So clever und so herzzereißend, wirklich lesenswert
Ein wirklich außergewöhnliches, ruhiges Buch voller Gefühl und kleiner großer Momente. Die Figuren sind liebevoll geschrieben, gleichzeitig herrlich ulkig, sodass man irgendwann das Gefühl hat, mitten unter ihnen zu leben. Große Action gibt es hier nicht, dafür aber viel Wärme und das Talent, in den kleinen Momenten die Schönheit zu bemerken. Besonders beeindruckt hat mich, wie Mariana Leky Trauer und Schwere mit so viel Witz und Leichtigkeit verbinden kann.
Wohlfühl Roman
Schöne Geschichte. Irgendwie auch tragisch, aber ich habe es geliebt & dieses kleine Dorf einzutauchen. Dieses Buch gab mir ein warmes Gefühl.
Herzensempfehlung.
Egal ob als Hörbuch oder als Reales Buch, diese Geschichte von Mariana Leky ist und bleibt eins meiner absoluten Lieblinge. Eine Geschichte, die scheinbar überall und nirgends hinführt und voller vieler eindrücklicher Sprachbilder ist, dass man gar nicht viel eigene Fantasie einsetzen muss, um absolut einzutauchen. Jede Figur ist voller Liebe zum Detail mit Worten skizziert und man kann niemanden nicht auf seine Art und Weise gern haben. Dazu lassen einen Wiederholungen und intensive bildliche Darstellungen ganz leicht durch die Geschichte tanzen und hinterlassen einen eigenen Abdruck auf der Seele. Lieblingsbuchcharakter, wenn man sich drauf einlassen kann. Für mich ein absoluter Wohlfühlroman, den man immer dann lesen sollte, wenn man eine literarische Umarmung braucht, die ein bisschen zum Denken anregt.

Was man von hier aus sehen kann - Ein Dorf zwischen Aberglauben und Alltag
In einem kleinen Dorf im Westerwald bestimmt ein ungewöhnlicher Aberglaube das Leben der Bewohner: Immer wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt innerhalb der nächsten 24 Stunden jemand aus dem Ort. Sobald sich ein solcher Traum herumspricht, geraten alle in Aufregung. Menschen sprechen plötzlich Wahrheiten aus, gestehen lange verschwiegene Gefühle oder versuchen, alte Streitigkeiten zu klären. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Selmas Enkelin Luise, die über viele Jahre hinweg begleitet wird. Sie erlebt erste Liebe, schmerzliche Verluste, Sehnsucht und die Suche nach einem eigenen Platz im Leben. Besonders wichtig ist ihre Beziehung zu Frederik, die immer wieder von Distanz und Warten geprägt ist. Ebenso berührend ist die stille Liebe des Optikers zu Selma, die über Jahrzehnte unausgesprochen bestehen bleibt. Der Roman lebt vor allem von seiner besonderen Atmosphäre. Statt auf große Wendungen setzt die Geschichte auf leise Momente, menschliche Beobachtungen und emotionale Zwischentöne. Die Figuren wirken eigenwillig, warmherzig und bleiben lange im Gedächtnis. Gerade die Dorfgemeinschaft mit ihren kleinen Eigenheiten verleiht dem Buch viel Charme. Auch der Schreibstil wirkt sehr poetisch, ruhig und bildhaft. Viele Szenen wirken beinahe märchenhaft, ohne den Bezug zum echten Leben zu verlieren. Dazu kommt eine gelungene Mischung aus Traurigkeit, Hoffnung und trockenem Humor. Weniger überzeugend ist das langsame Tempo. Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und nimmt sich viel Zeit für Nebenfiguren und Episoden. Dadurch fehlt stellenweise ein klarer Spannungsbogen. Wer einen ereignisreichen Roman mit viel Dynamik erwartet, könnte das Buch zwischendurch als zäh empfinden. Auch der besondere Stil mit seinen skurrilen und verspielten Elementen gefällt nicht jedem. Insgesamt ist es jedoch ein warmherziger, kluger und ungewöhnlicher Roman über Liebe, Verlust und die Frage, was im Leben Bestand hat. Das Buch überzeugt stärker durch Stimmung, Figuren und Sprache als durch Spannung. Wer ruhige, tiefgründige Geschichten mit viel Gefühl schätzt, wird hier viel entdecken. Von mir 7 von 10 P. (abgeschlossen 08.05.2026)

Ein Dorf, viele Charaktere und 1 Okapi = Lebenskrisen
