Band 4 Maggie Stiefvater Schimmert die Nacht
Solides Spin-off, was aber deutlich kürzer hätte sein können.
https://youtu.be/kdVnG8q9FjM
Kann absolut nicht mit der Hauptreihe mithalten
Cole und Isabel haben mir schon in der Trilogie nicht sonderlich gefallen. Unabhängig voneinander noch besser als in ihrer toxischen Umgangsweise miteinander. Leider wurde das in LA nicht besser. Ein ziemliches auf und ab, ich hätte beiden Sturköpfen mehr einen Therapeuten empfohlen.
Mich konnte dieses SpinOff leider nicht so begeistern. An sich mag ich Isabell sehr gern, aber irgendwas hat mir gefehlt an dem Buch. Da bleibe ich lieber bei der eigentlichen Trilogie. :)
Mit "Nach dem Sommer" hat sich Maggie Stiefvater damals in mein Herz geschrieben. Sam und Grace standen im Mittelpunkt, harmonisch und ruhig. Doch je länger die Trilogie andauerte, desto mehr mauserten sich Cole und Isabel zu meinen Lieblingen, denn sie brachten vor allem ab Band 3 den nötigen Pep in die Geschichte und trieben die Handlung voran. Umso mehr freute ich mich, als ich hörte, dass die Autorin den beiden ein Spin-off widmen würde. Nor der Lektüre ist es jedoch wichtig zu wissen, dass wir hier nicht mehr in Minnesota sind, denn Isabel ist mit ihrer Mutter Nach L.A. gezogen und auch Cole zieht es in die sonnige Stadt Kaliforniens. Hier agieren weder Sam noch Grace und auch von den Wölfen ist nur noch ein Hauch zu spüren. Wir bekommen Cole und Isabel - und das pur. Und so ist "Schimmert die Nacht" viel mehr im Contemporay Young Adult Bereich anzusiedeln als im Urban Fantasy. Doch das hat meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan. Während in der Trilogie die romantische Liebesgeschichte im Zentrum stand, punktet Maggie Stiefvater hier mit zwei sehr schwierigen, innerlich zerrissenen, aber leidenschaftlichen Persönlichkeiten. So ist die Geschichte abwechselnd in der ich-Perspektive von Cole und Isabel verfasst, was es einem ermöglicht, einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Protagonisten zu werfen und das ist auch nötig, denn Isabel wird nicht umsonst auch Eiskönigin genannt. Wir kennen sie als taffe, junge Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt, doch in ihrem Inneren sieh es ganz anders aus. Sie ist verunsichert - wegen Jack, ihren Eltern, vor allem aber wegen Cole St. Claire, denn sie möchte sich nicht nochmals in ihn verlieben und doch kann sie nicht die Finger von ihm lassen. Cole erlebte ich viel offener, denn er weiss ganz sicher, was er will und das ist Isabel. Und im Normalfall bekommt der Rockstar auch, was er möchte, doch da hat er die Rechnung ohne seine Angebetete gemacht. Zurück in L.A. möchte er in einer TV-Show ein neues Album aufnehmen. Dadurch wird er immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert, was grosse Schuldgefühle in ihm auslöst. Doch er wäre nicht der Star von Narkotika, wenn er nach jemandes Pfeife tanzen würde. Und so zieht er die eine oder andere haarsträubende Aktion ab. Cole und Isabel sind wie Feuer und Eis. Sie können irgendwie nicht mit-, aber auch nicht ohne einander. Maggie Stiefvater hat viele Talente und schreiben gehört definitiv dazu. Ich liebe ihren eindrücklichen Schreibstil, der mich sofort einhüllt und mit tollen Zitaten bombardiert. Sie entwirft immer wahnsinnig tolle Charaktere, die nicht nur facettenreich sind sondern auch noch schattiert schimmern. Und sie ist wandelbar, denn mit "Schimmert die Nacht" hat sie bewiesen, dass sie nicht 'nur' Urban Fantasy beherrscht, sondern auch mit einer äusserst unterhaltsamen, bissigen All-Age-Lovestory überzeugen kann. Fazit: Mit "Schimmert die Nacht" zaubert Maggie Stiefvater eine äusserst unterhaltsame, atmosphärisch-bissige Contemporary Young Adult Story mit einem Hauch von Wolf. Ein Spin-off, das man nicht verpassen sollte!
