Gelungene Fortsetzung!
Band 1 hat mich ja noch ein wenig unschlüssig zurückgelassen, was aber wohl größtenteils am Schreibstil lag (bzw. an der Übersetzung, wie ich vermute), aber Band 2 hat mich dafür voll abgeholt.😊 Im zweiten Teil folgen wir der Halborkin Augenweide auf ihrem Weg als frischgebackener Rottenmaster, ihre Rotte zusammen- und am Leben zu halten, nachdem gerade ein Unglück aufs nächste folgt. Ich konnte wunderbar in die Geschichte eintauchen und eine Bindung zu den Charakteren aufbauen (manchmal denk ich mir, dass ich in so ner Halborkrotte auch ganz gut aufgehoben wäre...*hüstel*🤣🤣). Es war wieder herrlich derb, brutal, ungeschönt, und um mit dem Humor der Halborks auf einer Ebene zu sein, muss man sich auch erst mal ganz flach machen...genau mein Geschmack!🤣 Aber auch einige Verluste gab es zu betrauern und das ein oder andere tiefsinnige Gespräche fand tatsächlich auch statt!^^ Mir hat es gefallen, wie Augenweide mit ihren Aufgaben immer mehr gewachsen ist, es hat mich zornig gemacht, wie sie sich vor den meisten anderen Rottenmastern ständig behaupten muss, nur weil sie eine Frau ist, und ich hab mich gefreut, als sie es ihnen gezeigt hat. Als sie dann neuen Rottenmitgliedern die gleichen Vorurteile entgegenbringt, die sie immer ertragen musste, das aber erkennt und reflektiert, zeugt das nochmal von Charakterentwicklung, wie ich finde. Zur Handlung will ich gar nicht viel sagen, um nicht zu viel zu verraten, aber es gab eine spannende Zusammentreffen mit Zentauren, Elfen, Halblingen und Menschen. Alles in allem ist das meiner Meinung nach eine gelungene Fortsetzung und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass sich die ungereimten Ereignisse aus diesem Teil dann aufklären werden. Mein einziger Minuspunkt ist, dass ich eine Karte schmerzlich vermisse. Im ersten Teil gings noch, aber hier sind sie doch mehr unterwegs und auch von anderen Ländern ist die Rede, da würde sich eine Karte schon wunderbar anbieten 😢 Aber sonst war ich, wie gesagt, begeistert und vergebe 4/5⭐️