Inhaltlich befinden wir uns in einem kleinen Dorf, in denen viele Charaktere wohnen, deren Entwicklung wir über 3 Zeitebenen begleiten. Die Besonderheit Selma, die Großmutter der Protagonistin, erscheint im Traum ein Okapi – ein Vorbote des Todes. Innerhalb von 24 Stunden wird jemand sterben. In dieser Zeit erfahren verschiedene Charaktere einige Krisen und versuchen Fehler zu beheben, Entscheidungen zu treffen und sich zu entsinnen das Beste aus dem eigenen Leben zu machen. Jeder Charakter hat dabei markante Eigenschaften, die die Story voran bringen (sollen). Thematisch befasst sich das Buch viel mit Liebe, Verlust. Leben im Hier und Jetzt und dem Ausbruch der eigenen Komfortzone. PRO: - Meine Favoriten sind der Optiker, Palm und Alaska - einige Highlights wie die Zugscene, der Besuch aus Japan und der Rückblick im Abschluss fesseln. - all in all eine Buch zum "Entschleunigen" CON: - sprachlich eher anspruchsvoll, da Sätze arg verschachtelt sind und den "schnelleren" Lesefluss stören. - Viele Passagen wirken sehr zäh und bringen die Handlung nicht wirklich voran. - Das “Übernatürliche” (Teil 3) wirkte wie ein deplatziertes Wunder. - Der Klappentext mit dem Okapi ist nur ein geringer Teil der Story und bildet eher den Start der Handlung als viel mehr die Handlung selbst, schade. Hatte auf mehr Druck erhofft, um die Charaktere in den Zustand der Befreiung zu "zwingen". Fazit: Ideal zum Nebenher-Lesen bei kaffee und Kuchen. Ich sehe hier definitiv eine feste Zielgruppe, für die das Buch perfekt ist, um zum Nachdenken anzuregen. Für mich war es nett in der Sonne zu lesen, aber das war es dann auch.
Einfach nur wunderschön und heilsam
Alaska ist nicht groß genug 🐕💔
So ein besonderes Buch, bei dem ich so viele Emotionen durchlebt habe. Ich fand die Handlung und die Charaktere so herzerwärmend. Einfach schön.
Eins der schönsten, komischsten und berührendendsten Bücher, die ich je gelesen habe! Liebe all die kleinen Details.
Was man von hier aus sehen kann ist ein leises, nachdenkliches und gleichzeitig sehr berührendes Buch, in dem zwar nicht sehr viel passiert, in dem aber die Personen so gekonnt mit wenigen Worten skizziert werden, dass man sie und ihre Schrulligkeit einfach mögen muss. Zwischendurch hat mir manchmal ein bisschen der rote Faden und der Spannungsbogen gefehlt, aber aufgrund des tollen Schreibstils und der besonderen Charaktere habe ich trotzdem immer gerne weitergelesen. Besonders toll fand ich, wie Motive und Formulierungen immer wieder aufgegriffen werden und einen so durchs Buch führen, dass der Kreis sich dann am Ende gewissermaßen wieder schließt, war der krönende Abschluss dieses Stilmittels. Insgesamt ein berührendes Buch über echte Menschen, die ihren Platz im Leben suchen und vielleicht auch finden, auch wenn er manchmal anders aussieht als man früher dachte.
Zum Weinen schön.
Welch lebendige und ausführliche Sprache. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, habe etwas ganz anderes erwartet und wurde mehr als belohnt durch so ein Gefühl beim Lesen.

Okapia johnstoni ✨
Dieses Buch ist durch ein Zufall in meine Hände geraten. Eine Verwandte gab mir das Buch und sagte „Hier lies mal das. Es wird dir gefallen.“ Es war schön, herzerwärmend und hat zum nachdenken angeregt. Ich finde den Schreibstil auch sehr schön. Es ist so schön leicht zu lesen. Sehr angenehm. Ich liebe die Vergleiche und Metaphern vom Tod und vom Leben. Es ist so schön umschrieben. Ich hatte an mehreren Stellen Tränen gelassen und an der ein oder anderen Stelle das Buch zur Seite legen müssen, um nachzudenken. Nachzudenken was ich da gerade gelesen habe und zu verstehen. Eine große Empfehlung von mir. Man muss es mal gelesen haben. ☝🏼✨
3 Sterne ist zu wenig und 4 aber irgendwie zu viel. Trotzdem wirklich schönes Buch
Ich würde eine 3,5 geben. Ich finde am Anfang zieht sich das Buch etwas und ich kam.schwer rein. Dann geht es fast etwas zu schnell. Trotzdem ein wirklich schönes Buch über Verlust und Kummer des Lebens. Ich hab sogar geweint.
