„Alte Sorten” von Ewald Arenz hat mich auf eine ganz besondere Art berührt. Dieses Buch ist ruhig und genau das ist seine Stärke. Es zeigt, dass Literatur nicht laut sein muss, um tiefsinnig zu sein.
Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden so unterschiedlichen Frauen hat mich fasziniert und gleichzeitig bewegt. Sie beweist: echte Verbindungen entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
Ein Buch zum Innehalten, Durchatmen und Nachdenken. Absolute Leseempfehlung für alle, die Literatur suchen, die unter die Haut geht, ganz leise.
🐝🍐🚜
In Alte Sorten erzählt Ewald Arenz die Geschichte einer Freundschaft zweier Frauen, die sich nicht gesucht haben aber umso mehr brauchen.
Mich hat vor allem die Sprache berührt. Arenz erzählt feinsinnig, poetisch, romantisierend und tief von einer wunderschönen Natur und vielen Gefühlen.
Zwischen Birnenduft und Bienensummen hatte die Story die ein oder andere Schwachstelle für mich aber bleibt trotzdem ein Buch zum Wohlfühlen.
Was für eine wahnsinnig ergreifende Geschichte über eine tolle entstehende Freundschaft zwischen zwei extrem spannenden Charakteren. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und super auf die Figuren abgestimmt und die Bildsprache ist wunderbar anschaulich. Eine wirkliche Überraschung und absolute Empfehlung, wenn man auf tiefgründige Geschichten steht.
Der Anfang viel mir etwas schwer - es ist sprachlich etwas besonderes.
Aber dann war ich schnell gefangen von Liz und Sally. Die Dynamik der beiden, wie sie sich gut tun und helfen ohne dabei laut zu sein, hat mich tief berührt.
Die beiden nehmen sich, wie sie sind. Sie wollen nicht perfekt sein, sondern ehrlich. Und genau das bringt die beiden einander so nahe.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft. Sofort hatte ich Bilder von den Weinbergen, dem Hof und dem Garten mit den alten Birnbäumen im Kopf.
Eine Herzensempfehlung, die vielleicht dazu anregt, nicht immer alles nach der Oberfläche zu beurteilen 🌤️
Ein brutal ehrliches Buch über die Freundschaft zweier Frauen, die so unterschiedlich und gleichzeitig so gleich sind. Das Buch war für mich ein Wechsel aus Anspannung und Durchatmen. Eine tolle Geschichte die nachhallt.
Man wird direkt in die Geschichte gezogen. Liss und Sally sind sehr lebendig und natürlich gewchrieben. Man fühlt mit den beiden mit und die Beziehung zwischen den beiden ist sehr zart gezeichnet. Auch die Naturbewchreibungen haben mir sehr gefallen, man konnte die Sonne auf dem Gesicht spüren.
Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass es um eine ruhige Geschichte auf dem Land geht, eher atmosphärisch. Der Roman hat jedoch viel Tiefe und schafft es trotzdem, den Leser aufatmen zu lassen.
Zwei Frauen, die unter ihren Lebensumständen und den Erwartungen von Außen leiden, sich aber gegenseitig annehmen und Raum geben, ohne zu viele Fragen zu stellen. Sie haben sich nicht gesucht, aber gefunden 🫶🏻
Dieses Buch hat mich sehr berührt und kann ich mir gut als Urlaubslektüre oder für ein langes Wochenende vorstellen!
Hier geht es um zwei Frauen die sehr unterschiedlich sind,aber die beide ihr Päckchen zutragen haben.Das Buch liest sich gut weg.Am Anfang sehr entspannt am Ende mit Spannung.
Ein sehr schöner Roman.
Ein schöner melancholischer Roman über Freundschaft und Menschlichkeit und das des einen Glück des anderen Unglück sein kann.
Ich hätte es lieber im Sommer gelesen, aber es stand da so lange, dass es jetzt dran war. Und es war sehr warm und ich mochte beide Frauen und ich mochte die kleine Welt ohne viele Neben Figuren. Das kann man gut weglesen und hat eine schöne Sprache.
