Winkinger auf Sylt… oder wie war das
Sebastian Thiel hat hier einen Roman geschrieben, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Das fing schon mit dem Prolog an. Die Wikinger sind noch immer für eine gute Story gut. - Hier handelt es sich wohl aber um eine Sage rund um einen feigen Winkinger, die es wohl wirklich gibt. Die Protagonistin war für mich von Anfang an hochgradig interessant. Vom Schicksal scheint sich nicht gerade gehegt und gepflegt zu sein. Statt dessen kehrt sie fast reumütig nach Hause zurück, um dort ihren Dienst als Polizistin zu versehen. Allerdings macht es hier hier überhaupt nicht leicht, legt ihr stattdessen nur Steine in den Weg und bremst sie aus. Trotz der ganzen Hindernisse kämpft sie weiter, kann den Mordfall tatsächlich aufklären und bekommt gleich wieder eine vor den Bug, weil sie sich in einer Person so getäuscht hat, wie selbst ich es nicht für möglich gehalten haben. Ein einfacher, aber bildhafter Schreibstil hat mir ein gnadenlos gutes Kopfkino beschert. Ich habe öfter mal Gänsehaut gehabt oder gefroren, weil die Protagonistin mal wieder in der Nordsee unfreiwillig baden war. - Ein Pageturner, wie er im Buche steht, der zum Glück auch gleich einen zweiten Band zu bieten hat. Der kommt in jedem Fall auf meinen Want to read für September!




