28. März
Rating:5

Eine alte Burg in Schottland, ein junger Lord und verschiedene Geister. Was braucht man mehr für eine tolle Geschichte? Witzig, spannend und auch ein wenig gruselig mit tollen Zeichnungen. Besonders der sprechende Schädel ist mit seinem speziellen Humor immer für ein Schmunzeln gut und das Kindermädchen, eine Voodoo-Priesterin, macht die Geschichte komplett (und hilft in schwierigen Situationen). Freue mich auf weitere Abenteuer.

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjägerby Sabine StädingBaumhaus
8. Okt.
Rating:4

Unterhaltsam, cool, und wunderbar schräg. Die alte Burg wimmelt nur so von Geistern und dadurch ist das Leben für Jonny auf seinem Familiensitzt nicht immer leicht. Wer sonst wird nachts auf dem Rückweg vom Klo von einem Axt schwingenden Schotten verfolgt? Doch vielleicht wird es einfach Zeit den Spieß umzudrehen. Zum Glück ist der sprechende Schädel den Jonny im Moor findet erstaunlich informativ was das Thema Geisterjagd angeht. Fazit: Dieses Buch ist genau die richtige Mischung aus Unterhaltung, Abenteuer und Spukgeschichte. Ich hatte viel Spass beim Lesen. Von Alter her würde ich es ab etwa 9 Jahren empfehlen.

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjägerby Sabine StädingBaumhaus
21. Juli
Rating:5

Sabine Städing Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger Baumhaus Verlag Autor: Sabine Städing wurde 1965 in Hamburg geboren und hat sich schon als Kind gerne Geschichten ausgedacht. Nach ihren drei Büchern rund um das Mädchen Magnolia Steel, das herausfindet, dass sie eine Hexe ist, schreibt sie inzwischen Bücher für jüngere Kinder. Auch in ihrer aktuellen Buchreihe steht mit Petronella Apfelmus wieder eine Hexe im Mittelpunkt. (Quelle: Luebbe) Jonny hat Angst in seinem Haus, denn dort spukt es. Eines Abends nachdem er mit seinem Kindermädchen Cécile das Fußballspiel geschaut hat, wird Jonny mitten im Schlaf wach. Sein Zimmer ist eisig kalt und plötzlich öffnet sich die Zwischentür zu seinem Zimmer. Das Buch besteht aus 24 Kapiteln, die alle neben der Ziffer einen Titel besitzen. Außerdem befindet sich am Anfang immer eine kleine Zeichnung. Die Kapitelangabe fällt außerdem dadurch auf, dass die Schrift leicht verläuft, was dann so aussieht, als wäre es Blut (dieser Effekt ist uns auch schon beim Titel des Buches aufgefallen). Ein weiterer Effekt ist, dass man auf einigen Seiten Flecken und Kratzer andeutet, was das Buch älter und schauriger wirken lässt. Neben den Bildern zu Beginn eines Kapitels befinden sich auch im Buch selbst einige Bilder wieder, dies ist sicherlich kindgerecht und positiv anzumerken, auch wenn es hier ruhig ein paar mehr Bilder hätten sein dürfen. Ebenfalls auffallend sind die Bilder in der Coverinnenseite vorne (Abbildungen der ganzen Charaktere) und hinten (Karte vom Handlungsort). Zum Thema kindgerecht