Tiefsinnig, sonnig, zeitlos – ein Roman zwischen Coming of age, einer besonderen Generationenfreundschaft und einer Rückkehr zu dem, was uns wirklich hält 🐝🍐🧭
Sally und Liss. Ab der ersten Begegnung gehen wir einen besonderen Weg mit ihnen. Aus dem
Spätsommer in den Herbst, aus der Vergangenheit zu Mut, aus der Flucht zu Vertrauen, aus dem Gefühl nirgendwo einen Platz zu haben zu einer tiefen Verbundenheit.
Die Verbindung der beiden entwickelt sich ohne viele Worte, entlang des natürlichen Flusses des Hofs, der Natur und der Jahreszeiten. Dabei erleben wir besondere Momente des Lernens und Verstehens, wenn Liss Sally in die Geheimnisse der Prozesse einführt und wir verstehen, dass diese zwei Frauen unterschiedlicher Generationen so viel miteinander gemeinsam haben. Nur in wenigen Momenten wagt es die Außenwelt sie zu stören.
Die für mich faszinierendsten Szenen? Wenn Sally die Kartoffel schmeckt und sich wie Zuhause fühlt. Der verwunschene Garten, der die straffen Strukturen überwindet. Die Momente in der kleinen Kappelle. Die Bienen und die rote Zora. Jeder Morgen, der auf dem Hof beginnt.
Durch die besondere Sprache schafft das Buch aus meiner Perspektive eine gewisse Leichtigkeit trotz der doch schweren persönlichen Themen zu ermöglichen. Es hinterlässt einen tiefen Frieden in einem und macht Lust darauf die Natur in sich aufzunehmen.
Zwei Frauen, zwei Lebensgeschichten, eine Freundschaft
Ein schnell zu lesendes Buch mit schön ruhigem, entschleunigendem Tempo.
Zwei Frauen, zwei Lebensgeschichten. Die eine fand ich interessant, die andere war anstrengend – vor allem durch ihre sehr einseitige Sicht auf ihr Leben und dass sie die Schuld immer nach außen verlagert.
Alles in allem eine schöne Urlaubsgeschichte, aber ohne wirklichen Mehrwert.
Das Buch regt immens zum Denken an.
Mich hat es wirklich geerdet und ich fand es überraschend gut. Zwischendrin aufregend spannend. Echte Charaktere mit echten Problemen und vielen schönen Cosy Momenten im Buch.
Absolute Lese Empfehlung😍
Ewig gebraucht um reinzukommen aufgrund des Schreibstils.
Es ist eine wirklich sehr schöne Geschichte. Wie sich zwischen zwei fremden Frauen eine Freundschaft entwickelt ohne Vorurteile, Vorverurteilungen, die sich einfach so nehmen wie sie sind.
Ich hatte leider Probleme mit dem Schreibstil und ewig gebraucht um reinzukommen.
Insgesamt ist es aber empfehlenswert!
Alte Sorten war ein spontan Kauf bei einem Leseabend in einer Buchhandlung und es gehört zu meinen Lieblingsbüchern. So schön zu lesen wie die beiden zueinander kommen und sich gegenseitig gut tun…
Für mich ein stiller, aber sehr tiefgehender Roman, der lange nachwirkt
Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten: Sally, eine junge Frau, die aus einer Klinik geflohen ist und mit sich und der Welt ringt, und Liss, eine ältere, alleinlebende Bäuerin, die ihren Hof bewirtschaftet. Als Sally zufällig bei Liss landet, entsteht zwischen den beiden eine vorsichtige, zunächst wortkarge Verbindung. Ohne viele Fragen, ohne Druck lässt Liss das Mädchen bei sich bleiben. Schritt für Schritt entwickelt sich zwischen ihnen eine besondere Beziehung – getragen von gegenseitigem Respekt,
Schweigen und kleinen Gesten. Während sie gemeinsam arbeiten und den Alltag teilen, beginnt Sally langsam, wieder Vertrauen zu fassen.
Zwei Frauen, zwei Leben und ein Sommer, der alles verschiebt.
In Alte Sorten erzählt Ewald Arenz von zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und sich doch genau im richtigen Moment begegnen.
