inhalt.
An die wo es noch nicht gelesen haben, warum habt ihr das noch nicht gelesen? Wird höchste Zeit.
Inhalt: Für den frisch gebackenen Vater Philipp wird ein Albtraum zur Wirklichkeit: Seine kleine Tochter liegt nicht mehr in ihrem Bett. Scheinbar wurde die Kleine direkt aus dem Haus entführt. Seine Frau Lena scheint die Sache weniger nahezugehen. Nachdem die Polizei und Hauptkommissarin Svenja Paulus im Haus war und keinerlei Einbruchsspuren erkennen, wird die Sache immer seltsamer. Das Paar scheint der Polizistin eine Menge zu verheimlichen. Während Svenja alle Hebel in Bewegung setzt u m das vermisste Mädchen zu finden, verschwindet der Vater nach einer Befragung vom Polizeirevier. Selbst die Ehe der Eltern scheint mehr Schein zu sein, als die beiden sich eingestehen wollen. Kann Svenja das dunkle Geheimnis lüften und das vermisste Kind aufspüren, bevor es zu spät ist?
Meinung: Das Cover finde ich schon sehr düster gestaltet, aber trotzdem finde ich es sehr passend zum Thriller. Der Schreibstil des Autors war angenehm zu lesen, so dass ich relativ schnell durch das Buch gekommen bin. Leider bin ich mit den Protagonisten gar nicht warm geworden. Grade Svenja fand ich teilweise sehr kalt und unsympathisch. Auch die Nebenhandlung um sie herum empfand ich als unpassend. Die Geschichte an sich fand ich super spannend und an Spannung hat es hier definitiv nicht gefehlt, jedoch war es an manchen Situationen für mich etwas zu viel des Guten. Insgesamt empfand ich das Buch als einen soliden Thriller.
.... ist ein wirklich sehr intensiver Thriller, der durch seine spannende Handlung überzeugt. Aber nicht nur das, er regt vor allem auch zum Nachdenken an.
Für mich war es das erste Buch von Arne M. Boehler und wird definitiv nicht das letzte Buch sein. Von der ersten Seite an, hat mich das Buch gleich in den Bann gezogen. Die Spannung baut sich nach und nach auf, so dass ich das Buch heute nicht mehr weglegen konnte. Das Ende kam für mich allerdings unerwartet. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Die Geschichte ist zwar abgeschlossen, aber mein Gefühl sagt mir, dass es hier eine Fortsetzung geben wird. Ich lasse mich mal überraschen.
Ich für meinen Teil wurde sehr gut unterhalten und freue mich auf weitere Bücher.
....
Inhalt
»Und dann kommt die Angst - zu jeder einzelnen Mutter, jedem einzelnen Vater in der Stadt: Ist mein Kind das nächste Opfer?«
Die kleine Tochter eines jungen Paars verschwindet spurlos, doch Kommissarin Svenja Paulus erkennt keine Anzeichen für eine Entführung. Während sie alle Hebel in Bewegung setzt, um das Kind aufzuspüren, verhalten sich dessen Eltern verdächtig passiv.
Haben sie eine schreckliche Schuld auf sich geladen?
An Anfang wollte ich es wieder zur Seite legen und es irgendwann nochmal von neuem Lesen. Doch ich habe dem ganzen noch eine Chance gegeben und wurde zum positiven überrascht. Es hat mich ganz plötzlich so gepackt, dass ich es nemmer aus den Händen legen konnte.
Diese Wendung, als alles plötzlich einen Sinn ergab.🤯
Ich freue mich schon riesig auf Band 2😊
Auch, wenn sich hier die Spannung eher etwas langsamer aufbaut, mochte ich die Art des Erzählens, da dadurch die Spannung konstant nach oben geht und am Ende in einem großen Finale gipfelt. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, er war flüssig und leicht zu lesen.
Die Charaktere waren dagegen durch die Bank weg alle schwierig. Die Eltern waren beide sehr unsympathisch, vor allem die Mutter. Gegen diese hatte ich von Anfang an eine Abneigung und lag damit offenbar auch nicht falsch. Auch mit der Ermittlerin hatte ich ein paar Schwierigkeiten, das hat sich aber im Laufe des Buchs gebessert. Dafür fand ich ihren Kollegen Alwin sehr sympathisch.
Über was ich mich richtig gefreut habe war die Erwähnung der Stadt Göttingen, wenn auch nur in einem Nebensatz, da ich bisher sehr selten Städte in meiner Nähe in Büchern gefunden habe.
Das Ende des Buchs fand ich zwar schlüssig und nachvollziehbar gelöst, aber ich mochte es nicht. Hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht.
Trotzdem ist es ein gutes Buch und ich werde auch den nächsten Band lesen.
»Und dann kommt die Angst - zu jeder einzelnen Mutter, jedem einzelnen Vater in der Stadt: Ist mein Kind das nächste Opfer?« Die kleine Tochter eines jungen Paars verschwindet spurlos, doch Kommissarin Svenja Paulus erkennt keine Anzeichen für eine Entführung. Während sie alle Hebel in Bewegung setzt, um das Kind aufzuspüren, verhalten sich dessen Eltern verdächtig passiv. Haben sie eine schreckliche Schuld auf sich geladen?
Der Thriller spielt eindeutig mit sehr realen Ängsten die wohl alle Eltern nachvollziehen können. Ich fand den Schreibstil wirklich hervorragenden man konnte die Angst der Eltern so gut fühlen und hat sich oft gefragt Na wer ist der Täter vielleicht doch einer der Eltern?
Das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung.
Philipp Dorn ist mit seiner Tochter alleine zu Hause und passt auf sie auf. Als er in ihr Zimmer kommt ist die einjährige Emma spurlos verschwunden. Einbruchsspuren sind keine vorhanden. Erinnerungen an die letzten Stunden erloschen. Der fürsorgliche Vater und Hausmann ist außer sich. Er ruft die Polizei und informiert seine Frau, die umgehend nach Hause kommt. Eine Entführung ist nicht erkennbar. Die Mutter interessiert das Verschwinden der Tochter wenig. Sie wollte eigentlich nie Mutter sein und bringt auch keine Muttergefühle auf. Sie bringt ihren Mann in Schwierigkeiten, in dem sie ihn bei der Polizei verdächtig macht. Zudem kommt eine Affäre ans Licht.
Für mich war es das erste Buch von Arne M. Böhler und wird nicht das Letzte gewesen sein. Mich hat das Buch gleich in den Bann gezogen, so dass ich mehr über die Geheimnisse der Familie erfahren wollte und wissen wollte, was es mit der Entführung auf sich hatte.
Der Schreibstil war durchgehend angenehm und man kam gleich in die Geschichte. Die angenehme Schreibweise sorgte dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegen und die Geschichte inhalieren konnte.