sollte man auch anmerken, dass der Autor an einige Wörter Fußnoten gesetzt hat, wodurch eventuell schwer verständliche Wörter sofort erklärt werden. An der Tatsache der Wortwahl aber auch der Länge des Buches lässt sich aber schon erkennen, dass man hier ein Kinderbuch für schon etwas ältere Kinder hat (das Buch wird ab 10 Jahre empfohlen). Wie sich unschwer am Titel erkennen lässt, orientiert sich das Buch an den bekannten “John Sinclair” und bildet eine sehr gelungene Kinderversion. Wie sein großes Vorbild ist auch die Kinderversion in Sachen Grusel nicht zu unterschätzen (natürlich kindgerecht gehalten). Cover: Das Hardcover ist hauptsächlich in der Farbe schwarz gehalten. Auf der Vorderseite sehen wir dann den großen, runden Mond, welcher durch 2 schwarze Flecken wie ein Totenkopf aussieht. Dies passt gut zum Inhalt des Buches, denn dort gibt es ebenfalls einen Totenkopf. Außerdem sehen wir einen kleinen Jungen, welcher eine Laterne in seiner Hand hält. Bei diesem Jungen handelt es sich sehr wahrscheinlich um den Titelhelden der Geschichte, Johnny Sinclair. Der Titel des Buches steht oben auf dem Cover und hebt sich durch seine leuchtend gelbe Farbe perfekt vom Hintergrund ab. Außerdem sieht man bei genauerer Betrachtung, dass die I-Pünktchen Totenköpfe sind und der Titel leicht glänzend ist. Die Farbe des Titels findet sich außerdem auf den Außenseiten der Seiten wieder (im geschlossenen Zustand leuchtet das Buch neongelb). Auf der Rückseite steht in dem gelben Mond der Klappentext geschrieben. Außerdem sind an dieser Stelle noch die Innenseiten des Covers anzusprechen, denn dort bekommen wir einige tolle Bilder zu sehen. Vorne gibt es da die Abbildungen sämtlicher Charaktere des Buches und hinten haben wir eine Karte des Handlungsortes. Fazit: Die Kinderversion von “John Sinclair” muss sich keinesfalls hinter seinem Vorbild verstecken. Natürlich ist in diesem Buch alles deutlich Kindgerechter gehalten, was aber dem Lesespaß keinen Abbruch tut (auch für Erwachsene nicht). Der Preis von 12 Euro ist für dieses Buch sicherlich angemessen, vor allem wenn man sich die Gestaltung ansieht. Von mir bekommt dieses Buch 5/5 Sterne. Klappentext: Moment mal! Seit wann können Schädel knurren? Dem 12-jährigen Johnny läuft es kalt den Nacken runter, als ihn der Totenkopf anquatscht, den er im Moor gefunden hat. Als hätte er mit dem zickigen Geistermädchen und dem grölenden Highlander auf seiner Burg nicht schon genug Spuk am Hals! Doch der Totenkopf entpuppt sich als Profi in Sachen Gruselbekämpfung und hilft Johnny dabei, der mutigste Geisterjäger zu werden, den die Welt je gesehen hat! (Quelle: Luebbe) Autor: Sabine Städing Titel: Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger Verlag: Baumhaus Verlag Genre: Kinderbuch Seiten: 271 Preis: 12,00 ISBN: 978-3-8339-0467-7 https://wurm200.blogspot.de/