So fühlt sich Leben zwischen zwei Buchdeckeln an
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Schon jetzt ist dieses Buch für mich ein absolutes Jahreshighlight – vielleicht sogar ein Lebenshighlight. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf und folgt Luise, die dort aufwächst und von den Menschen um sie herum geprägt wird. Immer wenn ihre Großmutter Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand im Ort – und dieses wiederkehrende Ereignis bringt die Dorfgemeinschaft dazu, über ihr Leben, ihre Beziehungen und unausgesprochenen Gefühle nachzudenken. Dieses Buch hat mich mit all seinen Facetten berührt und gefesselt. Alles daran ist gelungen: die Story, die Charaktere, die tiefe Message und auch das Tempo. Vor allem aber hat mich der Schreibstil beeindruckt. Ich habe wahrscheinlich noch nie ein Buch gelesen, das das Leben so wunderschön beschreibt, so fein beobachtet und gleichzeitig so unglaublich lustig ist. Es ist kein lauter Humor, der einen zum Lachen bringt, sondern ein leiser, der einen über die kleinen, komischen Momente im Leben , die uns alle verbinden, schmunzeln lässt. Auch das Tempo, in dem die Geschichte erzählt wird, war ein Erlebnis. Mal geht alles schnell, dann wieder verlaufen Szenen ganz ruhig und langsam – genau wie das Leben selbst: unbeständig, wechselhaft, manchmal hektisch, manchmal still, aber immer besonders. Für mich ist dieses Buch eine echte Liebeserklärung ans Leben. Mit seinen wiederkehrenden Motiven und den liebenswerten Charakteren zeigt es, wie wichtig es ist, Gefühle auszusprechen, Chancen zu nutzen und das Leben hereinzulassen 😉 Grandioses Buch!
Schön!
Ein wunderschöner Roman, in dem sehr wenig und irgendwie doch auch sehr viel passiert und der sich nach Zuhause anfühlt.
Eine ruhige, unaufdringliche und herzliche Geschichte. Wir begleiten Selma, Luise, den Optiker und noch einige andere liebenswerte Dorfbewohner über mehrere Jahre hinweg. Den Schreibstil fand ich richtig gut. Er hat mich an das Buch "Mittagsstunde" von Dörte Hansen erinnert. Die Geschichte ist eher zum langsamen lesen und auf sich wirken lassen. Es geht um Trauer, Liebe, Freundschaft und Familie und um Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten. Auch wenn jeder hier irgendwie eine besondere Art an sich hat, halten sie zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Die Geschichte hat mir wieder einmal gezeigt, dass es egal ist, wie wer wo oder wann ist. Man sollte jede Person so annehmen wie sie ist und jeden Tag im Leben genießen. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Mein letztes Hörspiel seit Bibi Blocksberg als Kind, aber ich bin zu 100 % überzeugt und geflasht von diesem Hörspiel! Das Hörbuch zu diesem Buch ha mich wenig abgeholt, ich fand nicht in das Buch rein und fand es langweilig. Das Hörspiel hingegen hat mich richtig abgeholt und die relevanten Szenen aus diesem Buch rausgepickt! Gerne mehr davon 🤩

Okapi im Kopf, Champignons im Geschenkpapier – ein Dorf zwischen Tod, Eisbechern und kleinen Wundern
„Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky ist ein Roman, der sich leise entfaltet und gerade darin seine besondere Kraft entwickelt. