„Die Allianzen aus Elben, Zwergen und Menschen auf der einen und den Ogern und Trollen auf der anderen Seite hatten ihre Heere hier am südlichen Fuß der Weißberge zusammengezogen, deren Gipfel so hoch aufragten, dass sie von ewigem Schnee bedeckt waren.“ Es fällt leicht, sich in der Fantasy-Welt von „Zwergenzorn“ zurechtzufinden, denn ihre Bevölkerung gehört zu den gängigen Spezies mit den typischen Eigenschaften. So machen sich anfangs die Zwerge über die Elben lustig, was direkt einen vertrauten Eindruck vermittelt. Im weiteren Verlauf herrscht ein ziemliches Durcheinander, was einerseits der Einführung vieler Figuren geschuldet ist, deren Ziele mir nicht immer klar wurden, andererseits durch häufige Kampfhandlungen verstärkt wird. Gut gefallen hat mir ein magischer Aspekt, der der Geschichte ein Herausstellungsmerkmal verlieh. Leider wurden die besonderen Umstände, deren Vertiefung mich interessiert hätte, kaum näher ausgeführt. Stattdessen stand der Krieg im Vordergrund, was mich auf Dauer eher gelangweilt hat. Nach dieser Enttäuschung bin ich unsicher, ob ich mich trotz des Cliffhangers noch ein weiteres Mal in die Zwergenwelt begeben sollte.
15. Jan.Jan 15, 2025
Zwergenzornby Frank RehfeldPanini Verlags GmbH