Was als Zuflucht beginnt, wird langsam zu etwas Tieferem. Zwischen Apfelbäumen, stiller Arbeit und langen Tagen entsteht eine vorsichtige Nähe. Die Gespräche sind knapp, vieles bleibt unausgesprochen und gerade darin liegt die Kraft dieses Romans.
Nach und nach öffnen sich die beiden füreinander, und mit jeder kleinen Annäherung werden auch die Verletzungen sichtbar, die sie mit sich tragen. Nichts daran ist laut, nichts überstürzt alles passiert leise, behutsam und doch spürbar intensiv.
Ein stiller, eindringlicher Roman über Vertrauen, Heilung und die leisen Wege zurück ins Leben.
Eine schöne Geschichte über 2 Frauen - die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten - aber dann immer mehr herausfinden wie ähnlich sie sich doch sind und sich so gegenseitig auf ihre ganz eigene Art und Weise helfen.
Das Buch lädt ein zum innehalten und nachdenken und schreibt ganz unaufgeregt die Geschichte von Sally und Liss. Die spätsommerliche Kulisse wird so bildhaft beschrieben, dass man alle Farben, Gerüche und Geschmäcker sofort im Kopf hat. Dagegen stand manchmal die etwas derbe Sprache und die doch teilweise sehr brutalen Szenen, die mich etwas gestört haben, was aber sicher ein bedachtes stilistisches Mittel war.
Keine Ahnung warum ich erst jetzt eins von Ewald Arenz Büchern geschnappt habe.
Seit langem ein wirkliches Highlight für mich.
Die Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen und gezeigt, dass man nicht erst „ganz“ sein muss um mit einem anderen Menschen glücklich zu werden. Wie die beiden sich gegenseitig verstehen und „heilen“ ist so inspirierend.
Ich liebe es, dass die Bindung zwischen Liss und Sally trotz des Altersunterschieds einfach so innig und spannend geworden ist. Es zeigt wieder mal, dass wahre Liebe, hier im Freundschaftlichen Sinne, trotz aller Grenzen entstehen kann.
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte war gut gewesen. Es war gut zu lesen gewesen. Es wäre vielleicht interessant gewesen zu wissen, warum die Hauptperson in der Klinik gewesen ist. Das war nicht so offensichtlich gewesen. Sie war am Anfang recht wütend gewesen, aber dann hat sie sich doch gut entwickelt. Das Setting auf dem Hof war auch gut gewesen. Am Ende ist ja dann alles gut ausgegangen zwischen den beiden Hauptpersonen. Es hatte auch nicht ganz so viele Seiten gehabt, deswegen war es auch gut für zwischendurch gewesen.
Die Geschichte dieser zwei Frauen hat mich einfach nur Sprachlos hinterlassen. Ich habe dabei so viel Gefühlt und konnte mich in so viele Situationen hineinversetzen!
Kommt definitiv in die Top 3 all time favorite!
Alte Sorten von Ewald Arenz ist ein ruhiges, aber sehr eindrückliches Buch. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen – sie eignet sich besonders als angenehme Lektüre für zwischendurch, ohne dabei oberflächlich zu sein.
Der Schreibstil ist schön und unaufgeregt, fast schon poetisch, ohne jemals schwer zu wirken. Gerade diese Einfachheit macht den Reiz des Buches aus. Die Begegnung der beiden Hauptfiguren ist feinfühlig erzählt und entwickelt sich auf eine glaubwürdige, stille Weise.
Besonders gefallen hat mir, dass das Buch zum Nachdenken anregt – über das Leben, über Freiheit und darüber, wie unterschiedlich Menschen mit ihren eigenen Geschichten umgehen. Es passiert nicht übermäßig viel, aber genau darin liegt auch die Stärke: in den leisen Momenten.
Insgesamt eine schöne, ruhige Geschichte, die man gut lesen kann und die noch ein wenig nachhallt.
