Es hat mich an vielen Stellen berührt uns ich musste mich manchmal echt zusammenreißen, nicht mitzuheulen (ein Familienmitglied ist letztes Jahr bei mir gestorben und ich kann seine Trauer gut nachvollziehen). Viele Kapitel klingen zwar ähnlich, aber es ist eben kein klassisches Trauerbuch. Ich konnte trotzdem einiges mitnehmen, auch wenn ich den Autoren als Influncer nicht kannte.
Ich würde das Buch nur weiterempfehlen weil es sagt alles übers Leben. Das man mit seinen liebsten so viel Zeit verbringen soll wie man nur kann und das man den Tod akzeptieren muss. Und das man dankbar sein soll für die Zeit mit seinen liebsten Menschen
Dieses Buch beschäftigt sich mit Trauerbewältigung und wird dir Kraft geben, wenn du dich damit alleine fühlst und wird dir helfen, damit besser umzugehen. Dabei ist es nicht wichtig, ob du vor kurzem einen Menschen verloren hast oder vor längerer Zeit. Und auch wenn man sich nicht damit beschäftigen möchte, kommt dieser Tag, an dem die Zeit mit diesem einen geliebten Menschen vorbei ist. Früher oder später musst du dich damit beschäftigen und es tut einfach gut vorbereitet zu sein. Denn es tut einfach gut zu wissen, dass man damit niemals alleine sein wird.
Die Geschichte von Christian Krömer und seiner Omalissi ist eine ganz besondere denn Omalissi ist dein Internetstar. Wer die beiden damals auf Social Media verfolgt hat, hat gesehen, was für ein enges Band die beiden verbindet. Christian hat seine Oma damals täglich besucht und hat uns Einblicke in ein liebevolles und fürsorgliches Enkel-Oma-Verhältnis gegeben. Mit seinem ersten Buch „Mir doch worscht“, hat er uns traditionelle Gerichte seiner Oma mit der Welt geteilt. Schon damals habe ich seinen Alltag mit seiner Oma-Lissi verfolgt und musste des Öfteren über ihre humorvolle, aber herzliche Art schmunzeln.
Offen und ehrlich spricht er darüber, wie er seine Oma durch eine schwere Krankheit begleitet und wie er es geschafft hat, Abschied von ihr zu nehmen. Er schreibt über Akzeptanz des Schmerzes, der Emotionen und der Ängste. Seine Worte zeigen, wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, ist es in Ordnung zu trauern, denn niemand kann unsere Trauer nehmen. Trotzdem ist der Schreibstil grundsätzlich positiv verfasst und man merkt, dass Christian dieses Buch mit ein wenig Abstand zu seinem Verlust geschrieben hat und er seine Wortbedeutung, reflektiert und mit Bedacht zwischen den Zeilen wählt. Dabei lässt er uns ganz tief in seine Seele blicken und uns an seinen Emotionen teilhaben. Am allermeisten spürt man, wie wichtig Familie und Freunde sind, um wieder nach vorne zu blicken.
Dieses Buch ist keine Garantie, dass der Schmerz weniger wird. Er ist viel mehr ein Seelenpflaster, ein guter Freund, der einen in den Arm nimmt und man spürt, dass man mit der Trauer nicht alleine ist.
Man denkt man spricht mit Chris oder er spricht mit einem.
Es tut sehr gut dieses Buch zu lesen. Es ist das schonungsloseste und ehrlichste Buch, welches ich über Verlust gelesen habe.
Daumen hoch.
Buch aufgeschlagen, erste Seite gelesen und hatte schon Tränen in den Augen 🥲❤️.
Das war ein schönes, emotionales, positives Buch.
Dieses Buch ist keine Anleitung zur Trauerbewältigung!!
Es gibt viele schöne Denkanstöße und vieles was man für sich mitnehmen kann. Man kann das Buch als freundschaftlichen Rat/Gespräch sehen; ein Gespräch mit einem Freund, der helfen und einen verständlich machen möchte, das die Personen, die von uns gegangen sind, uns glücklich sehen wollen und nicht, dass wir an Trauer zerbrechen. 🥲
Wie man das Gelesene umsetzt oder, ob es einem weiter hilft, ist jedem selbst überlassen, denn trauern tut jeder anders.
Die blauen Kästchen sind wie Tagebucheinträge. Sie gehen einen sehr nahe und Tränen können kullern; so war es zumindest bei mir. ❤️
Wenn ihr gerade jemanden verloren habt, und ihr dieses Buch lesen wollt, würde ich die blauen Kästchen vll erstmal auslassen.
Beim lesen musste ich oft an eine Person denken, die wir verloren hatten und hab zwischendurch pausiert, da es mir dann gereicht hatte 💔🤍. Ich bin da eher wie Chris's Schwester, der bei den Erinnerungen die Tränen kommen.
Chris hat schon recht wenn er sagt, über Verlust, Sorgen, Probleme,..., spricht so gut wie keiner. Somit ist es schön, dass sich hier wer getraut hat und offen drüber spricht und Erfahrungen teilt.
Ich würde mir wünschen, dass wir alle miteinander ein wenig offener sein können/dürfen und nicht immer alles verstecken müssen. 🥰
Ein ganz anderes Buch über Trauer und Trauerbewältigung. Auf diesem Gebiet gibt es ohnehin nicht viele gute Bücher - oder zumindest Bücher, die mich als Trauernde ansprechen. Trauer ist leider noch immer ein zu großes Tabuthema in unserer Gesellschaft. Genau wie der Tod gehört Trauer zu unserem Leben nun einmal dazu und ein offener Umgang damit, würde vieles ändern und mehr Verständnis schaffen. Besonders, weil jeder mit seiner Trauer anders umgeht. Christian geht sehr positiv mit dem Verlust seiner Oma um - und noch schöner er schreibt in seinem Buch niemanden vor, wie er oder sie zu trauern hat. Er berichtet lediglich von seiner Trauer und der Zeit danach. Und das liest sich ganz wunderbar! Klare Empfehlung für alle die gerade trauern oder sich einfach mal auf dieses Thema einlassen wollen, um mehr Verständnis zu schaffen.
Definitiv das falsche Buch für mich & mein Trauerempfinden
Der Titel & Klapptext klang sehr vielversprechend, allerdings habe ich im Verlauf des Lesens gemerkt wie sehr das Buch bei mir auf Abwehr stößt.
Es ist sehr optimistisch geschrieben - was für mich jedoch an manchen Stellen zu schlicht gehalten war bzw. ein wenig nach typischen Phrasen klang und einen touch von toxic positivity hatte.
Besonders Aussagen wie"Verschwenden wir viele Tage, Wochen oder Monate, vielleicht sogar Jahre, den Verstorbenen nachzutrauern [...] oder akzeptieren wir den jeweiligen Verlust schneller" (S.58 f.) oder "einfach los lassen und positiv denken" sind mir sehr sauer aufgestoßen.
Meines Erachtens wurde nicht beachtet, dass es schlicht und einfach Faktoren gibt, die Trauer in ihrer Dauer und Intensität unterschiedlich stark beeinflussen, weswegen es vielleicht "sich besonders stark anfühlt" bzw. "länger dauert".
Für mich hat sich das wie ein Absprechen meines Trauerempfindens angefühlt.
Definitiv das falsche Buch für mich zum aktuellen Zeitpunkt.