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Luise, die auf ihre Kindheit in einem Dorf im Westerwald zurückblickt – ein Ort voller eigensinniger, aber zutiefst herzlicher Menschen. Im Zentrum der Handlung steht Luises Großmutter Selma, die immer dann von einem Okapi träumt, wenn im Dorf jemand sterben wird. Nach diesen Träumen geraten die Dorfbewohner in eine besondere Stimmung: Geheimnisse werden ausgesprochen, Entscheidungen überdacht, und das Leben wird für einen Moment intensiver wahrgenommen. Über die Jahre begleitet man Luise beim Erwachsenwerden und erlebt, wie sich Beziehungen verändern, Verluste verarbeitet werden und die Dorfgemeinschaft immer wieder neu zusammenfindet. Mariana Lekys Erzählstil ist dabei selbst schon eine kleine Kunstform: skurril, kurios und oft wunderbar witzig, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Die Dorfgemeinschaft wirkt warm und lebendig, und Figuren wie der Optiker, der Einzelhändler, Palm, Elsbeth oder Marlies sind so liebevoll gezeichnet, dass man sie schnell ins Herz schließt. Besonders im Gedächtnis bleiben die vielen kleinen Kuriositäten, die das Buch so einzigartig machen: Szenen wie „Sex mit Renate“ oder Selmas eigenwillige Geburtstagsgeschenke – etwa eine Dose Champignons dritter Wahl oder ein Pfund Kaffee – sind so eigenartig wie charmant und tragen zum unverwechselbaren Ton des Romans bei. Der Roman ist in drei Teile gegliedert, wobei besonders der erste Teil heraussticht. Die kindliche Perspektive von Luise verleiht der Geschichte eine besondere Leichtigkeit und einen feinen Blick für die kleinen, bedeutenden Dinge des Lebens. Als Leser*in wartet man jedoch immer wieder auf das „ganz große“ Ereignis – auch, weil der Satz „Man kann sich die Abenteuer, für die man gemacht ist, nicht immer aussuchen“ eine gewisse Erwartungshaltung aufbaut. Dieses große, dramatische Abenteuer bleibt allerdings aus. Oder vielleicht liegt gerade darin die Botschaft des Buches: Dass die wirklichen Abenteuer im Stillen stattfinden, in Begegnungen, Erinnerungen und Veränderungen, die zunächst unscheinbar wirken. Für mich persönlich hatte das Buch dadurch etwas leicht Märchenhaftes – ruhig, sanft und beinahe schwebend. Gleichzeitig hatte ich mir im Vorfeld etwas mehr Spannung und Handlung gewünscht. Wer also eine ereignisreiche Geschichte erwartet, könnte hier überrascht werden. Besonders schön war für mich die Nähe zur eigenen Lebenswelt: Als jemand, der aus einem Dorf nahe dem Westerwald stammt (Jahrgang 1986), fiel es mir leicht, mich zeitlich und atmosphärisch in die Geschichte hineinzuversetzen. Viele Details fühlten sich vertraut und authentisch an. Insgesamt ist „Was man von hier aus sehen kann“ ein liebevoll erzählter Roman mit eigenwilligem Charme, starken Figuren und einer warmen, fast märchenhaften Stimmung. Auch wenn er nicht ganz meine Erwartungen an Spannung erfüllt hat, bleibt er als besonderes Leseerlebnis in Erinnerung.

»Ihr müsst dringend mal ein bisschen mehr Welt hereinlassen« 🌎
Zutiefst berührend aber auch amüsant erzählt Mariana Leky in diesem Roman von Luise, ihrer Oma Selma und den weiteren Bewohnern ihres Dorfes. Allem voran geht es darum, wie die Bewohner:innen mit dem Leben und dem Tod umgehen. Die Geschichte wird von den einzigartigen Figuren getrieben, die die Erzählung so nahbar machen – dabei traurig und lustig zugleich. Menschliche Eigenarten und Beziehungen werden so wunderbar dargestellt. Mariana Leky hat einen ganz besonderen Schreibstil, der mich total abgeholt hat und mich sehr nachdenklich stimmt. Die zweite Hälfte des Buches ist meiner Meinung nach etwas schwächer, aber mich hat das Ganze so aufgewühlt und so berührt zurückgelassen, dass es auf jeden Fall zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist♥️
Lesehighlight 2025! 💗
Ich habe alles an diesem Buch geliebt: die Sprache, die Authentizität und jede Träne, die ich vergossen habe. Ich kann es kaum erwarten, noch mehr von Mariana Leky zu lesen.
