Die Großmutter liegt im Sterben, ihre Kinder drehen am Rad, die Tochter mit unerfüllten späten Kinderwunsch, der Sohn mit einer irrealen Liebe. Der Roman beginnt relativ gemächlich und fasert schließlich gegen Ende ziemlich aus. Wer sowas mag ...
Sind die Juden in Israel, die Frau Shalev hier beschreibt, wirklich alle leicht irre, ist ihr Verhalten eine Spätfolge der Shoa, der Hitze oder der angespannten politischen Lage, oder gibt es vielleicht doch ein paar normale jüdische Bürger, über die es sich nur nicht lohnt zu schreiben? Schwer einzuordnen.
Für den Rest des Lebensby Zeruya ShalevBerlin Verlag Taschenbuch