Ich liebe liebe liebe diese beiden wirklich so sehr. Ich mag ihren Humor und gleichzeitig diesen Tiefgang den die beiden einfach haben. Und es hat mich riesig gefreut das ihre Geschichte ein eigenes Buch bekommt. leider war mir das hin und her an manchen Stellen einfach zu langatmig, weshalb ich einen Stern abziehen musste. alles in allem ist es aber eine wirklich berührende Geschichte.
Mir Persönlich hat es besser gefallen als die Geschichte von Grace und Sam. Da ich Cole und Isabel als Charakter einfach viel Spannender und lustiger finde. Ich habe dieses Buch geliebt und kann es nur empfehlen auch wenn einem die Geschichte von Grace und Sam nicht gefallen hat.
Ich bin total enttäuscht :-( Habe die ersten drei Bände verschlungen und geliebt. Dieses Buch war in meinen Augen langweilig und unnötig... schade!!!
Er ist genauso wie man sich einen Rockstar vorstellt, unberechenbar, zum niederknien schön und unnahbar. Cole St. Clair hat eingewilligt an einer Reality Show teilzunehmen, um ein neues Album zu produzieren und dieses zu promoten. Doch lediglich mit dem Hintergedanken die spröde Isabel wieder zurück zu gewinnen. Die jedoch ist gerade dabei ihren Schmerz zu überwinden und die Tatsache, dass Cole sich hin und wieder in einen Werwolf verwandelt. Cole jedoch lässt nicht locker, er zieht einen Trumpf nach dem anderen aus dem Ärmel um die Liebe seines Lebens doch von seinen Qualitäten zu überzeugen. Das dabei noch unheimlich tolle Liebeslieder entstehen würden und eine Männerfreundschaft mit seinem Fahrer hätte er sich nie träumen lassen. Ich fand schon die ersten drei Teile von Frau Stiefvater über die Werwölfe faszinierend, auch wenn ich nicht der Werwolffan bin. Dennoch hat die Autorin einen wundervollen Schreibstil an sich, der mich jedes Mal zum Träumen bringt. So auch bei „Schimmert die Nacht“. Cole St. Clair ist der Prototyp eines Rockstars, unberechenbar, gutaussehend und gefährlich. Insbesondere für sich selbst. So einen Mann vor sich selbst zu retten, ist der heimliche Traum fast einer jeden Frau und so schmolz ich dahin, wenn er in seinen dunklen Stunden, sein Leben analysierte, seine Fehler oder über Wege nachdachte Isabel in sein Leben zurückzuholen. Obwohl diese nicht gerade eine sympathische Hauptfigur ist, mochte ich ihre taffe Art sehr. Ihr Eispanzer den sie sich zugelegt hat und den ihre Cousine erfolglos zu durchbrechen versucht. Ich habe so mit den beiden gebangt und war so von der Geschichte in den Bann gezogen, dass ich vom Ende völlig überrascht wurde und mir wünschte, das Buch hätte doppelt so viele Seiten, nur um mich noch nicht von ihnen verabschieden zu müssen. Dieses Buch kommt auf alle Fälle auf meinen „Re-read“-Stapel, und sei es auch nur um zu sehen, ob es den beiden noch einmal gelingt mich in ihren Bann zu ziehen.
Leider war Schimmert die Nacht von Maggie Stiefvater eine ziemliche Enttäuschung für mich. Ich mochte Isabel und Cole in der ursprünglichen Trilogie aber die beiden sind für mich wohl in kleinen Dosen einfacher zu geniessen, denn hier gingen sie mir ziemlich schnell nur noch auf die Nerven. Das ganze Buch schien kaum eine Geschichte zu haben ausser ein ständiges und sehr dramatisches hin und her zwischen dem beiden. Es gab ein paar coole Szenen und teilweise Maggie Stiefvater schreibt gut aber leider konnte dies die fehlende Handlung und die nervtötende Art der Hauptfiguren insgesamt nicht wettmachen.
Ich bin sehr froh, dass die Autorin sich dazu entschieden hat einen Spin-off über diese Reihe zu schreiben. Cole ist mit Abstand der vielschichtige Charakter in der ganzen Geschichte und ich hab seinen Werdegang sehr gern verfolgt. Dieser spin-off ist allerdings sehr Charakterbasierend und hat eher weniger mit der "Werwolf-Thematik" zu tun. Trotzdem hab ich das sehr gern gelesen und kann mir gut vorstellen dieses Buch nochmal in die Hand zu nehmen! Definitiv ein must-read, wenn einem die Nebencharaktere der Trilogie gefallen haben.