Das Leben dort fühlt sich richtig an. Echt. Lebenswerte Lebenswege, die sich kreuzen, obwohl das doch so unwahrscheinlich war. Wie gut, dass sie sich haben und sich gegenseitig beibringen was die andere zu lernen hat.
entschleunigender Roman, der einen aber dann mitreißt
Der Roman hat mir sehr gut gefallen. In der Geschichte geht es um zwei sehr unterschiedliche Frauen, die auf den ersten Blick kaum Gemeinsamkeiten zu haben scheinen. Je weiter man jedoch liest, desto mehr merkt man, dass sie doch mehr verbindet, als man am Anfang denkt.
Nach und nach taucht man immer tiefer in ihre Gedanken, ihre Vergangenheit und ihre persönlichen Geschichten ein. Mit jeder Seite lernt man die beiden besser kennen und irgendwann merkt man, dass man eine richtige Verbindung zu ihnen aufbaut. Man beginnt, sie ins Herz zu schließen und fiebert mit ihnen mit.
Während des Lesens kam mir immer wieder der Gedanke, dass gerade die stillen Menschen oft die stärksten Persönlichkeiten haben. Und dass es viele Menschen gibt, die im Alltag leicht übersehen werden, obwohl sie eigentlich ein ganz wunderbares Herz haben – Menschen, denen man vielleicht öfter zuhören sollte.
Auch die Beschreibung der Umgebung hat mir sehr gefallen. Alles wirkt so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu sein. Man meint fast, die Birnen riechen zu können und hört die Bienen förmlich summen. Insgesamt ein sehr ruhiges, aber gleichzeitig berührendes Buch.
Dieses Buch hat mir so wahnsinnig gut gefallen. Ich fand beide Charaktere so besonders und emotional und gleichzeitig total sympathisch und echt. Die Art wie das Buch geschrieben ist, ist toll und auch wie die Landschaft und das Leben auf dem Land beschrieben ist. Da bekommt man direkt Lust auf so einem Hof zu arbeiten. Das Ende war meiner Meinung nach perfekt, besser hätte das Buch nicht enden können.
Am Anfang war ich etwas skeptisch – und bin es ehrlich gesagt noch ein bisschen –, weil hier ein männlicher Autor über zwei Frauen schreibt. Ich habe mich gefragt, ob das wirklich authentisch sein kann und wie es sich mit meiner Meinung vereinbaren lässt.
Aber das Buch hat mich total überrascht. Die Geschichte hat mich emotional richtig mitgenommen und ich habe beim Lesen wirklich alles durchlebt: von Mitgefühl über Wut bis hin zu Momenten, die mich einfach glücklich gemacht haben. Definitiv mein erstes Lesehighlight dieses Jahr!
Ein sehr schöner Roman über eine unkonventionelle Freundschaft zweier Frauen, die zufällig aufeinandertreffen.
Mir gefiel, dass die Geschichte langsam und leise erzählt wurde und man nach und nach mehr über die beiden Protag
onistinnen erfahren hat.
Mir hat die Umgebung, in dem die Handlung spielte wunderbar gefallen und ich konnte den Spätsommer und Herbst förmlich spüren. Je kälter es draußen wurde, umso wärmer wurde mir ums Herz angesichts der Entwicklung, das war ein schöner Kontrast.
Dass hier wenig gesprochen wurde und sehr viel über nonverbale Kommunikation ablief, ist toll. Mal etwas ganz anderes, wie ich finde und hat beide Frauen sehr interessant gemacht.
„Alte Sorten“ von Ewald Arenz ist als Hörbuch ein besonders intensives Erlebnis. Die Geschichte von Sally und Liss, die zwei so unterschiedlichen Frauen, die zufällig aufeinandertreffen, entwickelt eine stille, aber enorme Wucht.
Sally, die aus einer Klinik geflohen ist, trifft auf die eigenwillige Bäuerin Liss, die allein ihren Hof und ihre „alten Sorten“ bewirtschaftet. Zwischen Apfelernte, Einmachen und der Sommerhitze entsteht langsam Vertrauen. Arenz schafft es meisterhaft, diese vorsichtige Annäherung spürbar zu machen. Jede Begegnung, jedes Schweigen, jede kleine Geste ist voller Bedeutung.
Das Hörbuch ist toll gesprochen und transportiert genau diese Intensität. Die ruhigen Passagen wirken nach, die Emotionalität ist greifbar, ohne jemals pathetisch zu sein.