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjägerby Sabine StädingBaumhaus
8. Juni
Rating:4

Gelungener Auftakt einer "Geisterjäger -Reihe" für Jugendliche. Johnny, der jüngste Spross eines alten schottischen Adelsgeschlechts lebt mit seiner Voodoo -Nanny auf der alten Familienburg, auf der verschiedenste Geister ihr Unwesen treiben. Inspiriert durch die Geschichten seines Namensvetters und Oberinspektor beim Yard, macht sich Johnny mit seinen besten Freund Russell auf, den Geistern entgegen zu treten und bekommt dabei von einem sprechenden Totenschädel Unterstützung. Eine spannende und witzige Geschichte, in der die Charaktere eingeführt werden und ein guter Start in die Reihe., die Lust auf mehr macht.

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjägerby Sabine StädingBaumhaus
21. Dez.
Rating:4

Erinnert sich noch irgendjemand an die John Sinclair Hörspiele? An die Geschichten des wohl berühmtesten Geisterjägers, den die Welt je gesehen hat? Schon als großer Fan von Gruselgeschichten in Kindheitstagen, habe ich die John Sinclair Hörspiele immer zum Einschlafen gehört. Darauf aufmerksam gemacht wurde ich damals von meinem besten Freund, der mir die Hörspiele nur ans Herz legte, da die deutsche Synchronstimme von Brad Pitt das ein oder andere Mal eine Rolle übernahm – was ich mir als der wohl größte Brad Pitt Fan aller Zeiten nicht entgehen lassen konnte. Für längere Zeit hatte ich die Hörspiele aus den Augen verloren, hatte nicht einmal mehr an sie gedacht, als ich dann plötzlich über dieses Büchlein hier gestolpert bin: Johnny Sinclair Beruf: Geisterjäger. Es gibt sie also immer noch, die Geistergeschichten rund um John Sinclair, jetzt allerdings im Kinderbuchformat. Das Buch beginnt rasant, düster und schaurig schön. Die Autorin spannt uns nicht lange auf die Folter, sondern wirft uns gleich hinein ins Geschehen. Unser Romanheld Johnny lebt in Schottland auf Greyman Castle, einer Burg, die schon seit langer Zeit im Besitz der Familie Sinclair ist und derzeit lediglich von dem Sohn Johnny und ihrer Haushälterin Cécile bewohnt wird, die ein Auge auf Johnny hat, während seine Eltern in der ganzen Weltgeschichte beruflich auf Reisen sind. Dunkle Gänge, lebendige Schatten und eine schleichende Kälte, die immer nur dann auftritt, wenn die Tür zum Jenseits geöffnet wird, das alles erwartet uns auf Greyman Castle, das und schaurige Burggespenster, die dort ihr Unwesen treiben und der mutige Johnny, der es gemeinsam mit seinem Freund Russell mit den Geistern aufnimmt. Ich persönlich mag es sehr gerne, wenn man hinein geworfen wird in bereits begonnenen Geschehnisse. Schon nach wenigen Seiten begegnet man zum ersten Mal den gruseligen Burggespenstern und auch wenn Johnny zu Beginn des Buches noch von seiner Angst kontrolliert wird, entwickelt er sich von Seite zu Seite weiter und lernt, sich nicht mehr von seiner Angst kontrollieren zu lassen, sondern seine Angst zu kontrollieren. Johnny überwindet sich, den unheimlichen Phänomenen, die ihm schlaflose Nächte bereitet haben, auf den Grund zu gehen, mit Hilfe seines besten Freundes Russel und des skurrilen, vorlauten und besserwisserischen Erasmus, einem sprechenden Totenkopf. Die einzelnen Figuren haben mich gleich von der ersten Seite an überzeugt, konnte ich sie allesamt ins Herz schließen, angefangen bei dem ängstlichen Johnny, der über sich hinaus wächst, über die leicht verrückte Cécile, die als Mambo zwar hellseherische Fähigkeiten besitzt und Bescheid weiß über Geister, Johnny allerdings kaum brauchbare Tipps gegen die übernatürlichen Kräfte gibt, bis hin zu dem ängstlichen und tollpatschigen Russel und dem vorlauten Erasmus, der die Geschichte mit seinen Sprüchen und schlagfertigen Kommentaren abrundet. Cécile gehört aufgrund ihrer verrückten, skurrilen und leicht “verpeilten” Art zu meinen Lieblingsfiguren und sehr gerne hätte ich noch viel mehr von ihr gelesen. Ich hoffe inständig, dass sie in den Folgebänden eine etwas größere Rolle haben wird und zukünftig Johnny vielleicht sogar bei seiner Geisterjagd unterstützen wird. Obwohl die Autorin für einen kindgerechten Gruselfaktor sorgt, bietet das Buch auch auf der humorvollen Ebene sehr viel. So ist Johnny zum Beispiel für die gruseligen (Sound-) Effekte bei Cécile Séancen zuständig. Die Geschichte verfügt über jede Menge Humor und Komik. Das Buch verfügt mithin über die richtige Mischung aus Humor, Spannung, Action und Grusel. Untermalt wird die Geschichte durch die wunderschönen, schwarz weißen Illustrationen, von denen es für meinen Geschmack ein paar mehr hätte geben können. Auch der Schreibstil ist wunderbar klar und verständlich, auch die Dialoge sind passend und ebenso wie der Rest der Geschichte teilweise sehr humorvoll. Auch ein Kind wird mit dieser Geschichte keine Probleme habe und sie gut verstehen können. Das Ende kam dann allerdings leider etwas plötzlich. Zum Ende hin war die Luft ein bisschen raus, die Geschichte wurde auf einmal holpriger und leider hatte ich das Gefühl, dass am Ende etwas “geschludert” wurde. Der Cliffhanger jedoch, machte das Ganze wieder etwas wet und ließ mich neugierig und erwartungsfroh zurück. LOHNT SICH DAS BUCH? Das Buch hat alles, was eine Geistergeschichte in Kinderbuchformat braucht: ein unheimliches Setting, gruselige Gespenster, treue Freunde und furchtlose Helden; es ist spannend, actionreich, humorvoll und gruselig. Trotz des meiner Meinung nach etwas lieblosen Ende, ist es ein sehr gelungener Auftakt einer vielversprechenden Reihe über einen furchtlosen, jungen Geisterjäger. Aufgrund der spannenden Story und des den Leser neugierig stimmenden Cliffhangers, kann man über das plötzliche Ende hinwegsehen und sich auf den Folgeband freuen. Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall eine eindeutige Leseempfehlung.

