Rating:3.5★
Spannende Geschichte über das Venedig der 1500 Jahre, leider meiner Meinung nach etwas lang gezogenen.
Nach seiner Flucht aus dem Waisenhaus schlägt der Junge Mercurio sich als Dieb und Betrüger durch, er lebt in einem Kanal unter den Straßen Roms. Als eine seiner Betrügereien schief läuft muss er gemeinsam mit zwei Freunden fliehen. Ihr Weg führt sie nach Venedig doch schon auf der Reise zerbricht dass Trio an Schicksalschlägen, Hass und auch an der Liebe. Denn diese findet Mercurio heftig und unerwartet und für sie ist er bereit, alles zu riskieren. So versucht er gegen Intrigen und Schwierigkeiten sein Leben als Betrüger hinter sich zu lassen und ein ehrbares Leben zu führen.
Ich mag Luca di Fulvios Schreibstil, der das Leben Mercurios und der anderen Protagonisten lebhaft und authentisch beschreibt. Die Geschichte ist durchaus spannend. Jedoch entglitt sie mir nach etwa der Hälfte des Buches etwas. Meiner Meinung nach ist die Erzählung etwas zu sehr in die Länge gezogen, der ständige Wechsel zwischen den Protagonisten macht es etwas schwierig, ihr zu folgen. Die Erzählung hätte wohl nicht an Spannung verloren, wenn es ein paar Intrigen weniger gewesen wären. Darum hat mir das Lesen zwischendrin etwas Mühe bereitet. Dennoch wollte ich gerne wissen wie es ausgeht.
Das Mädchen, das den Himmel berührteby Luca Di FulvioBastei Lübbe