Typisch für Ewald Arenz ist sein Gespür für den Moment. Er erzählt nicht laut, sondern tief. „Alte Sorten“ ist eine wirklich schöne Geschichte mit stark ausgearbeiteten Charakteren . Klare Lese- oder Hörempfehlung.
Alte Sorten ist ein sehr ruhiges Buch – es zelebriert die Natur und die stille Kommunikation. Man kann sich sehr gut in den Ort rein versetzen. Die Dynamik zwischen den beiden Protagonistinnen ist dadurch besonders, aber manchmal auch etwas merkwürdig.
Das Buch spielt toll mit Dingen, die gezeigt aber nicht konkret ausgesprochen werden. Sallys pubertäre Persönlichkeit ist am Anfang etwas abschreckend, macht die Geschichte aber durchaus spannend. Es ist eine kurze, angenehme Story die mich durchaus auch berührt hat. Vereinzelte Szenen waren aber auch etwas komisch und ich fand es schade, dass man nicht noch mehr von beiden Vorgeschichten erfahren hat. Ich denke, das Ende kam etwas zu abrupt und hätte sich noch mehr Zeit lassen können.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es wärmstens weiterenpfehlen. Eine Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die einen auf Weisen heilt, wo man vorher gar nicht wusste, dass es notwendig war. Für jede Altersklasse geeignet.
Sally ist gerade aus einer Klinik geflüchtet, in der sie wegen Depressionen und Magersucht behandelt wurde, und trifft dann zufällig auf Liss. Sie ist die erste Erwachsene, die keine Fragen stellt, sie nicht anschreit und Verständnis für Sally aufbringt. Denn Liss hatte auch keine gute Zeit, als sie in Sally’s Alter war und wird durch Sally mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Beide Frauen machen so eine beeindruckende Charakterentwicklung durch! Die Sprache ist so schön bildlich und die schönen Szenen an den traumhaften Orten sind ganz lebhaft dargestellt.
„Die Leute sahen fern, dachte sie mit müder Verachtung, sie saßen in ihren engen Häusern und glaubten wirklich, sie sägen in die Ferne, dabei saßen sie so angekettet wie ihre Kühe in ihren Wohnzimmern und glotzen genauso auf eine Wand wie sie.“ (S. 34f)
Eine tiefe, stille und bildhafte Geschichte über Freundschaft, Freiheit und Selbstbestimmung. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, über ihren Weg zur Heilung und wie sie sich gegenseitig zeigen, dass das Leben, trotz all dem Schlimmen, was passiert, lebenswert ist.
Ich brauchte ein wenig, um mit dem Schreibstil und in die Geschichte reinzukommen, aber dann hat es mich gepackt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Ich mochte, wie die Charaktere beschrieben wurden und wie sie sich auf ihre eigene Art und Weise entwickeln. Es werden schwierige Themen, wie auch psychische Krankheiten, thematisiert.
Das Buch entschleunigt, regt zum Nachdenken an und schliesslich hat man dann einen Gedanken: „Wann hatte ich vorher jemals die Hände in der Erde gehabt?“
Mal was ganz anderes 🙈
Ich hätte nie gedacht , dass mir das Buch am Ende so gut gefallen würde dafür das ich sowas kaum lese Aber ich habe es geliebt .
Die Charaktere Liss & Sally sind so tolle Charaktere und zeigen mit wenig Aufwand wie Freundschaft auch bei zwei unterschiedlichen älteren Leuten entstehen kann . Klar fand ich Sally am Anfang einwenig nervig aber am Ende könnte ich sie schon verstehen und sie hat sich ja weiterentwickelt.