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjägerby Sabine StädingBaumhaus
1. Mai
Rating:5

Bewertet mit 5 Sternen Zum Buch: Johnny Sinclair ist ein Nachfahre des großen John Sinclair. Er lebt mit seinem Kindermädchen Cècile, einer waschechten Mambo aus Haiti, auf der Greyman Castle. Johnny wird immer wieder von Geistern verfolgt und dem will er ganz im Geiste seines großen Vorbilds John Sinclair von scottland Yards, den Garaus machen. Hilfe bekommt er von einem Schädel, den er im Moor gefunden hat. Aber was kann ein Schädel schon groß ausrichten ... Meine Meinung: Die Aufmachung des Buches ist schon echt toll gemacht, die Ähnlichkeit zu den Heftromanen von John Sinclair ist gut gemacht, dann kommt noch der tolle, neongelbe Buchschnitt hinzu. Ein richtiger Hingucker. Sabine Städing ist es gut gelungen, den Gruselfaktor auszuarbeiten, den ein oder anderen Begriff hätte man vielleicht auch noch als Fußnote für die jüngeren Leser erklären können. Der Schreibstil ist super zu lesen und auch für ältere Leser (also die Mamas oder Papas) eine interessante und spannende Lektüre. Michhat Johnny jedenfalls gut unterhalten. Ich mochte den Totenkopf Erasmus sehr gerne, er hat einen herrlichen Humor. Fazit: Ich werde diese neue Reihe von Sabine Städing über den Geisterjäger Johnny Sinclair weiterverfolgen, dass hat sich der Auftakt auf jeden Fall verdient. Eine tolle Buchreihe für Jungs und natürlich auch für Mädchen, die durch die Abenteuerlust der jungen Helden sehr unterhaltsam ist.

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjägerby Sabine StädingBaumhaus
10. Jan.
Rating:3

Gleich vorneweg: das Buch ist nicht schlecht! Aber ich persönlich habe dennoch kleine Probleme damit. Haley Joel Osment, äh, ich meine, Johnny Sinclair… wollte Bastei hier tatsächlich den Geisterjäger John Sinclair von Jason Dark mit einem Kinderbuch verknüpfen? Oder war dies tatsächlich eine Idee von Frau Städing? Diese Frage hat mich die ganze Zeit beschäftigt, während ich dieses Buch gelesen habe. Unser Johnny hat sogar Groschenhefte von John Sinclair rumliegen. Wobei diese vermutlich noch nicht für das Zielpublikum geeignet sind. Aber wer ist eigentlich das genaue Zielpublikum? Als Erwachsenen mit Kenntniss des Originals störte mich die ganze Zeit die Crosspromotion. Ohne diese Verbindung hätte ich das Buch vermutlich mehr genossen. Vom Schreibstil her richtet sich das Buch eindeutig an spätere Grundschüler. Allerdings wird es die Vorpubertierenden wohl eher nicht gruseln. Die Gruselgeschichten bei der Nachtwanderung auf Klassenfahrt sind vermutlich spannender. Ich denke, das Zielpublikum sind Kinder, die sich bei “Die Schlümpfe 2” gegruselt haben. Die haben dann vermutlich aber noch nie von John Sinclair gehört. Und wenn sie von John Sinclair gehört haben sollten, dann werden sie vermutlich nicht mehr mit Johnny auf Geisterjagd gehen wollen. Ansonsten beinhaltet die Geschichte alles, was zu einem typischen Jugendbuch gehört: Außenseiter-Figuren, die “fiesen Kinder”, eine handvoll Freunde und Unterstützer aus seltsamen Lagern. Quasi Gregs Tagebuch mit Totenschädeln. Oder viele ähnlich gelagerte Bücher. Durch kurze Sätze und einfache Inhalte (mit Ausnahme von Voodoo Fachjargon) bleibt es aber ein angenehmes und schnelles Lesevergnügen. Ich weiß, dieser Roman wurde nicht für mich geschrieben und ich bin definitiv nicht das Publikum, dass Bastei hier erreichen will, deshalb sollte man mein Gemecker auch nicht als totalen Verriss sehen. Ich bin mir sicher, es gibt Kinder, die das Buch mögen. In meinem Umkreis habe ich aber leider keine mit Durchhaltevermögen dafür finden können. I received this book in exchange for an honest review via NetGalley.

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjägerby Sabine StädingBaumhaus