Ein unscheinbares Buch, das so viel bereithält. In wunderbarer Sprache erzählt Mariana Leky eine Geschichte über das Leben, das Alltägliche und das Zwischenmenschliche. Sie fasst Gefühle in Worte, kleine Dinge, die jedem schonmal aufgefallen sind und keiner wirklich greifen kann. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und gerade deshalb sind sie alle so liebenswert - trotz oder gerade wegen ihrer Macken und Fehler. Die Leute erwecken das Dorf zum Leben und schaffen zusammen ein warmes Gefühl des Nachhausekommens, das einen von der ersten bis zur letzten Seite begleitet.
Bin ich überhaupt nicht mit warm geworden und habe es abgebrochen, was ich wirklich nur sehr, sehr selten tue.
Das Buch hat mir besser gefallen als angenommen. Es ist sehr schön geschrieben, mit vielen emotionalen Stellen.
Eins meiner Lieblingsbücher ❤️
Manche Bücher fühlen sich wie ein langer Spaziergang durch einen vertrauten Ort an, den man eigentlich gar nicht kennt. Genau so ging es mir mit 𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗮𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗮𝘂𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻 🥰 Das Buch erzählt die Geschichte von Luise, die in einem kleinen Dorf aufwächst, in dem alles ein bisschen eigen ist. Wenn Selma, Luises Großmutter, von einem Okapi träumt, ist es ein Zeichen dafür, dass bald jemand im Dorf sterben wird. Während alle versuchen, mit dieser Gewissheit umzugehen, geht es um Freundschaft, Liebe, Verlust und die Frage, wie man lebt, wenn man weiß, dass nichts sicher ist. Mariana Leky erzählt eine leise, warme Geschichte über ein Dorf, seine schrulligen Bewohner:innen und das Leben – mit all seinen Verlusten, Zufällen und kleinen Wundern. Es geht auch viel um das Thema Tod. Klingt düster, ist es aber überraschend gar nicht. Im Gegenteil: Dieses Buch ist voller Humor, Zärtlichkeit und ganz viel Herz. Ich habe gelacht, ich habe geschluckt, ich habe Stellen mehrfach gelesen, weil sie so schön formuliert waren. Alles ist irgendwie unspektakulär – und genau darin liegt die Magie. Kein großes Drama, kein Lärm – eher ein sanftes Erzählen, das einen langsam packt und lange nachwirkt. Genau diese Unaufgeregtheit macht den Schreibstil von Mariana Leky so besonders 🥰 Perfekt für alle, die Bücher zum Innehalten, Wohlfühlen und Nachdenken mögen. Für Fans von Ewald Arenz oder Benedict Wells 🥰
Eine wahnsinnig schöne Geschichte.

Aaaaaaaaah, es gestaltet sich schwierig. Leider habe ich sehr lange gebraucht, mich mit dem Buch anzufreunden. Ja, ein absoluter Pluspunkt: Eine solche Geschichte habe ich noch nicht gelesen. Aber: Trotz einfacher Sprache musste ich Sätze teilweise dreimal lesen, weil ich sie einfach nicht aufnehmen konnte. Lest das Buch bitte und bildet Euch eine Meinung. Ich bin gespannt 😉
„Nein“ sagte sie. „ Es sind nicht mehr alle da. Aber die Welt gibt es noch. Die ganze Welt minus eins.“ Dieses Buch hat mich auf eine Weise berührt, die ich nur schwer in Worte fassen kann. Ich fand es so so schön. Die Art, wie es geschrieben ist, fühlt sich sehr besonders an. Ruhig, tief, leicht und gleichzeitig unglaublich nah. Irgendwie hat sich das Lesen selbst sehr heilend angefühlt. Ich glaube, das ist eines dieser Bücher, bei denen ich mir wünsche, ich könnte meine Erinnerungen löschen, nur um es noch mal komplett neu lesen zu können.

"Es sind nicht mehr alle da. Aber die ganze Welt gibt es noch. Die ganze Welt minus eins."