Um die 250 Seiten sind für die Geschichte nicht genug aber man kann gut mit den Ende leben auch wenn viele Fragen offen bleiben aber da darf die Fantasie weiter mitspielen 🙈🫣
Ein Buch ohne viel Schnickschnack ♥️😀
Dieses Buch war ein Zufallsfund & -kauf und ich bin positiv überrascht. Wer bei diesem Buch auf einen spannenden und lauten Roman hofft, hofft vergebens. Die Geschichte zweier Frauen mit verschieden Leben, die doch nicht so verschieden sind, beschreibt wie beide sich gegenseitig heilen, ohne dass sie es vorab geplant haben. Die ruhige Atmosphäre, die dieses Buch und seine Erzählweise ausstrahlt, macht es irgendwie besonders. An manchen Stellen ist mir der Schreibstil des Autors etwas zu anders, aber trotzdem interessant. Auf jeden Fall hat das Buch auch etwas in mir geheilt.
„Alte Sorten“ ist ein kraftvoller Roman über Nähe, Vertrauen und das langsame Heilen alter Wunden. Die Atmosphäre auf dem Hof und die Entwicklung zwischen den beiden Frauen entfalten eine starke, spürbare Dynamik. Teilweise enthält das Buch schwierige, emotional fordernde Passagen, die nicht leicht zu lesen sind – gerade das verleiht jedoch der Geschichte ihre Tiefe. Ein eindringlicher Roman, der lange nachwirkt.
„ein baum wuchs nicht mehr, wie er wollte, wenn er schon groß war“
als ich das buch in die hand nahm, hätte ich nicht mit so einer leichten und doch tiefgründigen herbstgeschichte gerechnet.
viele versteckte lebensweisheiten wurden eingearbeitet.
ich fands ganz klasse!
auf jeden fall eine empfehlung.
„puderzucker. wegen der milben der vergangenheit. tanz! beweg dich!“ ❤️
Wow. Eine schöne Geschichte mit ernsten Themen. Das Buch hat mich sehr berührt.
Ich denke, eine Triggerwarnung zu Anfang wäre angebracht. Für mich war es okay. Dennoch: Der Titel lässt nicht erahnen, dass auch Themen wie bspw. Suizid angesprochen werden.
Durch die Sprache, gerade bei den Beschreibungen der Landschaft oder bei der Arbeit auf dem Hof, wird eine wirklich schöne Stimmung transportiert. Mich hat das sehr entspannt. Auch das Band zwischen den beiden Frauen ist wunderbar.
Für mich eine sehr gelungene Geschichte :)
.. für einen regnerischen Nachmittag. Mit Tee und Keksen und dem Gefühl, den Protagonisten nahe zu sein und doch gleichzeitig nicht. Weil man nur ein bisschen bekommt, kleine Happen der Geschichte von den zwei Frauen die so unterschiedlich und doch ganz ähnlich sind. Die Szenerie ist so heimelig beschrieben, dass ich mich selber zurückversetzt fühle in das Dorf, in dem meine Großeltern gelebt haben und ich einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend verbringen durfte. Es ist kein feel good Buch und gleichzeitig eben doch.
Zwei Welten die aufeinander prallen und sich doch ähnlicher sind als gedacht. Ich hätte gerne mehr über Sally erfahren. Ansonsten eine schöne Geschichte, in der der Autor sprachlich alt und jung gekonnt miteinander verbindet.
"Und ich würde so gerne erleben, einmal nur, dass ich jemanden reicher gehen lassen kann, als er zu mir gekommen ist."
Wieder ein wunderschönes Buch von Ewald Arenz. Das war mein zweites Buch von ihm und ich bin wieder begeistert.
Der Autor hat so einen tollen Schreibstil mit einer Detailverliebtheit, die das Buch langsam auf einen wirken lässt. Die Geschichte der beiden Frauen, die sich hier begegnen, wird aus beiden Perspektiven erzählt. Ich fand es auch sehr schön, dass der Schreibstil jeweils angepasst wurde - so wurde alles nochmal lebendiger.
Eine Leseempfehlung an alle, die gerne langsam in ein Buch eintauchen.
Endlich wieder ein Buch das ich gerne durchgelesen habe.
Das Buch Alte Sorten von Ewald Arenz hat mich wirklich berührt. Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Frauen ganz langsam und glaubwürdig entwickelt.
Die Naturbeschreibungen sind so lebendig, dass man das Landleben richtig vor sich sieht. Es geht um Vertrauen, Neuanfang und darum, seinen eigenen Weg zu finden – ohne dabei kitschig zu sein.