Kennt ihr diese Bücher, die womöglich ausschließlich für euch ganz alleine geschrieben worden zu sein scheinen? Die euch irgendwie vollständiger machen und die ihr mit euch tragt? Die ihr mit einer gewissen Zärtlichkeit betrachtet, weil sie ein Teil von euch geworden sind? So geht es mir mit -Was man von hier aus sehen kann-. Dieser Gedanke fühlt sich bei diesem Buch natürlich beinahe absurd an, schließlich avancierte es binnen kürzester Zeit zum absoluten Lese-Liebling vieler und war plötzlich in aller Munde. Aber genau die oben beschriebenen Gefühle hat mir dieses Buchstabenwunder beschert. Als wäre ich tatsächlich gemeint. Ich möchte etwas sehr persönliches formulieren. Sollte man mich wirklich kennen wollen, so wäre dieses Buch eine Pflichtlektüre im Studium meiner Person. Ich las es bereits vor einigen Jahren und seit dem immer wieder. Ich wusste nicht recht, was ich darüber schreiben soll, weil es für mich eben so viel mehr ist, als ein weiteres Buch, eine weitere Lesereise. Die gesamte Handlung ist voller Zuneigung, Wärme, Vergebung, Zusammenhalt, beinahe unaushaltbaren Schicksalsschlägen, Aberglaube, gelebter und ungelebter Liebe und Freundschaft. Für mich schlicht ein Meisterwerk. Jede der Figuren, im Zusammenspiel, eine Hauptrolle. Auch wenn sicherlich nicht jede so gedacht ist. Alle zusammen aber ergeben ein großes Ganzes. Jede rückt wie selbstverständlich, an den ihr angedachten Platz, ist rund und absolut notwendig. Luise und Selma sind aufgenommen in den Kreis meiner Romanheldinnen. Sie befinden sich zwischen Pippi & Ronja (die Beiden benötigen keinen weiteren Hinweis), Renée & Paloma (Die Eleganz des Igels), Rosa & Liesel (Die Bücherdiebin), Oma & Elsa (Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid), Paulina (Die geheime Sehnsucht der Bücher) und Mary Rose (Lichter über dem Meer) in wirklich allerbester Gesellschaft. Ich bewundere den Schreibstil von Mariana Leky. Er ist pur und ehrlich, an manchen Stellen so wundervoll detailreich, wohlig warm und überaus intelligent. Teils zunächst belanglos erwähntes, tarnt sich als nichtig, nur um an anderer Stelle mit aller Wucht und klarer Präsenz wieder aufzutauchen. Dieser Roman, samt seiner vielfältigen Dorfbewohner ist ein klares Lese-Lebenshighlight. Auch das, von Sandra Hüller eingelesene, Hörbuch ist definitiv zu empfehlen. Die zärtlich beschriebenen Lebensmomente trage ich tatsächlich bei mir... Bauer Häubel, der den Tod so gerne willkommen heißen möchte, die Jahrzehnte währende Liebe des Optikers zu Selma und unzählige mehr. Luise, Selma, Fredrik, Marlies, Elsbeth, Optiker, Martin, Heinrich, Werner, Astrid, Alaska... ihr werdet mich alle ewiglich begleiten. "Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, sagte Selma, das das ganze großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. Auch Jahrzehnte später ist es plötzlich wieder da, ganz egal, was man eigentlich gerade angesehen hat, bevor man die Augen schloss." "Selma war noch größer als die meisten anderen Erwachsenen, und sie war damals um die sechzig, aus meiner Perspektive also turmhoch und steinalt. Sie schien mir so hoch, dass ich glaubte, man könne von ihrem Kopf aus bis weit über das nächste Dorf hinaussehen, und so steinalt, dass ich glaubte, sie habe die Welt mit erfunden." "Die Leute im Dorf beargwöhnten ihr Herz, das so viel Aufmerksamkeit nicht gewohnt war, und deshalb verstörend schnell klopfte. Sie erinnerten sich, dass es bei einem aufziehenden Herzinfarkt in einem Arm kribbelt, sie erinnerten sich aber nicht, in welchem, deshalb kribbelte es den Leuten im Dorf in beiden Armen." "Einige Leute im Dorf fanden, dass es jetzt unbedingt an der Zeit sei, mit einer verschwiegenen Wahrheit herauszurücken. Sie schrieben Briefe, ungewohnt wortreiche, in denen von >>immer<< und >>niemals<< die Rede war." ♡♡♡

JAHRESHIGHLIGHT !!! Selten hat mir ein Buch auf eine so leichte Art so tief berührt. Einfach wunderschön zu lesen. Das stärkste am Buch sind definitiv die Charaktere. Obwohl das Buch ja relativ kurz ist, baut man sofort eine Bindung zu ihnen auf. Ich finde, dieses Buch sollte jeder gelesen haben 🥹
„Keiner ist alleine, solange er noch wir sagen kann«
Ein besonderes Buch, erfrischend anders. wer auf viel Action hofft, ist hier falsch, denn die Geschichte wird nüchtern und unaufgeregt erzählt. Trotzdem hat mich die Lebenswelt der Protagonistin und all die anderen Menschen um sie herum gepackt, was auch vor allem an dem wunderbaren Schreibstil lag.
Ich wünschte ich könnte in das Buch eintauchen und dort leben.
Ich möchte keinen Tag mehr ohne diese Geschichte sein. Mehr kann ich gar nicht dazu sagen.
5⭐
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite berührt. Ich mochte die Erzählgeschwindigkeit und den Schreibstil sehr. Ich habe sehr lange nicht mehr so viel geweint beim lesen 🥹
Leider gar nichts für mich
Puh das war schleppend… ein laaaaaangweiliges Buch und noch viel laaaaaangweiligere Leben. Eine echte Herausforderung für mich 😅🤣 Also ok… es war halt anders… aber nicht meins
Schöne Sprache, aufmerksame Beobachtungen, liebenswerte Charaktere
Zäher Start, aber am Ende ein echtes Herzensbuch
Ich muss zugeben: Der Einstieg in diesen Roman war für mich ein echter Geduldstest. Es hat sehr lange gedauert, bis ich mit der Geschichte und dem Schreibstil warm geworden bin. Gerade in der ersten Hälfte wusste ich oft nicht, wohin die Reise eigentlich gehen soll, und die Erzählung hat sich für meinen Geschmack ziemlich in die Länge gezogen. Doch das Durchhalten hat sich gelohnt. Erst ab der Mitte des Buches wurde mir klar, worauf die Autorin eigentlich hinauswill. Im Kern ist es eine leise, unaufgeregte Geschichte über die zwischenmenschlichen Beziehungen in einem kleinen Dorf. Besonders hervorzuheben ist dabei die wunderschön gezeichnete Beziehung zwischen der Enkeltochter und ihrer Großmutter – das ist definitiv das Herzstück des Romans. Wenn man erst einmal "drin" ist, entfaltet das Buch eine ganz eigene Magie. Es ist ein Buch für das Herz: sanft, melancholiert und mit einigen Stellen, die mir echte Gänsehaut beschert haben. Fazit: Wer einen rasanten Plot sucht, wird hier enttäuscht. Wer aber Lust auf eine feinfühlige Milieustudie hat und über einen zähen Anfang hinwegsehen kann, findet hier eine sehr berührende Geschichte.
Becoming of Age im Dorfsetting und als Enkelin- Großmutter Beziehung aufgebaut 👧 👵🏻
Aus meiner Sicht eine ganz nette, sehr „wohlig- gemütliche “ Dorfgeschichte. Alle (Rand-) Charaktere sind abgebildet, es passieren verdaubare doch zum Nachdenken anregende Dramen und es gibt ganz viel Liebe zwischen Großmutter und Enkelin. Nett ja! Mehr als das? Aus meiner Sicht nicht!
Ich mag den Schreibstil, das Dorf, die einzelnen Charaktere, es hat ne ganz wunderbare Atmosphäre und eine etwas schräge Eigenart, die ich aber sofort ins Herz geschlossen habe. Es war ganz wunderbar.
Der Schreibstil sowie die Erzählart ist gewöhnungsbedürftig. Auch die Handlung kommt nicht so richtig in Rollen, sondern plätschert so vor sich hin.
Den Hype um das Buch kann ich nicht bestätigen. Mir ist es bis zur letzten Seite nicht gelungen mit der Geschichte warm zu werden und die Charaktere lieb zu gewinnen. Der Erzähl- sowie Schreibstil war für mich anstrengend zu lesen und der WOW-Effekt, wie ich ihn bei anderen Büchern hatte, ist ausgeblieben. Schade aber da sieht man mal wieder wie unterschiedlich Geschmäcker sind und dass das auch gut so ist :)
Ein tolles, tiefgründiges Buch.
Ein etwas anderes Buch, aber überraschend gut!
Poetisch, traurig, witzig – und sehr berührend
Das Buch hat einen ganz eigenen, poetischen Schreibstil, der immer wieder von trockenem, schwarzem Humor aufgelockert wird. Die Geschichte ist mal traurig, mal witzig, insgesamt aber ruhig und unaufgeregt – genau das macht aber ihren Charme aus. Die Charaktere sind mit viel Liebe gestaltet und wachsen einem schnell ans Herz. Es geht um große Themen wie Trauer, Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe und die Suche nach sich selbst, ohne dass es jemals schwer oder aufdringlich wirkt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und es hat mich tief berührt.
Ich war nach den ersten Seiten sehr skeptisch, dass mir das Buch gefallen wird. Ich kam nicht recht rein und sah zu Beginn nicht, wo es hingehen wird. Aber dann, nach ein paar weiteren Seiten, war ich mit Haut und Haaren bei Luise und den wundervollen (und wundersamen) Menschen in ihrem Leben. Wie sehr habe ich die besondere Erzählweise mit den plötzlichen Rückblenden genossen, die den Verlauf der nächsten Seiten erklärt und bestimmt hat. Ruhige Zeilen, eine wundervolle Stimmung ohne viele Worte - ein Buch mit Seele, dass mir lange in Erinnerung bleiben wird.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich musste mich zwar zu Beginn auch etwas an den Schreibstil gewöhnen. Nachdem das passiert war, war ich richtig in dem Buch. Es hat eine ganz besondere Atmosphäre. Es ist sehr ruhig geschrieben und vermittelt doch viele Emotionen. Von schmunzeln bis auch mal traurig sein, war alles dabei und es handelt sich um starke Charaktere und es wird deren Entwicklungsreise begleitet. Ich kann das Buch sehr empfehlen

Einfach schön !
Ein wirklich toll geschriebenes Buch für zwischendurch. Ich muss gestehen, dass ich etwas gebraucht habe um reinzukommen. Aber als es soweit war wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Es flossen auch einige Tränen.. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter !
So schön und so traurig!
Total toll geschrieben. Ich musste ist schmunzeln und viel Gesagtes ist mir lange im Kopf geblieben. Schon fast philosophisch regt das Buch zum Nachdenken an und ich hab auch das ein oder andere Tränchen verdrückt.
Wirklich süß! Im mittleren Teil ein wenig langwierig aber auf jeden Fall lesenswert.
Wirklich schön geschrieben aber die tiefere Bedeutung hat mir gefehlt. Nette Abendlektüre. Würde 3,5 Sterne vergeben, für 4 hat’s nicht gereicht
3 ⭐️ ruhig, nah, langsam
Ein ruhiges Buch über das Leben, den Alltag und die Menschen eines kleinen Dorfes. Das Buch hat sich sehr nahbar angefühlt. Die Atmosphäre ist sehr schön und stellenweise sehr emotional und rührend. Insgesamt empfand ich die Geschichte jedoch als recht langsam (und zeitweise etwas langweilig), zudem geht es weniger um das, was der Klappentext verspricht. Der Erzählstil hat mir gefallen, könnte für manche aber gewöhnungsbedürftig sein. Das Hörbuch war sehr angenehm gesprochen. Ein poetischer Roman mit schöner Stimmung, aber wenig Spannung.
Mein absolutes Lieblingsbuch das ich niemals vergessen werde und immer wieder lese
Der Roman erzählt von Luise, die in einem kleinen Dorf aufwächst, in dem man glaubt: Wenn Selma im Traum stirbt, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf wirklich. Im Mittelpunkt steht aber weniger der Tod als vielmehr das Leben dazwischen: Freundschaften, erste Liebe, Verlust, Zufälle und die Frage, wie man mit der Endlichkeit umgeht. Luise beobachtet die Dorfbewohner sehr genau – ihre Eigenheiten, Ängste und Hoffnungen – und lernt, dass man das Leben nicht kontrollieren kann, aber bewusst erleben darf. Das Buch ist leise, warm, humorvoll und melancholisch, ohne schwer oder düster zu sein. Es feiert die kleinen Momente und zeigt, dass das, was man von hier aus sehen kann, oft genug ist. Ich habe mehr als einmal geweint und das Buch hat mich sehr verzaubert man kann soviel in ihre Worte rein interpretieren

















































